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News-Ticker zur Corona-Pandemie

Tausende Feiernde am Wochenende in München - Kripo ermittelt wegen Schnelltest-Betrugs in Miesbach

Polizei München
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Polizei München (Symbolbild)

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Montag (31. Mai) im News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 42,5, Landkreis Rosenheim 26,4, Landkreis Traunstein 37,8, Landkreis Berchtesgadener Land 70,8, Landkreis Mühldorf 16,4, Landkreis Altötting 44,8 (Quelle/Stand: RKI, 31. Mai, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 3899, Landkreis Rosenheim 13.752, Traunstein 10.938, Berchtesgadener Land 5912, Mühldorf 6921, Altötting 6016 (Quelle/Stand: RKI, 31. Mai, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 60, Landkreis Rosenheim 453, Traunstein 214, Berchtesgadener Land 100, Mühldorf 153, Altötting 208 (Quelle/Stand: RKI, 31. Mai, 0 Uhr)
  • Mindestens 88.442 Todesfälle in Deutschland (14.942 in Bayern)
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de

Die Fallzahlen im Überblick:

Update, 20.47 Uhr - Tausende Feiernde Menschen am Wochenende in München

Das Polizeipräsidium München meldet, dass sich allein in der Nacht von Samstag (29. Mai) auf Sonntag tausende Feierende Menschen an den beliebten Plätzen in Maxvorstadt aufhielten. Allein am Professor-Huber-Platz unweit der Universität seien über 400 Menschen zusammengekommen. Dabei wurde Alkohol getrunken, gegrölt und auch die Corona-Mindestabstände nicht eingehalten.  

Viele Anrufe gingen deswegen bei der Polizei wegen Ruhestörung und wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz ein. Daraufhin fuhren zahlreiche Streifen der Münchner Polizei zum Professor-Huber-Platz, um die Feiernden gezielt anzusprechen.  

Ein 18-Jähriger reagierte aggressiv gegenüber den Polizeibeamten und schlug bei der Kontrolle einem Polizisten unvermittelt ins Gesicht. Bei der Festnahme des jungen Mannes wurde auch noch ein zweiter Polizist verletzt. Gegen den Feiernenden wird jetzt wegen tätlichen Angriffs, Widerstand, Körperverletzung und Beleidigung ermittelt.

Am Wochenende kam es im Freistaat wieder zu zahlreichen Corona-Partys. rosenheim24.de berichtete in einem extra Artikel: Tuningtreffen, berauschtes Grillen, verwüstetes Haus - Polizei löst wieder zahlreiche Corona-Partys auf (Plus-Artikel) 

Update, 19.44 Uhr - Kripo ermittelt wegen Schnelltest-Betrugs in Miesbach

Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts auf Betrug bei Schnelltests gegen eine Corona-Teststelle im oberbayerischen Miesbach. „Seit dem 21. Mai laufen die Ermittlungen bei der Kriminalpolizei Miesbach“, sagte eine Sprecherin des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd am Montag. „Es gibt den Verdacht, dass hier möglicherweise ein Betrug vorliegt.“ Weitere Details dazu wollte sie nicht nennen.

Zuvor hatte das bayerische Gesundheitsministerium mitgeteilt, dass in einem Fall im Freistaat wegen Betrugsverdachts bei Corona-Teststellen ermittelt werde. Ob es sich dabei um den Miesbacher Fall handelte, war zunächst unklar.

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) kündigte an, mögliche Betrügereien bei Corona-Teststationen „mit aller Härte“ zu bekämpfen.

In der Region soll es derzeit keine Hinweise auf Betrug bei Corona-Schnelltests geben (Plus-Artikel OVB-online)

Update, 18.54 Uhr - 15 Neuinfektionen im Landkreis Traunstein 

Das Gesundheitsamt Traunstein meldet für dessen Zuständigkeitsbereich 15 Corona-Neuinfektionen. Damit gibt es derzeit 347 aktive Covid-19-Fälle im Landkreis. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 37,8 (Stand RKI: 31. Mai, 0 Uhr).

Seit Beginn der Pandemie wurden insgesamt 10.936 Corona-Fälle bestätigt, mindestens 10.375 Personen sind davon bereits wieder genesen. Das sind 32 mehr als bei der letzten Mitteilung durch das Gesundheitsamt. Es wurde kein erneuter Corona-Todesfall gemeldet. Damit liegen im Landkreis Traunstein insgesamt 214 Todesfälle in Zusammenhang mit COVID-19-Erkrankungen vor.

Derzeit werden in den Kliniken im Landkreis Traunstein zwölf COVID-19-Patienten behandelt, davon neun auf der Normalstation und drei auf der Intensivstation. Mittlerweile wurden im Landkreis Traunstein 71.883 Personen mit der Erstimpfung versorgt, davon haben bereits 29.081 Personen die Zweitimpfung erhalten.

Währenddessen haben sowohl der Kreis Rosenheim als auch der Kreis Traunstein eine neue Allgemeinverfügung veröffentlicht. Da in beiden Landkreisen die 7-Tage-Inzidenz stabil unter 50 liegt, treten weitere Lockerungen ab Dienstag (1. Juni) ein.

Update, 17.38 Uhr - EMA lässt Corona-Impfstoff für Kinder zu

Auch Kinder ab zwölf Jahren können in der Europäischen Union nun mit dem Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer geimpft werden. Nach einer Empfehlung der Arzneimittelbehörde EMA erteilte die EU-Kommission nach eigenen Angaben am Montag offiziell die Zulassung. In Deutschland hat allerdings die Ständige Impfkommission noch keine Empfehlung ausgesprochen.

Update, 17.06 Uhr - Hohe Temperatur kann für Schnelltests problematisch sein   

Die Aussagekraft von Corona-Schnell- und Selbsttests kann einem Charité-Virologen zufolge relativ leicht durch hohe Temperaturen und Temperaturschwankungen beeinträchtigt werden. Anwender, aber auch Verkäufer und Anbieter solcher Tests sollten die im Beipackzettel vorgeschriebene Lagertemperatur unbedingt einhalten und sich der Einschränkungen bewusst sein, sagte Jan Felix Drexler vom Institut für Virologie der Berliner Universitätsklinik der Deutschen Presse-Agentur am Montag. „Es darf nicht zu heiß werden. Selbsttests sollten nicht direkt am Fenster in der Sonne liegen oder im Sommer in der Hosentasche mit herumgetragen werden.“ Auch die Lagerung von Tests im Kühlschrank und die Anwendung danach in der Wärme könne das Ergebnis verfälschen.

In der Regel empfehlen Hersteller eine Lagerung zwischen 5 und 30 Grad und eine Anwendung bei Raumtemperatur, üblicherweise zwischen 15 und 30 Grad, wie Drexler sagte. Nach Daten, die der Professor mit Kollegen im „Journal of Clinical Virology“ veröffentlicht hat, reichen jedoch schon kurzzeitig niedrigere oder höhere Temperaturen - und ein Teil der untersuchten Tests zeigt ein falsches Ergebnis. Sowohl die sogenannte Sensitivität, als auch die Spezifität solcher Tests kann demnach beeinträchtigt werden. Das bedeutet, dass Infizierte fälschlicherweise ein negatives Ergebnis erhalten können - und Gesunde umgekehrt ein positives. Drexler erläuterte, dass etwa Kondensation ein Grund für die Verfälschung sein kann.

Update, 16.57 Uhr - Nur noch knapp über 100 Menschen im Kreis Altötting infiziert

Die Corona-Lage im Landkreis Altötting entspannt sich weiter: Nur noch knapp über 100 Menschen im Landkreis gelten momentan als Corona-infiziert. Inzwischen haben schon sieben Orte keinen aktuellen Fall mehr zu vermelden, nur in einer Kommune bleibt die Zahl weiter relativ hoch.

>>>Hier geht es zu einer aktuellen Analyse und zum Langzeitvergleich für den Kreis Altötting (Plus-Artikel)<<<

Update, 16.35 Uhr - Seit Samstag 16 neue COVID-19-Fälle im Berchtesgadener Land

Das Gesundheitsamt Berchtesgadener Land meldet seit Samstag (29. Mai) 16 weitere bestätigte COVID-19-Fälle im Landkreis. 

Die Gesamtzahl der seit März 2020 registrierten Covid-19-Fälle mit Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land steigt damit auf 5.912 (Stand RKI: 31. Mai, 0 Uhr). Nach derzeitigem Meldungsstand liegt der 7-Tage-Inzidenz-Wert für das Berchtesgadener Land bei 70,8 (Stand RKI: 31. Mai, 0 Uhr).

Von den insgesamt 5.912 COVID-19-Fällen sind mittlerweile 5.704 Personen wieder genesen und ihre Quarantänezeit ist ausgelaufen. Aktuell gibt es 108 aktive COVID-19-Fälle im Landkreis, davon 12 in Einrichtungen im Landkreis Berchtesgadener Land (dazu zählen Alten- und Pflegeheime, Gemeinschaftsunterkünfte, Kindergärten und Schulen).

In den vergangenen sieben Tagen gab es insgesamt 75 neue COVID-19-Fälle, wie das Gesundheitsamt weiters informiert. Davon wurde bei insgesamt 40 positiven Befunden eine Virusmutation festgestellt, was einem Anteil von 53,3 Prozent entspricht. Dabei handelte es 39 Mal um die britische Variante (B.1.1.7) und ein Mal um die südafrikanische Variante (B.1.351).

Update, 16.14 Uhr - Kinder geimpfter Eltern sollen bei Reisen nicht in Quarantäne müssen   

Kinder von geimpften Eltern sollen bei Urlaubsreisen in Europa von der Quarantänepflicht befreit werden. Darauf dringt die EU-Kommission in einer am Montag vorgestellten Aktualisierung der offiziellen Empfehlungen zur Reisefreiheit in der EU. Wenn sich die Eltern - etwa aufgrund einer Impfung - nicht isolieren müssten, sollte dies auch für deren Kinder gelten, heißt es. Als vollständig geimpft gilt man der Empfehlung zufolge 14 Tage nachdem man seine zweite Impfdosis erhalten hat. Wenn nur eine Dosis notwendig ist, was etwa bei dem Impfstoff von Johnson & Johnson der Fall ist, soll diese Frist bereits nach der ersten Impfung gelten.

Im Zweifel entscheiden jedoch die EU-Länder selbst, welche Regeln gelten. Die EU-Kommission versucht mit den Empfehlungen möglichst einheitliche Regeln in Europa zu gewährleisten. Die Empfehlungen müssen noch von den EU-Staaten angenommen werden. Darin heißt es auch, dass wer im Besitz eines EU-Covid-Zertifikats ist, in den meisten Fällen von zusätzlichen Reisebeschränkungen verschont werden soll. Nur wenn es wegen der Infektionslage erforderlich ist, sollen zusätzliche Regeln eingeführt werden können. Meistens soll dies jedoch lediglich ein Corona-Test vor der Abreise sein. Ein Zertifikat erhält, wer frisch getestet, geimpft oder genesen ist.

Das EU-Covid-Zertifikat soll offiziell zum 1. Juli eingeführt werden, es laufen bereits Testphasen in zahlreichen EU-Ländern. „Wir erwarten nun, dass die Mitgliedsstaaten dieses Instrument optimal nutzen“, teilte EU-Justizkommissar Didier Reynders mit.

Update, 15.30 Uhr - Holetschek: Test-Betrügereien werden mit aller Härte bekämpft

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek( CSU) will mögliche Betrügereien bei Corona-Teststationen „mit aller Härte“ bekämpfen. Das kündigte Holetschek am Montag nach einer Konferenz der Länder-Gesundheitsminister mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) an. Bayern hat den derzeit den Vorsitz in der Gesundheitsministerkonferenz.

Wir werden in Bayern jedem Verdacht mit aller Härte nachgehen. Illegales Handeln werden wir konsequent unterbinden“, sagte Holetschek. Niemand dürfe an der Pandemie unrechtmäßig Geld verdienen. „Dazu muss auch der Bund nachschärfen“, sagte der Minister.

Die Gesundheitsminister hätten besprochen, den Abgleich von geliefertem Testmaterial und tatsächlich durchgeführten und gemeldeten Tests noch stärker in den Fokus zu nehmen. Zudem sei die stärkere Einbindung von Zoll und Finanzbehörden besprochen worden, sagte Holetschek.

Derzeit sei in Bayern ein Fall bekannt, bei dem es zu Abrechnungsbetrug gekommen sein soll. Die Strafverfolgungsbehörden ermittelten, sagte ein Ministeriumssprecher. In welchem Teil Bayerns dieser Verdachtsfall aufgetreten sei, sagte der Sprecher unter Verweis auf die laufenden Ermittlungen nicht.

Holetschek betonte, das die bisher bekanntgewordenen Probleme bezogen auf die große Zahl privater und kommunaler Teststellen nur Einzelfälle seien. „Ich will ganz klar sagen: Die Qualität und Zuverlässigkeit unserer Teststellen in ganz Deutschland hat ihren entscheidenden Beitrag geleistet zu der gegenwärtig immer besser werdenden Lage in der Pandemie. Eine überbordende Bürokratie darf diese Erfolge auf keinen Fall in Frage stellen“, sagte der Minister.

Update, 14.54 Uhr - Bundes-Notbremse läuft wohl wie geplant Ende Juni aus

Die sogenannte Bundes-Notbremse wird voraussichtlich, wie im Gesetz vorgesehen, Ende Juni auslaufen. „Wenn die sehr erfreuliche Entwicklung der Infektionszahlen der letzten Wochen anhält, was wir alle hoffen, dann ist aus heutiger Sicht die Tendenz, diese Notbremse mit dem 30.6. auslaufen zu lassen“, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin. Das sei aber abhängig von der pandemischen Entwicklung.

Mit der im April verabschiedeten Notbremse wurden bundeseinheitliche Corona-Regelungen ins Infektionsschutzgesetz geschrieben, die auf Kreisebene greifen, wenn die Corona-Ansteckungszahlen bestimmte Werte überschreiten. Dazu zählen nächtliche Ausgangsbeschränkungen, Kontaktbeschränkungen, Beschränkungen für Sport, Freizeit und Handel oder Schulschließungen. Aufgehoben werden dürfen die Einschränkungen erst wieder bei mehrtägiger Unterschreitung der Schwellenwerte.

Die bundeseinheitlichen Regeln wurden allerdings im Infektionsschutzgesetz bis zum 30. Juni befristet. Käme es danach zu einem erneuten starken Anstieg der Corona-Zahlen, wären die Länder wieder selbst dafür zuständig, wie streng ihre Maßnahmen ausfallen.

Update, 13.54 Uhr - Disco statt Randale: Dehoga Bayern fordert Öffnung der Clubs

Der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga Bayern) fordert die kontrollierte Öffnung von Clubs und Diskotheken. Angesichts illegaler Partys einerseits, mittlerweile funktionierender Impfungen und Tests andererseits sagte Landesgeschäftsführer Thomas Geppert am Montag in München: „Nach über einem Jahr Dauerschließung ist es jetzt an der Zeit, neben der Innengastronomie auch wieder die getränkegeprägte Gastronomie sowie musikveranstaltende Betriebe zu öffnen.“

Andere Länder zeigten, dass ein sicherer verantwortbarer Betrieb möglich sei. „Die Menschen treffen sich zum Feiern. Die Frage ist doch nur, will ich das irgendwo in einem ungeschützten Raum ohne jegliche Auflage und Nachverfolgbarkeit, oder biete ich sichere Bereiche“, sagte Geppert. Die Öffnung würde sofort für mehr Sicherheit sorgen.

Update, 13.07 Uhr - Impfzentrum Rosenheim: 7091 Impfungen in der vergangenen Woche

An drei Tagen war das gemeinsame Impfzentrum von Stadt und Landkreis in der vergangenen Woche geschlossen gewesen. Das teilt das zuständige Rathaus Rosenheim auf Anfrage der OVB Heimatzeitungen mit, nachdem Gerüchte im Umlauf waren, vereinbarte Impfungen hätten wegen Impfstoffmangels nicht vorgenommen werden können.
Insgesamt habe man in der vergangenen Woche 7091 Dosen verabreichen können, wie der stellvertretende Sprecher Rosenheims, Christian Schwalm, berichtet. Die Schließung an drei Tagen hänge zwar mit der Impfstoffmenge zusammen, diese sei jedoch nicht außer Plan niedriger ausgefallen. Für diese Woche rechnet das Impfzentrum mit weiteren 11.500 Dosen, die vornehmlich als Zweitimpfung verabreicht werden sollen.

Update, 12.28 Uhr - Bund und Länder wollen schärfere Regeln gegen Betrug mit Corona-Tests

Angesichts des Verdachts auf Abrechnungsbetrug bei Corona-Teststellen planen die Gesundheitsminister von Bund und Ländern schärfere Vorgaben. Dafür werden kurzfristig Neuregelungen in der Testverordnung angestrebt, wie die Deutsche Presse-Agentur nach Beratungen der Ressortchefs am Montag aus Teilnehmerkreisen erfuhr. Bekannt wurden bislang Verdachtsfälle in Nordrhein-Westfalen und Bayern.

Mit den kommunalen Spitzenverbänden soll nun beraten werden, wie Betrug weiter erschwert werden kann. Ansatzpunkte sollen demnach etwa sein, dass Sachkosten zur Zahl der Testkits von den Kassenärztlichen Vereinigungen mit den abgerechneten Tests abgeglichen werden. Die Teststellen könnten den Kassenärztlichen Vereinigungen ihre Steuer-Identifikationsnummer angeben müssen, damit Finanzämter abgerechnete Tests mit angegebenen Umsätzen abgleichen können. Die Zentren könnten eine schriftliche Bestätigung des Gesundheitsamtes vorlegen müssen, dass sie Tests ordnungsgemäß vornehmen.

Wie es aus den Teilnehmerkreisen weiter hieß, wurde zugleich betont, dass es gelungen sei, schnell eine funktionierende Testinfrastruktur mit vielen seriöse Anbietern aufzubauen. Testzentren würden auch schon kontrolliert und seien teils geschlossen worden. Ein Missbrauch des Testangebots sei aber nicht hinnehmbar.

Update, 11.36 Uhr - Foto von überfülltem Flughafen Palma geht viral 

Auf Twitter hat ein User aus Schottland ein Foto vom Flughafen Palma auf Mallorca gepostet, das im Internet die Runde macht und tausendfach geteilt wurde. Es zeigt ankommende Menschenmassen - dicht an dicht -, Leute, die darauf warten, kontrolliert zu werden.

Auf Nachfrage der Mallorca Zeitung bestätigt die Flughafenbehörde, dass es zu solchen Szenen gekommen ist. Das Bild zeige aber nur eine Momentaufnahme vom Pfingstwochenende. Zwischen dem Freitag vor Pfingsten und Pfingstsonntag hat es am Flughafen Palma 1141 Starts und Landungen gegeben - und offenbar waren die Behörden mit den Kontrollen von Coronavirus-Tests und Impfnachweisen teilweise überfordert.

Update, 11.21 Uhr - Landkreis Mühldorf meldet keinen neuen bestätigten Fall

Im Zuständigkeitsbereich des Landkreises Mühldorf a. Inn gibt es seit der letzten Statusmeldung vom Sonntag, 30. Mai keine neuen bestätigten Corona-Fälle (Stand: 31. Mai 2021, 0 Uhr). 
Derzeit gibt es im Landkreis Mühldorf a. Inn 49 aktive Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz liegt zum Stichzeitpunkt laut RKI (Stand: 31. Mai 2021, 03:11 Uhr) bei 16,4.

Update, 10.40 Uhr - Spahn: Mehr als 50 Millionen Impfungen verabreicht

In Deutschland sind inzwischen mehr als 50 Millionen Impfungen gegen das Coronavirus verabreicht worden. Das gab Gesundheitsminister Jens Spahn (41, CDU) am Montag auf Twitter bekannt. Demnach haben 35,75 Millionen Menschen die Erstimpfung erhalten, weitere 14,6 Millionen auch die zweite Spritze.

Update, 10.26 Uhr - Prostituierte können wieder arbeiten - aber nicht überall

Während zahlreiche Prostituierte noch immer auf den Neustart für die Bordelle warten, können Sexarbeiterinnen und Sexarbeiter in Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein bereits wieder Freier empfangen. „Das fühlt sich erstmal gut an, dass es Bundesländer gibt, die uns mit reinnehmen in die Öffnungspläne. Die Freude darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass es ebenso Bundesländer gibt, die unverrückbar bei einer Schließung bleiben“, sagte Johanna Weber vom Berufsverband für erotische und sexuelle Dienstleistungen der Deutschen Presse-Agentur.

Vor allem in Mecklenburg-Vorpommern, Baden-Württemberg, dem Saarland, Sachsen, Hamburg und Bayern sei ein Neustart noch nicht absehbar, sagte die politische Sprecherin des Verbandes. „Da müssen wir wirklich noch Druck machen.“ Die Branche ist wie viele andere auch seit November im Lockdown. In Hessen und Mecklenburg-Vorpommern müssen Bordelle seit März 2020 geschlossen bleiben.

Die Corona-Zwangspause habe viele Kolleginnen und Kollegen in Existenznöte und teilweise auch in die Illegalität getrieben. „Viele Sexarbeiterinnen sind durch alle Raster gefallen, zum Beispiel weil sie keinen festen Wohnsitz haben“, sagte Weber vom Berufsverband weiter. Andere haben Corona-Hilfen oder Arbeitslosengeld bekommen. Dem Berufsverband zufolge sind in Deutschland rund 40.000 Männer und Frauen als Prostituierte angemeldet. Weber geht davon aus, dass nochmal so viele ohne den sogenannten Prostituiertenschutzausweis arbeiten, weil sie berufliche und private Nachteile fürchten.

Update, 9.36 Uhr - Landkreis Altötting meldet zwei neue Corona-Fälle

Das Gesundheitsamt Altötting hat für seinen Zuständigkeitsbereich jetzt zwei neue Corona-Fälle gemeldet. Damit stieg die Zahl der Infizierten seit Pandemie-Ausbruch in Stadt und Landkreis Altötting auf insgesamt 6016 Personen.
Aktuell gibt es im Landkreis 115 aktive Fälle. Die meisten Fälle gibt es derzeit in Garching (34), Burghausen (18) und Neuötting (17). Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Altötting lag zum o.g. Zeitpunkt bei 44,8.

Update, 9.15 Uhr - „Teststellen nur stichprobenweise überprüfbar“

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hält es für schwierig, das Geschäftsgebaren der Anbieter von Corona-Teststellen flächendeckend zu kontrollieren: „Ich glaube, es wird nur stichprobenweise überprüfbar sein.“ Die Gesundheitsämter in den Kommunen seien überlastet, man könne aber auch die Kassenärztlichen Vereinigungen noch mehr einbinden. Von einem Sonderermittler, wie ihn die FDP vorgeschlagen hatte, hält Lauterbach nichts. Außerdem muss aus seiner Sicht nicht nur die Abrechnungspraxis, sondern auch die Test-Qualität im Blick behalten werden.

Ein möglicher Abrechnungsbetrug bei Bürgertests weitet sich seit dem Wochenende aus und sorgt für Aufsehen. Bekannt wurden bislang Verdachtsfälle in Nordrhein-Westfalen und Bayern. Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern wollten am Montagmorgen über den Betrugsverdacht bei Teststellen beraten. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) kündigte „stichprobenartig mehr Kontrollen“ an.

Update, 8.24 Uhr - Inzidenzen in Region inzwischen überschaubar

Entwicklung der 7-Tage-Inzidenzen in der Region (Stand 31. Mai).

Die Corona-Fallzahlen bzw. 7-Tage-Inzidenzen in den Städten und Kreisen der Region bewegen sich inzwischen auf einem überschaubaren Niveau. Sowohl in Stadt (von 44,1 auf 42,5) als im Landkreis Rosenheim (von 29,5 auf 26,4) wurden ebenso fallende Zahlen wie aus den Kreisen Traunstein (von 39,5 auf 37,8) und Mühldorf (von 18,1 auf 16,4) gemeldet. Im Landkreis Altötting blieb die Inzidenz im Vergleich zum Vortag unverändert bei 44,8.

Lediglich im Landkreis Berchtesgadener Land ist die 7-Tage-Inzidenz laut den neuesten RKI-Daten (Stand: 31. Mai, 0 Uhr) leicht gestiegen - und zwar von 68,9 auf 70,8. Weitere Todesfälle aus der Region wurden unterdessen nicht gemeldet.

Update, 7.11 Uhr - Spahn: Bei privaten Test-Dienstleistern braucht es mehr Kontrollen

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sieht einen Bedarf an mehr Kontrollen bei Anbietern von Corona-Tests. „Gerade bei den privaten Dienstleistern (...) braucht es offenkundig noch zusätzliche Kontrollen“, sagte der CDU-Politiker am Sonntagabend in der ARD-Sendung „Anne Will“. Aus Berlin heraus könne man die Testzentren nicht kontrollieren. Das sei nur durch die Gesundheitsämter vor Ort möglich. Darüber werde er auch am Montag mit den Gesundheitsministern der Länder sprechen.

Am Wochenende war bekannt geworden, dass ein möglicher Abrechnungsbetrug bei Bürgertests immer weitere Kreise zieht. Bekannt wurden Verdachtsfälle in Nordrhein-Westfalen und Bayern.

RKI meldet „nur“ knapp 2000 neue Fälle und 36 Todesopfer

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem zuständigen Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 1978 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Montagmorgen hervor (Stand: 31. Mai, 0 Uhr). Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 2682 Ansteckungen gelegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI am Montagmorgen mit bundesweit 35,1 an (Vortag: 35,2; Vorwoche: 62,5). Deutschlandweit wurden den Angaben nach binnen 24 Stunden 36 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 43 Tote gewesen.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.681.126 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte aber deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.486.700 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, wird nun mit 88.442 angegeben. In Bayern wurden drei weitere Todesfälle registriert (gesamt nun 14.942).

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht bei 0,75 (Stand: 30. Mai; Vortag: 0,75). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 75 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor acht bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab. Liegt der Wert anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

mw/mh/dpa

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