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News-Ticker zur Corona-Pandemie

Bericht: Ende Mai ist wohl Schluss mit kostenlosen Corona-Tests

Coronavirus - Abstrich für Corona-Test
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Corona-Test (Symbolbild)

München/Oberbayern – Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt noch immer für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Montag (21. März) im News-Ticker:

Die Fallzahlen im Überblick:

  • Covid-19-Fälle auf Intensivstationen in Bayern: 402 (Quelle/Stand: DIVI, 21. März, 6.05 Uhr)
  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 2534,9, Landkreis Rosenheim 2605,4, Landkreis Traunstein 1636,8, Landkreis Berchtesgadener Land 1999,5, Landkreis Mühldorf 2711,1, Landkreis Altötting 2956,5 (Quelle/Stand: RKI, 21. März, 3.36 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 19.045, Landkreis Rosenheim 77.223, Traunstein 58.262, Berchtesgadener Land 35.331, Mühldorf 39.027, Altötting 33.467 (Quelle/Stand: RKI, 21. März, 3.36 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 120, Landkreis Rosenheim 694, Traunstein 332, Berchtesgadener Land 181, Mühldorf 285, Altötting 312 (Quelle/Stand: RKI, 21. März, 3.36 Uhr)
  • ServiceFälle Deutschland --- Fälle weltweit --- Überblick Risikogebiete

Update, 18.26 Uhr - Bericht: Ende Mai ist wohl Schluss mit kostenlosen Corona-Tests

Bis Ende Mai soll es nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums zunächst weiterhin kostenlose Corona-Bürgertests geben. Am 31. März läuft zwar die geltende Corona-Testverordnung aus, die auch die Bürgertests enthält. Sie würden aber weiterhin bezahlt, sagte ein Ministeriumssprecher am Montag auf Nachfrage.

Eine entsprechende Verordnung werde vorbereitet, diese solle bis Ende Mai gelten. Das Portal „Business Insider“ hatte zuerst darüber berichtet: Angesichts zuletzt wieder gestiegener Infektionszahlen wolle die Bundesregierung die Frist verlängern. Gesundheits- und Finanzministerium hätten sich darauf geeinigt, die Finanzierung der Tests durch den Bund vorerst weitere zwei Monate zu gewährleisten.

Update, 18.10 Uhr - Tempo der Corona-Impfungen sinkt weiter

Das Tempo der Impfungen gegen das Coronavirus nimmt in Deutschland weiter ab. Am Sonntag wurden im ganzen Land knapp 9000 Impfdosen verabreicht, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Montag (Stand: 9.04 Uhr) hervorgeht. In der Regel kommen noch einige Nachmeldungen dazu. Am Sonntag vor einer Woche waren es rund 13 000 Impfungen, vor zwei Wochen knapp 17 500.

Mindestens 63,1 Millionen Menschen (75,8 Prozent der Gesamtbevölkerung) haben nun einen Grundschutz erhalten, für den meist zwei Spritzen notwendig sind. Mindestens 48,4 Millionen Menschen (58,2 Prozent) haben zusätzlich eine Auffrischungsimpfung erhalten.

19,5 Millionen Menschen (23,5 Prozent) sind bislang nicht geimpft. Für 4,0 Millionen (4,8 Prozent) davon ist bislang aber kein Impfstoff zugelassen, weil sie vier Jahre oder jünger sind.

Update, 17 Uhr - So ist die Corona-Lage im Landkreis Traunstein

Im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Gesundheitsamtes Traunstein liegen derzeit 2808 aktive COVID-19-Fälle vor. Seit der letzten Pressemitteilung am Freitag (18. März) sind beim Staatlichen Gesundheitsamt 1294 Neuinfektionen eingegangen.

Es liegen insgesamt 58.950 bestätigte Fälle vor, die seit Beginn der Pandemie positiv getestet wurden. Als genesen gelten mindestens 55.810 Personen (1822 Personen mehr seit der Meldung vom 18. März). Beim Gesundheitsamt Traunstein ist seit der letzten Pressemitteilung keine Todesmeldung eingegangen. Damit liegen im Landkreis Traunstein insgesamt 332 Todesfälle in Zusammenhang mit COVID-19-Erkrankungen vor.

Mittlerweile wurden im Landkreis Traunstein 115.576 Personen mit der Erstimpfung versorgt, davon haben bereits 114.039 Personen die Zweitimpfung erhalten. Des Weiteren haben bereits 91.310 Personen die Drittimpfung erhalten.

Update, 16.28 Uhr - Inzidenz steigt in fast allen Altersgruppen – Allzeithoch bei Älteren

Die Corona-Inzidenz in Bayern ist in fast allen Altersgruppen gestiegen. Die am Montag (21. März) vom Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) gemeldeten Zahlen für die elfte Kalenderwoche lagen nur in einer Gruppe niedriger als die Werte vor einer Woche. Auch bei den besonders gefährdeten Alten stiegen die Inzidenzen weiter an.

Nach wie vor die höchste Inzidenz gab es laut LGL in der Gruppe der 16- bis 19-Jährigen mit 3666. Sie war die einzige mit sinkendem Wert (-432). Dahinter folgte die Altersgruppe der Sechs- bis Elfjährigen, in der die Inzidenz um 216 auf 3434 stieg, gefolgt von den Zwölf- bis 15-Jährigen mit 3081 (+49). Nach wie vor sind also die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Schulalter am stärksten betroffen.

Diese drei Altersgruppen wurden zuletzt besonders häufig mit Corona infiziert, wie sich aus den aufaddierten Inzidenzen der vergangenen Wochen ergibt. Lässt man Mehrfachinfektionen außer Acht, hat sich demnach in den gut zweieinhalb Monaten seit Jahresbeginn rund ein Drittel aller Kinder von sechs bis elf infiziert (34,6 Prozent). Bei den Zwölf- bis 15-Jährigen (28,5 Prozent) und den 16- bis 19-Jährigen (28,6 Prozent) ist es jeweils rund ein Viertel. Über alle Altersgruppen hinweg ist es etwa jeder Sechste. Da es einerseits Mehrfachinfektionen einzelner Personen gibt, andererseits aber auch unentdeckte oder nicht gemeldete Infektionen, sind diese Zahlen jedoch mit einer gewissen Ungenauigkeit behaftet.

Die aktuelle Corona-Welle erfasst auch die Älteren immer stärker. In allen Altersgruppen jenseits der 35 wurden für die vergangene Woche Allzeithochs gemeldet. So lag der Wert bei den 35- bis 59-Jährigen bei 2195, bei den 60- bis 70-Jährigen bei 1138. Bei den Senioren ab 80 Jahren betrug die Inzidenz, 946. Und auch bei den Jüngsten bis fünf Jahre stieg sie wieder deutlich an und lag bei 1531.

Update, 15.30 Uhr - So ist die Corona-Lage im Berchtesgadener Land

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Berchtesgadener Land informiert, dass es seit Freitag (18. März) 870 weitere bestätigte COVID-19-Fälle im Landkreis gibt. Davon befanden sich zwölf Personen als direkte Kontaktpersonen in Quarantäne. Die Gesamtzahl der seit März 2020 registrierten COVID-19-Fälle mit Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land steigt somit auf 35.331 (Stand RKI: 21. März, 0 Uhr). Nach derzeitigem Meldungsstand liegt der 7-Tage-Inzidenz-Wert für das Berchtesgadener Land bei 1.999,5 (Stand RKI: 21. März, 3.36 Uhr).

Aktuell gibt es 3028 aktive COVID-19-Fälle im Landkreis. Derzeit gibt es insgesamt 129 Fälle in Einrichtungen im Landkreis Berchtesgadener Land, davon 121 in Alten- und Pflegeheimen, zwei in Gemeinschaftsunterkünften und sechs in Justizvollzugsanstalten. In den vergangenen sieben Tagen gab es insgesamt 2126 neue COVID-19-Fälle.

In den Kliniken der Kliniken Südostbayern AG (KSOB) im Berchtesgadener Land werden aktuell 46 COVID-19-Patienten stationär behandelt, davon eine Person intensivmedizinisch. 31 Patienten haben ihren Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land. Die KSOB behandeln an den Standorten im Landkreis Traunstein derzeit 55 COVID-19-Patienten. Sieben Personen haben ihren Wohnsitz im Berchtesgadener Land, davon wird eine Person intensivmedizinisch behandelt. Insgesamt werden in den Kliniken der KSOB an ihren Standorten im Berchtesgadener Land und Traunstein 101 COVID-19-Patienten behandelt. Davon befinden sich 98 Patienten auf der Normalstation und drei Patienten auf der Intensivstation.

Update, 15 Uhr - Apotheken-Mitarbeiter fälschen über 1000 Impfzertifikate und wollen dann Porsche leasen

Zwei mutmaßliche Impfzertifikat-Fälscher sollen in München vor Gericht gestellt werden. Die Generalstaatsanwaltschaft Nürnberg hat Anklage zum Landgericht München gegen die Mitarbeiterin einer Apotheke und einen Mann erhoben, wie sie am Montag (21. März) mitteilte. Sie sollen 1074 falsche Bescheinigungen für Corona-Impfungen ausgestellt und damit mehr als 130.000 Euro Gewinn gemacht haben. Über die Zulassung der Anklage muss nun das Gericht entscheiden.

Den Ermittlern zufolge sollen die beiden Angeschuldigten im Internet QR-Codes für den digitalen Impfausweis zum Preis von mindestens 150 Euro pro Stück angeboten haben. Bezahlt wurde über die Kryptowährungen Bitcoin oder Monero. Erstellt wurden die Bescheinigungen demnach über die IT-Infrastruktur der Apotheke – allerdings ohne Wissen des Apothekers. Zunächst sei dies am Rechner vor Ort geschehen, später nachts mit Hilfe einer Fernzugriffsoftware.

Den beiden Angeschuldigten wird unter anderem gewerbsmäßige Fälschung technischer Aufzeichnungen und Geldwäsche vorgeworfen. Zudem wird den beiden, die sich laut Staatsanwaltschaft auch privat kannten, unter anderem auch versuchter Betrug beim Leasing eines teuren Autos vorgeworfen. Beim Fahrzeug, das betrügerisch geleast werden sollte, handelt es sich um einen Porsche.

Auch den Abnehmern der Impfzertifikate droht Ärger: Ein Teil von ihnen konnte laut Staatsanwaltschaft ermittelt werden. Gegen sie wurden beziehungsweise werden Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz und Geldwäsche eingeleitet.

Update, 14.07 Uhr - Wegen Corona: Touristen-Zahlen in Deutschland rauschen in den Keller

Die Covid-19-Pandemie hat sich in den vergangenen beiden Jahren erheblich auf den internationalen Tourismus ausgewirkt – auch in Deutschland. So sank die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland insgesamt von 89,9 Millionen im Jahr 2019 um rund zwei Drittel auf 32,0 Millionen im Jahr 2020 und auf 31,0 Millionen im Jahr 2021

Die häufigsten ausländischen Touristen, die in Deutschland 2021 übernachteten, kamen aus der Niederlande, Schweiz und Polen.

Rund 267.900 Übernachtungen von Gästen aus Russland haben die Beherbergungsbetriebe 2021 in Deutschland gezählt. Das entspricht einem Anteil von 0,9 Prozent der gut 31 Millionen Gästeübernachtungen aus dem Ausland insgesamt, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. Unter den häufigsten Herkunftsländern aller Gäste aus dem Ausland lag die Russische Föderation im Jahr 2021 auf Rang 23.

Die meisten Übernachtungen von Gästen aus Russland verzeichneten die Beherbergungsbetriebe 2021 deutschlandweit in Bayern mit 82.300. An zweiter Stelle stand Berlin (46 000 Übernachtungen), gefolgt von Nordrhein-Westfalen (27 700). 

Update, 12.25 Uhr - So ist die Klinik-Lage in den Kreisen Mühldorf und Altötting

An den vier Standorten des InnKlinkums in Mühldorf, Burghausen, Altötting und Haag werden aktuell insgesamt 83 Covid-positiv getestete Personen stationär behandelt. Davon haben 40 Patienten ihren Wohnort im Landkreis Mühldorf, 40 im Kreis Altötting und drei Personen stammen aus anderen Landkreisen. Von den 83 Patienten werden insgesamt 6 intensivmedizinisch betreut, drei davon werden aktuell beatmet.

Im InnKlinikum Mühldorf und Altötting sind nach Angaben der Klinik außerdem am Sonntag (20. März) zwei weitere Personen in Zusammenhang mit einer bestätigten Corona-Infektion verstorben. Dabei handelt es sich um zwei Männer (83 und 94) aus dem Landkreis Altötting.

Update, 11.15 Uhr - Lauterbach verteidigt Ende der Corona-Schutzvorgaben mit „Leberwurst“-Vergleich

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat das Ende vieler Corona-Schutzvorgaben erneut verteidigt und die Länder zur Umsetzung der neuen Rechtsgrundlage aufgerufen. „Wir können nicht immer weiter die Freiheitsrechte der gesamten Bevölkerung begrenzen, nur weil zehn Prozent der Über-60-Jährigen nicht impfbereit sind“, sagte der SPD-Politiker am Sonntagabend (20. März) im ARD-“Bericht aus Berlin“.

Die Schutzmaßnahmen liefen jetzt nicht aus, sondern noch für zwei Wochen bis 2. April weiter, erläuterte Lauterbach. Es könne sein, dass die Fallzahlen dann schon stabiler seien oder sinken – wenn nicht, könnten Auflagen in „Hotspots“ sogar verschärft werden. Der Minister räumte ein, dass der Bund die Gesetzesänderungen zum ersten Mal ohne Einbeziehung der Länder gemacht habe. Er appelliere aber an die Länder, nicht verschnupft zu reagieren. „Jetzt darf niemand, ich sag mal, die beleidigte Leberwurst spielen und macht sich nicht zum Hotspot, wo es notwendig ist.

Lauterbach sagte, es sei nicht mit Justizminister Marco Buschmann (FDP) strittig, dass auch ein ganzes Bundesland Hotspot sein könne. „Wenn ein Bundesland jetzt sehr viele Hotspots hat, dann setzt sich quasi das Bundesland aus Hotspots zusammen.“ Der SPD-Politiker rief insbesondere ungeimpfte Ältere auf, sich angesichts hoher Infektionszahlen unbedingt impfen zu lassen. „Sie stehen im höchsten Risiko.“ Er warb erneut für eine allgemeine Impfpflicht und dafür, dass die beiden im Bundestag vorliegenden Entwürfe für eine Impfpflicht ab 18 und ab 50 Jahre zusammengeführt werden könnten. Es sei auch mit der Union zu sprechen und gelte, „aus Staatsräson“ zusammenzuhalten.

Update, 10.08 Uhr - Leichter Anstieg der 7-Tage-Inzidenz in Stadt und Landkreis Altötting

Das Gesundheitsamt Altötting hat für seinen Zuständigkeitsbereich nun 346 neue Corona-Fälle gemeldet (Stand: 20. März, 15.30 Uhr). Die Neuinfektionen verteilen sich auf Personen aller Altersgruppen zwischen 1 und 89 Jahren.

Damit haben sich bislang seit Pandemie-Ausbruch insgesamt 33.467 Personen in Stadt und Landkreis Altötting mit dem Coronavirus infiziert. Aktuell gibt es in Stadt und Landkreis 3767 aktive Fälle – die meisten davon in Burghausen (471), Altötting (396), Burgkirchen/Alz (345), Neuötting (321) und Töging am Inn (322). Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz liegt nach Angaben des RKI bei 2956,5 (Quelle/Stand: RKI, 21. März, 3.36 Uhr).

Update, 9.13 Uhr - Neueste RKI-Zahlen für die Region

Entwicklung der 7-Tage-Inzidenzen in Südostbayern (Stand 21. März).

Die Corona-Inzidenzen in der Region haben sich laut RKI in den vergangenen 24 Stunden unterschiedlich entwickelt. Während die Kreise/Städte teils einen deutlichen Rückgang verzeichnen können, sind die Inzidenzen in den Kreisen Altötting und Berchtesgadener Land leicht angestiegen

Die Inzidenzen im Detail: Landkreis Altötting (von 2910 auf 2957), Landkreis Mühldorf (von 2730 auf 2711), Kreis Berchtesgadener Land (von 1995 auf 2000), Landkreis Traunstein (von 1757 auf 1637), Stadt Rosenheim (von 2546 auf 2535) und Landkreis Rosenheim (von 2612 auf 2605). Das RKI meldete für die Region keinen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus.

Update, 7.14 Uhr - Keine Masken mehr im Unterricht in Grund- und Förderschulen

Trotz weiterhin stark steigender Coronavirus-Zahlen im Freistaat müssen Bayerns Grund- und Förderschüler ab dem Montag (21. März) im Unterricht am Platz keine Schutzmasken mehr aufsetzen. In Schulen fällt in Bayern nun die Maskenpflicht. Das Kabinett hatte die Abschaffung der Maskenpflicht in der vergangenen Woche auf Drängen der Freien Wähler beschlossen. Kultusminister Michael Piazolo (62, Freie Wähler) begründete die Entscheidung damit, dass es an den Grundschulen PCR-Pool-Tests gebe und das Tragen von Masken die Kleinsten ganz besonders belaste.

Eine Woche später (Montag, 28. März) sollen auch bei den Fünft- und Sechstklässlern die Masken im Unterricht fallen - wie an den Grund- und Förderschulen in Bayern gilt auch hier bis auf Weiteres die PCR-Testpflicht. Mit dem überarbeiteten Infektionsschutzgesetz hat die Bundesregierung gegen massive Kritik der Länder durchgesetzt, dass am vergangenen Wochenende bundesweit alle tiefgreifenden Corona-Maßnahmen auslaufen. 

RKI meldet über 92.000 neue Corona-Fälle

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist wieder leicht gestiegen (News-Ticker Sonntag, 20. März). Das zuständige Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Montagmorgen mit 1714,2 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1708,7 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1543,0 (Vormonat: 1346,8). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 92.314 Corona-Neuinfektionen. Dies geht aus den neuesten RKI-Zahlen hervor (Stand: 21. März, 5 Uhr). Vor einer Woche waren es 92.378 Ansteckungen.

Experten gehen von einer hohen Zahl an Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind. Ein Grund sind die begrenzten Kapazitäten etwa von Gesundheitsämtern, oft werden Kontakte nur noch eingeschränkt nachverfolgt.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 13 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 19 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 18.772.331 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken gekommenen Corona-infizierten Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI zuletzt am Freitag mit 7,81 an (Donnerstag: 7,58). Darunter sind auch viele Menschen mit positivem Corona-Test, die eine andere Haupterkrankung haben. Am Wochenende wird der Wert nicht mitgeteilt. Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Montag mit 14.680.700 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 126.929.

mh/mw/mck/dpa

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