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News-Ticker zur Corona-Pandemie

Luca-App zeigt künftig auch Testergebnisse an

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München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Mittwoch (29. September) im News-Ticker:

Die Fallzahlen im Überblick:

  • Hospitalisierte Fälle/7 Tage in Bayern: 199 (Quelle/Stand: LGL, 27. September, 8 Uhr)*
  • Hospitalisierungsinzidenz Bayern: 1,5 (Quelle/Stand: LGL, 27. September, 8 Uhr)
  • Covid-19-Fälle auf Intensivstationen in Bayern: 264 (Quelle/Stand: DIVI, 28. September, 7.19 Uhr)**
  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 121,1, Landkreis Rosenheim 195,2, Landkreis Traunstein 243,4, Landkreis Berchtesgadener Land 172,1, Landkreis Mühldorf 95,3, Landkreis Altötting 89,6 (Quelle/Stand: RKI, 29. September, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 4715, Landkreis Rosenheim 16.456, Traunstein 12.847, Berchtesgadener Land 7277, Mühldorf 7718, Altötting 6896 (Quelle/Stand: RKI, 29. September, 0 Uhr) 
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 73, Landkreis Rosenheim 472, Traunstein 220, Berchtesgadener Land 102, Mühldorf 158, Altötting 215 (Quelle/Stand: RKI, 29. September, 0 Uhr) 
  • Service: Fälle Deutschland --- Fälle weltweit --- Überblick Risikogebiete
    * = Steigt der Wert auf 1200 oder höher, tritt Warnstufe Gelb in Kraft
    **= Steigt der Wert auf 600 oder höher, tritt Warnstufe Rot in Kraft

Update, 21.30 Uhr - Luca-App zeigt künftig auch Testergebnisse an

Die Luca-App zur Eindämmung der Corona-Pandemie kann künftig nicht nur zum Einchecken in Gaststätten, Geschäften und Events verwendet werden, sondern auch negative Testergebnisse anzeigen. Bislang arbeite das Luca-System mit über 2000 Testcentern zusammen, weitere sollen folgen, teilten die Macher der App mit.

„Damit können Gastronomen und Betreiber einheitlich sehr einfach den Testnachweis überprüfen“, erklärte das Unternehmen Culture4Life, das die App betreibt. In einer künftigen Version werde auch der Nachweis von Genesenen und Geimpften möglich sein. Der Start der Testintegration wird von mehreren Softwareanbietern begleitet. Im ersten Schritt seien dies die Systeme von Ticket IO, SODA, TestNow und MeinCoronaSchnelltest, erklärte das Unternehmen.

Update, 19 Uhr - So ist die Corona-Lage im Landkreis BGL

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Berchtesgadener Land informiert, dass es seit Dienstag (28. September) 47 weitere bestätigte COVID-19-Fälle im Landkreis gibt. Davon befanden sich 8 Personen als direkte Kontaktpersonen in Quarantäne. Die Gesamtzahl der seit März 2020 registrierten COVID-19-Fälle mit Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land steigt somit auf 7.277 (Stand RKI: 29. September, 0 Uhr). Nach derzeitigem Meldungsstand liegt der 7-Tage-Inzidenz-Wert für das Berchtesgadener Land bei 172,1 (Stand RKI: 29. September, 0 Uhr).

Von den insgesamt 7.277 COVID-19-Fällen sind mittlerweile 6.915 Personen wieder genesen und ihre Quarantänezeit ist ausgelaufen. Aktuell gibt es 260 aktive COVID-19-Fälle im Landkreis. Derzeit gibt es 74 Fälle in Einrichtungen im Landkreis Berchtesgadener Land (dazu zählen Alten- und Pflegeheime, Gemeinschaftsunterkünfte, Kindergärten und Schulen). In den vergangenen 7 Tagen gab es insgesamt 183 neue COVID-19-Fälle.

Bei allen positiv getesteten COVID-19-Fällen ermittelt das Gesundheitsamt die Kontaktpersonen und leitet die notwendigen Maßnahmen ein, wie z. B. eine häusliche Quarantäne. Aktuell befinden sich 124 direkte Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne.

In den Kliniken der Kliniken Südostbayern AG (KSOB) im Berchtesgadener Land werden aktuell 24 COVID-19-Patienten stationär behandelt. 13 Patienten davon haben ihren Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land. Derzeit werden in den Kliniken im Berchtesgadener Land insgesamt 3 Patienten intensivmedizinisch betreut, diese 3 Patienten haben ihren Wohnsitz im Berchtesgadener Land. Von den 24 im Berchtesgadener Land stationär behandelten Patienten sind 4 Personen vollständig geimpft, 3 Personen haben ihren Wohnsitz im Berchtesgadener Land, wovon 2 Personen auf der Normalstation und 1 Person intensivmedizinisch behandelt werden.

Die KSOB behandeln am Standort in Traunstein derzeit insgesamt 16 COVID-19-Patienten. 4 Personen davon haben ihren Wohnsitz im Berchtesgadener Land, wiederum 2 Personen davon werden intensivmedizinisch betreut.

Insgesamt werden in den Kliniken der KSOB an ihren Standorten im Berchtesgadener Land und Traunstein 40 COVID-19-Patienten behandelt. Davon befinden sich 33 Patienten auf der Normalstation und 7 Patienten auf der Intensivstation.

Update, 17.55 Uhr - CSU und FW fordern kostenfreie Antikörpertests für Genesene

CSU und Freie Wähler fordern kostenfreie Antikörpertests für Corona-Genesene sowie weitere wissenschaftliche Antikörper-Studien. Ziel sei es, flexiblere und zielgerichtete Impfungen für alle zu ermöglichen, die bereits an Covid-19 erkrankt waren oder einen positiven PCR-Test hatten. Die Koalitionsfraktionen forderten am Mittwoch, die Staatsregierung solle sich auf Bundesebene für eine Übernahme der Kosten für die Antikörpertests einsetzen.

Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) erklärte: „Noch kann kein Wissenschaftler mit Sicherheit sagen, ab welchem Wert an Antikörpern jemand immun gegen das Coronavirus ist.“ Die Menschen machten sich aber Gedanken, wann eine dritte Spritze sinnvoll sei. „Daher brauchen wir dringend diese Studien, die Licht ins Dunkel bringen können.“

Update, 16.39 Uhr - Chemiefabrik in Bayern zahlt Mitarbeitern 500 Euro für Corona-Impfung

In Schwaben erhalten Mitarbeiter einer Chemiefabrik 500 Euro Prämie, wenn sie sich gegen das Coronavirus impfen lassen. Die Chemische Fabrik Karl Bucher in Waldstetten (Landkreis Günzburg) will mit der Aktion vor alleme Mitarbeiter zur Impfung motivieren, die bisher unentschlossen waren.

Da sich die Politik bei einem so sensiblen Thema schwer tue, habe sich das Unternehmen zu dem Angebot entschieden, sagte Geschäftsführer Stefan Bucher am Mittwoch. Es reiche nicht, wenn sich die Wirtschaft mit Forderungen an die Politik bemerkbar mache. Zunächst hatte die „Augsburger Allgemeine“ über die Prämie berichtet.

In Deutschland sind Impfprämien für Mitarbeiter noch relativ unüblich, in anderen Staaten wie den USA werden solche Sonderzahlungen in Betrieben eher angeboten. Vereinzelt haben zwar auch Unternehmen in der Bundesrepublik bereits Impfprämien angekündigt, die 500 Euro der schwäbischen Chemiefabrik sind allerdings ungewöhnlich hoch.

Durch den Betrag solle ein hoher Anreiz geschaffen werden, dass sich nicht geimpfte Beschäftigte mit dem Thema fachlich befassen oder auch ärztliche Beratung in Anspruch nehmen, erklärte der Chef des Familienunternehmens, das rund 130 Mitarbeiter hat. „Die Impfprämie sehen wir nicht nur als gute Investition in die Gesundheit unserer Mitarbeiter, sondern auch in eine Risikominimierung zur Aufrechterhaltung der Produktionsfähigkeit.“ Eine Infektionsquelle innerhalb des Betriebs könne für Tage und Wochen zu stillstehenden Anlagen führen.

Update, 15.25 Uhr - Globales Impfziel der WHO wird verfehlt

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie sind die Impfraten in zahlreichen Ländern der Welt noch immer verschwindend gering. Das Ziel der Weltgesundheitsorganisation (WHO), bis Ende September in jedem Land mindestens zehn Prozent der Bevölkerung zu impfen, wird verfehlt, wie aktuelle WHO-Zahlen belegen. In einigen Dutzend Ländern vorwiegend in Afrika liegt die Impfquote deutlich darunter. Die WHO rief reiche Länder auf, mehr Impfdosen abzugeben.

„Wir brauchen heute eine eisenharte globale Verpflichtung, dass bis Ende des Jahres mindestens 40 Prozent der Bevölkerung in jedem Land geimpft werden“, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus vergangene Woche. Bis Mitte nächsten Jahres sollen es 70 Prozent sein.

In der Demokratischen Republik Kongo wurden nach WHO-Angaben erst 0,15 Impfdosen pro 100 Einwohner verabreicht, im Tschad 0,87 und in Madagaskar 1,5. Zum Vergleich: In Deutschland waren es bislang 128,49 Impfdosen pro 100 Einwohner, in Kanada gut 147, in China fast 146. Die meisten Impfstoffe werden in zwei Dosen verabreicht.

Die WHO kritisiert seit langem, dass reiche Länder Impfdosen etwa für eine Auffrischungsimpfung lagern, während Millionen Menschen weltweit dringend auf eine erste Impfung warten. Die reichen Länder haben mehr als eine Milliarde Dosen als Spende versprochen. Davon wurde aber bislang weniger als ein Fünftel zur Verfügung gestellt. Dabei sind nach WHO-Angaben umgehend zwei Milliarden Dosen zur Versorgung der ärmeren Länder nötig. Tedros appellierte an Firmen und Regierungen, durch Technologietransfer mehr Produktion zu ermöglichen.

Update, 14.16 Uhr - Ab Montag keine Maskenpflicht am Platz in Bayerns Schulen mehr

Schülerinnen und Schüler in Bayern sollen von nächster Woche an im Unterricht keine Masken mehr tragen müssen. Dies kündigte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Mittwoch in einer Sitzung der CSU-Landtagsfraktion in München an. Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) zufolge endet die Maskenpflicht am 4. Oktober auch im Sportunterricht. Förmlich beschlossen werden soll dies vom Kabinett an diesem Donnerstag. Die Freien Wähler als kleinerer Koalitionspartner hatten vehement darauf gedrängt.

Wie von mir vorgesehen wird die Maskenpflicht im Unterricht am Platz ab dem 4. Oktober aufgehoben“, sagte Piazolo. „Für mich war immer klar: Die Maskenpflicht am Platz fällt, wenn es die Zahlen und Umstände zulassen.“ In den ersten Unterrichtswochen sei Ziel gewesen, Infektionen durch Reiserückkehrer zu verhindern. „Dieses Ziel haben wir erreicht.“ Inzwischen habe man insbesondere mit den regelmäßigen Corona-Tests ein sehr enges Sicherheitsnetz. Außerhalb des Klassenzimmers muss im Schulhaus aber weiter Maske getragen werden.

Seit dem Beginn des Schuljahrs mussten Schülerinnen und Schüler auch am Platz wieder Mund- und Nasenschutz tragen - an weiterführenden Schulen eine medizinische Maske, an Grundschulen sind auch Mund-Nasen-Bedeckungen aus Stoff erlaubt. Ausnahmen gelten bislang im Sportunterricht: Dann wird eine Maske empfohlen, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Auch während einer Stoßlüftung dürfen Masken abgenommen werden.

Update, 11.20 Uhr - Bayern will Nachtleben-Öffnung am Donnerstag beschließen

Das Nachtleben in Bayern könnte in Kürze einen Schub bekommen. Der bayerische Hotel- und Gaststättenverband Dehoga erwartet nach den Schließungen in der Corona-Pandemie bereits in den ersten Oktobertagen die Öffnung von Clubs und Diskotheken. Ein Praxischeck zum geplanten Hygienekonzept sei positiv verlaufen, sagte Landesgeschäftsführer Thomas Geppert. Man sei auf einem guten Weg. Beschlossen werden soll die Öffnung am Donnerstag im Kabinett. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat bereits vergangene Woche angekündigt: „Es bleibt dabei: Wir werden die Öffnung von Clubs und Diskotheken zum Oktober dann erlauben.“

Der Dehoga geht davon aus, dass die Öffnung unter der Bedingung der „3G-Regel“ erfolgt - also genesen, geimpft oder getestet - allerdings mit einem genaueren PCR-Test. Damit sei man von Seite der Betreiber einverstanden, sagt Geppert. „Wir brauchen in den Discos und Clubs möglichst viel Normalität“, betont er. Durch den strengen Zugang seien Freiheiten beim Betrieb möglich.

Update, 10.30 Uhr - Schüler am Platz bald wohl wieder ohne Maske

Schülerinnen und Schüler in Bayern sollen in Kürze am Platz keine Masken mehr tragen müssen. Das kündigte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Mittwoch nach Teilnehmerangaben in einer CSU-Fraktionssitzung im Landtag in München an. Demnach soll dies in der Kabinettssitzung an diesem Donnerstag beschlossen werden.

Ab wann genau die Maskenpflicht am Platz entfallen soll, blieb aber zunächst offen. Diese hatte seit dem Start des neuen Schuljahres wieder gegolten, um nach den Sommerferien die Corona-Gefahr an den Schulen einzudämmen - bis auf weiteres, hatte es geheißen, ein konkretes Enddatum war bisher nicht genannt worden.

Update, 9.50 Uhr - Städte fordern Ausdehnung von 2G-Regel

Die Städte fordern mehr Corona-Zugangsregeln nur für Geimpfte und Genesene bei Freizeiteinrichtungen im Herbst und Winter. „Wir müssen alles tun, um noch mehr Menschen fürs Impfen zu motivieren und die Impfquote zu steigern“, sagte der Präsident des Deutschen Städtetages, Burkhard Jung. Er appelliere an alle Länder, 2G-Regelungen für den Freizeitbereich zu treffen. „Das schafft mehr Sicherheit und Normalität für ganz viele Menschen“, sagte Jung, der auch Oberbürgermeister von Leipzig ist. Ein negativer Test kann dann für den Zutritt nicht reichen. Mehrere Bundesländer haben für Veranstalter eine 2G-Regel als Option eingeführt - ergänzend zum generellen 3G-Modell, also Zugang zu bestimmten Innenräumen nur für Geimpfte, Genesene und Getestete. 

Jung sagte, 2G-Regelungen würden zum Beispiel fürs Kino, für Clubs, Konzerte oder Fitnessstudios gebraucht. Dies könne auch die Gefahr für Infektionen bei Kindern reduzieren, die unter 12 Jahren noch nicht geimpft werden könnten. „Wir müssen damit rechnen, dass im Herbst und Winter die Zahl der Corona-Infektionen steigt, vor allem bei Ungeimpften. Wir wollen aber auf keinen Fall, dass dann wieder Schulen und Kitas geschlossen werden müssen.“ Der Städtetag forderte außerdem 2G-Regeln für bestimmte Beschäftigte.

Update, 8.45 Uhr - Auch Neuinfektionen teils sprunghaft gestiegen

Einhergehend mit den größtenteils gestiegenen Sieben-Tage-Inzidenzen haben sich auch die Corona-Fallzahlen in den Städten und Kreisen der Region im Vergleich zum Vortag zum Teil sprunghaft erhöht. So meldete der Landkreis Rosenheim 111 neue Fälle. Im Landkreis Traunstein gab es 103 Neuinfektionen. Mit weitem Abstand folgen dann die Landkreise Berchtesgadener Land (47), Mühldorf (36), Altötting (24) sowie die Stadt Rosenheim (22). Zudem wurde ein weiterer Todesfall im Landkreis Altötting registriert (gesamt nun 215).

Update, 7.35 Uhr - Inzidenzen in Region weiter sehr hoch

Sieben-Tage-Inzidenz in Südostbayern und Krankenhaus-Ampel in Bayern (Stand: 29. September).

Die Sieben-Tage-Inzidenzen in den Kreisen und Städten der Region bleiben auf sehr hohem Niveau bzw. sind im Vergleich zum Vortag sogar noch weiter angestiegen. Die Inzidenzen stiegen sowohl in Stadt (von 114,8 auf 121,1) als auch Landkreis Rosenheim (von 179,6 auf 195,2), der sich nun sogar wieder der 200er-Marke nähert. Gestiegen sind die Werte auch in den Kreisen Traunstein (von 228,8 auf 243,4), Mühldorf (von 88,4 auf 95,3) und Altötting (von 82,4 auf 89,6). Lediglich im Landkreis Berchtesgadener Land (von 177,8 auf 172,1) sank die Inzidenz ein wenig.

Mit den hohen Zahlen nehmen heimische Landkreise auch Spitzenplätze in der deutschlandweiten „Corona-Tabelle“ ein: Hinter der Stadt Bremerhaven (Inzidenz 265,9) belegen die Landkreise Traunstein, Rosenheim und Berchtesgadener Land laut RKI-Daten die Plätze zwei, drei und vier. Auf Rang sieben folgt dann Rosenheims Nachbarlandkreis Miesbach mit einer Inzidenz von 159,7. 

RKI meldet knapp 12.000 neue Corona-Fälle

Bei der Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland gibt es im Vergleich zum Vortag kaum Dynamik. Das zuständige Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Mittwochmorgen mit 61,0 an (News-Ticker Dienstag, 28. September). Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 60,3 gelegen, vor einer Woche bei 65,0. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 11.780 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus den neuesten RKI-Zahlen hervor (Stand: 29. September, 0 Uhr). Vor einer Woche hatte der Wert bei 10.454 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 67 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 71 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4.215.351 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Dienstag mit 1,54 an. Ein Wochen- oder Monatsvergleich ist wegen der hohen Zahl an Nachmeldungen nicht möglich. Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.989.700 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 93.571.

mw/mz/dpa

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