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News-Ticker zur Corona-Pandemie

Nach 1000er-Marke in Stadt: Kreis Rosenheim knackt die 800 – Herbstfest bestimmt Corona-Geschehen

Rosenheimer Herbstfest
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Die „After-Herbstfest-Welle“ in Rosenheim reißt nicht ab.

München/Oberbayern – Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt noch immer für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen von Dienstag (13. September) bis Samstag (17. September) im News-Ticker:

Die Fallzahlen im Überblick:

  • Covid-19-Fälle auf Intensivstationen in Bayern: 100 (Quelle/Stand: DIVI, 17. September, 11.18 Uhr)
  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 1039,5, Landkreis Rosenheim 803,1, Landkreis Traunstein 255,8, Landkreis Berchtesgadener Land 162,7, Landkreis Mühldorf 310,8, Landkreis Altötting 335,9 (Quelle/Stand: RKI, 17. September, 3.08 Uhr)*
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 31.121, Landkreis Rosenheim 129.972, Traunstein 89.103, Berchtesgadener Land 49.100, Mühldorf 60.709, Altötting 53.863 (Quelle/Stand: RKI, 17. September, 3.08 Uhr)*
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 135, Landkreis Rosenheim 759, Traunstein 392, Berchtesgadener Land 196, Mühldorf 324, Altötting 359 (Quelle/Stand: RKI, 17. September, 3.08 Uhr)*
  • /* Die Gesundheitsämter in Bayern liefern ab sofort nur noch von Montag bis Freitag aktuelle Fallzahlen an das RKI. Dementsprechend aktualisiert das RKI von Dienstag bis Samstag ihre aktuellen Corona-Zahlen.
  • ServiceFälle Deutschland --- Fälle weltweit --- Überblick Risikogebiete

Update, 12 Uhr - Nach 1000er-Marke in der Stadt: Kreis Rosenheim knackt die 800

Die Corona-Inzidenzen in der Region haben sich in den vergangenen 24 Stunden laut dem RKI sowohl positiv als auch negativ entwickelt. Im Raum Rosenheim stiegen die Inzidenzen erneut an, Auslöser das Rosenheimer Herbstfest (rosenheim24.de berichtete hierzu). Die Stadt Rosenheim hatte die 1000er-Marke bereits am Freitag (16. September) gerissen und ist nun bei 1039,5 (+99) angelangt. Die kreisfreie Stadt befindet sich weiterhin auf Platz 2 der Hotspot-Liste – dicht hinter dem Kreis Kelheim, wo vor zwei Wochen das Gillamoos zu Ende gegangen ist. Der Landkreis Rosenheim (+399) hingegen macht mit einer Inzidenz von rund 803,1 einen Platz gut und ist aktuell bundesweit auf Platz 4 zu finden.

Die Entwicklung der 7-Tage-Inzidenzen in Südostbayern (Stand 17. September).

Die Inzidenzen im Detail: Landkreis Altötting (von 326 auf 335,9), Landkreis Mühldorf am Inn (von 315 auf 310,8), Kreis Berchtesgadener Land (von 166 auf 162,7), Landkreis Traunstein (von 259 auf 255,8), Stadt Rosenheim (von 1000 auf 1039,5) und Landkreis Rosenheim (von 734 und 803,1). Das RKI meldete vier weitere Todesfälle in der Region. Demnach sind vier Personen im Kreis Rosenheim verstorben. Nähere Angaben zu Alter/Wohlort liegen jedoch nicht vor.

Update, 7.35 Uhr - RKI registriert 36.613 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 257,5

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Samstagmorgen mit 257,5 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 249,9 gelegen (Vorwoche: 230,6; Vormonat: 311,8).

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 36.613 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 30.166) und 88 Todesfälle (Vorwoche: 82) innerhalb eines Tages. Generell schwankt die Zahl der registrierten Neuinfektionen und Todesfälle deutlich von Wochentag zu Wochentag, da insbesondere am Wochenende viele Bundesländer nicht ans RKI übermitteln und ihre Fälle im Wochenverlauf nachmelden.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 32.680.355 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Freitag (16. September):

Update, 17.45 Uhr - Bayerns Gesundheitsminister kritisiert neue Corona-Regeln

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek hat die Änderung des Infektionsschutzgesetzes kritisiert und hält sich offen, nicht alle Regeln anzuwenden, die es grundsätzlich ermöglicht. Aus Thüringen und Schleswig-Holstein war angekündigt worden, sich im Bundesrat zu verweigern. „Bei aller Kritik: Klar ist, dass wir die Rechtsgrundlage brauchen“, sagte der CSU-Politiker aber zugleich der „Augsburger Allgemeinen“ am Freitag. „Dass wir in einen Winter mit sicherlich wieder steigenden Zahlen ohne die Möglichkeit für Maßnahmen laufen wollen, das kann keiner wollen.“

Er sprach von Unklarheiten im Gesetz. „Unklar bleibt beispielsweise, was genau ein ‚besonders starker‘ Anstieg der Sieben-Tage-Inzidenz ist, bei dem dann schärfere Maßnahmen in Kraft treten können“, erklärte er. „Aber die Bundesregierung ist stur geblieben – damit besteht die Gefahr, dass wir den berühmten Flickenteppich bekommen.“

Der Bundesrat stimmte an diesem Freitag über die vom Bundestag beschlossenen neuen Corona-Regeln für den Herbst und Winter ab. Zu den zentralen Bestimmungen, die vom 1. Oktober bis 7. April 2023 gelten sollen, zählen bundesweite Maskenpflichten in Fernzügen, Kliniken und Arztpraxen. In Flugzeugen soll diese Pflicht entfallen. Die Länder können auch in Restaurants und anderen Innenräumen wieder das Tragen von Masken vorgeben. Lockdowns, Betriebs- oder Schulschließungen soll es nicht mehr geben.

Update, 11.04 Uhr - Bundesrat beschließt Corona-Regeln für Herbst und Winter

In Deutschland gelten im Herbst und Winter wieder bestimmte Masken- und Testpflichten gegen Corona. Dies sehen neue Regeln zum Umgang mit der Pandemie vor, die der Bundesrat am Freitag in Berlin beschlossen hat. Das Gesetz geht auf einen Vorschlag von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) und Justizminister Marco Buschmann (FDP) zurück und war vergangene Woche bereits im Bundestag beschlossen worden. Nun sei das Land „gut vorbereitet“, sagte Lauterbach.

Bundesweit vorgeschrieben werden FFP2-Masken in Kliniken, Pflegeheimen und Arztpraxen. Auch in Fernzügen gilt weiter eine Maskenpflicht, wobei für Kinder zwischen 6 und 13 Jahren eine einfache OP-Maske reicht. In Flugzeugen fällt die Maskenpflicht weg. In Pflegeheimen und Kliniken muss außerdem vor dem Zutritt ein negativer Test vorgelegt werden.

Möglich wird eine Maskenpflicht in Nahverkehrszügen und -bussen sowie in Innenräumen wie Geschäften, Restaurants und Veranstaltungsräumen. Die Länder können dort ab 1. Oktober Maske vorschreiben, müssen dies aber nicht. Wer einen negativen Test vorzeigt, ist in der Gastronomie und bei Veranstaltungen zwingend von einer solchen Pflicht auszunehmen. An Schulen und Kitas sollen Tests vorgeschrieben werden können. Ab Klasse fünf ist eine Maskenpflicht möglich.

Wenn sich die Infektionslage verschlimmert, können die Länder mit einem Landtagsbeschluss weitere Vorgaben machen: Maskenpflicht auch bei Draußen-Veranstaltungen, wenn Abstände von 1,50 Meter nicht möglich sind; Besucher-Obergrenzen für Innen-Veranstaltungen; Hygienekonzepte für Betriebe und andere Einrichtungen.

Update, 10.05 Uhr - Bundesregierung stoppt Lauterbach-Vorstoß

Das ist eine gute Nachricht für Deutschlands Schüler – und eine schlechte für Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD): Die Bundesregierung will nun doch keine schärferen Corona-Regeln für Kinder und Jugendliche verhängen. Damit ist Lauterbach mit seinem Vorstoß gescheitert, der eine Covid-19-Erkrankung in den sogenannten „Pest-Paragraphen“ (§34 des Infektionsschutzgesetzes) aufnehmen wollte. Hätte bedeutet: Damit wäre Corona quasi in einer Reihe mit Krankheiten wie Pest und Cholera. Schüler brauchen dafür besondere Nachweise, um nach einer Erkrankung beispielsweise wieder am Unterricht teilnehmen zu dürfen. Zuerst hatte die Bild-Zeitung darüber berichtet.

Gegen Lauterbachs Vorschlag waren andere Politiker Sturm gelaufen. Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Karin Prien (CDU) hatte Lauterbachs Pläne als „eine Katastrophe für Schüler“ bezeichnet. Auch aus den eigenen Reihen, der SPD, gab es massive Kritik.

Update, 8.32 Uhr - Inzidenz in der Stadt Rosenheim steigt auf rund 1000

Die Corona-Inzidenzen in der Region haben sich in den vergangenen 24 Stunden laut dem RKI durchweg negativ entwickelt. Am deutlichsten stiegen erneut die Inzidenzen im Raum Rosenheim an, Auslöser das Rosenheimer Herbstfest. Die Stadt Rosenheim hat die 1000er-Marke (+101) gerissen und ist bundesweit weiterhin auf Platz 2 der Hotspot-Liste - dicht hinter dem Kreis Kelheim, wo vor zwei Wochen das Gillamoos zu Ende gegangen ist. Der Landkreis Rosenheim (+79) reiht sich mit einer Inzidenz von rund 734 bundesweit auf Platz 5 ein.

Die Inzidenzen im Detail: Landkreis Altötting (von 290 auf 326), Landkreis Mühldorf am Inn (von 299 auf 315), Kreis Berchtesgadener Land (von 159 auf 166), Landkreis Traunstein (von 233 auf 259), Stadt Rosenheim (von 900 auf 1000) und Landkreis Rosenheim (von 655 auf 734). Das RKI meldete drei weitere Todesfälle in der Region. Demnach sind drei Personen im Kreis Traunstein verstorben. Nähere Angaben zu Alter/Wohlort liegen nicht vor.

Update, 5.26 Uhr - RKI registriert 38.749 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 249,9

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite 7-Tage-Inzidenz am Freitagmorgen mit 249,9 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 244,4 gelegen (Vorwoche: 229,5; Vormonat: 313,6).

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 38.749 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 35 995) und 117 Todesfälle (Vorwoche: 119) innerhalb eines Tages. Vergleiche der Daten sind auch hier wegen des Testverhaltens, Nachmeldungen und Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 32.643.742 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Donnerstag (15. September):

Update, 8.41 Uhr - Inzidenzen im Raum Rosenheim steigen rasant

Die Entwicklung der 7-Tage-Inzidenzen in Südostbayern (Stand 15. September).

Die Corona-Inzidenzen in der Region haben sich in den vergangenen 24 Stunden laut dem RKI durchweg negativ entwickelt. Weiterhin rasant steigen die Inzidenzen nach dem Herbstfest in der Stadt Rosenheim (+123) und dem Landkreis Rosenheim (+94). Damit belegt die Stadt nun bundesweit Hotspot-Platz 2. Lediglich Kelheim weist mit 1141,1 eine höhere Inzidenz auf - knapp zwei Wochen nach Beginn des Gillamoos in Abensberg und neun Tage nach dem dortigen politischen Frühschoppen. Der Landkreis Rosenheim belegt nun bundesweit Platz 4. Eine Hiobsbotschaft für die dauerhaft angespannte Lage in den Kliniken (Plus-Artikel).

Die Inzidenzen im Detail: Landkreis Altötting (von 278 auf 290), Landkreis Mühldorf am Inn (von 293 auf 299), Kreis Berchtesgadener Land (von 135 auf 159), Landkreis Traunstein (von 215 auf 233), Stadt Rosenheim (von 777 auf 900) und Landkreis Rosenheim (von 561 auf 655). Das RKI meldete einen weiteren Todesfall in der Region. Demnach ist eine Person in der Stadt Rosenheim verstorben. Nähere Angaben zu Alter/Wohlort liegen nicht vor.

Update, 5.35 Uhr - RKI registriert 46.514 Corona-Neuinfektionen

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite 7-Tage-Inzidenz am Donnerstagmorgen mit 244,4 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5.28 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 236,2 gelegen (Vorwoche: 223,1; Vormonat: 317,8).

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 46.514 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 42.057) und 230 Todesfälle (Vorwoche: 117) innerhalb eines Tages. Vergleiche der Daten sind auch hier wegen des Testverhaltens, Nachmeldungen oder Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 32.604.993 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Mittwoch (14. September):

Update, 8.23 Uhr - Neueste RKI-Zahlen für die Region

Die Entwicklung der 7-Tage-Inzidenzen in Südostbayern (Stand 14. September).

Die Corona-Inzidenzen in der Region haben sich in den vergangenen 24 Stunden laut dem RKI fast durchweg negativ entwickelt. Lediglich im Landkreis Berchtesgadener Land sank die Inzidenz leicht.

Die Inzidenzen im Detail: Landkreis Altötting (von 262 auf 278), Landkreis Mühldorf am Inn (von 258 auf 293), Kreis Berchtesgadener Land (von 137 auf 135), Landkreis Traunstein (von 185 auf 215), Stadt Rosenheim (von 632 auf 777) und Landkreis Rosenheim (von 453 auf 561). Damit ist die Stadt Rosenheim bundesweit auf Platz 3 hinter Kehlheim (1075,5) und Worms (845,9); der Landkreis Rosenheim findet sich auf Platz 5 der Hotspot-Liste. Aus der Region sind glücklicherweise keine Todesmeldungen eingegangen.

Update, 6 Uhr - RKI meldet über 51.000 neue Corona-Fälle

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Mittwochmorgen mit 236,2 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 229,9 gelegen (Vorwoche: 217,2; Vormonat: 326,2). Allerdings liefern diese Angaben nur ein sehr unvollständiges Bild der Infektionszahlen. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - vor allem weil bei weitem nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen und Übermittlungsprobleme zur Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 51.299 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 46.495) und 109 Todesfälle (Vorwoche: 120) innerhalb eines Tages. Vergleiche der Daten sind auch hier wegen des Testverhaltens, Nachmeldungen und Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich. Generell schwankt die Zahl der registrierten Neuinfektionen und Todesfälle deutlich von Wochentag zu Wochentag, da insbesondere am Wochenende viele Bundesländer nicht ans RKI übermitteln und ihre Fälle im Wochenverlauf nachmelden.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 32.558.479 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Dienstag, 13. September:

Update, 8.20 Uhr - Corona-Zahlen im Raum Rosenheim explodieren

Auf diese „Rückkehr“ kann man nicht stolz sein: Die Stadt Rosenheim ist bei den Corona-Inzidenzen zurück in den Top-3-Hotspots von Deutschland. Am Dienstagmorgen (13. September) betrug die 7-Tage-Inzidenz laut neuesten RKI-Daten 632,2 – und war damit um fast 150 Punkte höher als bei der letzten Aktualisierung der Zahlen am Samstag. Nur der Landkreis Kelheim (889,1) und die Stadt Worms (679,4) wiesen zum o.g. Zeitpunkt bundesweit noch höhere Inzidenzen auf. Auch im Landkreis Rosenheim (jetzt Platz sieben in Deutschland) schoss die Inzidenz um über 100 Punkte nach oben (von 344,6 auf 452,8).

Zum Vergleich: Vergangenen Dienstag (6. September) lag die Inzidenz in der Stadt Rosenheim noch bei unter 200. Die jetzige Explosion bedeutet mehr als eine Verdreifachung der Werte binnen einer Woche. Einen Zusammenhang mit dem Herbstfest Rosenheim hat inzwischen auch das Gesundheitsamt Rosenheim eingeräumt (Plus-Artikel). Auch in den restlichen Landkreisen der Region (Traunstein, Berchtesgadener Land, Mühldorf und Altötting) sind die Zahlen gestiegen, wenn auch viel moderater.

RKI meldet rund 55.000 neue Fälle

Das zuständige Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Dienstagmorgen mit 229,9 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 216,2 gelegen (Vorwoche: 219,1; Vormonat: 342,2). Allerdings liefern diese Angaben nur ein sehr unvollständiges Bild der Infektionszahlen. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - vor allem weil bei weitem nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 54.930 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 49.709) und 90 Todesfälle (Vorwoche: 99) innerhalb eines Tages. Vergleiche der Daten sind auch hier wegen des Testverhaltens, Nachmeldungen oder Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich. Generell schwankt die Zahl der registrierten Neuinfektionen und Todesfälle deutlich von Wochentag zu Wochentag, da insbesondere am Wochenende viele Bundesländer nicht ans RKI übermitteln und ihre Fälle im Wochenverlauf nachmelden.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 32.507.180 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

mw/mh/dpa

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