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News-Ticker zur Corona-Pandemie

WHO: Höchststand von Neuinfektionen innerhalb einer Woche erreicht - Neuer Impfgipfel nächste Woche

Coronavirus
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Corona-Impfung

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Montag, 19. April, im News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 163,6, Landkreis Rosenheim 130,9, Landkreis Traunstein 284,8, Landkreis Berchtesgadener Land 142,5, Landkreis Mühldorf 327,1, Landkreis Altötting 220,6 (Quelle/Stand: RKI, 19. April, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 3503, Landkreis Rosenheim 12.503, Traunstein 9610, Berchtesgadener Land 5267, Mühldorf 5996, Altötting 5168 (Quelle/Stand: RKI, 19. April, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 56, Landkreis Rosenheim 439, Traunstein 202, Berchtesgadener Land 99, Mühldorf 137, Altötting 199 (Quelle/Stand: RKI, 19. April, 0 Uhr)
  • Mindestens 80.006 Todesfälle in Deutschland (13.738 in Bayern)
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de

Die Fallzahlen im Überblick:

Update, 20.11 Uhr - Woidke: Neuer Impfgipfel von Bund und Ländern nächste Woche

Bund und Länder wollen in der nächsten Woche erneut über den Stand der Corona-Impfungen in Deutschland beraten. Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) teilte am Montag der dpa in Potsdam mit, er freue sich über die „Einladung zum Impfgipfel am kommenden Montag aus dem Kanzleramt“.

„Ganz klar: Impfen ist der einzige Weg aus der Pandemie“, betonte Woidke. Er hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Berlins Regierenden Bürgermeister Michael Müller (SPD) - als Chef der Ministerpräsidentenkonferenz - um einen erneuten Impfgipfel gebeten.

Im Februar und März hatten sich Merkel und die Ministerpräsidenten bereits zum Thema Impfen zusammengeschaltet. Dabei ging es auch um die stärkere Einbeziehung von Arztpraxen. Nach Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) haben bis Sonntag 16,4 Millionen Menschen eine erste Impfung erhalten, mehr als 5,5 Millionen sind vollständig geimpft.

Update, 18.45 Uhr - Weltweiter Höchststand von Neuinfektionen innerhalb einer Woche erreicht

Weltweit sind die Corona-Infektionszahlen nun auf dem bisherigen Höchststand. Die WHO meldete global die meisten Neuinfektionen innerhalb einer Woche. 5,2 Millionen neue Fälle wurden in den vergangenen sieben Tagen bekannt, womit der achte wöchentliche Anstieg in Folge besiegelt sei. Auch die Sterbezahlen steigen zum fünften Mal in Folge an.

Update, 18 Uhr - Neues Schnelltestzentrum in Rosenheim eröffnet

Das BRK eröffnete am Samstag in der Rosenheimer Münchener Straße ein weiteres Schnelltestzentrum. Bei der Eröffnung waren Daniela Ludwig, MdB und Vorsitzende des BRK Kreisverband Rosenheim, Hans Meyrl, Stadt Rosenheim, Freddy Eisner, stellvertretender Vorsitzender des BRK Kreisverband Rosenheim, Martin Schmidt, Kreisgeschäftsführer des BRK Kreisverband Rosenheim und ein Teil des Projekt-Teams vor Ort

Update, 16.50 Uhr - Landkreis Traunstein meldet 146 neue Corona-Fälle und einen Todesfall

Im Landkreis Traunstein wurden seit Freitag (16. April) 146 neue Corona-Fälle gemeldet. Damit gibt es 1.442 aktive Covid-19-Fälle im Landkreis. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 284,8.

In den Kliniken werden aktuell 33 Patienten mit Corona behandelt, elf davon auf der Intensivstation.  Mittlerweile wurden im Landkreis Traunstein 33.963 Personen mit der Erstimpfung versorgt, davon haben bereits 10.523 Personen die Zweitimpfung erhalten.

In der Asylunterkunft Traunstein (Seuffertstr. Nr. 10) wurden zwei Bewohner positiv auf COVID-19 getestet. Alle weiteren Maßnahmen für die Indexfälle sowie die engen Kontaktpersonen wurden gemeinsam mit der Regierung von Oberbayern (Betreiber der Asylunterkunft) in die Wege geleitet. Aktuell wurden für 56 Bewohner Quarantänemaßnahmen entsprechend der „Allgemeinverfügung Isolation“ ausgesprochen. Begleitende Reihentestungen für die Kontaktpersonen während der Quarantänezeit sind in Zusammenarbeit mit dem BRK geplant.

In der Asylunterkunft Chieming wurden vier Bewohner positiv auf COVID-19 getestet. Alle weiteren Maßnahmen für die vier positiv getesteten Personen sowie die engen Kontaktpersonen wurden gemeinsam mit der Regierung von Oberbayern (Betreiber der Asylunterkunft) in die Wege geleitet. Aktuell wurden für 18 Bewohner Quarantänemaßnahmen entsprechend der „Allgemeinverfügung Isolation“ ausgesprochen. Begleitende Reihentestungen für die Kontaktpersonen während der Quarantänezeit sind in Zusammenarbeit mit dem BRK geplant.

Update, 16.20 Uhr - Corona-Krise befeuert auch in Bayern Extremismus

Verschwörungstheoretiker, Antisemiten und Extremisten haben in der Corona-Pandemie Auftrieb bekommen. Diese Entwicklung kann nach Ansicht von Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) mittelfristig zu einer ernsten Gefahr für die Demokratie werden. Im Verfassungsschutzbericht 2020 stellte er die Erkenntnisse des Nachrichtendienstes vor und zeigte, dass die Aufgabe des Verfassungsschutzes wichtiger ist als jemals zuvor. Neben Rechts- und Linksextremisten, Reichsbürgern und Islamisten ging es dabei auch um Corona-Leugner: 

Die Pandemie hat verschiedenste Verschwörungstheorien befeuert, sei es, dass Menschen bei der Impfung ein Chip eingepflanzt werden soll oder dass Computer-Unternehmer Bill Gates hinter allem stecke. Dabei bedienen sich Extremisten verschiedenster Seiten solcher Verschwörungsmythen.

„In den digitalen Empörungsstürmen des Internets ist eine sprachliche Entgleisungsdynamik zu verzeichnen, die das gesellschaftliche Kommunikationsklima vergiftet, Hass und Hetze befeuert und extremistischen Botschaften Vorschub leistet”, sagt Bayerns Verfassungsschutzpräsident Burkhard Körner zu populären Verschwörungstheorien.

Innenminister Herrmann sagte, dass „Regierungskritik, Proteste gegen politische Vorhaben oder sogar radikale Ansichten“ ausgehalten werden müssten. Auch an „abstruse Verschwörungstheorien“ dürfe man glauben und „unsinnige Meinungen“ verbreiten. „Eine Grenze ist jedoch dann klar überschritten, wenn vom Systemsturz fantasiert wird, wenn Antisemitismus und Rassismus verbreitet werden oder wenn zu schwersten Gewalttaten gegen staatliche Repräsentanten aufgerufen oder angestiftet wird“.

Update, 15.29 Uhr - Berchtesgadener Land meldet 29 neue Corona-Fälle

Im Berchtesgadener Land wurden seit Samstag (17. April) 29 neue, auf Corona positiv getestete Fälle gemeldet. Davon waren zehn Personen bereits in häuslicher Quarantäne als direkte Kontaktpersonen. Derzeit gibt es 228 aktive Covid-19-Fälle im Landkreis, davon sind 39 in Einrichtungen wie Alten- und Pflegeheime oder Kindergärten und Schulen.

Das Gesundheitsamt ermittelt die Kontaktpersonen der positiv getesteten Fälle und leitet die notwendigen Maßnahmen ein, wie eine häusliche Quarantäne. Aktuell befinden sich 408 direkte Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne.

In den Kliniken im Berchtesgadener Land werden derzeit 16 Covid-19-Patienten stationär behandelt. Davon werden drei Patienten intensivmedizinisch betreut. 

Im Landkreis Berchtesgadener Land wurden bislang insgesamt 31.544 Impfungen durchgeführt, davon 8.355 Zweitimpfungen (Stand: 18. April, 20 Uhr).

Auch im Landkreis Mühldorf wurden bereits zahlreiche Impfungen durchgeführt. In der letzten Woche erhielten rund 5.500 Bürger ihre Erstimpfung.

Update, 15 Uhr - 226 Corona-Verstöße und Büro-Party mit 20 Personen in München

Im Zeitraum von Freitag, 16. April, 6 Uhr, bis Montag, 19. April, 6 Uhr, gab es eine Vielzahl von Kontrollen und Einsätzen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München (sowohl Stadt und Landkreis München), um die Einhaltung der aktuellen Infektionsschutzregelung zu überprüfen.

Knapp 4.400 Kontrollen wurden in diesem Zeitraum durchgeführt. Dabei wurden 226 Verstöße angezeigt. Am Freitag, 16. April, gegen 22.45 Uhr, wurde eine überlaute Party in München-Westend mitgeteilt. Die eingesetzten Polizeibeamten stellten vor Ort eine private Feier in einem Büroraum fest.

Getränkeflaschen und Essen standen auf den Tischen und die anwesenden Personen standen, ohne auf die Abstände zu achten, zusammen. Insgesamt wurden dort 20 Personen angetroffen, die in der Folge alle nach dem Infektionsschutzgesetz angezeigt wurden. Die Party wurde beendet und alle Beteiligten erhielten einen Platzverweis.

Update, 14.30 Uhr - Lehrerverband kritisiert Vorschläge für Unterricht im Freien

Der Deutsche Lehrerverband hat Vorschläge für mehr Unterricht im Freien zurückgewiesen. „Wer tatsächlich meint, man könne Schulen auch bei hohen Inzidenzen weiter offen halten, indem man den Unterricht ins Freie verlagert, hat vom Schulbetrieb und seinen Rahmenbedingungen und organisatorischen Herausforderungen wenig Ahnung, um nicht zu sagen keinen blassen Dunst“, sagte Präsident Heinz-Peter Meidinger der Deutschen Presse-Agentur.

Mehrere Politiker hatten sich für mehr Unterricht unter freiem Himmel ausgesprochen. „Unterricht im Freien oder die weitere Reduzierung der Lerngruppengrößen sind zu durchdenken, bevor Schulen geschlossen werden“, sagte der familienpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Marcus Weinberg, der „Bild“-Zeitung (Montag). Auch die FDP-Politikerin Katja Suding, Bärbel Bas von der SPD sowie der Grünen-Abgeordnete Janosch Dahmen warben dafür.

Meidinger sprach von Raumproblemen. Die meisten Pausenhöfe böten bei den geltenden Abstandsregeln höchstens Platz für ein Drittel der Schüler. Zudem gebe es fast nirgends eine Überdachung. Bei Aprilwetter müssten jede Stunde Hunderte Stühle und Tische rein- und rausgetragen werden. Außerdem müsse dann auf die Nutzung moderner Medien und Digitaltechnik verzichtet werden. Eine Übertragung an Schüler zuhause sei damit ausgeschlossen.

„Klar kann man mal bei schönem Wetter mit einer Klasse ins Freie gehen“, sagte der Lehrerfunktionär. „Aber bei 20 Klassen hört das ganz schnell auf.“

Update, 13.32 Uhr - Corona-Impfungen: 19,8 Prozent gegen das Virus geimpft

Gegen das Coronavirus sind nach Meldedaten bislang 19,8 Prozent der Bevölkerung in Deutschland mindestens ein Mal geimpft. Das geht aus dem Impfquotenmonitoring des Robert Koch-Instituts (RKI) vom 19. April hervor (Stand: 8 Uhr). Demnach wurden etwa 16,4 Millionen Menschen ein Mal geimpft, weitere 5,5 Millionen haben den vollen Impfschutz.

Dabei haben die sieben Bundesländer Rheinland-Pfalz, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt, Schleswig Holstein, das Saarland und Bremen bereits die 20-Prozent-Marke bei jenen erreicht, die mindestens eine Impfung erhalten haben. Der Stadtstaat Bremen hat mit 22,9 Prozent die höchste Quote. Am Wochenende impften die Ärzte weniger als unter der Woche. Samstag und Sonntag verabreichten sie insgesamt 599.226 Impfungen.

Update, 12.25 Uhr - Landkreis Mühldorf a. Inn meldet 10 neue bestätigte Fälle

Im Zuständigkeitsbereich des Landkreises Mühldorf a. Inn gibt es seit der letzten Statusmeldung vom Sonntag, 18. April zehn neue bestätigte Corona-Fälle (Stand: 19. April 2021, 0 Uhr). Das Gesundheitsamt ermittelt derzeit die Kontaktpersonen und leitet die notwendigen Maßnahmen ein.
Derzeit gibt es im Landkreis Mühldorf a. Inn 644 aktive Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz liegt zum Stichzeitpunkt laut RKI (Stand: 19. April 2021, 03:09 Uhr) bei 327,1.

Update, 11.39 Uhr - Medienbericht: Änderung bei Bundes-Notbremse

In einer Sitzung haben sich Union uns SPD im Bundestag auf Änderungen des geplanten Infektionsschutzgesetzes geeinigt. Das berichtet „Welt“. Die geplanten Ausgangsbeschränkungen sollen künftig von 22 bis 5 Uhr in Regionen gelten, in denen der Inzidenzwert von 100 drei Tage in Folge überschritten wird. Bislang war geplant, dass die Beschränkung schon ab 21 Uhr gelten sollte. Zudem soll es von 22 bis 24 Uhr möglich sein, alleine spazieren oder joggen zu gehen.

Auch zum Schulunterricht gibt es eine Einigung: Ab einer Inzidenz von 165 soll Distanzunterricht verpflichtend sein, nicht wie ursprünglich vorgesehen ab einer Inzidenz von 200. Zudem sollen Arbeitgeber verpflichtet werden, zwei Mal in der Woche ein verpflichtendes Testangebot für alle ihre Arbeitnehmer zur Verfügung zu stellen. In Gruppen von fünf Personen sollen Kinder im Freien Sport machen dürfen. Künftig soll der Bundestag verpflichtend zustimmen, wenn der Bund im Rahmen einer Bundesverordnung weitere Maßnahmen verhängen will. Das war bislang nicht der Fall. Außerdem soll die Notbremsen-Regelung automatisch zum 30. Juni außer Kraft treten.

Update, 11.15 Uhr - Landkreis Altötting meldet 19 Corona-Fälle

Das Gesundheitsamt Altötting hat für seinen Zuständigkeitsbereich jetzt 19 neue Corona-Fälle gemeldet. Damit stieg die Zahl der Infizierten seit Pandemie-Ausbruch in Stadt und Landkreis Altötting auf insgesamt 5165 Personen (Stand: 18. April, 14.30 Uhr).
Aktuell gibt es im Landkreis 476 aktive Fälle. Die meisten Fälle gibt es derzeit in Burghausen (86), Altötting (69) und Burgkirchen (48). Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Altötting lag zum o.g. Zeitpunkt bei 220,6.

Update, 10.20 Uhr - Zahl der Corona-Infizierten steigt weiter - zwei Landkreise unter 100

Nur noch zwei Landkreise in Bayern haben in den vergangenen 7 Tagen weniger als 100 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner registriert. Der Landkreis Tirschenreuth weist nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Montag eine Inzidenz von 68 auf, der Landkreis Forchheim von 94,7. Bayernweit die höchste Inzidenz hat mittlerweile der Landkreis Dingolfing-Landau mit 349,6. Danach folgt der Landkreis Kronach mit 349,1. Zudem meldete das RKI 2151 neue Fälle in Bayern, 13 Menschen starben im Zusammenhang mit einer Infektion.

Für den gesamten Freistaat meldete das RKI eine Inzidenz von 187,3. Das geht aus Zahlen von Montagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 03.09 Uhr wiedergeben. Nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen sind möglich. Am Montag sind die gemeldeten Fallzahlen meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird. Bundesweit lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 165,3.

Update, 9.13 Uhr - Polizei kontrolliert Gruppe ohne Masken und wird angegriffen

Bei der Kontrolle einer Gruppe ohne Mund-Nasen-Schutz in Aschaffenburg sind Polizisten angegriffen worden. Die Beamten wollten rund 30 Menschen am Sonntag kontrollieren, da diese ersten Erkenntnissen zufolge nicht aus demselben Hausstand stammten, wie die Polizei am Montag mitteilte.

Zwei Männer und eine Frau griffen daraufhin die Beamten an, die die Menschen zu Boden brachten und vorläufig festnahmen. Zudem riefen die Polizisten nach Verstärkung, um die aufgeheizte Stimmung der Gruppe zu beruhigen, die auf 50 angewachsen war. Zuvor sollen Passanten angepöbelt worden sein, die eine Maske getragen hatten. Gegen die Festgenommenen im Alter von 18, 32 und 52 Jahren wird nun ermittelt.

Update, 8.21 Uhr - Inzidenzen in der Region weiterhin auf hohem Niveau

Entwicklung der 7-Tage-Inzidenzen in der Region (Stand 19. April).

Die Corona-Fallzahlen bzw. 7-Tage-Inzidenzen in den Städten und Kreisen der Region bewegen sich weiterhin auf hohem Niveau und haben sich im Vergleich zum Vortag unterschiedlich entwickelt. Gestiegen ist die Inzidenz im Kreis Mühldorf (von 321,9 auf 327,1), im Kreis Rosenheim (von 125,5 auf 130,9), Stadt Rosenheim (von 133,8 auf 163,6) und dem Kreis Traunstein (von 263,4 auf 284,8).

Gesunken ist die Inzidenz dagegen im Kreis Altötting (von 243,9 auf 220,6) und im Kreis Berchtesgadener Land (von 150,1 auf 142,5). In der Region wurde laut RKI kein weiterer Todesfall gemeldet.

Update, 7.04 Uhr - Betriebe müssen ab heute Mitarbeitern Corona-Tests anbieten

Viele Unternehmen haben ihren Beschäftigten freiwillige Corona-Tests angeboten. Doch der Bundesregierung reicht das nicht. Ab sofort müssen die Betriebe ihren Beschäftigten mindestens ein Testangebot pro Woche zur Verfügung stellen. Immerhin: Die ebenfalls umstrittene Dokumentationspflicht ist vom Tisch.

Auf was sich Unternehmen jetzt einstellen müssen, wer die Tests bezahlt, welche Kosten insgesamt auf die deutsche Wirtschaft zukommen. Die wichtigsten Fragen und Antworten findet Ihr hier im Überblick.

RKI meldet knapp 11.500 neue Fälle - Jetzt mehr als 80.000 Tote

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) nun binnen eines Tages 11-437 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 92 neue Todesfälle verzeichnet (Stand: 19. April, 0 Uhr). Nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen des RKI sind möglich. Am Montag sind die vom RKI gemeldeten Fallzahlen meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird. Am Montag vor einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 13.245 Neuinfektionen und 99 neue Todesfälle verzeichnet.

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI bundesweit bei 165,3. Am Vortag hatte das RKI diese Sieben-Tage-Inzidenz mit 162,3 angegeben (News-Ticker Sonntag, 18. April).

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.153.699 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 2.787.200 an. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 80.006. In Bayern kamen 13 weitere Todesfälle hinzu (gesamt nun 13.738).

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag nach dem RKI-Lagebericht bei 1,16 (Stand: 18. April; Vortag: 1,22). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 116 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor acht bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab. Liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

mw/mh/dpa

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