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News-Ticker zur Corona-Pandemie

Polizei-Kontrolle in Bayern eskaliert komplett - Angriff, Festnahmen   

Polizeieinsatz mit Blaulicht
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Symbolbild: Blaulicht

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Sonntag, 18. April, im News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 133,8, Landkreis Rosenheim 125,5, Landkreis Traunstein 263,4, Landkreis Berchtesgadener Land 150,1, Landkreis Mühldorf 321,9, Landkreis Altötting 243,9 (Quelle/Stand: RKI, 18. April, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 3479, Landkreis Rosenheim 12.471, Traunstein 9513, Berchtesgadener Land 5257, Mühldorf 5985, Altötting 5149 (Quelle/Stand: RKI, 18. April, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 56, Landkreis Rosenheim 439, Traunstein 202, Berchtesgadener Land 99, Mühldorf 137, Altötting 199 (Quelle/Stand: RKI, 18. April, 0 Uhr)
  • Mindestens 79.914 Todesfälle in Deutschland (13.725 in Bayern)
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de

Die Fallzahlen im Überblick:

Update, 22 Uhr - Polizei kontrolliert Gruppe ohne Masken - Angriff, Festnahmen   

Bei der Kontrolle einer größeren Personengruppe ohne Mund-Nasen-Schutz in Aschaffenburg sind Polizisten angegriffen worden. Es sei zu körperlichen Auseinandersetzungen gekommen, drei Personen seien festgenommen worden, teilte die Polizei am Sonntagabend auf Twitter mit.

Vor der Kontrolle seien Passanten, die eine Mund-Nase-Bedeckung trugen, aus der Gruppe heraus angegangen worden. Verletzt worden sei niemand. „Die Lage hat sich zwischenzeitlich wieder beruhigt“, hieß es gegen 21 Uhr.

Update, 19 Uhr - 20 Anzeigen: Münchner Polizei löst Treffen in Garage auf

Am Freitag, 16. April, wurde bekannt, dass abends ein Treffen von mehreren Personen in einem Haus in München stattfinden soll.

Gegen 19 Uhr konnte durch zivile Polizeibeamte festgestellt werden, dass sich mehrere Personen in einer Garage getroffen haben. Bei der darauffolgenden Personenkontrolle kam es zu insgesamt 20 Anzeigen nach dem Infektionsschutzgesetz.

Hierbei waren die Gründe der fehlenden Masken, der Nichteinhaltung der Mindestabstände sowie dass mehrere Haushalte anwesend waren. Im Anschluss an die Maßnahmen wurden sämtlichen Personen Platzverweise erteilt, welchen auch sofort Folge geleistet wurde.

Update, 17.05 Uhr - Hochzeit mit 100 Gästen in Oberbayern, Polizei rückt an

Im Landkreis Weilheim-Schongau soll ein Brautpaar mit rund 100 Menschen eine Hochzeit gefeiert und damit gegen die Corona-Regeln verstoßen haben. Nach einem Hinweis rückte die Polizei an. Zu diesem Zeitpunkt seien aber die meisten Gäste bereits nicht mehr anwesend gewesen, teilte die Polizei am Sonntag mit. Die Namen der Teilnehmer seien aber bekannt. Es wurden Anzeigen wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz erstellt.

Nach der kirchlichen Trauung des Hochzeitspaares in Bernried am Starnberger See hatte sich die Hochzeitsgesellschaft den Angaben zufolge im Innenhof eines Klostergeländes an Tischen getroffen und es war ein Buffet aufgebaut. Eine Ausnahmegenehmigung für die Feier am Samstag lag demnach nicht vor.

Auch an anderer Stelle kam es im Landkreis Weilheim-Schongau am Samstag zu einem größeren Polizeieinsatz. In Penzberg hatten sich am Stadtplatz rund 100 Menschen versammelt. Die meisten davon sollen weder Abstände eingehalten noch eine Mund-Nase-Bedeckung getragen haben. Die Polizei forderte die Gruppe mit Lautsprecherdurchsagen mehrfach auf, den Platz zu verlassen, da keine Genehmigung für eine Versammlung vorgelegen habe.

Etwa 20 Menschen seien der Aufforderung nicht nachgekommen. Aus dieser Gruppe heraus flog schließlich eine Flasche in Richtung der Einsatzkräfte. Getroffen wurde niemand. Der stark betrunkene 37 Jahre alte Flaschenwerfer wurde vorläufig festgenommen.

Update, 16.21 Uhr - 34 neue Corona-Fälle im Landkreis Altötting

Das Landratsamt Altötting meldet am Sonntag 34 neue bestätigte Corona-Fälle. In fünf Fällen handelt es sich dabei um durch PCR-Tests bestätigte Ergebnisse von Schnelltests.

Die aktuell meisten Corona-Fälle im Landkreis gibt es in Burghausen (80), gefolgt von Altötting (69), Burgkirchen (50) und Töging (34).

Die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Altötting liegt laut Robert Koch-Institut (RKI) am Sonntag bei 243,9 (Stand: 18. April, 0 Uhr).

Update, 16.15 Uhr - Kassenärzte rechnen im Mai mit Aufhebung der Impf-Priorisierung   

Die Kassenärzte erwarten, dass im Mai die bisherigen Impf-Priorisierungen aufgehoben werden können. Wenn die Lieferungen wie zugesagt zunähmen, erhielten die Praxen im Mai deutlich mehr als jene 2,25 Millionen Dosen, die jede Woche an die Impfzentren gingen, sagte der Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Gassen, der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.

„Im Mai sind neben den Hausärzten sukzessive auch die Fachärzte mit an Bord, und wir werden immer mehr gesunde Menschen und andere Personen außerhalb der derzeit berechtigten Gruppen impfen“. Weiter sagte er: „Ich rechne damit, dass im Mai auch die Priorisierungsvorschriften sukzessive fallen und von dann an jeder Erwachsene eine Impfung erhalten kann.

Update, 15.24 Uhr - Trauer um 80.000 Corona-Tote - Steinmeier ruft zum Zusammenhalt auf    

Gut ein Jahr nach dem Beginn der Corona-Pandemie haben die Spitzen des deutschen Staates und die Kirchen der fast 80.000 Toten gedacht und den Hinterbliebenen ihr Mitgefühl bekundet. Bei der zentralen Gedenkfeier rief Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zudem die Gesellschaft zum Zusammenhalt auf. „Lassen wir nicht zu, dass die Pandemie, die uns schon als Menschen auf Abstand zwingt, uns auch noch als Gesellschaft auseinandertreibt“, sagte er im Berliner Konzerthaus am Gendarmenmarkt. Zuvor hatten die Kirchen in einem ökumenischen Gottesdienst in der Gedächtniskirche den Trauernden Trost zugesprochen.

Der Bundespräsident betonte: „Wir wollen heute als Gesellschaft derer gedenken, die in dieser dunklen Zeit einen einsamen und oft qualvollen Tod gestorben sind.“ Den um ihre gestorbenen Angehörigen Trauernden wolle man sagen: „Ihr seid nicht allein in Eurem Leid, nicht allein in Eurer Trauer.“

Neben der Trauer gebe es bei manchen Menschen auch „Verbitterung und Wut“, sagte das Staatsoberhaupt. Er könne dies verstehen. „Die Politik musste schwierige, manchmal tragische Entscheidungen treffen, um eine noch größere Katastrophe zu verhindern.“ Auch die Politik habe lernen müssen. Wo es Fehler und Versäumnisse gegeben habe, müssten diese aufgearbeitet werden, aber nicht an diesem Tag, sagte Steinmeier.

„Meine Bitte ist heute: Sprechen wir über Schmerz und Leid und Wut. Aber verlieren wir uns nicht in Schuldzuweisungen, im Blick zurück, sondern sammeln wir noch einmal Kraft für den Weg nach vorn, den Weg heraus aus der Pandemie, den wir gehen wollen und gehen werden, wenn wir ihn gemeinsam gehen.“

An der von Steinmeier ausgerichteten Gedenkfeier nahmen fünf Hinterbliebene und die Spitzen der anderen vier Verfassungsorgane teil: Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble, Bundesratspräsident Reiner Haseloff, Bundeskanzlerin Angela Merkel (alle CDU) und der Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Stephan Harbarth. Berlins Regierungschef Michael Müller (SPD) und ein Vertreter des Diplomatischen Korps waren ebenfalls zu der Veranstaltung gekommen, die unter strengsten Hygieneschutzmaßnahmen stattfand.

In Deutschland starben bis zum Sonntag nach den Zahlen des Robert Koch-Instituts 79 914 Menschen an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2.

Update, 13.56 Uhr - 60 Neuinfektionen im Landkreis Mühldorf

Im Landkreis Mühldorf am Inn gibt es seit der letzten Statusmeldung vom Samstag, 17. April, 60 neue bestätigte Corona-Fälle (Stand: 18. April, 0 Uhr).

Das Gesundheitsamt ermittelt derzeit die Kontaktpersonen und leitet die notwendigen Maßnahmen ein.

Derzeit gibt es im Landkreis Mühldorf am Inn 648 aktive Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz liegt zum Stichzeitpunkt laut RKI (Stand: 18. April, 3.09 Uhr) bei 321,9.

Update, 13.07 Uhr - Erneut viele Polizeieinsätze mit Corona-Bezug in der Region

Etliche Einsätze mit Bezug zur Corona-Pandemie forderten die Dienststellen des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd auch an diesem Wochenende. Erneut mussten Privatfeiern und Zusammenkünfte aufgelöst und Verstöße gegen die geltenden Infektionsschutzbestimmungen angezeigt werden.

Landkreis Traunstein:

Kurz nach der Beendigung einer Versammlung wurde am Freitagabend, 16. April, in Traunreut ein Dienst-Fahrzeug der Polizei beschädigt. Ein zunächst Unbekannter hatte mit Steinen die Heckscheibe des Streifenwagens eingeworfen. Wenig später konnte als Tatverdächtiger ein 16-jähriger Einheimischer festgestellt werden. Der junge Mann räumte die Sachbeschädigung ein und gab als Motiv für die Tat an, verärgert gewesen zu sein, dass die kurz zuvor beendete Versammlung, an welcher er teilgenommen hatte, friedlich und ohne Zwischenfälle beendet worden war.

Noch bevor eine größere Hochzeitsfeier richtig begonnen hatte, musste die Polizei diese schon wieder beenden. Die Feier sollte mit rund 30 Personen in einer Gemeinschaftsunterkunft in Traunreut am späten Samstagnachmittag, 17. April, stattfinden und etliche Gäste hatten sich bereits eingefunden. Enttäuscht, aber sehr kooperativ kamen die Gäste der Hochzeitsgesellschaft den Anweisungen der Polizei nach.

Landkreis Mühldorf am Inn:

Im Zuge von Ermittlungen nach einem Körperverletzungsdelikt überprüften Beamte der Polizeiinspektion Waldkraiburg am frühen Sonntagmorgen, 18. April, eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in Waldkraiburg. Neben dem Tatverdächtigen der Körperverletzung trafen die Polizisten dort weitere Personen aus fremden Hausständen an. Von insgesamt sechs Personen wurden die Personalien erhoben, alle wurden darüber hinaus nach dem Infektionsschutzgesetz angezeigt.

Gegen sechs Personen laufen nun ebenfalls Ordnungswidrigkeitenverfahren, weil sie einer Polizeistreife am Samstagabend, 17. April, in Mühldorf am Inn aufgefallen waren. Ohne Mund-Nase-Bedeckung und ohne Abstände einzuhalten, hatten sich die jungen Leute im Freien getroffen und dabei Alkohol konsumiert.

Landkreis Berchtesgadener Land:

Einem Hinweis ging die Polizei Freilassing am späten Samstagabend, 17. April, nach. In einem Einfamilienhaus in Teisendorf trafen die Beamten auf sieben Personen aus sechs verschiedenen Hausständen. Die Geburtstagsfeier musste beendet werden, alle Beteiligten wurden angezeigt.

Auf Streifenfahrt überprüfte die Polizei Bad Reichenhall am frühen Sonntagmorgen, 18. April, gegen 1.30 Uhr eine Waldhütte im Bad Reichenhaller Stadtteil Nonn. Zwei Frauen und vier Männer, alle aus verschiedenen Hausständen, saßen dort verbotenerweise beisammen und feierten. Ein 35-Jähriger, der zunächst falsche Personalien angegeben hatte, leistete vor seiner Durchsuchung nach Ausweispapieren leichten Widerstand. Neben der Anzeige wegen des Verstoßes nach dem Infektionsschutzgesetz, wurde er wegen der falschen Namensangabe und Widerstands gegen die Beamten angezeigt.

Update, 12.29 Uhr - Nur drei Landkreise in Bayern unter 100 - Kronach nun ungewollt an der Spitze

Nur noch drei Landkreise in Bayern haben in den vergangenen sieben Tagen weniger als 100 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner registriert. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Sonntagmorgen für den Landkreis Tirschenreuth eine Inzidenz von 77,7. Dahinter folgen der Landkreis Forchheim mit einem Wert von 92,9 und der Landkreis Kitzingen mit 96,5. Bayernweit ist der Landkreis Kronach mittlerweile mit 367,1 ungewollter Spitzenreiter.

Für den gesamten Freistaat meldete das RKI eine Inzidenz von 185,4 nach 182,4 am Vortag. Das geht aus Zahlen von Sonntagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 3.09 Uhr wiedergeben. Nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen sind möglich.

Die Gesundheitsämter im Freistaat meldeten dem Institut binnen eines Tages 3367 Neuinfektionen und zehn Todesfälle im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion.

Update, 11.01 Uhr - Illegales Pokerturnier in Neufahrn bei Freising aufgelöst

Am 17. April konnte eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Neufahrn bei Freising gegen 22.50 Uhr durch eine anonyme Mitteilung fünf Personen in einem Kellerabteil eines Wohnhauses feststellen.

Die fünf Männer aus jeweils unterschiedlichen Haushalten veranstalteten ein Pokertunier und hielten sich damit nicht an die derzeit gültigen Kontaktbeschränkungen. Die Pokerrunde wurde durch die Beamten aufgelöst.

Jeden der fünf erwartet nun eine Ordnungswidrigkeitenanzeige, welche mit einem erheblichen Bußgeld geahndet wird.

Update, 9.40 Uhr - Außer im Landkreis Rosenheim: Sinkende Inzidenzen in der Region - ein weiterer Todesfall

Am Sonntag, 18. April, sanken die Werte der 7-Tage-Inzidenz in der Region, nur der Landkreis Rosenheim verzeichnet einen leichten Anstieg im Vergleich zum Vortag (125,1 auf 125,5).

In den Landkreisen Altötting (246,6 auf 243,9), Berchtesgadener Land (158,6 auf 150,1), Mühldorf (327,1 auf 321,9), Traunstein (273,0 auf 263,4) sowie in der Stadt Rosenheim (135,3 auf 133,8) waren die Zahlen rückläufig.

Entwicklung der 7-Tage-Inzidenzen in der Region (Stand 18. April).

Ein weiterer Todesfall in Zusammenhang mit einer bestätigten Corona-Infektion aus der Region wurde ebenfalls bekannt, hierbei handelt es sich um eine Person aus dem Kreis Traunstein, was die Zahl der Toten seit Pandemiebeginn im Landkreis auf insgesamt 202 ansteigen lässt.

RKI registriert 19.185 Corona-Neuinfektionen und 67 neue Todesfälle

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 19.185 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 67 neue Todesfälle verzeichnet. Das geht aus Zahlen des RKI von Sonntagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5.40 Uhr wiedergeben. Nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen des RKI sind möglich. Am Sonntag sind die vom RKI gemeldeten Fallzahlen meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird.

Am Sonntag vor einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 17.855 Neuinfektionen und 104 neue Todesfälle verzeichnet.

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Sonntagmorgen bundesweit bei 162,3. Am Vortag hatte das RKI diese Sieben-Tage-Inzidenz mit 160,7 angegeben, vor vier Wochen hatte sie noch bei 129,7 gelegen.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.142.262 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 2.775.200 an. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 79.914.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag nach dem RKI-Lagebericht von Samstagabend bei 1,22 (Vortag: 1,24). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 122 weitere Menschen anstecken. „Der Sieben-Tage-R-Wert liegt über 1. Dies bedeutet weiterhin eine Zunahme der Fallzahlen“, hieß es im Lagebericht. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor acht bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

aic/dp/dpa

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