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News-Ticker zur Corona-Pandemie

Tausende demonstrieren gegen Corona-Auflagen - Dänemark verabschiedet sich von Pandemie-Beschränkungen

Coronavirus - Deutsch-dänische Grenze
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Trotz weiterhin hoher Neuinfektionszahlen fallen in Dänemark an diesem Dienstag praktisch alle Corona-Beschränkungen wegTrotz weiterhin hoher Neuinfektionszahlen fallen in Dänemark an diesem Dienstag praktisch alle Corona-Beschränkungen wegTrotz weiterhin hoher Neuinfektionszahlen fallen in Dänemark an diesem Dienstag praktisch alle Corona-Beschränkungen weg

München/Oberbayern – Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt noch immer für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Montag (31. Januar) im News-Ticker:

Die Fallzahlen im Überblick:

  • Covid-19-Fälle auf Intensivstationen in Bayern: 328 (Quelle/Stand: DIVI, 31. Januar, 6.15 Uhr)
  • Intensivbetten-Auslastung ILS Rosenheim: 78,2% (Quelle/Stand: DIVI, 31. Januar, 6.15 Uhr)
  • Intensivbetten-Auslastung ILS Traunstein: 79,8% (Quelle/Stand: DIVI, 31. Januar, 6.15 Uhr)
  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 2069,5, Landkreis Rosenheim 1819,9, Landkreis Traunstein 1218,7, Landkreis Berchtesgadener Land 1359,0, Landkreis Mühldorf 1941,1, Landkreis Altötting 1341,6 (Quelle/Stand: RKI, 31. Januar, 3.47 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 11.388, Landkreis Rosenheim 45.590, Traunstein 32.154, Berchtesgadener Land 19.334, Mühldorf 21.830, Altötting 17.194 (Quelle/Stand: RKI, 31. Januar, 3.47 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 103, Landkreis Rosenheim 664, Traunstein 317, Berchtesgadener Land 159, Mühldorf 263, Altötting 284 (Quelle/Stand: RKI, 31. Januar, 3.47 Uhr)
  • ServiceFälle Deutschland --- Fälle weltweit --- Überblick Risikogebiete

Update, 22.54 Uhr - Erneut demonstrierten Tausende gegen Corona-Auflagen

Gegen die aktuellen Corona-Maßnahmen sind am Montagabend in zahlreichen Städten erneut Tausende Menschen auf die Straße gegangen.

In Rostock demonstrierten Hunderte Menschen trotz eines Verbots aller Demonstrationen. Nach Angaben der Polizei hatten sie sich in mehreren Gruppen von bis zu 70 Personen zusammengetan und zogen durch die Stadt. Mehrere Menschen wurden in Gewahrsam genommen, Beobachter berichteten von Böllerwürfen. Eine Sprecherin der Polizei bezeichnete die Lage zwischenzeitlich als angespannt.

In Pforzheim versammelten sich nach Polizeiangaben rund 5000 Kritiker der Corona-Politik, der Protest blieb friedlich. Unweit davon bildeten rund 500 Menschen eine Menschenkette als Zeichen für den Zusammenhalt während der Pandemie. In Lübeck beteiligten sich nach Polizeiangaben rund 1300 Menschen an einer friedlichen Demonstration gegen Corona-Beschränkungen und eine mögliche allgemeine Impfpflicht.

In Brandenburg gab es Demonstration gegen Corona-Auflagen in Cottbus, Potsdam, Eberswald, Fürstenberg und Neuruppin. In der Landeshauptstadt Potsdam zogen begleitet von Trillerpfeifen und Hupen Hunderte Menschen durch die Innenstadt, wie ein dpa-Reporter beobachtete. In drei Landkreisen nördlich von Berlin zählte die Polizei über 2000 Demonstranten, allein in Oranienburg waren es mehr als 1000. In Cottbus demonstrierten etwa 800 Menschen.

Das Bundesverfassungsgericht lehnte es unterdessen ab, ein kommunales Verbot unangemeldeter Corona-“Spaziergänge“ mit sofortiger Wirkung außer Kraft zu setzen. Die Karlsruher Richterinnen und Richter wiesen am Montag den Eilantrag eines Mannes ab, der die Allgemeinverfügung der Stadt Freiburg zu Fall bringen wollte.

Update, 21.03 Uhr - Dänemark verabschiedet sich von Corona-Beschränkungen

Trotz weiterhin hoher Neuinfektionszahlen fallen in Dänemark an diesem Dienstag praktisch alle Corona-Beschränkungen weg. In Deutschlands nördlichstem Nachbarland muss man dann keinen Mund-Nasen-Schutz mehr tragen. Auch Nachweise über Impfungen, Genesungen und negativen Tests per Corona-Pass sind nicht mehr nötig. Großveranstaltungen können ungehindert über die Bühne gehen. Auch das Nachtleben darf wieder stattfinden. Covid-19 wird in dem Sechs-Millionen-Einwohner-Land nicht mehr als „gesellschaftskritische Krankheit“ eingestuft.

Im September vergangenen Jahres hatte sich Dänemark schon einmal vollends von den Beschränkungen verabschiedet. Dann stiegen die Neuinfektionszahlen aber wieder, weshalb sie nach und nach wieder eingeführt wurden. Heute hat das EU-Land eine tägliche Zahl an Neuinfektionen im mittleren fünfstelligen Bereich - das sind Höchststände, die vor dem Aufkommen der Omikron-Variante des Coronavirus im November kaum vorstellbar waren.

Diese Zahlen haben sich jedoch nicht so stark wie befürchtet auf den Intensivstationen niedergeschlagen. Mildere Krankheitsverläufe bei Omikron-Ansteckungen und hohe Impfzahlen sind die wesentlichen Gründe dafür, weshalb sich die Dänen zur umfassenden Lockerung entschieden haben. Vereinzelte Einreiseregeln vor allem für Ungeimpfte bleiben als einzige Beschränkung bestehen.

Update, 20.11 - Wechsel an der Spitze des Landesamtes für Gesundheit

Bayerns Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat schon wieder einen neuen Chef: Am Dienstag (1. Februar) übernimmt der 50 Jahre alte Mediziner und Physiker Christian Weidner offiziell das Amt des Behördenpräsidenten. Weidner folgt damit auf Walter Jonas, der den Chefposten erst im November 2020 übernommen hatte und nun Regierungspräsident der Oberpfalz wird.

„Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Professor Weidner, der das LGL nach jahrelanger Tätigkeit bestens kennt und mit großer Expertise dessen vielfältige, wichtige Aufgaben meistern wird“, sagte Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) am Montag in München.

Auch Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) unterstrich Weidners Eignung für die Leitung der Behörde, die in der Pandemiebekämpfung eine Schlüsselrolle einnimmt und die in der Vergangenheit auch immer wieder massiv in der Kritik stand.

Weidner war nach dem Abschluss eines Humanmedizin- und Physikstudiums als wissenschaftlicher Mitarbeiter an den Universitäten von Erlangen und im schwedischen Uppsala tätig, wo er auch promovierte und für Physiologie habilitierte. Am LGL hatte er zunächst die toxikologische Risikobewertung verantwortet und die Stabsabteilung des LGL geleitet.

Update, 19.59 Uhr - 1219 neue bestätigte Fälle im Landkreis Mühldorf a. Inn 

Im Zuständigkeitsbereich des Landkreises Mühldorf a. Inn gibt es seit der letzten Statusmeldung vom Freitag, 28. Januar 2022, 1.219 neue bestätigte Corona-Fälle. (Stand: 31. Januar 2022, 0 Uhr). Die Zahl der aktiven Fälle beträgt derzeit 2.597. Die 7-Tage-Inzidenz liegt laut RKI bei 1.941,1 (Stand: 31. Januar 2022, 3.47 Uhr). 

Update, 19.26 Uhr - 641 Neuinfektionen im Kreis Traunstein über das Wochenende

Im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Gesundheitsamtes Traunstein liegen derzeit 1.188 aktive Covid-19-Fälle vor. Seit der letzten Pressemitteilung am 28. Januar sind beim Staatlichen Gesundheitsamt 641 Neuinfektionen eingegangen.

Es liegen insgesamt 32.246 bestätigte Fälle vor, die seit Beginn der Pandemie positiv getestet wurden. Als genesen gelten mindestens 30.741 Personen (1067 Personen mehr seit der Meldung vom 28.01.2022).

Beim Gesundheitsamt Traunstein ist seit der letzten Pressemitteilung eine Todesmeldung eingegangen. Es handelt sich um eine Frau im Alter von 90 Jahren. Damit liegen im Landkreis Traunstein insgesamt 317 Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19-Erkrankungen vor.

Mittlerweile wurden im Landkreis Traunstein 114.778 Personen mit der Erstimpfung versorgt, davon haben bereits 111.790 Personen die Zweitimpfung erhalten. Des Weiteren haben bereits 84.046 Personen die Drittimpfung erhalten.

Update, 19.03 Uhr - Seit Freitag 728 neue Corona-Fälle im BGL

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Berchtesgadener Land informiert, dass es seit Freitag 728 weitere bestätigte Covid-19-Fälle im Landkreis gibt. Nach derzeitigem Meldungsstand liegt der 7-Tage-Inzidenz-Wert für das Berchtesgadener Land bei 1.359 (Stand RKI: 31.01.2022, 0 Uhr).

Aktuell gibt es 2.105 aktive Covid-19-Fälle im Landkreis. Derzeit gibt es insgesamt 791 Fälle in Einrichtungen im Landkreis Berchtesgadener Land, davon 121 in Alten- und Pflegeheimen, 51 in Gemeinschaftsunterkünften, 416 in Schulen, 200 in Kindergärten und 3 in Justizvollzugsanstalten. In den vergangenen 7 Tagen gab es insgesamt 1.445 neue Covid-19-Fälle.

Insgesamt werden in den Kliniken der KSOB an ihren Standorten im Berchtesgadener Land und Traunstein 64 Covid-19-Patienten behandelt. Davon befinden sich 61 Patienten auf der Normalstation und drei Patienten auf der Intensivstation.

Mit Stand Sonntag, 30. Januar 2022, 20 Uhr sind im Landkreis Berchtesgadener Land insgesamt 181.142 Impfungen durchgeführt worden. Diese verteilen sich auf 65.792 Erstimpfungen (61,95 %), 66.380 Zweitimpfungen (62,50 %), 48.308 Auffrischungsimpfungen (72,77 % aller Zweitgeimpften) und 662 Impfungen bei Unter-12-Jährigen (nur Impfzentrum).

Hinweis: In vielen Landkreisen sind derzeit statistisch mehr Zweit- als Erstimpfungen erfasst. Dieser Effekt kommt im Wesentlichen dadurch zu Stande, dass Impfungen mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson lange als abgeschlossene Impfung und damit als Zweitimpfungen erfasst wurden. Auch Personen, die nach überstandener COVID-19-Erkrankung eine Impfdosis erhalten haben, flossen in die Statistik der Zweitimpfungen mit ein.

Update, 18.38 Uhr - „Königliche“ Maskenverweigerin bedroht „scheiß Wichser“ von Polizei „auf Boden zu klatschen“ und will Drecksland verlassen

Bundespolizisten wurden im Terminal des Munich Airport Centers auf eine ältere Frau aufmerksam, die sich offensichtlich nicht an die Maskenpflicht hielt. Kaum von den Beamten angesprochen, schmetterte die 65-Jährige den Polizisten ohne Umschweife diverse Beleidigungen entgegen. Außerdem sprach sie von einer Maskenbefreiung, die sie aber nicht vorzeigen müsse und dass sie „königlich” sei.

Die Bundespolizisten wiederum erklärten der Frau, dass sie die Befreiung, sofern sie überhaupt eine hat, sehr wohl vorzeigen müsse, dass auch eine vermeintliche königliche Abstammung sie nicht von der Tragepflicht einer FFP2-Maske entbinde und dass es sich bei Bezeichnungen wie „kleiner Scheißer”, „scheiß Beamte”, „scheiß Wichser” und „Arschlöcher” um Beleidigungen, also eine Straftat handele.

Um den jungen Uniformierten zu zeigen, was sie von ihren Worten und ihrer Aufforderung hält, wurde die Uneinsichtige immer aggressiver und wiederholte ihre Beleidigungen gleich noch einmal. Außerdem drohte sie einem der Polizisten an, „ihn auf den Boden zu klatschen”. Nachdem sich ein wenig später mehrere Beamte von Bundes- und Landespolizei am Ort des Geschehens versammelt hatten, gab die Kontrollierte wohl ob der staatlichen Übermacht dann doch ihre vermeintliche Maskenbefreiung heraus.

Diese sollte sich jedoch als Buchungsbestätigung der Österreichischen Bundesbahn (ÖBB) herausstellen. Darauf angesprochen, blieb die 65-Jährige bei ihrer Meinung. Sie müsse keine Maske tragen, weil Deutschland ein „Drecksland” sei und sie die Bundesrepublik sowieso morgen in die benachbarte Alpenrepublik verlassen werde. Dies wollten der Ausreisewilligen weder die Beamten der Bundes- noch die der bayerischen Polizei verweigern, jedoch nicht, ohne ihr Anzeigen wegen Beleidigung und Verstoßes gegen die bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung mit auf den Weg zu geben.

Update, 18.08 Uhr - Viele Kliniken müssen Operationen weiter verschieben

Angesicht der Omikron-Welle mit steigenden Corona-Infektionszahlen müssen Dutzende Krankenhäuser in Oberbayern aufschiebbare Behandlungen weiter aussetzen. Die Regierung von Oberbayern habe 76 Kliniken im Regierungsbezirk verpflichtet, noch bis Ende Februar von unter medizinischen Aspekten nicht sofort notwendigen Behandlungen abzusehen, teilte die Behörde am Montag mit.

Die Regelung war in Oberbayern wie in den meisten anderen Regierungsbezirken in der zweiten Novemberhälfte in Kraft getreten und wurde nun zumindest in Oberbayern bis 28. Februar verlängert.

Ziel bleibe es, die Kapazitäten für alle Notfall- und Intensivpatienten sicherzustellen, hieß es. Zwar sei die Belegung der Intensivbetten mit Covid-19-Patienten in Oberbayern tendenziell rückläufig. Gleichzeitig steige jedoch der Belegungsdruck für normale Krankenhausbetten .Medizinisch dringliche Operationen wie zeitkritische Herz- oder Tumor-Operationen sind nicht von der Regelung betroffen.

Update, 17.30 Uhr - Gefälschtes Söder-Bild zu Protesten sorgt für Ärger: „Widerwärtig und unverfroren“

Ein gefälschtes Foto von Markus Söder mit einem Aufruf zur Teilnahme an Protesten gegen die Corona-Politik kursiert derzeit bei Twitter. Das Bild zeigt den CSU-Chef, wie er ein Plakat in die Kamera hält, auf dem steht: „Spazierengehen hilft. Auch allen, die du liebst. Montags in deiner Stadt“. Unten auf der Montage ist zudem das Logo der Bundesregierung abgebildet.

In Wirklichkeit zeigte das Foto aus der vergangenen Woche Söder, wie dieser anlässlich des Internationalen Holocaust-Gedenktages das Bild eines neunarmigen Chanukkaleuchters ins Bild hält und damit an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert.

Von Söder selbst gab es dazu zunächst keine Stellungnahme, CSU-Generalsekretär Markus Blume attackierte die Fälschung aber umgehend: „Widerwärtig und unverfroren! Dieses Bild ist ein Fake - ausgerechnet aus einem Foto zum Gedenken an den Holocaust. Wer so ein Fake in die Welt setzt, sollte sich schämen.“

Update, 16.55 Uhr - Bundesregierung gegen „verfrühte” Corona-Lockerungen

Die Bundesregierung sieht im Moment noch keinen Anlass für Lockerungen der Corona-Maßnahmen. „In dem Moment, wo wir das Gefühl haben, verantwortlich lockern zu können, wird diese Bundesregierung, werden alle Landesregierungen genau diesen Schritt gehen”, sagte Regierungssprecher Steffen Hebestreit am Montag (31. Januar) in Berlin.

Im Augenblick sei es aber „noch ein bisschen verfrüht”, schon diesen Schritt zu machen. Man sei noch in der Phase, in der es bergauf gehe mit den Zahlen, jeden Tag gebe es neue Rekordwerte. Der Höhepunkt der Welle sei noch nicht erreicht. „Und insofern würde ich im Augenblick davor warnen, zu frühzeitig zu glauben, es ist schon vorbei”, sagte Hebestreit.

Update, 15.50 Uhr - Inzidenz bei Kindern in Bayern teils über 3700

Die Corona-Inzidenzen bei Schulkindern in Bayern erreichen immer neue Rekordhöhen. In der am stärksten betroffenen Gruppe der Sechs- bis Elfjährigen hat sie inzwischen einen Wert von 3727 erreicht, wie das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) am Montag mitteilte. Das ist ein Anstieg um gut 70 Prozent zum vor einer Woche gemeldeten Wert.

Bei den Zwölf- bis 15-Jährigen liegt die Inzidenz bei 2569, in der Gruppe im Alter von 16 bis 19 Jahren bei 2183 und somit deutlich über 2000. Hier sind die Anstiege etwas langsamer als bei den jüngeren Schülern. Die vierthöchste Inzidenz findet sich bei Kindern bis fünf Jahren mit 1707. Diese Gruppe hatte lange zu den laut offiziellen Meldungen unterdurchschnittlich betroffenen gehört.

Nach wie vor die niedrigsten Inzidenzen weist das LGL für die Gruppen der 60- bis 79-Jährigen mit 411 und ab einem Alter von 80 mit 300 aus. Zu den hohen Inzidenzzahlen bei Kindern und Jugendlichen könnte dabei beitragen, dass durch die regelmäßigen Testungen für Schule und Kindergarten Fälle leichter entdeckt werden. Gleichzeitig weist das Landesamt darauf hin, dass es derzeit durch die hohen Fallzahlen zu Meldeverzögerungen und einer höheren Dunkelziffer kommen könnte.

Update, 15.12 Uhr - Polizei löst Party in Bayern mit rund 100 Gästen auf

Über 100 Leute sollen am Wochenende in Mittelfranken eine illegale Party gefeiert haben. Beim Anblick mehrerer Polizeistreifen hätten zahlreiche Gäste der Feier in Zirndorf (Landkreis Fürth) die Flucht ergriffen, teilte die Polizei am Montag mit. Die Beamten trafen in dem Wohnhaus 63 Personen an, die den Angaben zufolge alle wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt wurden. Ein 18-Jähriger habe sich auf dem Dach des Hauses vor den Polizeikräften verstecken wollen, hieß es. Dabei sei er hinabgestürzt und habe sich leicht verletzt.

Nachdem das Polizeiaufgebot wieder abgerückt sei, hätten etwa 20 Partygäste in der Nähe des Hauses weitergefeiert und mit einem Ghettoblaster laute Musik gespielt, teilte die Polizei mit. Die Beamten kehrten dann noch einmal zurück, stellten das Gerät sicher und lösten die Feierlichkeit endgültig auf.

Update, 14.33 Uhr - Erfolg für Impfgegner bei Gemeinderatswahl in Österreich

Eine Gemeinderatswahl bestätigt den anhaltenden Erfolg impfkritischer Parteien in Österreich. Die vor einem Jahr gegründete Partei Menschen-Freiheit-Grundrechte (MFG) erhielt am Sonntag (30. Januar) in Waidhofen an der Ybbs auf Anhieb 17 Prozent der Wählerstimmen. Neben der rechten FPÖ hat sich die MFG als impfkritische Partei positioniert und im Herbst 2021 auch den Einzug in den oberösterreichischen Landtag geschafft. Bei den Gemeinderatswahlen in Tirol Ende Februar tritt sie in zahlreichen Regionen an.

Update, 13.47 Uhr - Ex-Kanzler Schröder mit Corona infiziert

Wie der Spiegel berichtet, soll sich der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder offenbar mit Corona infiziert haben. Der frühere Kanzler soll demnach leichten Husten haben, seine Frau So-yeon Schröder-Kim zeige aktuell keinerlei Symptome, habe allerdings ebenfalls ein positives Testergebnis nach einem PCR-Test erhalten.

Update, 12.59 Uhr - Unbekannte brechen in Testzentren ein und lassen tausende Corona-Tests mitgehen

Unbekannte sind in Wesel (Nordrhein-Westfalen) in zwei Corona-Testzentren eingebrochen und haben mehr als 1000 Tests gestohlen. Die Diebe hatten sich in der Nacht auf Sonntag (30. Januar) Zugang zu einen Container verschafft, wie die Polizei am Montag mitteilte. Dort nahmen sie unter anderem Tests im vierstelligen Bereich sowie ein Handy und ein Laptop mit. Anschließend brachen sie nach Angaben der Polizei in ein weiteres Testzentrum ein, wo sie neben einer unbekannten Zahl Tests auch einen Laptop, Mundschutz und Desinfektionsmittel stahlen. Die Diebe hätten in der Nacht versucht, in ein drittes Testzentrum einzubrechen. Dieser Versuch sei gescheitert, hieß es weiter.

Bei einem Einbruch in eine Corona-Teststation in Rüsselsheim (Hessen) sind rund 1600 Schnelltests verschwunden. Wie die Polizei am Montag (31. Januar) mitteilte, geschah die Tat bereits in der Nacht zum Freitag. Aus dem Container seien zwei Kartons mit Schnelltests gestohlen worden. Vorher hätten Unbekannte die Tür der Teststation aufgehebelt.

Ebenfalls am Freitag brachen unbekannte Täter in Boele (Nordrhein-Westfalen) den Bürocontainer einer Corona-Teststation auf. Als Mitarbeiter am Samstagvormittag (29. Januar) die Teststelle öffnen wollten, bemerkten sie die aufgehebelte Tür des Containers. Sie erkannten, dass Unbekannte den gesamten Innenraum durchwühlt und zwei Laptops sowie ein Smartphone gestohlen hatten.

Update, 12.17 Uhr - Bundesbürger besorgt: ohne hohe Impfquote immer neue Corona-Wellen

Mehr als die Hälfte der Deutschen (55 Prozent) sorgt sich laut einer Umfrage davor, dass es immer neue Corona-Wellen gibt, bis alle gegen das Virus geimpft sind. Diese Befürchtung übersteigt in einer Sonderbefragung zu den „Ängsten der Deutschen in der Corona-Krise 2022“ alle anderen abgefragten Sorgen, wie aus der am Montag (31. Januar) veröffentlichten Studie der R+V-Versicherung hervorgeht.

49 Prozent der Befragten fürchten, dass die Politiker überfordert sind. 43 Prozent haben Angst vor einer Corona-Infektion. In der Pandemie gab es zum dritten Mal eine Sonderumfrage zu den Corona-Ängsten. Für die repräsentative Online-Untersuchung wurden vom 18. bis 20. Januar 1083 Menschen zu ausgewählten Themen aus der Langzeitstudie befragt.

Update, 11.31 Uhr - Party in Corona-Zeiten: Hongkongs Innenminister tritt zurück

Hongkongs Innenminister Caspar Tsui hat am Montag seinen Rücktritt eingereicht. Tsui zog damit die Konsequenzen aus der Teilnahme an einem Geburtstagsbankett Anfang Januar, bei dem zwei der rund 200 Gäste positiv auf das Coronavirus getestet worden waren. Er habe sich unangemessen verhalten, obwohl alle Anstrengungen darauf gerichtet sein sollten, die Ausbreitung des Virus einzudämmen, teilte der Politiker in einer schriftlichen Stellungnahme mit.

Die Feier, an der auch Polizeichef Raymond Siu und Leiter der Einwanderungsbehörde Au Ka-wang teilnahmen, hatte unter Hongkongern heftige Kritik ausgelöst. Kurz zuvor hatten die Gesundheitsbehörden der Sonderverwaltungszone noch der Bevölkerung dazu geraten, große Ansammlungen zu meiden. Hongkongs Regierungschefin Carrie Lam sprach davon, dass die hochrangigen Politiker, die an dem Geburtstagsbankett teilnahmen, kein gutes Beispiel für die Menschen in Hongkong abgegeben haben.

Update, 10.45 Uhr - Bayern bei bundesweiter Inzidenz auf Platz fünf

Der Negativ-Trend hält an: In Bayern ist die 7-Tage-Inzidenz erneut gestiegen. Am Montag (31. Januar) meldete das Robert Koch-Institut (RKI) einen Wert von fast 1385 für den Freistaat. Damit steht Bayern im Vergleich der Bundesländer hinter Berlin, Hamburg, Hessen und Bremen auf dem fünften Platz. Die bundesweite Inzidenz liegt bei rund 1177 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen.

Bei den kreisfreien Städten und Landkreisen in Bayern lagen die Kreise Starnberg (2662) und Dachau (2586) am Montag auf Stelle zwei und drei im bundesweiten Vergleich. An der Spitze rangierte der Berliner Stadtteil Tempelhof-Schöneberg (2912).

Die steigenden Corona-Zahlen machen sich auch in den Krankenhäusern bemerkbar: Laut Divi-Intensivregister lagen auf bayerischen Intensivstationen am Montag (Stand: 31. Januar, 6.15 Uhr) 328 erwachsene Covid-Patienten – sechs mehr als am Vortag.

Update, 9.58 Uhr - 37 weitere Corona-Fälle vor Olympia in Peking

Weniger als eine Woche vor Beginn der Olympischen Winterspiele in Peking haben die Organisatoren 37 weitere Corona-Fälle festgestellt. Wie das Organisationskomitee am Montag (31. Januar) mitteilte, wurden am Sonntag (30. Januar) 28 Einreisende positiv auf das Coronavirus getestet, darunter acht Athleten oder Teammitglieder.

Zudem wurden bei neun Personen, die sich bereits im geschlossenen Olympia-System befinden, Infektionen registriert. Am Vortag hatte es insgesamt 34 positive Tests gegeben, die Gesamtzahl der Corona-Fälle ist seit dem 23. Januar auf insgesamt 176 gestiegen.

Update, 9.06 Uhr - Landkreis Altötting meldet 1746 aktive Corona-Fälle

Das Gesundheitsamt Altötting hat für seinen Zuständigkeitsbereich nun 214 neue Corona-Fälle gemeldet (Stand: 30. Januar, 16 Uhr). Damit haben sich seit Pandemie-Ausbruch insgesamt 17.194 Personen in Stadt und Landkreis Altötting mit dem Corona-Virus infiziert. Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz im Kreis Altötting steht bei 1341,6. Derzeit gibt es in Stadt und Landkreis 1617 aktive Fälle. Die meisten davon in Burghausen (324), Altötting (192) und Burgkirchen (188).

Update, 8.27 Uhr - Neueste RKI-Zahlen für die Region

7-Tage-Inzidenzen in Südostbayern (Stand: 31. Januar 2022).

Die Corona-Inzidenzen in der Region haben sich laut RKI in den vergangenen 24 Stunden unterschiedlich entwickelt. Während die Landkreise Mühldorf und Berchtesgadener Land eine sinkende Inzidenz aufweisen, stieg sie in den restlichen Kreisen/Städten der Region weiterhin teils deutlich.

Die Inzidenzen im Detail: Landkreis Altötting (von 1228 auf 1342), Landkreis Mühldorf (von 1957 auf 1941), Kreis Berchtesgadener Land (von 1409 auf 1359), Landkreis Traunstein (von 1189 auf 1219), Stadt Rosenheim (von 2035 auf 2070) und Landkreis Rosenheim (von 1806 auf 1920). Das RKI meldete für die Region zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Demnach ist je eine Person in den Kreisen Traunstein und Mühldorf verstorben. Nähere Angaben zu Alter/Wohnort liegen nicht vor.

Update, 7.46 Uhr - Lockdown für Ungeimpfte in Österreich endet

Nach mehr als zwei Monaten endet in Österreich am Montag (31. Januar) formal der Lockdown für Ungeimpfte. Seit Mitte November durften alle Einwohner über zwölf Jahre ohne Nachweis ihrer Impfung oder Genesung ihre Wohnung nur noch für Lebensmittel-Einkäufe, Arbeit oder Ausbildung, Arztbesuche sowie zur körperlichen Erholung verlassen. Bundeskanzler Karl Nehammer hatte das Ende der Ausgangsbeschränkungen damit begründet, dass die Krankenhäuser trotz anhaltend hoher Infektionszahlen nicht überlastet sind. 

Am Samstag kündigte Nehammer zudem weitere Lockerungen an. Restaurants dürfen ab kommenden Samstag wieder bis Mitternacht geöffnet bleiben. Danach entfällt etappenweise der Nachweis über eine Impfung oder Genesung in Handel, Gastronomie und Tourismus. Allerdings werden für Restaurant- oder Hotelbesuche zumindest negative Corona-Tests verlangt. Am kommenden Freitag (7. Februar) führt Österreich zudem eine allgemeine Impfpflicht für Erwachsene ein.

Update, 6.52 Uhr - Söder stellt Lockerungen nach Mitte Februar in Aussicht

Wegen des Verlaufs der Omikron-Welle macht der bayerische Ministerpräsident Markus Söder Hoffnung auf eine Entspannung der Coronaregeln – und setzt auf Abstimmungen bei der nächsten Bund-Länder-Konferenz. „Vorsicht ja, aber eben auch mit Hoffnung“, blickt Bayerns Ministerpräsident Markus Söder auf die Entwicklung der Pandemie. Er hält baldige Lockerungen für möglich. Die nächste Runde der Bund-Länder-Abstimmungen Mitte Februar solle aber noch abgewartet werden, sagt der CSU-Chef in der ARD-Sendung „Bericht aus Berlin“. „Ich glaube, wir müssen halt Schritt für Schritt gehen.“

Wenn es keine Überlastungen in den Krankenhäusern gebe, müssten Freiheiten an die Bürger zurückgegeben werden. Mit Blick auf die Beschlüsse der Bund-Länder-Runde meinte Söder, es sei zu wenig, den Kurs nur zu halten. Konkret schlug Söder vor, mehr Zuschauer bei Sport- und Kulturveranstaltungen zuzulassen oder der Gastronomie, Messen und andere Veranstaltungen mehr Spielraum zu lassen. Söders Vorschlag dürfte bei einigen Mitgliedern der Bundesregierung auf offene Ohren stoßen. Auch Bundesfinanzminister Christian Lindner sprach bereits über Öffnungsstrategien.

RKI meldet erneut Allzeit-Rekord bei 7-Tage-Inzidenz

Das zuständige Robert Koch-Institut (RKI) hat einen Anstieg der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz gemeldet und damit erneut einen Höchstwert (News-Ticker Sonntag, 30. Januar). Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Montagmorgen mit 1176,8 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1156,8 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 840,3 (Vormonat: 265,8). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 78.318 Corona-Neuinfektionen. Dies geht aus den neuesten RKI-Zahlen hervor (Stand: 31. Januar, 5.03 Uhr). Vor einer Woche waren es 63.393 Ansteckungen.

Experten gehen von einer hohen und weiter steigenden Zahl von Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind, unter anderem, weil Testkapazitäten und Gesundheitsämter vielerorts am Limit sind. Zudem melden einige Städte und Kreise seit Tagen Probleme bei der Übermittlung der Corona-Fallzahlen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 61 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 28 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 9.815.533 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken gekommenen Corona-infizierten Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Freitag mit 4,72 an (Donnerstag 4,64). Darunter können auch Menschen mit positivem Corona-Test sein, die eine andere Haupterkrankung haben. Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Montag mit 7.622.400 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 117.786.

mh/mw/dpa

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