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News-Ticker zur Corona-Pandemie

EU-Staaten wollen bei vierter Corona-Impfung gemeinsam vorgehen – Bayern setzt „Basisschutz des Bundes“ um

Corona-Impfung Symbolbild
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Corona-Impfung (Symbolbild).

München/Oberbayern – Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt noch immer für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen von Montag (28. März) bis Dienstag (29. März) im News-Ticker:

Die Fallzahlen im Überblick:

  • Covid-19-Fälle auf Intensivstationen in Bayern: 418 (Quelle/Stand: DIVI, 29. März, 6.05 Uhr)
  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 2564,8, Landkreis Rosenheim 2556,2, Landkreis Traunstein 1661,5, Landkreis Berchtesgadener Land 1994,8, Landkreis Mühldorf 3045,9, Landkreis Altötting 2935,9 (Quelle/Stand: RKI, 29. März, 3.21 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 21.001, Landkreis Rosenheim 85.081, Traunstein 63.786, Berchtesgadener Land 37.655, Mühldorf 42.907, Altötting 37.246 (Quelle/Stand: RKI, 29. März, 3.21 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 121, Landkreis Rosenheim 695, Traunstein 335, Berchtesgadener Land 182, Mühldorf 293, Altötting 314 (Quelle/Stand: RKI, 29. März, 3.21 Uhr)
  • ServiceFälle Deutschland --- Fälle weltweit --- Überblick Risikogebiete

Update, 18.45 Uhr - EU-Staaten wollen bei vierter Corona-Impfung gemeinsam vorgehen

Die EU-Staaten wollen bei einer möglichen vierten Corona-Impfung einheitlich vorgehen. Die EU-Kommission werde „innerhalb kürzester Zeit auf Basis wissenschaftlicher Expertise eine Empfehlung zur vierten Impfung erarbeiten“, sagte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) am Dienstag nach einem Treffen mit seinen EU-Kollegen in Brüssel. Die Gesundheitsminister der EU-Länder hätten seinen Vorschlag, die nationalen Impfstrategien anzugleichen, mehrheitlich unterstützt. Die Empfehlung der EU-Kommission könne „auch für Deutschland ein wichtiger Kompass für den Umgang mit der zweiten Boosterung sein“.

Lauterbach hatte vor dem Treffen für eine vierte Corona-Impfung für alle ab 60 Jahren geworben. „Aktuelle Daten aus Israel zeigen: Wer über 60 Jahre alt ist oder unter Vorerkrankungen leidet, sollte sich ein viertes Mal impfen lassen“, sagte der Minister.

Der französische Minister Olivier Véran sagte nach dem Treffen, er hoffe, dass man schon kommende Woche eine koordinierte, einheitliche Position mit Blick auf die besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppen habe. Eine Vielzahl an Ländern habe darauf gedrungen, gemeinsam Fortschritt mit Blick auf den zweiten Booster zu machen. Ein gemeinsames Vorgehen sei sowohl aus gesundheitlichen Gründen sinnvoll, aber auch hinsichtlich des Vertrauens der europäischen Bevölkerung. EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides sagte: „Es ist von entscheidender Bedeutung, dass wir eine gemeinsame und rechtzeitige Strategie haben, insbesondere für den kommenden Winter.“

Update, 18.20 Uhr - 202 Corona-Neuinfektionen im Berchtesgadener Land

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Berchtesgadener Land informiert, dass es seit Montag (28. März) 202 weitere bestätigte COVID-19-Fälle im Landkreis gibt. Davon befanden sich drei Personen als direkte Kontaktpersonen in Quarantäne. Die Gesamtzahl der seit März 2020 registrierten COVID-19-Fälle mit Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land steigt somit auf 37.655 (Stand RKI: 29. März, 0 Uhr). Nach derzeitigem Meldungsstand liegt der 7-Tage-Inzidenz-Wert für das Berchtesgadener Land bei 1994,8 (Stand RKI: 29. März, 0 Uhr).

Aktuell gibt es 2536 aktive COVID-19-Fälle im Landkreis. Derzeit gibt es insgesamt 85 Fälle in Einrichtungen im Landkreis Berchtesgadener Land, davon 81 in Alten- und Pflegeheimen, keine in Gemeinschaftsunterkünften und vier in Justizvollzugsanstalten. In den vergangenen sieben Tagen gab es insgesamt 2121 neue COVID-19-Fälle.

In den Kliniken der Kliniken Südostbayern AG (KSOB) im Berchtesgadener Land werden aktuell 43 COVID-19-Patienten stationär behandelt. 30 Patienten haben ihren Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land, wovon zwei Personen intensivmedizinisch behandelt werden.

Die KSOB behandeln an den Standorten im Landkreis Traunstein derzeit 49 COVID-19-Patienten. Vier Personen haben ihren Wohnsitz im Berchtesgadener Land, davon wird eine Person intensivmedizinisch behandelt.

Update, 17.56 Uhr - 759 Neuinfektionen im Kreis Traunstein und zwei Todesfälle

Seit der letzten Pressemitteilung am 28. März sind beim Staatlichen Gesundheitsamt Traunstein 759 Neuinfektionen eingegangen. Im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Gesundheitsamtes liegen derzeit 2206 aktive COVID-19-Fälle vor. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 1661,5.

Es liegen insgesamt 64.230 bestätigte Fälle vor, die seit Beginn der Pandemie positiv getestet wurden. Als genesen gelten mindestens 61.688 Personen (1264 Personen mehr seit der Meldung vom 28. März).

Beim Gesundheitsamt Traunstein sind seit der letzten Pressemitteilung zwei Todesmeldungen eingegangen. Es handelt sich um eine Frau im Alter von 76 Jahren und einem Mann im Alter von 84 Jahren. Damit liegen im Landkreis Traunstein insgesamt 336 Todesfälle in Zusammenhang mit COVID-19-Erkrankungen vor.

In den Kliniken Südostbayern werden insgesamt 92 Covid-Patienten behandelt. Davon befinden sich 85 auf der Normalstation und sieben auf der Intensivstation.

Update, 14.04 Uhr - Diese Corona-Regeln gelten ab Sonntag in Bayern

Nun ist es endgültig: Trotz landesweit immer noch hoher Infektionszahlen laufen auch in Bayern am Wochenende die allermeisten Corona-Beschränkungen aus. Die Staatsregierung verzichtet darauf, ganz Bayern oder auch nur einzelne Regionen zu Hotspots zu erklären, wie Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) nach der Kabinettssitzung am Dienstag mitteilte.

Von Sonntag (3. April) an gibt es bayernweit keinerlei 2G- oder 3G-Zugangsregeln mehr - auch Ungeimpfte haben damit ohne Test wieder Zugang zu allen Bereichen des öffentlichen Lebens. Auch Maske zu tragen wird größtenteils zur Empfehlung. Eine FFP2-Maskenpflicht gilt von Sonntag an nur noch im öffentlichen Nahverkehr, in Arztpraxen, Krankenhäusern, in Pflegeheimen, Flüchtlingsunterkünften und ähnlichen „vulnerablen Einrichtungen“.

Hier findet Ihr die ab Sonntag geltenden Regeln im Überblick.

Die PK im Livestream:

Update, 13.23 Uhr - Quarantäne-Vorschriften werden überarbeitet

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek erklärte außerdem, dass man in den kommenden Wochen aufgrund des Personalmangels im Gesundheitsbereich die Quarantäne- und Isolationsvorschriften überarbeiten müsse bzw. werde. Allerdings brauche man auch dafür von der Bundesregierung klare Leitlinien.

Update, 13.18 Uhr - Bayern definiert keine Hotspot-Regionen

Die 15. Infektionsschutzverordnung, die aktuell bis einschließlich 2. April gilt, wird demnach nicht verlängert. „Alle anderen Regeln laufen aufgrund der fehlenden Rechtsgrundlage aus”, sagte Herrmann. Ab dem 2. April gibt es also keine 2G oder 3G-Regeln mehr, auch fällt die Maskenpflicht in Schulen.

Des Weiteren habe man in Bayern keine Hotspot-Regionen definiert. Herrmann kritisierte in diesem Zusammenhang die Beschlüsse des Bundes. Um Hotspots definieren zu können, brauche es eine klare Rechtsgrundlage, „die gibt es einfach nicht”. Eine Hotspot-Regelung würde auch mit Blick auf die Klinikzahlen vor Gericht nicht Bestand halten.

Update, 13.11 Uhr - Bayern setzt „Basisschutz des Bundes“ um

Am Vormittag tagte einmal mehr der Bayerische Landtag - die Hauptschwerpunkte der Sitzung waren Corona und der Ukraine-Krieg mit seinen Folgen. In der anschließenden Pressekonferenz geht Staatskanzleichef Florian Herrmann einen kurzen Überblick über die aktuelle Corona-Lage. Demnach seien die Infektionszahlen und auch die Krankenhauszahlen nach wie vor auf einem hohen Niveau. Dringend notwendig sei es, die Impfzahlen wieder zu erhöhen. Diese stagnieren aktuell auf einem zu geringen Niveau.

Anschließend geht Herrmann auf die weiteren Corona-Regeln ein. Rechtlich gesichert und verbindlich umsetzbar sei nach dem 2. April lediglich der „Basisschutz des Bundes“. Dieser soll für die gesetzlich möglichen vier Wochen in einer 16. Infektionsschutzverordnung umgesetzt werden. Es bleiben dann: die Maskenpflicht im Nah- und Fernverkehr, in Pflegeheimen und Kliniken sowie eine Testpflicht in Pflegeheimen, Schulen und Kitas.

Update, 11.23 Uhr - Inzidenz in Bayern geht leicht zurück

Die in Bayern gemeldeten Corona-Infektionszahlen sind am Dienstag erneut leicht zurückgegangen. Das Robert Koch-Institut meldete eine 7-Tage-Inzidenz von 2143,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Am Montag waren es noch 2178,1 gewesen, am Freitag war mit 2199,9 ein Höchstwert erreicht worden.

Die bayerischen Gesundheitsämter meldeten laut RKI 37.042 neue Infektionen innerhalb von 24 Stunden. Die Zahl der Toten im Zusammenhang mit Corona stieg um 53 auf insgesamt 22.447 seit Pandemiebeginn. Auf Kreisebene wurden die höchsten bayerischen Inzidenzwerte in Franken gemeldet: Für die Stadt Coburg gab das RKI den Wert mit 3347,0 an. Im Landkreis Bamberg wurden 3274,0, im Landkreis Haßberge 3088,7 gemeldet.

Update, 10.16 Uhr - Landkreis Altötting meldet 4194 aktive Corona-Fälle

Das Gesundheitsamt Altötting hat für seinen Zuständigkeitsbereich nun 283 neue Corona-Fälle gemeldet (Stand 28. März, 16 Uhr). Damit haben sich seit Pandemie-Ausbruch insgesamt 37.246 Personen in Stadt und Landkreis Altötting mit dem Corona-Virus infiziert. Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz im Kreis Altötting steht bei 2935,9. Derzeit gibt es in Stadt und Landkreis 4194 aktive Fälle. Die meisten davon in Burghausen (585), Burgkirchen (420) und Altötting (415).

Update, 9.05 Uhr - Neueste RKI-Zahlen für die Region

Entwicklung der 7-Tage-Inzidenzen in Südostbayern (Stand 29. März).

Die Corona-Inzidenzen in der Region haben sich laut RKI in den vergangenen 24 Stunden unterschiedlich entwickelt. Während die Inzidenzen sowohl in Mühldorf als auch Altötting gesunken sind, stiegen sie in den übrigen Kreisen der Region leicht an.

Die Inzidenzen im Detail: Landkreis Altötting (von 3126 auf 2936), Landkreis Mühldorf (von 3088 auf 3046), Kreis Berchtesgadener Land (von 1951 auf 1995), Landkreis Traunstein (von 1617 auf 1662), Stadt Rosenheim (von 2543 auf 2565) und Landkreis Rosenheim (von 2552 auf 2556). Das RKI meldete für die Region einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Demnach ist eine Person im Kreis Traunstein verstorben. Weitere Details zu Alter/Wohnort liegen nicht vor.

Update, 7.49 Uhr - Kein landesweiter Hotspot: Kabinett lässt Corona-Regeln auslaufen

Trotz landesweit extrem hoher Infektionszahlen nimmt die Staatsregierung das Auslaufen der allermeisten Corona-Beschränkungen an diesem Wochenende hin. Bayern soll nicht zum Hotspot erklärt werden, jedenfalls „auf absehbare Zeit nicht“ - das hatte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Montag angekündigt. Das allerdings wäre die einzige Möglichkeit gewesen, um weiterhin etwa an einer Maskenpflicht auch in allen Innenräumen festzuhalten.

Nach dem neuen Bundesinfektionsschutzgesetz und einer Übergangsfrist enden die meisten Corona-Beschränkungen am 2. April. Es bleiben dann nur noch die Maskenpflicht im Nah- und Fernverkehr, in Pflegeheimen und Kliniken sowie eine Testpflicht in Pflegeheimen und Schulen. Alle 2G- und 3G-Zugangsregeln sowie die Maskenpflicht im Handel, in Freizeiteinrichtungen, Schulen und sonstigen Innenräumen fallen weg.

In der neuen Corona-Verordnung, die das Kabinett am Dienstag voraussichtlich beschließen dürfte, werden also wohl nur noch die nötigsten Basis-Schutzmaßnahmen enthalten sein. Denkbar ist nach Worten von Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) allerdings, dass die Maske in allen Innenräumen oder auch Mindestabstände als Empfehlung in die Verordnung aufgenommen werden.

Update, 6.10 Uhr - RKI registriert 237.352 Neuinfektionen

Die bundesweite 7-Tage-Inzidenz liegt höher als am Vortag. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 1703,3 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1700,6 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1733,4 (Vormonat: 1213,0). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 237.352 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5.10 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 222.080 Ansteckungen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 307 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 264 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 20.561.131 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken gekommenen Corona-infizierten Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Montag mit 6,94 an (Sonntag: 7,21). Auch hierbei gibt es Tage mit lückenhaften Meldungen. In dem Wert erfasst sind auch viele Menschen mit positivem Corona-Test, die eine andere Haupterkrankung haben. Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Dienstag mit 16.092.900 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 128.764.

Montag (28. März)

Update, 20.39 Uhr - Höchste Inzidenz bei Schulkindern in Bayern

Die Gruppe der Kinder von sechs bis elf Jahren weist wieder die höchste Corona-Inzidenz in Bayern auf. Mit einem Wert von 3832 liegt sie um 398 höher als vor Wochenfrist, wie aus am Montag veröffentlichten Zahlen des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit hervorgeht. Das ist der mit Abstand stärkste Anstieg aller Altersgruppen.

Anfang vergangener Woche war die Maskenpflicht in den bayerischen Grundschulen gefallen. Ob ein ursächlicher Zusammenhang zu den steigenden Zahlen besteht, ist nicht klar. Vergangene Woche hatten noch die 16- bis 19-Jährigen das stärkste Infektionsgeschehen verzeichnet. Bei ihnen sank die Inzidenz nun um 454 auf 3212. Das ist der dritthöchste Wert knapp hinter den Zwölf- bis 15-Jährigen mit 3251.

Eine sinkende Inzidenz wiesen auch die 20- bis 34-Jährigen auf. Bei ihnen gab es 2732 Infektionen pro 100.000 Personen binnen einer Woche. Alle anderen Gruppen verzeichnen steigende Inzidenzen; so auch die besonders gefährdeten Senioren über 80, bei denen der Wert mit 1017 so hoch ist wie noch nie.

Auch die Gruppe von 60 bis 79 Jahren verzeichnet mit 1240 eine Rekordinzidenz. Die tatsächlichen Infektionszahlen sind nach Einschätzung des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit noch höher. Gründe sind die Dunkelziffer unerkannter Infektionen und Meldeverzögerungen bei den kommunalen Behörden.

Zu den hohen Werten bei Schülern könnte auch beitragen, dass die Dunkelziffer bei ihnen aufgrund regelmäßiger Tests wohl geringer ausfällt.

Update, 18.35 Uhr - 633 neue Corona-Infektionen im Berchtesgadener Land

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Berchtesgadener Land informiert, dass es seit Freitag 633 weitere bestätigte COVID-19-Fälle im Landkreis gibt. Davon befanden sich 15 Personen als direkte Kontaktpersonen in Quarantäne. Die Gesamtzahl der seit März 2020 registrierten COVID-19-Fälle mit Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land steigt somit auf 37.453 (Stand RKI: 28. März, 0 Uhr). Nach derzeitigem Meldungsstand liegt der 7-Tage-Inzidenz-Wert für das Berchtesgadener Land bei 1950,6 (Stand RKI: 28. März, 0 Uhr).

Aktuell gibt es 2734 aktive COVID-19-Fälle im Landkreis. Derzeit gibt es insgesamt 110 Fälle in Einrichtungen im Landkreis Berchtesgadener Land, davon 105 in Alten- und Pflegeheimen, einen in Gemeinschaftsunterkünften und vier in Justizvollzugsanstalten. In den vergangenen sieben Tagen gab es insgesamt 2074 neue COVID-19-Fälle.

In der vergangenen Woche (KW 12) wurden im kommunalen Testzentrum BGL in Bayerisch Gmain insgesamt 1356 Personen abgestrichen. COVID-19-positiv getestete Personen, die ihren Wohnsitz nicht im Berchtesgadener Land haben, werden nicht zur Gesamtzahl der seit März 2020 registrierten COVID-19-Fälle im Landkreis Berchtesgadener Land gezählt und werden daher auch nicht zur Berechnung der 7-Tage-Inzidenz des Berchtesgadener Lands herangezogen.

In den Kliniken der Kliniken Südostbayern AG (KSOB) im Berchtesgadener Land werden aktuell 47 COVID-19-Patienten normalstationär behandelt. 35 Patienten haben ihren Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land. Die KSOB behandeln an den Standorten im Landkreis Traunstein derzeit 57 COVID-19-Patienten. Vier Personen haben ihren Wohnsitz im Berchtesgadener Land, davon wird eine Person intensivmedizinisch behandelt.

Update, 17.50 Uhr - 1328 neue Corona-Infektionen im Kreis Traunstein

Seit der letzten Pressemitteilung am 25. März sind beim Staatlichen Gesundheitsamt Traunstein 1328 Neuinfektionen eingegangen.

Es liegen insgesamt 63.471 bestätigte Fälle vor, die seit Beginn der Pandemie positiv getestet wurden. Im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Gesundheitsamtes liegen derzeit 2713 aktive COVID-19-Fälle vor. Als genesen gelten mindestens 60.424 Personen (957 Personen mehr seit der Meldung vom 25. März). Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 1616,5

Beim Gesundheitsamt Traunstein ist seit der letzten Pressemitteilung eine Todesmeldung eingegangen. Es handelt sich um eine Frau im Alter von 92 Jahren. Damit liegen im Landkreis Traunstein insgesamt 334 Todesfälle in Zusammenhang mit COVID-19-Erkrankungen vor.

Mittlerweile wurden im Landkreis Traunstein 115.639 Personen mit der Erstimpfung versorgt, davon haben bereits 114.146 Personen die Zweitimpfung erhalten. Des Weiteren haben bereits 92.682 Personen die Drittimpfung erhalten. Die Impfzahlen des Landkreises Traunstein werden einmal wöchentlich, immer montags, aktualisiert.

In den Kliniken Südostbayern werden insgesamt 104 Covid-Patienten behandelt. Davon befinden sich 99 auf der Normalstation und fünf auf der Intensivstation.

Update, 16.55 Uhr - Rechtsgrundlage für Corona-Regeln läuft wie geplant aus

Am kommenden Wochenende wird wie geplant die bisherige Rechtsgrundlage für viele bundesweit geltende Corona-Beschränkungen auslaufen, eine Verlängerung wird es nach Angaben von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach nicht geben. Ein Antrag mehrerer Bundesländer, das Infektionsschutzgesetz erneut entsprechend zu ändern, sei bei den Beratungen der Gesundheitsminister der Länder am Montag abgelehnt worden, sagte der SPD-Politiker in Berlin nach den Gesprächen.

Ab Sonntag sind nach dem kürzlich geänderten Infektionsschutzgesetz und einer Übergangsfrist Maskenpflichten nur noch begrenzt möglich, etwa in Kliniken oder Pflegeheimen und öffentlichen Verkehrsmitteln. Masken in Geschäften oder Schulen und 2G- oder 3G-Zutrittsregeln, kann es zwar auch noch geben, aber nur noch regional, wenn das jeweilige Landesparlament eine besonders kritische Corona-Lage dort feststellt (Hotspot-Regel).

Lauterbach verteidigte die Rechtslage: „Wenn es eine nationale Überforderung des Gesundheitssystems durch die Pandemie nicht gibt, sind auch nationale Regeln nicht mehr durchführbar.“ Er habe erneut an die Länder appelliert, Hotspot-Regelungen in Kraft zu setzen. Auch für ganze Bundesländer sei das möglich. Bisher sind nur aus Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg Pläne dafür bekannt.

Der Gesundheitsminister mahnte, die Länder sollten nicht darauf spekulieren, dass die Fallzahlen heruntergehen und sich das Problem von allein erledige. „Das wird es nicht tun.“ Dies könne auch nicht der Geist sein, in dem man versuche, die Pandemie zu überwinden. Die Zahlen seien auf sehr, sehr hohem Niveau, die Krankenhäuser zum Teil sehr stark belastet. Das sei eine unbefriedigende Situation, die sich noch lange hinziehen könne. „Somit muss die Losung der Stunde die sein, dass wir die Regel, die wir haben, nutzen und nicht eine Regel, die rechtlich nicht mehr erhältlich ist, beklagen.“ Man verliere Zeit, es müsse gehandelt werden, sagte er an die Länder gerichtet.

Update, 14.49 Uhr - Lauterbach verspricht Ländern „Hilfestellung“ bei Hotspot-Regelung

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat vor den Beratungen mit den Gesundheitsministern der Länder erneut für die Nutzung der künftigen Corona-Hotspot-Regelung geworben. Der SPD-Politiker verwies am Montag in Berlin auf Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg, die eine Anwendung der Regel angekündigt hatten. Er werde seine Kollegen in den Ländern informieren und eine „Hilfestellung“ geben, wie das auch in anderen Bundesländern genutzt werden könne.

Das ist jetzt der Punkt, wo wir alle zusammenhalten müssen, und wo wir darüber nachdenken müssen, wie können wir die Hotspot-Regelung in einer Art und Weise nutzen, dass ein klares Signal an die Bevölkerung ausgeht, die Pandemie ist noch nicht vorbei“, sagte Lauterbach. Es gehe darum, in den Regionen, wo die medizinische Versorgung möglicherweise überlastet sein werde, durch die Regelung eine solche Überlastung abzuwenden, bevor es zu spät sei, sagte er.

Lauterbach wollte am Montag mit den Gesundheitsministern über die möglichen Corona-Maßnahmen beraten, die sie nach den Änderungen des Infektionsschutzgesetzes noch haben. Ab dem kommenden Samstag sind Maskenpflichten in Innenräumen nur noch begrenzt möglich, etwa in Kliniken oder Pflegeheimen. 2G- oder 3G-Regeln, Masken in Geschäften oder Schulen können regional nur noch angeordnet werden, wenn das jeweilige Landesparlament eine besonders kritische Corona-Lage dort feststellt.

Der Gesundheitsminister hatte bereits vier Kriterien genannt, an denen eine drohende Überlastung der Klinik-Kapazitäten als Voraussetzung für einen Hotspot festgemacht werden kann - etwa wenn, Kliniken planbare Eingriffe absagen oder Patienten in andere Häuser verlegen müssen.

Update, 12.25 Uhr - Beschlussentwurf: Corona-Regeln werden verlängert

Dem aktuellen Beschlussentwurf der Gesundheitsministerkonferenz am Montag zufolge sollen die Corona-Regeln doch noch länger gelten, als zuletzt angenommen. Das berichtet „Business Insider“. Grund hierfür seien die hohen Infektionszahlen, heißt es. Die Übergangsregelung nach dem 20. März, an dem die meisten Maßnahmen fallen sollten, galt zunächst bis 2. April.

Somit würden härtere Maßnahmen, wie Maskenpflicht in Innenräumen, 2G- oder 3G-Regelungen in der Gastronomie und begrenzte Teilnehmerzahlen für Veranstaltungen mindestens vier Wochen – bis in den Mai – weitergelten. Laut „Business Insider“ heißt es in dem Beschlussentwurf: „Gerade mit Blick auf die derzeitige Infektionslage benötigen die Länder robuste Befugnisse für die erforderlichen Schutzmaßnahmen. Dem wird § 28a IfSG in seiner derzeitigen Fassung nicht gerecht.“

Demnach soll das Ziel sein, eine klarere Definition von Hotspots zu bieten. So sollen die entsprechenden Basisschutzmaßnahmen und Hotspot-Regelungen gezielt angewandt werden können.

Update, 11.22 Uhr - Corona-Inzidenz in Bayern leicht zurückgegangen

Die gemeldeten Corona-Infektionszahlen in Bayern sind über das Wochenende leicht zurückgegangen. Das Robert Koch-Institut verzeichnete am Montag eine 7-Tage-Inzidenz von 2178,1 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Am Freitag hatte der Wert bei einem Rekord von 2199,9 gelegen.

Die bayerischen Gesundheitsämter meldeten laut RKI 20.601 neue Infektionen innerhalb von 24 Stunden. Die Zahl der Toten im Zusammenhang mit Corona stieg um 13 auf insgesamt 22.394 seit Pandemiebeginn.

Update, 10.18 Uhr - Landkreis Altötting meldet 4238 aktive Corona-Fälle

Das Gesundheitsamt Altötting hat für seinen Zuständigkeitsbereich nun 357 neue Corona-Fälle gemeldet (Stand 27. März, 14 Uhr). Damit haben sich seit Pandemie-Ausbruch insgesamt 36.963 Personen in Stadt und Landkreis Altötting mit dem Corona-Virus infiziert. Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz im Kreis Altötting steht bei 3125,7. Derzeit gibt es in Stadt und Landkreis 4238 aktive Fälle. Die meisten davon in Burghausen (580) und Burgkirchen (407).

Update, 9.05 Uhr - Neueste RKI-Zahlen für die Region

Die Entwicklung der 7-Tage-Inzidenzen in Südostbayern (Stand 28. März).

Die Corona-Inzidenzen in der Region sind laut RKI in den vergangenen 24 Stunden fast ausnahmslos angestiegen. Lediglich in der Stadt Rosenheim verzeichnete das RKI einen leichten Rückgang um 14 Zähler.

Die Inzidenzen im Detail: Landkreis Altötting (von 3117 auf 3126), Landkreis Mühldorf (von 2970 auf 3088), Kreis Berchtesgadener Land (von 1897 auf 1951), Landkreis Traunstein (von 1543 auf 1617), Stadt Rosenheim (von 2557 auf 2543) und Landkreis Rosenheim (von 2549 auf 2552). Das RKI meldete für die Region einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Demnach ist eine Personen im Kreis Mühldorf verstorben. Nähere Angaben zu Alter/Wohnort liegen nicht vor.

Update, 7.21 Uhr - Aiwanger gegen Einstufung von ganz Bayern als Corona-Hotspot

Vize-Ministerpräsident und Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger hält es nicht für sinnvoll, ganz Bayern zum Corona-Hotspot zu erklären. „Die Voraussetzungen sind nicht erfüllt, weil wir weder eine besonders gefährliche Virusvariante haben, noch das Gesundheitswesen flächendeckend vor der Überlastung steht“, sagte er der „Passauer Neuen Presse“. Es gebe zwar viele Ausfälle beim Pflegepersonal, aber nicht besonders viele Patienten, die wegen Corona auf Intensivstationen liegen.

Zudem sprach sich Aiwanger für eine Änderung der Vorschriften für die Isolation von positiv Getesteten aus. „Ich halte hier die österreichische Regelung für sinnvoll, dass man beim PCR-Test bei einem Ct-Wert ab 30 nicht mehr zuhause bleiben muss, da man ab diesem Wert nicht mehr infektiös ist. Bei uns sind viele Menschen sogar noch bei einem Ct-Wert von 37 oder 39 für eine Woche zuhause“, sagte er.

Bayerns Kabinett muss am Dienstag über die künftigen Corona-Regeln für den Freistaat entscheiden. Im Kern geht es um die Frage, ob etwa die Maskenpflicht in Innenräumen über den 2. April hinaus beibehalten werden soll. Dazu müsste das Land formal zum Hotspot erklärt und dies dann letztlich im Landtag beschlossen werden.

RKI registriert 67 501 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 1700,6

Die bundesweite 7-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen bleibt auf hohem Niveau. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert pro 100.000 Einwohner und Woche am Montagmorgen (Stand 05.15 Uhr) mit 1700,6 an. In der Vorwoche lag der Wert für die 7-Tage-Inzidenz bei 1714,2 (News-Ticker Wochenende, 26./27. März).

Die Zahl der von den Gesundheitsämtern gemeldeten Neuinfektionen binnen eines Tages gab das RKI mit 67.501 an (Vorwoche: 92 314). Laut RKI melden zunehmend weniger Gesundheitsämter am Wochenende ihre Daten. Insbesondere am Wochenende und zu Wochenbeginn sollten tagesaktuelle Schwankungen daher nicht überbewertet werden.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 20 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 13 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 20.323.779 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Montag mit 15.873.400 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 128.457.

mh/mz/dpa

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