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News-Ticker zur Corona-Pandemie

Aktuelle Zahlen aus der Region - Holetschek begrüßt Einstellung von Masken-Ermittlungen

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek CSU
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Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU).

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Dienstag (31. August) im News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 217,0, Landkreis Rosenheim 95,5, Landkreis Traunstein 69,3, Landkreis Berchtesgadener Land 74,3, Landkreis Mühldorf 65,2, Landkreis Altötting 114,6 (Quelle/Stand: RKI, 31. August, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 4238, Landkreis Rosenheim 14.573, Traunstein 11.444, Berchtesgadener Land 6442, Mühldorf 7237, Altötting 6364 (Quelle/Stand: RKI, 31. August, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 68, Landkreis Rosenheim 464, Traunstein 217, Berchtesgadener Land 102, Mühldorf 155, Altötting 210 (Quelle/Stand: RKI, 31. August, 0 Uhr) 
  • Mindestens 92.200 Todesfälle in Deutschland (15.413 in Bayern)
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de

Die Fallzahlen im Überblick:

Update, 20 Uhr - Kein neuer Fall im Landkreis Mühldorf

Im Zuständigkeitsbereich des Landkreises Mühldorf am Inn gibt es seit der letzten Statusmeldung vom Montag, 30. August, keinen neuen bestätigten Corona-Fall.Landkreisweit gibt es derzeit 113 aktive Fälle, die 7-Tage-Inzidenz liegt laut Robert Koch-Institut (RKI) bei 65,2.

Update, 18.34 Uhr - - Zwei Neuinfektionen im Berchtesgadener Land

Im Landkreis Berchtesgadener Land gibt es zwei neue bestätigte Corona-Fälle, wie das zuständige Landratsamt berichtet. Eine Person davon befand sich bereits als direkte Kontaktperson in Quarantäne.Aktuell gibt es landkreisweit 95 aktive Fälle, davon vier in Einrichtungen wie Alten- und Pflegeheimen, Gemeinschaftsunterkünften, Kindergärten und Schulen.In den Kliniken im Berchtesgadener Land werden aktuell neun Covid-19-Patienten stationär behandelt. Fünf Personen davon haben ihren Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land, wovon ein Patient derzeit intensivmedizinisch betreut wird.

Update, 17.01 Uhr - Holetschek begrüßt Einstellung von Masken-Ermittlungen

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) begrüßt die Einstellung der Ermittlungen gegen Mitarbeiter seines Ministeriums im Zusammenhang mit der Beschaffung von FFP2-Masken. „Jetzt herrscht auch aus juristischer Sicht Klarheit darüber, dass das Vorgehen des bayerischen Gesundheitsministeriums völlig korrekt war“, sagte er am Dienstag in München.

Die Staatsanwaltschaft München I hatte zuvor die Ermittlungen nach dem Kauf 8,90 Euro teurer und angeblich mangelhafter Schutzmasken ihre Ermittlungen gegen Mitarbeiter des bayerischen Gesundheitsministeriums eingestellt - „mangels Vorliegens strafbaren Handelns“, wie die Behörde mitteilte. „Klar ist, es war seinerzeit sehr schwierig bis unmöglich, in kurzer Zeit genügend dringend nachgefragte Schutzausrüstung zu bekommen“, betonte Holetschek.

Update, 16.36 Uhr - Klinik-Chefs begrüßen Pläne für Krankenhaus-Ampel

Klinikchefs in Bayern begrüßen die Pläne der Staatsregierung für eine Krankenhaus-Ampel. Stefan Nowack, Werkleiter des Klinikums Passau, lobte die geplante Abkehr von der reinen Inzidenz im Bayerischen Rundfunk: „Letztlich ist ja das Entscheidende nicht, ob die Menschen Corona bekommen, sondern wie stark die Krankenhäuser belastet sind.“

Die Krankenhausampel sei eine „sinnvolle Maßnahme“, meint auch Christoph Spinner, Infektiologe und Pandemie-Beauftragter des Klinikums rechts der Isar in München. Er plädierte im BR für ein „Mix-System (...) aus verschiedenen Indikatoren“: „Es eignen sich die Krankenhausbelegungszahlen sehr gut, man darf aber auch die Intensivzahlen nicht aus dem Auge verlieren.“

Update, 16.02 Uhr - 33 Neuinfektionen und ein Todesfall im Kreis Traunstein

Das zuständige Gesundheitsamt im Landratsamt Traunstein meldet 33 Corona-Neuinfektionen, derzeit liegen insgesamt 180 aktive Fälle im Landkreis vor.

Außerdem ist eine weitere Todesmeldung eingegangen, dabei handelt es sich nach Angaben des Landratsamtes Traunstein um eine 66-jährige Frau.

In den Kliniken im Landkreis Traunstein werden aktuell drei Covid-19-Patienten stationär behandelt. Dabei befinden sich zwei auf der Normalstation und einer auf der Intensivstation. Seit der letzten Mitteilung des Landratsamtes am Montag (30. August) wurden keine weiteren Covid-Patienten aus dem Landkreis Traunstein in den Kliniken Südostbayern aufgenommen.

Mittlerweile wurden im Landkreis Traunstein 94.693 Personen mit der Erstimpfung versorgt, davon haben bereits 90.576 Personen die Zweitimpfung erhalten.

Update, 15.33 Uhr - Familientage an den Impfzentren im Landkreis Traunstein

Jeden Samstag im September finden im Landkreis Traunstein sogenannte Familientage an den Impfzentren in Traunstein und Altenmarkt statt. Von 9 bis 13 Uhr können sich Eltern mit ihren Kindern ohne Termin dort informieren und impfen lassen.

Denn allen Impfwilligen im Alter zwischen zwölf und 18 Jahren kann ab sofort mit Zustimmung der Erziehungsberechtigten eine Impfung des Herstellers Biontech/Pfizer oder Moderna angeboten werden. Grundlage ist die neue Empfehlung der ständigen Impfkommission (STIKO), welche auf Basis neuer Daten eines amerikanischen Impfprogramms ihre Empfehlung geändert hat. Damit setzt auch der Landkreis Traunstein auf eine ausführliche individuelle Aufklärung im geschützten familiären Umfeld und gibt Familien die Möglichkeit, speziell für Kinder relevante Fragen zu stellen.

Natürlich steht auch weiterhin der Impfbus des Landkreises Traunstein für Familien zur Impfung bereit. Alle Termine gibt es hier.

Update, 14.47 Uhr - Piazolo will Feiern zum bayerischen Schulstart Mitte September

Die bayerischen Abc-Schützen sollen zum Schulstart am 14. September trotz Corona Feiern erleben dürfen. „Wir wollen bewusst auch wieder Einschulungsfeiern an den Schulen ermöglichen“, sagte Bayerns Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) am Dienstag in München. An der Einschulung der Erstklässer sollten auch beide Elternteile teilnehmen dürfen, betonte er.

Es solle einen sicheren Schulstart geben, der aber auch zur Freude führe, sagte Piazolo. Ziel sei generell, zum vollständigen Präsenzunterricht zurückzukehren.

Der Freistaat setzt weiterhin auf ein umfassendes Sicherheitskonzept, um Infektionen an den Schulen auszuschließen. Zum Schulstart soll es zunächst deswegen wieder eine Maskenpflicht auch am Sitzplatz geben. Zudem werden die Kinder nach den Beschlüssen des bayerischen Kabinetts weiterhin regelmäßig getestet. Das Lüften der Klassenzimmer bleibe wichtig, selbst wenn ein Luftreinigungsgerät vorhanden sei, sagte Piazolo.

Update, 14.03 Uhr - Ab 2. September: Diese neue Regeln kommen in Bayern

In Bayern gelten künftig völlig neue Anti-Corona-Regeln: Die FFP2-Maskenpflicht, die allgemeinen Kontaktbeschränkungen, aber auch die Sperrstunde in der Gastronomie sowie die Kundenbegrenzungen im Handel entfallen. Zudem hat nach dem Kabinettsbeschluss vom Dienstag die Sieben-Tage-Inzidenz als Maßstab für verschärfte Anti-Corona-Maßnahmen praktisch ausgedient.

Krankenhaus-Ampel, FFP2, 3G & Co.: Das sind die neuen Corona-Regeln für Bayern

Stattdessen gilt nach Worten von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) in Innenräumen breitflächig der 3G-Grundsatz: Zugang zu vielerlei öffentlichen und privaten Einrichtungen haben dann nur noch Geimpfte, Genesene oder Personen mit einem negativen Test. Ausnahmen von der 3G-Regel gelten etwa für den Handel und den öffentlichen Nahverkehr.

Söder-PK im Livestream:

Update, 13.40 Uhr - Welche Maßnahmen greifen bei Warnstufe rot?

Was passiert bei Warnstufe Rot und welche Maßnahmen greifen dann? Auf diese Frage eines Journalisten hatten Söder und Holetschek noch keine eindeutige Antwort. Hier wolle man erst einmal die ersten Ergebnisse des „Monitorings“ abwarten. Söder sprach in diesem Fall von einer „Hochgefährdungsphase“, in der man dann reagieren müsse - allerdings immer genau abgewägt nach regionalen Aspekten und mit Einzelfallentscheidungen. Nicht ausgeschlossen werden allerdings weitere Einschränkungen vor allem für ungeimpfte Personen.

Stufe Rot wird übrigens erreicht, sobald mehr als 600 Patienten mit einer COVID-19-Erkrankung auf den bayerischen Intensivstationen liegen (maßgeblich sind die Zahlen des DIVI-Intensivregisters). Sobald Stufe Rot erreicht ist, wird die Staatsregierung neben den bereits für Stufe Gelb geltenden Regelungen umgehend weitere Maßnahmen verfügen, um die dann akut drohende Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern

Update, 13.35 Uhr - Holetschek lobt Krankenhaus-Ampel als richtigen Schritt

Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) sprach von einem „gelungenen Paradigmenwechsel“, der nun „viele Öffnungen“ zulasse. Außerdem lobte er die Krankenhaus-Ampel, die genau das richtige Instrument zum Schutz des Gesundheitssystems sei. Speziell, dass man sich an der Auslastung der Intensivbetten orientiere, sei wichtig und richtig, so der Minister, der allerdings anfügte: „Der limitierende Faktor ist nicht unbedingt das Bett, sondern oft auch das fehlende Personal.“

Wenn die Warnstufe Rot erreicht wird, müsse allerdings entschlossen gehandelt werden, betonte Holetschek. Bei der Festlegung der Zahlen habe man sich an den Patienten- und Auslastungszahlen von den letzten Wellen orientiert. Parallel dazu soll es ein „stringentes Monitoring“ aller Maßnahmen geben.

Update, 13.26 Uhr - Piazolo: „Ziel ist vollständiger Präsenzunterricht“

„Das Ziel ist es, vollständigen Präsenzunterricht abzuhalten“, betonte Kultusminister Piazolo (Freie Wähler) zwei Wochen vor Beginn des neuen Schuljahres. Dafür werde die Staatsregierung alles tun, betonte der Minister. „Schule ist ein Ort, wo wir Sicherheit an oberster Stelle stehen haben“, sagte Piazolo, der aber angesichts von 3G zuversichtlich nach vorne blickte.

Das „Sicherheitsnetz“ an den bayerischen Schulen besteht aus vier Bausteinen: Maske, Impfungen, Lüften (inkl. Luftreiniger) sowie Testungen. Piazolo befürwortet ausdrücklich das Konzept, Impfungen auch an den Schulen zu ermöglichen. Die Antigen-Schnelltests sollen zukünftig dreimal pro Woche durchgeführt werden. Der PCR-Lolli-Test soll hingegen zweimal wöchentlich durchgeführt werden. Sollte es in einer Klasse mal einen positiven Fall geben, soll die Klasse täglich getestet werden.

Update, 13.20 Uhr - Sicherheitskonzept für Schulen

Auch für die Schulen hat die bayerische Staatsregierung ein umfassendes Sicherheitskonzept beschlossen, unter anderem mit Maskenpflicht zum Schuljahresbeginn oder auch sogenannten „Lolli-Tests“. Näheres dazu will Kultusminister Piazolo später erläutern.

Grundsätzlich sei die neue Verordnung „ein richtig grundlegender Schritt“ für die nächsten Wochen in Bayern. Die Herzstücke sind 3G und die Krankenhaus-Ampel mit den entsprechenden Warnstufen. Es gäbe damit „eine neue Form von Freiheit“, so Söder.

Update, 13.17 Uhr - Clubs und Diskos dürfen ab 1. Oktober wieder öffnen

Ab 1. Oktober dürfen in Bayern außerdem Clubs und Diskos endlich wieder öffnen. Allerdings gilt auch hier die 3G-Regel - in besonders strenger Form. Rein dürfen vollständig geimpfte und genesene Personen sowie Menschen, die einen negativen PCR-Test vorlegen können. Damit orientiere man sich am Modell aus Baden-Württemberg, betonte Ministerpräsident Söder.

Update, 13.15 Uhr - 3G-Regel gilt „indoor“ - außer im Handel und ÖPNV

Wie funktioniert die 3G-Regel in Bayern? Diese gilt grundsätzlich „indoor“, außer im ÖPNV und im Handel. Hier greift die Maskenpflicht - und jetzt reicht auch wieder eine medizinische Maske. Erst ab der Warnstufe Gelb würde die FFP2-Maske wieder verpflichtend.

In Außenbereichen gilt die 3G-Regel nicht, außer bei Veranstaltungen ab 1000 Besuchern. Grundsätzlich sind - mit Hygienekonzept - nun alle Veranstaltungen wieder möglich - ab 1000 Besuchern braucht es allerdings die Zustimmung des zuständigen Gesundheitsamtes. Zudem können Veranstalter ab sofort ihre Hallen wieder vollmachen und haben dabei eine Wahlmöglichkeit: Entweder vollmachen und Maskenpflicht oder Abstände einhalten und damit die Besucher von der Maskenpflicht befreien.

Update, 13.10 Uhr - 3G und Krankenhaus-Ampel als neue Marschroute

„Es wird definitiv keinen Lockdown mehr geben“, versprach der Ministerpräsident. Es gelte allerdings weiterhin, eine Überlastung des Gesundheitssystem zu verhindern. Söder nannte eine „Firewall für die Sicherheit“ als Maßstab für die nächsten Wochen. Darüber habe man sich im Vorfeld den ganzen August über intensiv mit Krankenhaus-Experten beraten. Die Inzidenz bleibe zwar auch in Zukunft wichtig, allerdings würden sich daran keine Rechtsfolgen mehr knüpfen.

Die neue Verordnung hat ein Herzstück: Dieses heißt 3G (geimpft, genesen, getestet). Die Sicherheitsschranke dabei ist die sog. „Krankenhaus-Ampel“, die sich an der Hospitalisierungsrate orientiert. Es werden zwei Warnstufen etabliert - gelb und rot.

Update, 13.05 Uhr - Neue Verordnung „grundlegende Richtungsweisung“

Am Vormittag hat sich die bayerische Staatsregierung zur ersten Kabinettssitzung nach der Sommerpause getroffen. Und diese war gleich wegweisend: Denn die Regierung hat sich einmal mehr mit der Corona-Pandemie beschäftigt und will die zugehörige Politik komplett auf neue Füße stellen. Am Mittag sind Ministerpräsident Markus Söder, Staatskanzleichef Florian Herrmann, Gesundheitsminister Klaus Holetschek (alle CSU) und Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) an die Öffentlichkeit getreten, um auf einer Pressekonferenz über die Beschlüsse zu informieren.

Die neue Verordnung sei eine „grundlegende Richtungsweisung im Kampf gegen Corona“, betonte Ministerpräsident Söder zu Beginn. Bei der vierten Welle handele sich um eine „Pandemie der Ungeimpften und der Jüngeren“, so Söder und nannte als Hotspots konkret Städte wie Rosenheim, Schweinfurt oder Memmingen. Hier seien es hauptsächlich umgeimpfte Reiserückkehrer, die von Infektionen betroffen sind. Es gelte nun eine „neue Balance aus Sicherheit und Eigenverantwortung zu etablieren“, so Söder.

Update, 12.37 Uhr - Offiziell: Hospitalisierungsrate löst Inzidenz als entscheidendes Kriterium ab

Es hatte sich bereits angedeutet bzw. vorab waren Details durchgesickert: Das Bundeskabinett hat am Dienstag (31. August) offiziell beschlossen, dass die sogenannte Hospitalisierungsrate künftig das entscheidende Kriterium für Maßnahmen in der Corona-Pandemie sein soll.

„Je weniger Menschen wegen Covid im Krankenhaus behandelt werden müssen, desto mehr Freiheit ist möglich. An diesem Leitsatz sollen die Länder künftig ihre Pandemiepolitik ausrichten. Bei hoher Impfquote wird die Inzidenz nicht überflüssig, aber sie verliert an Aussagekraft“, sagte Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Der Bundestag soll der Neuregelung in der kommenden Woche final zustimmen.

Update, 12.30 Uhr - Asta-Kneipe reagiert auf Auflagen und schließt vorerst

Wegen der hohen 7-Tage-Inzidenz von 217,0 (Stand 31. August) gelten in der Stadt Rosenheim nochmals verschärfte Kontaktbeschränkungen. Es dürfen sich maximal zwei Haushalte mit maximal zehn Personen treffen - inklusive genesener und geimpfter Personen. Darauf reagiert nun die Asta-Kneipe in der Hubertusstraße und schließt den Laden vorerst für einige Tage. Aufgrund der Auflagen sei es nicht möglich, das Lokal kostendeckend zu betreiben.

„Bitte habt Verständnis, dass - sollten sich nicht aufgrund neuer bayrischer Beschlüsse noch Änderungen ergeben - unser Kneipen-Quiz und das Asta-Bingo diese Woche nicht stattfinden können. Wir überlegen noch, wie wir vielleicht das Wochenende gestalten können und halten Euch diesbezüglich auf dem Laufenden“, schrieben die Inhaber auf Facebook.

Update, 11.54 Uhr - EU erreicht Ziel bei Corona-Impfkampagne

Die Europäische Union hat im Kampf gegen das Coronavirus ein wichtiges Ziel erreicht. Nach Angaben von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sind mittlerweile 70 Prozent der Erwachsenen vollständig geimpft. „Das sind mehr als 250 Millionen Menschen, die immunisiert sind“, erklärte die Chefin der Exekutive der EU am Dienstag. Sie sprach von einer „großen Leistung“ und einem „Meilenstein“.

Die EU hat damit eine erfolgreiche Aufholjagd hingelegt. So waren zum Beispiel die USA anfangs deutlich schneller darin gewesen, der Bevölkerung Impfangebote zu machen. Dies lag vor allem daran, dass in der EU anfangs nur sehr wenig Impfstoff zur Verfügung stand. Heute liegen die Vereinigten Staaten bei der Immunisierungsquote hinter der EU. Das Ziel, bis Ende des Sommers 70 Prozent der Erwachsenen in der EU durch eine Impfung vor Covid-19 zu schützen, hatte die EU-Kommission im Januar ausgegeben. Experten waren damals davon ausgegangen, dass rund zwei Drittel der Bevölkerung einen Impfschutz erhalten müssen, um die Corona-Pandemie in einem Land zu stoppen.

Update, 11.06 Uhr - Corona-Hammer in Bayern: Clubs dürfen ab Oktober wohl wieder öffnen

Corona-Hammer in Bayern: Wie bild.de aus Teilnehmerkreisen des Kabinetts erfahren haben will, dürfen ab Oktober Clubs und Discos in Bayern wieder öffnen - Einlass allerdings nur mit PCR-Test oder für Geimpfte. In diesem Fall fällt auch die Sperrstunde.

Außerdem soll es im Handel keine Quadratmeter-Beschränkungen mehr geben. Unabhängig von der 7-Tage-Inzidenz soll die 3G-Regel (keine 2G-Pflicht) für alle gelten. Ausgenommen von 3G-Regel sollen private Bereiche, der öffentliche Personennahverkehr, Veranstaltungen unter freiem Himmel bis 1.000 Personen, Gottesdienste und Versammlungen wie Demos bleiben.

Update, 10.14 Uhr - Spahn schließt Abfrage des Impfstatus von Beschäftigten nicht aus

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn kann sich vorstellen, dass Arbeitgeber Mitarbeiter nach ihrem Corona-Impfstatus fragen dürfen. Er sei gerade hin- und hergerissen, ob man das Gesetz ändern solle, damit Arbeitgeber zumindest für die nächsten sechs Monate fragen dürften, sagte der CDU-Politiker am Montagabend in der ARD-Sendung „Hart aber fair“. So werde es ja im Restaurant auch gemacht. Auf die Frage, wie seine Haltung dazu sei, sagte Spahn: „Ich tendiere zunehmend zu ja.“ Er argumentierte: „Wenn alle im Großraumbüro geimpft sind, kann ich damit anders umgehen, als wenn da 50 Prozent nicht geimpft sind.“

Einer Impfpflicht auch für bestimmte Berufsgruppen wie den Pflegeberufen erteilte Spahn erneut eine Absage. Es sei seine Sorge, „dass eine verpflichtende Impfung - auch berufsgruppenbezogen - am Ende das nicht leichter macht, dass wir alle dabei behalten, sondern wir viele auf diesem Weg verlieren werden“.

Update, 9.23 Uhr - Kreis Altötting meldet 196 aktive Coronafälle

Das Gesundheitsamt Altötting hat für seinen Zuständigkeitsbereich nun sieben neue Corona-Fälle gemeldet - darunter drei Reiserückkehrer (Stand: 30. August, 16 Uhr). Die Neu-Infizierten stammen aus Burghausen, Neuötting, Erlbach und Burgkirchen. Damit stieg die Gesamtzahl der Infizierten seit Pandemie-Ausbruch in Stadt und Landkreis Altötting auf 6365 Personen.

Die aktuelle Sieben-Tage-Inzidenz lag zum o.g. Zeitpunkt nach Angaben des Landratsamtes bei 114,6. Aktuell gibt es in Stadt und Landkreis 196 aktive Fälle - die meisten davon in Burghausen (45), Altötting (35) und Burgkirchen (29). Zudem gab es auch acht positive Schnelltest-Ergebnisse, die bislang jedoch noch nicht in die Statistik eingearbeitet wurden.

Update, 8.21 Uhr - RKI meldet zwei Todesfälle in der Region

Entwicklung der 7-Tage-Inzidenz in der Region (Stand 31. August).

Die Corona-Fallzahlen bzw. 7-Tage-Inzidenzen in den Städten und Kreisen der Region steigen weiter an bzw. pendeln sich auf einem erhöhten Stand ein. In der Stadt Rosenheim übersteigt sie bereits den 13. Tag in Folge die 100er-Marke und den fünften Tag über 200 (stabil 217,0) - damit belegt Rosenheim bundesweit Platz 2. Auch der Kreis Altötting übersteigt den sechsten Tag in Folge die 100er-Marke.

Die übrigen Inzidenzen im Detail: Landkreis Mühldorf (von 72,1 auf 65,2), Kreis Berchtesgadener Land (von 73,4 auf 74,3), Landkreis Traunstein (von 72,7 auf 69,3) und Landkreis Rosenheim (von 82,5 auf 90,9).
In der Region wurden laut RKI zwei weitere Todesfälle gemeldet. Demnach ist eine Person im Landkreis Traunstein und eine in der Stadt Rosenheim verstorben. Nähere Angaben zu Alter und/oder Wohnort des Verstorbenen gab es bislang nicht.

Update, 7.25 Uhr - Kabinett will neue Anti-Corona-Regeln beschließen

Das Kabinett will am Dienstag (10 Uhr) neue Regeln für den Kampf gegen Corona beraten und beschließen. Im Zentrum soll das 3G-Prinzip mit Freiheiten für Geimpfte, Genesene und Getestete stehen - das hatte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) vergangene Woche bereits angekündigt.

Bayerns Kabinett will neue Regeln beschließen - mit Krankenhausampel aber ohne FFP2-Pflicht

Zudem soll künftig für Anti-Corona-Maßnahmen nicht mehr alleine die Sieben-Tage-Inzidenz entscheidend sein, also die Zahl der Neuinfektionen binnen sieben Tagen. Stattdessen soll es eine Art Ampelsystem geben, bei dem die Auslastung der Intensivstationen und Krankenhäuser im Freistaat im Fokus steht. Auch die FFP2-Maskenpflicht soll laut Söder fallen.

rosenheim24.de berichtet von der anschließenden PK um 13 Uhr wie gewohnt live.

Inzidenz sinkt erstmals seit Anfang Juli - 5750 Corona-Neuinfektionen

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist erstmals seit Anfang Juli wieder gefallen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Dienstagmorgen lag sie bei 74,8 - am Vortag hatte der Wert 75,8 betragen, vor einer Woche 58,0. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 5750 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.10 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert für Deutschland bei 5747 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 60 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 42 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.942.856 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.738.000 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 92.200.

mw/mh/dpa

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