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News-Ticker zur Corona-Pandemie

Anstieg durch Omikron bleibt aus: Weniger als 2000 erwachsene Covid-Patienten auf Intensivstationen

Symbolbild: Omicron-Variante des Corona-Virus
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Symbolbild: Omikron-Variante des Corona-Virus

München/Oberbayern – Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt noch immer für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen von Montag (4. April) bis Freitag (8. April) im News-Ticker:

Die Fallzahlen im Überblick:

  • Covid-19-Fälle auf Intensivstationen in Bayern: 344 (Quelle/Stand: DIVI, 8. April, 6.05 Uhr)
  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 1163,7, Landkreis Rosenheim 1321,6, Landkreis Traunstein 1065,4, Landkreis Berchtesgadener Land 857,7, Landkreis Mühldorf 1455,1, Landkreis Altötting 1733,0 (Quelle/Stand: RKI, 8. April, 3.09 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 22.861, Landkreis Rosenheim 93.395, Traunstein 69.340, Berchtesgadener Land 39.449, Mühldorf 46.021, Altötting 40.271 (Quelle/Stand: RKI, 8. April, 3.09 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 124, Landkreis Rosenheim 699, Traunstein 336, Berchtesgadener Land 183, Mühldorf 296, Altötting 321 (Quelle/Stand: RKI, 8. April, 3.09 Uhr)
  • ServiceFälle Deutschland --- Fälle weltweit --- Überblick Risikogebiete

Update, 20.45 Uhr - Aktuelle Zahlen aus dem Kreis Traunstein

Seit der letzten Pressemitteilung am 7. April sind beim Staatlichen Gesundheitsamt Traunstein 352 Neuinfektionen eingegangen. Im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Gesundheitsamtes liegen derzeit 1907 aktive COVID-19-Fälle vor. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 1065,4

Es liegen insgesamt 69.620 bestätigte Fälle vor, die seit Beginn der Pandemie positiv getestet wurden. Als genesen gelten mindestens 67.377 Personen  (333 Personen mehr seit der Meldung vom 7. April).

Beim Gesundheitsamt Traunstein sind seit der letzten Pressemitteilung keine Todesmeldungen eingegangen. Damit liegen im Landkreis Traunstein insgesamt 336 Todesfälle in Zusammenhang mit COVID-19-Erkrankungen vor.

Update, 20.39 Uhr - Aktuelle Zahlen aus dem Berchtesgadener Land

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Berchtesgadener Land informiert, dass es seit 7. April 176 weitere bestätigte COVID-19-Fälle im Landkreis gibt. Die Gesamtzahl der seit März 2020 registrierten COVID-19-Fälle mit Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land steigt somit auf 39.449 (Stand RKI: 8. April, 0 Uhr). Nach derzeitigem Meldungsstand liegt der 7-Tage-Inzidenz-Wert für das Berchtesgadener Land bei 857,7 (Stand RKI: 8. April, 0 Uhr).

Aktuell gibt es 1685 aktive COVID-19-Fälle im Landkreis. Derzeit gibt es insgesamt 78 Fälle in Einrichtungen im Landkreis Berchtesgadener Land, davon 61 in Alten- und Pflegeheimen, zwei in Gemeinschaftsunterkünften und 15 in Justizvollzugsanstalten. In den vergangenen sieben Tagen gab es insgesamt 912 neue COVID-19-Fälle.

In den Kliniken der Kliniken Südostbayern AG (KSOB) im Berchtesgadener Land werden aktuell 32 COVID-19-Patienten stationär behandelt. 20 Patienten haben ihren Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land und werden normalstationär behandelt.

Die KSOB behandeln an den Standorten im Landkreis Traunstein derzeit 42 COVID-19-Patienten. Sechs Personen haben ihren Wohnsitz im Berchtesgadener Land, davon wird eine Person intensivmedizinisch behandelt.

Insgesamt werden in den Kliniken der KSOB an ihren Standorten im Berchtesgadener Land und Traunstein 74 COVID-19-Patienten behandelt. Davon befinden sich 68 Patienten auf der Normalstation und sechs Patienten auf der Intensivstation.

Update, 17.30 Uhr - Weniger als 2000 erwachsene Covid-Patienten auf Intensivstationen

Erstmals seit Ende Oktober ist die Zahl der erwachsenen Corona-Patienten und -Patientinnen auf deutschen Intensivstationen unter die Marke von 2000 gefallen. Die Intensivmedizinervereinigung Divi meldete am Freitag 1991 Fälle.

Der Rekord an erwachsenen Corona-Intensivpatienten wurde auf dem Höhepunkt der zweiten Welle Anfang Januar 2021 mit mehr als 5700 erreicht. Damals hatte noch niemand einen Impfschutz. Auf dem Höhepunkt der vierten Welle im Dezember 2021 waren es mehr als 4900 Patienten.

Die jüngste Welle - angetrieben durch die Omikron-Variante - führte zwar zu Höchstwerten bei den Neuinfektionen, belastete die Intensivstationen aber deutlich weniger. Ein Anstieg bei der Intensivbetten-Belegung blieb bislang aus. Als ein Grund dafür gilt, dass Omikron mit milderen Verläufen einhergeht.

Update, 16.20 Uhr - Geber stellen 4,4 Milliarden Euro für Corona-Impfkampagne bereit

Eine mit Beteiligung Deutschlands ausgerichtete Geberkonferenz hat am Freitag Zusagen in Höhe von 4,4 Milliarden Euro (rund 4,8 Milliarden US-Dollar) für die globale Impfkampagne gegen Corona gebracht. Damit könne die Impfallianz Covax über Investitionen in Logistik und den Kauf von Spritzen und anderen Verbrauchsmaterialien mehr als eine weitere Milliarde Impfungen in den 92 ärmsten Ländern der Welt ermöglichen, teilte das Entwicklungsministerium in Berlin mit. Auch Indonesien, Ghana und der Senegal waren Ausrichter.

„Wir müssen und wir können uns mehr als einer Krise zur selben Zeit stellen. Die Pandemie ist erst dann besiegt, wenn sie überall besiegt ist“, erklärte Entwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD). „Darum arbeiten wir weiter hart an unserem gemeinsamen Ziel, 70 Prozent der Bevölkerung in allen Ländern zu impfen.“

Deutschland stellt 400 Millionen Euro für Covax in 92 Ländern bereit sowie zusätzliche 224 Millionen Euro für Impfstoff-Logistik in den Partnerländern der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Vereinbart wurde zudem ein neues „Vorsorgeinstrument“, das bei neuen gefährlichen Virusvarianten greifen und dafür sorgen soll, dass Entwicklungsländer dann einen schnellen und gleichberechtigten Zugang zu neuen Impfstoffen bekommen.

Die Entwicklungsorganisation One lobte das Ergebnis des virtuellen Treffens. „Die Weltgemeinschaft hat heute ihre Hausaufgaben gemacht. Die zugesagten Mittel geben Anlass zur Hoffnung: Mit dem heutigen Gipfel bleibt das ehrgeizige Ziel, dass alle Länder der Welt bis Mitte dieses Jahres eine Impfquote von mindestens 70 Prozent aufweisen, in Reichweite“, schrieb Stephan Exo-Kreischer, Direktor von One Deutschland. Ein Teil der Zusagen - eine Milliarde US-Dollar - wurden von multilateralen Entwicklungsbanken in Form von Darlehen zugesichert.

Update, 10.23 Uhr - Lauterbach zeigt sich enttäuscht nach Impfpflicht-Aus

Nach einem kurzen Einstieg in die Pressekonferenz ging Gesundheitsminister Karl Lauterbach zunächst auf die Impfpflicht-Niederlage ein. „Ich habe mich sehr intensiv und aus Überzeugung für die Einführung einer allgemeinen Impfpflicht eingesetzt“, erklärte Lauterbach. Diese wäre aus seiner Sicht dringend notwendig gewesen. Es sei eine schlechte Nachricht für alle, die sich seit zwei Jahren aufopferungsvoll für Corona-Kranke einsetzen würden. Aber auch für alle, die schwer an Corona erkranken. „Ich hatte gehofft, dass wir im Herbst in einer anderen Lage sein würden“ - doch diese sei laut Lauterbach nun ungewiss, da er auch für Herbst eine neue Welle erwarte.

Der Gesundheitsminister betonte, dass er es nicht unversucht lassen werde, weiter mit der Union über eine allgemeine Impfpflicht zu reden. Dennoch sei er skeptisch, dass zusätzliche Gespräche etwas erreichen würden. „Wir haben keinen Spielraum mehr für Lockerungen“, sagt Lauterbach im Hinblick auf die abgesagte allgemeine Impfpflicht. „Wir hätten uns mehr Freiheiten im Infektionsschutzgesetz leisten können, wenn wir die allgemeine Impfpflicht ab 60 eingeführt hätten“, so Lauterbach. Kein anderes Land in Europa habe so eine Impflücke in dieser Altersgruppe.

Update, 8.28 Uhr - Neueste RKI-Zahlen für die Region

Entwicklung der Inzidenzen in Südostbayern (Stand 8. April).

Die Corona-Inzidenzen in der Region haben sich laut RKI in den vergangenen 24 Stunden durchweg positiv entwickelt. Nach dem Kreis Berchtesgadener Land, der inzwischen den zweiten Tag unter 1000 ist, nähert sich nun auch der Kreis Traunstein der 1000er-Marke.

Die Inzidenzen im Detail: Landkreis Altötting (von 1899 auf 1733), Landkreis Mühldorf (von 1624 auf 1455), Kreis Berchtesgadener Land (von 909 auf 858), Landkreis Traunstein (von 1254 auf 1065), Stadt Rosenheim (von 1219 auf 1164) und Landkreis Rosenheim (von 1415 auf 1322). Das RKI meldete für die Region keinen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus.

Update, 5.31 Uhr - RKI registriert 175.263 Corona-Neuinfektionen

Die bundesweite 7-Tage-Inzidenz ist weiter gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Freitagmorgen mit 1181,2 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1251,3 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1586,4 (Vormonat: 1293,6). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 175.263 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 252.530 Ansteckungen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 334 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 304 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 22.441.051 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken gekommenen Corona-infizierten Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Donnerstag mit 6,50 an (Mittwoch: 6,62). Auch hierbei gibt es Tage mit lückenhaften Meldungen. In dem Wert erfasst sind auch viele Menschen mit positivem Corona-Test, die eine andere Haupterkrankung haben. Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Freitag mit 18.168.200 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 131.370.

Donnerstag (7. April)

Update, 20.38 Uhr - Umfrage: Mehrheit der Deutschen hätte Corona-Impfpflicht unterstützt

Eine Mehrheit der Deutschen hätte die Einführung einer Corona-Impfpflicht unterstützt. Das geht aus einer Pressemitteilung des Westdeutschen Rundfunk hervor. Fast jeder Zweite (46 Prozent) sprach sich demnach im aktuellen ARD-DeutschlandTrend für eine allgemeine Impfpflicht für alle Erwachsenen ab 18 Jahren aus. 13 Prozent unterstützen demnach eine Impfpflicht für Menschen ab 50 Jahren.

Mehr als ein Drittel der Deutschen (37 Prozent) ist grundsätzlich gegen eine Corona-Impfpflicht. Das hat eine repräsentative Umfrage von infratest dimap unter 1325 Wahlberechtigten für den ARD-DeutschlandTrend von Montag bis Mittwoch dieser Woche ergeben. Bei der Abstimmung im Bundestag fand sich an diesem Donnerstag keine politische Mehrheit für eine Impfpflicht (siehe Update 13.08 Uhr).

Auch der Gesetzentwurf, der für alle Menschen ab 60 Jahren gelten sollte und den Abgeordnete von SPD, Grünen und FDP als Kompromiss eingebracht hatten, wurde mehrheitlich abgelehnt.

Update, 19.55 Uhr - 289 Neuinfektionen im Landkreis Altötting

Das Landratsamt Altötting berichtet in seinem täglichen Corona-Statusbericht von 289 PCR-bestätigten Neuinfektionen. Damit wurde die Marke von 40.000 positiven Fällen seit Pandemiebeginn überschritten.

Landkreisweit gibt es aktuell 4344 aktive Fälle, die meisten davon in Burghausen (633) gefolgt von Altötting (482) und Burgkirchen (431). Die 7-Tage-Inzidenz liegt nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) am Donnerstag bei 1898,7 (Stand: 7. April, 3.09 Uhr).

Update, 19 Uhr - RKI ist sich sicher: Gipfel der Corona-Welle überschritten

Bei der derzeitigen Corona-Welle liegt der Höhepunkt aus Sicht des Robert Koch-Instituts (RKI) mittlerweile eindeutig in der Vergangenheit. „Der Gipfel der aktuellen Welle ist jetzt klar überschritten“, schreibt das RKI im Wochenbericht von Donnerstagabend, der sich vor allem auf Daten aus der vergangenen Woche bezieht. In der vergangenen Ausgabe hatte das RKI es noch als nur wahrscheinlich bezeichnet, dass der Gipfel erreicht oder möglicherweise bereits überschritten sei.

Die aktuelle Einschätzung wird unter anderem mit dem Absinken der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz um 19 Prozent im Wochenvergleich begründet. Auch gingen die Zahlen laut Bericht in allen Altersgruppen sowie in fast allen Bundesländern zurück. Insgesamt sprechen die Gesundheitsexperten aber immer noch von einem sehr hohen Infektionsdruck - mehr als eine Million Fälle seien binnen einer Woche gemeldet worden. Auf Twitter rief das RKI erneut zu verantwortungsvollem Verhalten auf: Davon hänge die Entwicklung der nächsten Wochen ab.

Update, 18.49 Uhr - So ist die Corona-Lage im Berchtesgadener Land

Das Landratsamt Berchtesgadener Land meldet 187 neue Covid-19-Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz liegt laut Robert Koch-Institut (RKI) am Donnerstag bei 908,5 (Stand: 7. April, 3.09 Uhr).

Landkreisweit gibt es derzeit 1664 aktive Corona-Fälle, davon 50 in Alten- und Pflegeheimen und 15 in Justizvollzugsanstalten. Die meisten Fälle gibt es in Bad Reichenhall (164), Freilassing (143) und Ainring (102).

Update, 17.33 Uhr - 332 Neuinfektionen im Kreis Traunstein

332 Corona-Neuinfektionen meldet das Landratsamt Traunstein am Donnerstag. Die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis liegt laut Robert Koch-Institut (RKI) bei 1254,2 (Stand: 7. April, 3.09 Uhr).

Landkreisweit gibt es aktuell 1888 aktive Covid-19-Fälle. In den Kliniken Südostbayern werden insgesamt 72 Covid-Patienten stationär behandelt, davon 69 auf der Normalstation und drei auf der Intensivstation.

Update, 16.19 Uhr - Holetschek hofft weiter auf Corona-Impfpflicht – Aiwanger dagegen

Nach der gescheiterten Abstimmung im Bundestag zur Einführung einer allgemeinen Corona-Impfpflicht fordert Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek einen erneuten Anlauf. „Klar ist für mich: Es geht bei diesem Thema nicht um Parteipolitik, sondern um die Sache. Es gilt, eine allgemeine Impfpflicht auf den Weg zu bringen, die sinnvoll und rechtssicher ist“, sagte der CSU-Politiker. Es müssten alle Weichen gestellt werden, um gut auf den Herbst vorbereitet zu sein.

„Ältere Ungeimpfte haben ein deutlich erhöhtes Risiko, schwer zu erkranken. Die Impflücke in dieser Altersgruppe ist nach wie vor zu hoch“, betonte Holetschek. „Gerade deshalb kann auch eine Impfpflicht zumindest für alle Menschen ab einem gewissen Alter sinnvoll sein.“

Dagegen äußerte sich Wirtschaftsminister und Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger zufrieden mit dem Ergebnis: „Das ist gut so“, sagte er. Jetzt müsse es darum gehen, „endlich vernünftige Lösungen noch vor dem nächsten Winter“ umzusetzen, etwa mehr Kapazitäten in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen inklusive Personal.

Im Livestream: Abstimmung über die Impfpflicht im Bundestag

Update, 13.08 Uhr - Bundestag lehnt Unions-Antrag zur Impfpflicht ab

Auch der Antrag der Union zur Impfvorsorge ist im Bundestag gescheitert. Er ist deutlich durchgefallen: 172 Stimmen dafür, 497 Gegenstimmen, neun Enthaltungen bei insgesamt 678 abgegebenen Stimmen.

Update, 12.48 Uhr - Gescheitert: Bundestag stimmt gegen Corona-Impfpflicht ab 60

Der Entwurf für die Einführung einer allgemeinen Corona-Impfpflicht in Deutschland ist im Bundestag gescheitert. Den Vorschlag für eine Pflicht zunächst ab 60 Jahren lehnten am Donnerstag 378 Abgeordnete ab, dafür votierten 296 Abgeordnete und neun enthielten sich.

Update, 12.01 Uhr - Schlagabtausch zur Impfpflicht im Bundestag

Unmittelbar vor der mit Spannung erwarteten Abstimmung im Bundestag haben sich Befürworter und Gegner einer allgemeinen Corona-Impfpflicht einen heftigen Schlagabtausch geliefert. In der Aussprache warben Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) und weitere Abgeordnete am Donnerstag für den Entwurf für eine Pflicht zunächst ab 60 Jahren. FDP-Vize Wolfgang Kubicki wandte sich wie weitere Parlamentarier strikt gegen eine solche Verpflichtung. Unionspolitikerinnen und -politiker warben für einen eigenen Antrag von CDU/CSU. Der Ausgang der für Mittag erwarteten Abstimmung war offen.

Nach der Debatte sollte zunächst die Abfolge der Abstimmungen über die vorliegenden Anträge und den Gesetzentwurf debattiert und festgelegt werden. Dann sollte gegen Mittag über die Einführung einer Impfpflicht in Deutschland abgestimmt werden. Vor der Abstimmung ohne sonst übliche Fraktionsvorgaben zeichneten sich keine klaren Mehrheitsverhältnisse ab. Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) musste wegen der Bundestagsabstimmung eigens vorzeitig vom Nato-Treffen in Brüssel abreisen. Der Bundeskanzler habe die Ministerin um Teilnahme an der Abstimmung gebeten, hieß es aus Regierungskreisen.

Update, 11.27 Uhr - Inzidenz in Bayern sinkt weiter

Die 7-Tage-Inzidenz ist in Bayern weiter gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Donnerstagmorgen mit 1514,5 an. Am Vortag hatte der Wert bei 1628 gelegen, vor einer Woche bei 2042,1.

Die bayerischen Gesundheitsämter meldeten dem RKI binnen eines Tages 35.939 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 7.30 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 53.600 Ansteckungen. Die Zahl der Toten im Zusammenhang mit dem Coronavirus stieg um 55 auf 22.813.

Update, 10.13 Uhr - Über diese vier Vorschläge stimmt der Bundestag heute ab

Kommt die Corona-Impfpflicht oder nicht? Am Donnerstagvormittag (7. April) entscheidet der Bundestag nach monatelanger Debatte und teils heftigem Streit. Zur Abstimmung liegen noch vier Vorschläge vor.

Hier findet Ihr die vier Vorschläge im Detail (Plus-Artikel).

Update, 8.28 Uhr - Neueste RKI-Zahlen für die Region

Die Entwicklung der 7-Tage-Inzidenzen in Südostbayern (Stand 7. April).

Die Corona-Inzidenzen in der Region haben sich laut RKI in den vergangenen 24 Stunden durchweg positiv entwickelt. Der Landkreis Berchtesgadener Land weist nun erstmals wieder eine Inzidenz im dreistelligen Bereich auf.

Die Inzidenzen im Detail: Landkreis Altötting (von 2004 auf 1899), Landkreis Mühldorf (von 1701 auf 1624), Kreis Berchtesgadener Land (von 1031 auf 909), Landkreis Traunstein (von 1417 auf 1254), Stadt Rosenheim (von 1414 auf 1219) und Landkreis Rosenheim (von 1547 auf 1415). Das RKI meldete für die Region keinen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus.

Update, 6.08 Uhr - RKI registriert 201.729 Corona-Neuinfektionen

Die bundesweite 7-Tage-Inzidenz ist weiter gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Donnerstagmorgen mit 1251,3 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1322,2 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1625,1 (Vormonat: 1259,2). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 201.729 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 274.901 Ansteckungen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 328 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 279 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 22.265.788 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken gekommenen Corona-infizierten Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Mittwoch mit 6,62 an (Dienstag: 6,52). Auch hierbei gibt es Tage mit lückenhaften Meldungen. In dem Wert erfasst sind auch viele Menschen mit positivem Corona-Test, die eine andere Haupterkrankung haben. Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Donnerstag mit 17.930.900 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 131.036.

Mittwoch (7. April)

Update, 20.35 Uhr - Impfpflicht: SPD-Chefin wirft Merz „plumpe Parteipolitik“ vor

Die SPD-Chefin Saskia Esken hat die Haltung führender Unions-Politiker vor der Abstimmung über eine mögliche Corona-Impfpflicht scharf kritisiert. „Die Fundamentalopposition, die der Partei- und Fraktionsvorsitzende der CDU/CSU, Friedrich Merz, und sein Fraktionsgeschäftsführer Thorsten Frei im Zusammenhang mit der Impfpflicht betreiben, ist plumpe Parteipolitik“, sagte Esken dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Mittwoch). Sie hoffe, dass die Fraktionsmitglieder der Union „Rücksprache mit ihren Ministerpräsidenten“ hielten, die eine Impfnachweispflicht befürworteten, und danach einem entsprechenden Gesetzentwurf zustimmten.

„Wir leben seit über zwei Jahren in einer weltweiten Pandemie, die täglich mehrere hundert Todesopfer allein in Deutschland fordert“, sagte Esken. Hinzu kämen Hunderttausende, die täglich an Corona erkrankten. „Krisenzeiten sollten uns lehren, zusammenzustehen, um gemeinsam Lösungen zu finden, mit denen wir diese Krisen überwinden können“, betonte die SPD-Chefin.

Esken reagierte damit auf einen Brief, in dem Frei die Mitglieder der eigenen Fraktion aufgefordert hatte, alle Anträge zur Einführung einer Impfpflicht im Bundestag abzulehnen und nur dem Antrag der Union zuzustimmen, auch wenn dieser keine Mehrheit finde. Das Schreiben lag dem RND nach eigenen Angaben vor.

Update, 18.39 Uhr - EU-Gesundheitsbehörden: Vierte Corona-Impfung zur Zeit nicht nötig

Die EU-Arzneimittelbehörde EMA hält derzeit eine vierte Corona-Impfung für alle Bürger nicht für notwendig. Für eine generelle Empfehlung sei es momentan zu früh, teilte die EMA am Mittwoch in Amsterdam gemeinsam mit der EU-Gesundheitsbehörde ECDC mit.

Eine vierte Dosis könnte aber für Menschen ab 80 Jahren sinnvoll sein angesichts des höheren Risikos einer schweren Covid-Erkrankung in dieser Altersgruppe. „Für Erwachsene ab 60 Jahren mit einem normalen Immunsystem gibt es zur Zeit keine schlüssigen Beweise, dass der Impfschutz gegen eine schwere Erkrankung abnimmt und dass eine vierte Dosis einen Mehrwert hat“, erklärten die Behörden.

Update, 16 Uhr - Kreis BGL: 189 mehr Erkrankte als noch am Dienstag (5. April)

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Berchtesgadener Land informiert, dass es seit Dienstag (5. April) 210 weitere bestätigte COVID-19-Fälle im Landkreis gibt. Die Gesamtzahl der seit März 2020 registrierten COVID-19-Fälle mit Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land steigt somit auf 39.086 (Stand RKI: 6. April, 6.05 Uhr). Nach derzeitigem Meldungsstand liegt der 7-Tage-Inzidenz-Wert für das Berchtesgadener Land bei 1030,8 (Stand RKI: 6. April, 6.05 Uhr).

Aktuell gibt es 1635 aktive COVID-19-Fälle im Landkreis. Derzeit gibt es insgesamt 69 Fälle in Einrichtungen im Landkreis Berchtesgadener Land, davon 59 in Alten- und Pflegeheimen und zehn in Justizvollzugsanstalten. In den vergangenen sieben Tagen gab es insgesamt 1096 neue COVID-19-Fälle.

In den Kliniken der Kliniken Südostbayern AG (KSOB) im Berchtesgadener Land werden aktuell 33 COVID-19-Patienten stationär behandelt. 21 Patienten haben ihren Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land. Die KSOB behandeln an den Standorten im Landkreis Traunstein derzeit 46 COVID-19-Patienten. Sechs Personen haben ihren Wohnsitz im Berchtesgadener Land, davon werden zwei Personen intensivmedizinisch behandelt. Insgesamt werden in den Kliniken der KSOB an ihren Standorten im Berchtesgadener Land und Traunstein 79 COVID-19-Patienten behandelt. Davon befinden sich 75 Patienten auf der Normalstation und vier Patienten auf der Intensivstation.

Update, 15 Uhr - Kreis Traunstein: 2160 aktive Covid-19-Fälle

Im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Gesundheitsamtes Traunstein liegen derzeit 2160 aktive COVID-19-Fälle vor. Seit der letzten Pressemitteilung am Dienstag (5. April) sind beim Staatlichen Gesundheitsamt 278 Neuinfektionen eingegangen. Es liegen insgesamt 68.936 bestätigte Fälle vor, die seit Beginn der Pandemie positiv getestet wurden.

Als genesen gelten mindestens 66.440 Personen (602 Personen mehr seit der Meldung vom 5. April). Beim Gesundheitsamt Traunstein sind seit der letzten Pressemitteilung keine Todesmeldungen eingegangen. Damit liegen im Landkreis Traunstein insgesamt 336 Todesfälle in Zusammenhang mit COVID-19-Erkrankungen vor.

Update, 14 Uhr - Kreis Altötting: 305 Corona-Fälle mehr als noch in der letzten Statusmeldung

Das Gesundheitsamt Altötting hat für seinen Zuständigkeitsbereich nun 402 neue Corona-Fälle gemeldet (Stand 5. April, 16 Uhr), was 305 mehr sind als noch am Dienstag (5. April). Damit haben sich seit Pandemie-Ausbruch insgesamt 39.735 Personen in Stadt und Landkreis Altötting mit dem Corona-Virus infiziert.

Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz im Kreis Altötting steht bei 2004,4. Derzeit gibt es in Stadt und Landkreis 4270 aktive Fälle. Die meisten davon in Burghausen (634), Altötting (469), Burgkirchen (405) und Töging (396)

Update, 12.56 Uhr - Lauterbach bestätigt Rückzieher bei Corona-Isolation in der Live-PK

Nach zunächst Tonproblemen bei der Pressekonferenz von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) musste der 59-jährige Politiker sein anfängliches Statement von vorne beginnen. Bereits am Dienstagabend (5. April) hatte Lauterbach während einer Talkshow in Sachen geplanter Aufhebung der Corona-Isolationspflicht, worüber rosenheim24.de ausführlich berichtete, einen Rückzieher gemacht, weswegen er heftigst in Kritik geraten war. Anschließend hatte er am frühen Mittwochmorgen (6. April) einen Tweet abgesetzt, wo er seinen Fehler eingestanden hatte.

Erneut betonte er nun in der PK, dass es sein Fehler war, die Isolationspflicht aufheben zu wollen. Der Wunsch, dass die Gesundheitsämter entlastet werden, sei der Beweggrund gewesen. Aber wenn sich jemand infiziert hat, müsse es eine Isolation geben. „Daran hat sich nichts geändert“, so Lauterbach. Aus diesem Grund habe er den Vorschlag zurückgenommen, da es ein Fehler gewesen ist, „für den er auch persönlich verantwortlich sei“. Mit dem Verweis, dass es alleine am Dienstag (5. April) 350 Covid-Tote gegeben habe, wäre es ein falsches Signal, nämlich, dass die Pandemie beendet sei oder man Corona wie die Grippe betrachten könnte.

Demzufolge bleibe die Corona-Isolation vorerst also doch gültig. Der innige Wunsch sei aber immer noch, die Gesundheitsämter zu entlasten, die die etwaigen Kontrollen nicht mehr durchführen sollen, sondern lediglich eine dringliche Empfehlung dazu, damit sie ihre Kapazitäten besser nutzen können. Als Beispiel brachte der Gesundheitsminister Super-Spreading-Events hervor. Hintergrund für den Rückzieher, den er selber beschlossen habe, seien die Reaktionen auf den Vorschlag gewesen.

Er begründete seinen Tweet nach Mitternacht mit den Worten: „Ich habe den kommunikativen Schaden so schnell wie möglich beenden wollen.“ Noch heute sollen die Gesundheitsministerien der Länder einen neuen Vorschlag erhalten. Am Rande erwähnte der SPD-Politiker, dass zudem am Donnerstag (7. April) die Impfpflicht ab 18 perspektivisch beschlossen werde. Die Impfpflicht für Über-60-Jährige soll demnach gar sofort kommen.

Update, 12 Uhr - CSU-Chef Merz wirft Gesundheitsminister Lauterbach „kurzatmige“ Politik vor

Der CDU-Vorsitzende Friedrich Merz hat Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) wegen dessen Zurückrudern bei der geplanten Aufhebung der Corona-Isolationspflicht (rosenheim24.de berichtete bereits ausführlich) kritisiert. Bis Dienstagabend (5. April) sei man davon ausgegangen, dass die Pflicht aufgehoben werde, sagte Merz am Mittwoch (6. April) im Deutschlandfunk. „Das hat der Bundesgesundheitsminister gestern Nacht in einer Talkshow zurückgenommen.“ Daran sei zu sehen, wie „kurzatmig“ regiert werde. Beschlüsse hätten nicht einmal 48 Stunden Geltung.

Kritik kam auch vom stellvertretenden Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Sepp Müller. Lauterbachs Pandemiepolitik und die Rücknahme der freiwilligen Isolation verwirrten die Menschen, sagte er. Der Bundesgesundheitsminister scheine „zunehmend benommen und angezählt“. Bei der Impfpflicht verhandele er zudem wie auf einem Basar. „Lauterbach setzt durch sein konfuses Agieren die Gesundheit der Menschen aufs Spiel.“

Den Kompromissvorschlag für eine Impfpflicht ab 60 Jahren lehnte auch Merz ab. „Diese Art der Politik – rein und raus, vor und zurück, über Talkshows anzukündigen, was man macht und was man zwei Tage später wieder nicht macht – den Weg gehen wir nicht mit“, sagte der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. „Hier geht es um verkorkste Kompromisse, die die Koalition machen muss, weil sie sich untereinander nicht einig ist.“

Update, 8.28 Uhr - Neueste RKI-Zahlen für die Region

Entwicklung der 7-Tage-Inzidenzen in Südostbayern (Stand 6. April).

Die Corona-Inzidenzen in der Region haben sich laut RKI in den vergangenen 24 Stunden fast durchweg positiv entwickelt. Lediglich die Inzidenz im Kreis Altötting stieg um 136 Zähler an. Dagegen sanken die Inzidenzen in den Kreisen Rosenheim und Mühldorf sowie der Stadt Rosenheim um einen dreistelligen Betrag.

Die Inzidenzen im Detail: Landkreis Altötting (von 1868 auf 2004), Landkreis Mühldorf (von 1935 auf 1701), Kreis Berchtesgadener Land (von 1099 auf 1031), Landkreis Traunstein (von 1441 auf 1417), Stadt Rosenheim (von 1647 auf 1414) und Landkreis Rosenheim (von 1815 auf 1547). Das RKI meldete für die Region zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Demnach ist je eine Person im Landkreis Altötting und der Stadt Rosenheim verstorben. Weitere Informationen zu Alter/Wohnort liegen nicht vor.

Update, 5.33 Uhr - RKI registriert 214.985 Corona-Neuinfektionen

Die bundesweite 7-Tage-Inzidenz ist weiter gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Mittwochmorgen mit 1322,2 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1394,0 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1663,0 (Vormonat: 1231,1). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 214.985 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5.05 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 268 477 Ansteckungen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 340 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 348 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 22.064.059 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken gekommenen Corona-infizierten Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Dienstag mit 6,52 an (Montag: 6,61). Auch hierbei gibt es Tage mit lückenhaften Meldungen. In dem Wert erfasst sind auch viele Menschen mit positivem Corona-Test, die eine andere Haupterkrankung haben. Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Mittwoch mit 17.675.700 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 130.708.

Dienstag (5. April)

Update, 18.45 Uhr - Neuer Kompromissvorschlag für Corona-Impfpflicht ab 60 Jahre im Bundestag

In das Ringen um einen mehrheitsfähigen Kompromiss für eine allgemeine Corona-Impfpflicht in Deutschland kommt Bewegung. Die beiden Abgeordnetengruppen im Bundestag, die jeweils eigene Gesetzentwürfe für eine Impfpflicht eingebracht haben, verständigten sich am Dienstag auf einen gemeinsamen Vorschlag für eine Pflicht vorerst ab 60 Jahren. Zunächst berichtete das Redaktionsnetzwerk Deutschland darüber. Damit steigen die Chancen für die Abstimmung, die ohne übliche Fraktionsvorgaben an diesem Donnerstag geplant ist.

Wie es in einer Erklärung heißt, soll zunächst „eine Impfnachweispflicht für alle Menschen ab dem Alter von 60 Jahren, also der besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppe“, festgelegt werden. Sie soll ab Oktober erfüllt sein müssen. Diese Pflicht soll noch mit einem Bundestagsbeschluss im Juni ausgesetzt werden können, falls die Impfrate ausreichend gesteigert werden konnte. Im Herbst soll der Bundestag vor dem Hintergrund der dann vorherrschenden Erkenntnisse und potenzieller Virusvarianten entscheiden, „ob zusätzlich die Aktivierung der Impfnachweispflicht für Altersgruppen ab 18 Jahren greifen soll“.

Konkret handelt es sich um die Gruppe um SPD-Fraktionsvize Dirk Wiese und den Grünen-Gesundheitsexperten Janosch Dahmen, die zunächst eine Impfpflicht ab 18 Jahren angestrebt hatte. Sie legte am Montag schon einen Kompromissvorschlag für eine Pflicht ab 50 mit Option auf eine Ausweitung auf alle Erwachsenen vor. Die zweite Gruppe um den FDP-Gesundheitspolitiker Andrew Ullmann hatte eine Beratungspflicht vorgeschlagen und dann eine mögliche Impfpflicht ab 50 Jahren.

Die Initiative, die ursprünglich eine Impfpflicht ab 18 vorgeschlagen hatte, wurde bisher von 237 Abgeordneten unterstützt. Die Gruppe für eine Impfpflicht ab 50 unterstützten zunächst etwa 45 Parlamentarier.

17.11 Uhr - Kripo ermittelt: Sachse (61) wohl 87-mal geimpft

Mehreren Medienberichten, darunter dem „Tagesspiegel“ zufolge, die sich auf eine Meldung der „Freien Presse“ beziehen, soll sich ein Mann (61) in Sachsen seit Juli 2021 sage und schreibe 87-mal geimpft haben. Dementsprechend habe er sich wohl an manchen Tagen bis zu drei Impfungen an zu unterschiedlichen Tageszeiten und in verschiedenen Impfzentren verabreichen lassen.

Einer Hilfskraft in einem Impfzentrum in Dresden sei offenbar das Verhalten des Mannes aufgefallen, weil er des Öfteren vor Ort gewesen sein soll. Daraufhin habe das Deutsche Rote Kreuz die Impfzentren in der Umgebung gewarnt. Die Mitarbeiter eines anderen Impfzentrums sollen beim nächsten Vergehen des Sachsen (61) Verdacht geschöpft und die Polizei alarmiert haben, die ihn im Anschluss festgenommen haben soll.

Aus dem Bericht ging zudem hervor, dass der Mann zu jedem neuen Termin mit einem Blanko-Impfpass erschienen sei, um diese dann angeblich im Internet weiterzuverkaufen. Die Kriminalpolizei ermittle nun gegen ihn.

16.20 Uhr - 1600 aktive Covid-19-Fälle im Kreis BGL

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Berchtesgadener Land informiert, dass es seit Montag (4. April) 21 weitere bestätigte COVID-19-Fälle im Landkreis gibt. Die Gesamtzahl der seit März 2020 registrierten COVID-19-Fälle mit Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land steigt somit auf 38.876 (Stand RKI: 5. April, 3.11 Uhr). Nach derzeitigem Meldungsstand liegt der 7-Tage-Inzidenz-Wert für das Berchtesgadener Land bei 1.098,5 (Stand RKI: 5. April, 3.11 Uhr).

Aktuell gibt es 1600 aktive COVID-19-Fälle im Landkreis. Derzeit gibt es insgesamt 62 Fälle in Einrichtungen im Landkreis Berchtesgadener Land, davon 57 in Alten- und Pflegeheimen und fünf in Justizvollzugsanstalten. In den vergangenen sieben Tagen gab es insgesamt 1168 neue COVID-19-Fälle.

In den Kliniken der Kliniken Südostbayern AG (KSOB) im Berchtesgadener Land werden aktuell 40 COVID-19-Patienten stationär behandelt. 28 Patienten haben ihren Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land. Die KSOB behandeln an den Standorten im Landkreis Traunstein derzeit 48 COVID-19-Patienten. Vier Personen haben ihren Wohnsitz im Berchtesgadener Land, davon wird eine Person intensivmedizinisch behandelt. Insgesamt werden in den Kliniken der KSOB an ihren Standorten im Berchtesgadener Land und Traunstein 88 COVID-19-Patienten behandelt. Davon befinden sich 85 Patienten auf der Normalstation und 3 Patienten auf der Intensivstation.

Update, 15.45 Uhr - 583 neue Corona-Fälle im Kreis Traunstein

Im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Gesundheitsamtes Traunstein liegen derzeit 2484 aktive COVID-19-Fälle vor. Seit der letzten Pressemitteilung am Montag (4. April) sind beim Staatlichen Gesundheitsamt 583 Neuinfektionen eingegangen. Es liegen insgesamt 68.658 bestätigte Fälle vor, die seit Beginn der Pandemie positiv getestet wurden.

Als genesen gelten mindestens 65.838 Personen (544 Personen mehr seit der Meldung vom 4. April). Beim Gesundheitsamt Traunstein sind seit der letzten Pressemitteilung keine Todesmeldungen eingegangen. Damit liegen im Landkreis Traunstein insgesamt 336 Todesfälle in Zusammenhang mit COVID-19-Erkrankungen vor.

Update, 15.05 Uhr - Klinik-Lage in den Kreisen Altötting und Mühldorf

An den vier Standorten des InnKlinkums in Mühldorf, Burghausen, Altötting und Haag werden aktuell insgesamt 68 Covid-positiv getestete Personen stationär behandelt. Davon haben 21 Patienten ihren Wohnort im Landkreis Mühldorf, 30 im Kreis Altötting und 17 Personen stammen aus anderen Landkreisen. Von den 68 Patienten werden insgesamt 4 intensivmedizinisch betreut, zwei davon werden aktuell beatmet.Im InnKlinikum Mühldorf und Altötting sind nach Angaben der Klinik am Montag (Stand: 5. April, 9.15 Uhreine Person in Zusammenhang mit einer bestätigten Corona-Infektion verstorben. Hierbei handelt es sich um einen 83-Jährigen aus Altötting.

Update, 14.25 Uhr - Corona-Lage im Landkreis Altötting

Das Gesundheitsamt Altötting hat für seinen Zuständigkeitsbereich nun 97 neue Corona-Fälle gemeldet (Stand 4. April, 16 Uhr). Damit haben sich seit Pandemie-Ausbruch insgesamt 39.333 Personen in Stadt und Landkreis Altötting mit dem Corona-Virus infiziert. Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz im Kreis Altötting steht bei 1868,3. Derzeit gibt es in Stadt und Landkreis 4112 aktive Fälle. Die meisten davon in Burghausen (607), Altötting (444) und Töging (400).

Update, 12.28 Uhr - Generelle Testungen an Schulen und Kindergärten werden eingestellt

Am Dienstag beschäftigte sich das Bayerische Kabinett neben dem Krieg in der Ukraine auch wieder einmal mit der Corona-Situation im Freistaat. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte diese noch geleitet, überließ aber Staatskanzleichef Forian Herrmann (CSU), Finanzminister Abert Füracker (CSU), Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) und Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU), die Ergebnisse der Öffentlichkeit vorzutragen.

Während erfreulich sei, dass die Tendenz bei den Infektionen „nach unten gehe“ und die Krankenhauslage „stabil sei“, war Herrmann, der zunächst das Wort hatte, einmal mehr mit der Impfsituation „unzufrieden“. Anschließend verriet der 50-jährige Politiker schon mal den Wortbeitrag von Holetschek und ließ erkennen, dass es im Hinblick auf Corona ab dem 1. Mai „eine echte Zäsur“ gebe. Bevor der Gesundheitsminister aber überhaupt zu Wort kam, konnte man die neuen Entscheidungen bereits aus der Pressemitteilung der Bayerischen Staatsregierung entnehmen.

Das Testkonzept an Schulen und Kindergärten wird in Bayern ab dem 1. Mai neu ausgerichtet: Generelle Testungen an den Schulen und in der Kindertagesbetreuung werden eingestellt. Damit wird den geplanten neuen Isolations- und Quarantäneempfehlungen des Bundes Rechnung getragen und der erwartete Rückgang der Infektionszahlen – begründet durch das Ausklingen der Erkrankungssaison für Atemwegserreger und durch die Überschreitung des Höhepunktes der Omikron-Welle – berücksichtigt. Gleichzeitig wird die Eigenverantwortung des Personals, der Schülerinnen und Schüler sowie der Familien der jüngeren Schul- und Kita-Kinder gestärkt.

Bis zum 30. April wird das derzeitige Testkonzept an den Schulen und in der Kindertagesbetreuung beibehalten. Somit kann den bei kälterem Wetter noch häufig bestehenden Übertragungsgelegenheiten in Innenräumen und den erfahrungsgemäß höheren Infektionszahlen unter den Schülerinnen und Schülern nach den Osterferien wirksam begegnet werden. Für den Bereich der Kindertageseinrichtungen besteht darüber hinaus bis zum 31. August die Möglichkeit, auf freiwilliger Basis die Kita-Kinder mittels PCR-Pooltestungen weiter zu testen.

Update, 11.30 Uhr - Scharfe Kritik für freiwillige Corona-Isolation

Aus der Unionsfraktion kommt scharfe Kritik an den Plänen der Gesundheitsminister von Bund und Ländern, die Isolation für Corona-Infizierte ab Mai nicht mehr verpflichtend vorzuschreiben. „Im Klartext läuft das dann wirklich auf eine Durchseuchung der Bevölkerung hinaus“, sagte Parlamentsgeschäftsführer Thorsten Frei (CDU) am Dienstag (5. April). „Weil man dann eben im Grunde alle Schutzvorkehrungen wegnimmt“, fügte er mit Blick auf die kürzlich erfolgte weitgehende Lockerung der Corona-Eindämmungsmaßnahmen hinzu.

Frei sagte, die in der Vergangenheit erfolgten Verkürzungen der Quarantäne- und Isolationszeiten seien nachvollziehbar gewesen. Hier sei es etwa um die Aufrechterhaltung der kritischen Infrastruktur gegangen. Es solle „keine übertriebenen Vorsichtsmaßnahmen“ geben; auch ein Freitesten aus der Isolation müsse immer möglich sein. Wenn aber jemand einen positiven Test habe, sei es „wirklich inakzeptabel“, auf eine freiwillige Isolation zu setzen, sagte Frei. „Es geht ja um den Schutz der anderen“ vor einer Ansteckung. Insgesamt sei er daher zu dem Vorstoß der Gesundheitsminister „sehr, sehr skeptisch“.

Frei warf der Bundesregierung auch eine inkonsistente Corona-Politik vor. Einerseits sei das Infektionsschutzgesetz so geändert worden, dass viele Corona-Eindämmungsmaßnahmen wie Maskenpflichten weggefallen seien. Zudem soll nun die Isolation nur noch freiwillig sein. Gleichzeitig aber wollten Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach und Bundeskanzler Olaf Scholz (beide SPD) weiterhin eine allgemeine Impfpflicht gegen das Virus. „Das passt weder politisch noch verfassungsrechtlich hinten und vorne zusammen“, urteilte Frei.

Update, 10 Uhr - Knapp über 2000 neue Corona-Fälle in der Region

Corona-Fallzahlen in Südostbayern (Stand: 5. April 2022).

In der Region sind in den letzten 24 Stunden knapp über 2000 neue Corona-Fälle registriert worden – und zwar exakt 2014 (Quelle/Stand: RKI/5. April, 3.11 Uhr). Die meisten neuen Meldungen gab es im Landkreis Rosenheim mit 986. 571 Neuinfektionen gab es im Landkreis Traunstein, gefolgt von 257 in der Stadt Rosenheim.

In der restlichen Region blieben die Werte „zweistellig“: Der Landkreis Altötting meldete 97 Neuinfektionen, gefolgt vom Landkreis Mühldorf mit 82 und dem Landkreis Berchtesgadener Land mit 21. Weitere Todesfälle mussten von den zuständigen Behörden glücklicherweise nicht registriert werden.

Update, 8.15 Uhr - Inzidenz in Region nun überall wieder unter 2000

Entwicklung der 7-Tage-Inzidenzen in Südostbayern (Stand: 5. April).

Die 7-Tage-Inzidenzen in den Städten und Kreisen der Region haben sich im Vergleich zum Vortag weiter nach unten entwickelt. Am deutlichsten sank der Wert laut den neuesten RKI-Daten (Stand: 5. April, 3.11 Uhr) in der Stadt Rosenheim – und zwar um über 300 Punkte von 1969 auf 1647. Im Landkreis Rosenheim fiel die Inzidenz um über 250 Zähler von 2072 auf 1815.

Sinkende Inzidenzen wurden auch aus den Landkreisen Altötting (von 2032 auf 1868), Berchtesgadener Land (von 1221 auf 1099), Mühldorf (von 2107 auf 1935) und Traunstein (von 1443 auf 1441) gemeldet. Damit liegen die Werte in allen Städten und Kreisen der Region nun wieder unter der 2000er-Schallmauer.

Update, 5.28 Uhr - RKI registriert 180.397 Corona-Neuinfektionen

Die bundesweite 7-Tage-Inzidenz ist weiter gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 1394,0 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1424,6 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1703,3 (Vormonat: 1220,8). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 180.397 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5.05 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 237.352 Ansteckungen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 316 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 307 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 21.894.074 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken gekommenen Corona-infizierten Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Montag mit 6,61 an (Sonntag: 6,97). Auch hierbei gibt es Tage mit lückenhaften Meldungen. In dem Wert erfasst sind auch viele Menschen mit positivem Corona-Test, die eine andere Haupterkrankung haben. Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Dienstag mit 17.407.700 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 130.368.

Montag (4. April)

Update, 18.18 Uhr - Ab 1. Mai Isolierung bei Corona nur noch „dringend empfohlen“

Für Menschen mit einer Corona-Infektion soll ab 1. Mai nur noch eine „dringende Empfehlung“ für eine fünf Tage lange Isolation gelten. Auf entsprechende neue Regeln verständigten sich am Montag die Gesundheitsminister von Bund und Ländern, wie Bundesminister Karl Lauterbach (SPD) mitteilte. Kontakte sollten gemieden werden, eine Anordnung vom Gesundheitsamt soll nicht mehr vorgesehen sein.

Für infizierte Beschäftigte in Gesundheits- oder Pflegeeinrichtungen soll die Absonderung aber weiter vom Amt angeordnet werden und erst nach fünf Tagen nach einem negativem Schnell- oder PCR-Test enden, so die Gesundheitsministerkonferenz. Kontaktpersonen von Infizierten wird demnach ebenfalls „dringend empfohlen“, für fünf Tage in Quarantäne zu gehen. Infizierte und Kontaktpersonen sollen sich selbst regelmäßig testen.

Mit den Lockerungen bei den Quarantäneregeln sollen auch massenhafte Personalausfälle bei hohen Infektionszahlen vermieden werden. Sie gehen auf einen Vorschlag des Bundesgesundheitsministeriums und des Robert Koch-Instituts (RKI) zurück. Bisher dauern die Absonderungen in der Regel zehn Tage und können mit einem negativen Test nach sieben Tagen beendet werden. Eine formelle Anordnung des Gesundheitsamtes erfolgt häufig jetzt schon nicht mehr.

Update, 16.55 Uhr - Corona-Lage im Kreis BGL

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Berchtesgadener Land informiert, dass es seit Freitag 422 weitere bestätigte COVID-19-Fälle im Landkreis gibt. Die Gesamtzahl der seit März 2020 registrierten COVID-19-Fälle mit Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land steigt somit auf 38.855 (Stand RKI: 4. April, 0 Uhr). Nach derzeitigem Meldungsstand liegt der 7-Tage-Inzidenz-Wert für das Berchtesgadener Land bei 1.220,8.

Aktuell gibt es 1.859 aktive COVID-19-Fälle im Landkreis. Derzeit gibt es insgesamt 83 Fälle in Einrichtungen im Landkreis Berchtesgadener Land, davon 79 in Alten- und Pflegeheimen, 0 in Gemeinschaftsunterkünften und 4 in Justizvollzugsanstalten. In den vergangenen 7 Tagen gab es insgesamt 1.298 neue COVID-19-Fälle.

In den Kliniken der Kliniken Südostbayern AG (KSOB) im Berchtesgadener Land werden aktuell 43 COVID-19-Patienten stationär behandelt. 30 Patienten haben ihren Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land, wovon 1 Person intensivmedizinisch behandelt wird. Die KSOB behandeln an den Standorten im Landkreis Traunstein derzeit 49 COVID-19-Patienten. 4 Personen haben ihren Wohnsitz im Berchtesgadener Land, davon werden 2 Personen intensivmedizinisch behandelt.

Mit Stand Samstag (2. April) 17 Uhr sind im Landkreis Berchtesgadener Land insgesamt 188.323 Impfungen durchgeführt worden. Diese verteilen sich auf 66.254 Erstimpfungen (62,39 %), 67.563 Zweitimpfungen (63,62 %), 52.226 Auffrischungsimpfungen (77,30 % aller Zweitgeimpften), 1.493 zweite Auffrischungsimpfungen (nur Impfzentrum) und 787 Impfungen bei Unter-12-Jährigen (nur Impfzentrum).

Hinweis: In vielen Landkreisen sind statistisch mehr Zweit- als Erstimpfungen erfasst. Dieser Effekt kommt im Wesentlichen dadurch zu Stande, dass Impfungen mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson lange als abgeschlossene Impfung und damit als Zweitimpfungen erfasst wurden. Auch Personen, die nach überstandener COVID-19-Erkrankung eine Impfdosis erhalten haben, flossen in die Statistik der Zweitimpfungen mit ein.

Update, 15.20 Uhr - 1308 Neuinfektionen im Kreis Traunstein

Mittlerweile wurden im Landkreis Traunstein 115.663 Personen mit der Erstimpfung versorgt, davon haben bereits 114.211 Personen die Zweitimpfung erhalten. Des Weiteren haben bereits 93.449 Personen die Drittimpfung erhalten.

Diese verteilen sich folgendermaßen:

Die Impfzahlen des Landkreises Traunstein werden einmal wöchentlich, immer montags, aktualisiert. Im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Gesundheitsamtes Traunstein liegen derzeit 2445 aktive COVID-19-Fälle vor. Seit der letzten Pressemitteilung am 1. April sind beim Staatlichen Gesundheitsamt 1308 Neuinfektionen eingegangen. Es liegen insgesamt 68.075 bestätigte Fälle vor, die seit Beginn der Pandemie positiv getestet wurden.

Als genesen gelten mindestens 65.294 Personen (1.311 Personen mehr seit der Meldung vom 1. April). Beim Gesundheitsamt Traunstein sind seit der letzten Pressemitteilung keine Todesmeldungen eingegangen. Damit liegen im Landkreis Traunstein insgesamt 336 Todesfälle in Zusammenhang mit COVID-19-Erkrankungen vor.

Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 1442,9. In den Kliniken Südostbayern werden insgesamt 92 Covid-Patienten behandelt. Davon befinden sich 87 auf der Normalstation und fünf auf der Intensivstation.

Update, 13.38 Uhr - Corona-Inzidenz im Freistaat sinkt weiter

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Bayern sinkt weiter. Am Montag meldete das Robert Koch-Institut in Berlin eine 7-Tage-Inzidenz im Freistaat von 1803,8. Die Inzidenz gibt den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche an. 14.440 Neuinfektionen und acht Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus kamen binnen eines Tages hinzu.

Auch auf den Intensivstationen ist die Zahl der Corona-Patienten in den vergangenen Tagen zurückgegangen: Das Divi-Intensivregister meldete am Montag (Stand 6.05 Uhr) 393 Corona-Patienten auf Intensivstationen im Freistaat, vor zwei Wochen waren es noch 402.

Update, 11.45 Uhr - Impfpflicht ab 18 Jahren im Bundestag vorerst gescheitert

In Deutschland wird es zumindest vorerst keine Pflicht zur Corona-Impfung für alle Erwachsenen geben. Die parlamentarischen Befürworter einer allgemeinen Impfpflicht ab 18 Jahren legten das Vorhaben am Montag mangels Erfolgsaussichten auf Eis, wie die Initiatoren des Bundestags-Antrags bekannt gaben. Eine Impfpflicht solle es stattdessen nun für Menschen ab 50 Jahren geben, erläuterte der Grünen-Abgeordnete Till Steffen.

Alle Bürgerinnen und Bürger zwischen 18 und 49 Jahren sollen sich der neuen Vorlage zufolge aber einer verpflichtenden Impfberatung unterziehen. Auch halten sich die Antragstellerinnen und Antragsteller ausdrücklich die Möglichkeit offen, die Impfpflicht bei Bedarf später doch auf alle Erwachsenen auszuweiten. Zudem vorgesehen ist die Vorbereitung eines Impfregisters, wie es besonders die Union fordert.

Update, 9.45 Uhr - Landkreis Altötting meldet 4248 aktive Fälle

Das Gesundheitsamt Altötting hat für seinen Zuständigkeitsbereich nun 178 neue Corona-Fälle gemeldet (Stand 3. April, 13.30 Uhr). Damit haben sich seit Pandemie-Ausbruch insgesamt 39.236 Personen in Stadt und Landkreis Altötting mit dem Corona-Virus infiziert. Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz im Kreis Altötting steht bei 2032,2. Derzeit gibt es in Stadt und Landkreis 4248 aktive Fälle. Die meisten davon in Burghausen (625), Altötting (450) und Burgkirchen (402).

Update, 8.28 Uhr - Neueste RKI-Zahlen für die Region

Die Entwicklung der 7-Tage-Inzidenzen in Südostbayern (Stand 4. April).

Die Corona-Inzidenzen in der Region haben sich laut RKI in den vergangenen 24 Stunden unterschiedlich entwickelt. Während die Inzidenzen in den Kreisen Altötting, Mühldorf und Berchtesgadener Land teils deutlich sanken, steigen die Inzidenzen in den übrigen Landkreisen der Region.

Die Inzidenzen im Detail: Landkreis Altötting (von 2192 auf 2032), Landkreis Mühldorf (von 2307 auf 2107), Kreis Berchtesgadener Land (von 1231 auf 1221), Landkreis Traunstein (von 1332 auf 1443), Stadt Rosenheim (von 1959 auf 1969) und Landkreis Rosenheim (von 2053 auf 2072). Das RKI meldete für die Region keinen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus.

RKI registriert 41.129 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 1424,6

Die bundesweite 7-Tage-Inzidenz ist weiter gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Montagmorgen mit 1424,6 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1457,9 gelegen (News-Ticker vom Wochenende, 2./3. April). Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1700,6 (Vormonat: 1196,4). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 41.129 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.55 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 67.501 Ansteckungen.

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 23 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 20 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 21.668.667 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken gekommenen Corona-infizierten Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Freitag mit 7,33 an (Donnerstag: 7,21). Auch hierbei gibt es Tage mit lückenhaften Meldungen. In dem Wert erfasst sind auch viele Menschen mit positivem Corona-Test, die eine andere Haupterkrankung haben. Am Wochenende wird der Wert nicht gemeldet. Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Montag mit 17.156.600 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 132.056.

mh/mw/mck/nt/dpa/AFP

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