News-Ticker zur Corona-Pandemie

„Notbremse“: Verlängerung des Lockdowns bis 18. April, Ausgangssperre und Reisebeschränkungen möglich

Laut neuen Informationen soll Bundeskanzlerin Merkel in einer Beschlussvorlage für den Bund-Länder-Gipfel am Montag die erneute Einführung der nächtlichen Ausgangssperre für Landkreise mit hoher Inzidenz fordern.
+
Laut neuen Informationen soll Bundeskanzlerin Merkel in einer Beschlussvorlage für den Bund-Länder-Gipfel am Montag die erneute Einführung der nächtlichen Ausgangssperre für Landkreise mit hoher Inzidenz fordern.

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Sonntag, 21. März, im News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 169,9, Landkreis Rosenheim 111,0, Landkreis Traunstein 154,5, Landkreis Berchtesgadener Land 147,3, Landkreis Mühldorf 103,6, Landkreis Altötting 94,2 (Quelle/Stand: RKI, 21 März, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 3161, Landkreis Rosenheim 11.378, Traunstein 8081, Berchtesgadener Land 4739, Mühldorf 4980, Altötting 4315 (Quelle/Stand: RKI, 21 März, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 53, Landkreis Rosenheim 425, Traunstein 194, Berchtesgadener Land 97, Mühldorf 128, Altötting 187 (Quelle/Stand: RKI, 21. März, 0 Uhr)
  • Mindestens 74.664 Todesfälle in Deutschland (12.937 in Bayern)
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de

Die Fallzahlen im Überblick:

Update, 21.21 Uhr - Entscheidung am Montag: Lockdown soll bis 18. April verlängert werden

Wegen der stark steigenden Corona-Infektionszahlen setzt ein Beschlussentwurf aus dem Kanzleramt für die Bund-Länder-Runde an diesem Montag auf eine Verlängerung des Lockdowns bis zum 18. April. Zudem müsse die Anfang März beschlossene Notbremsregelung „konsequent umgesetzt werden“. Das Papier, das der dpa am Sonntagabend aus mehreren Quellen vorlag, hatte den Stand 21. März, 17.30 Uhr.

Update, 21.07 Uhr - Nur noch im eigenen Bundesland: Beschlussvorlage schränkt Reisen möglicherweise ein

Angesichts der bevorstehenden Ostertage heißt es in dem Entschlussentwurf für den Bund-Länder-Gipfel am Montag (22. März) laut dpa: „Bund und Länder appellieren weiterhin eindringlich an alle Bürgerinnen und Bürger, auf nicht zwingend notwendige Reisen im Inland und auch ins Ausland zu verzichten“. Und weiter: „Das Auftreten von verschiedenen Covid-19-Varianten und deren weltweite Verbreitung haben gezeigt, dass der grenzüberschreitende Reiseverkehr auch weiterhin auf das absolut erforderliche Mindestmaß begrenzt werden muss.“ Dieser Passus könnte sich auf die derzeit besonders umstrittenen Reisen von Deutschen nach Mallorca beziehen.

Dem Entwurf zufolge noch völlig offen ist jedoch, ob es künftig für alle Reisenden aus dem Ausland unabhängig der dortigen Inzidenzen eine Quarantäne- und eine Testpflicht geben soll. Dieser Punkt steht ebenfalls in eckigen Klammern und zudem unter einem „Prüfvorbehalt“.

Auch das von den SPD-Ländern ins Gespräch gebrachte Konzept eines „kontaktarmen Urlaubs“ in den eigenen Bundesländern steht noch in eckigen Klammern und bedarf demzufolge noch weiterer Gespräche. Es umfasst die Möglichkeit, Urlaub in Ferienwohnungen oder -häusern, Appartements oder Wohnmobilen zu machen, sofern diese über eigene sanitäre Anlagen verfügen. Auch das Essen muss in Eigenregie organisiert werden können.

Update, 20.39 Uhr - Polizeieinsätze bei Corona-Parties in München in der Nacht zum Sonntag

Am Sonntag (21. März) gegen 0.50 Uhr, wurde der Polizei eine laute Party in München-Schwabing mitgeteilt. Die Wohnung konnte schließlich lokalisiert werden, dies lag insbesondere an der sehr lauten Musik und entsprechendem Geschrei. In der Wohnung konnten dann letztendlich acht Personen angetroffen werden. Aufgrund der aktuellen Regelungen wurden alle nach dem Infektionsschutzgesetz angezeigt und aus der Wohnung verwiesen.

Später gegen 2.40 Uhr wurde ebenfalls eine überlaute Wohnungsparty in der Schwanthalerhöhe der Polizei gemeldet. Vor Ort konnten dann insgesamt sechs Personen in einer Wohnung angetroffen werden. Alle wurden nach dem Infektionsschutzgesetz angezeigt.

Update, 19.51 Uhr - Informationen durchgesickert: Erneut Ausgangssperren bei hoher Inzidenz?

Nach einem Bericht der „BILD“ sollen Ausgangssperren in Landkreisen mit hoher Inzidenz wieder eingeführt werden. Das soll aus einem Entwurf für den Bund-Länder-Gipfel am Montag (22. März) hervorgehen. Laut „BILD“ fordert Bundeskanzlerin Merkel, dass erneut ein Verlassen der Wohnung aus nicht triftigen Gründen verboten werden solle, wenn der Inzidenzwert des Landkreises den Wert 100 überschreite.

Die Uhrzeiten für diese Ausgangssperre seien noch nicht festgelegt worden heißt es weiter. Für Schulen und Kitas drohe eine Schließung, wenn zwei Corona-Tests pro Woche für Erziehungs- und Lehrkräfte und alle Schüler und betreuten Kinder der betroffenen Einrichtungen nicht gewährleistet werden könne. Bei einem Inzidenzwert über 200 sollen Schulen und Kitas ohne Ausnahmen schließen.

Update, 18.58 Uhr - 16 neue Corona-Fälle im Landkreis Altötting

Das Landratsamt Altötting teilt mit, dass seit der letzten Meldung vom Samstag (20. März) 16 neue Corona-Fälle im LAndkreis gemeldet wurden. Damit steigt die Gesamtzahl der gemeldeten SARS-Cov-2-Fälle auf 4318. Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Altötting liegt laut RKI (Stand 21. März) bei 94,2.

Update, 18.09 Uhr - Rund ein Drittel der bayerischen Polizisten gegen Corona geimpft

Mehr als ein Drittel der Polizisten in Bayern hat die erste Impfung gegen das Coronavirus erhalten. „Unser Ziel bleibt, so rasch wie möglich allen Polizeibeamtinnen und -beamten in Bayern eine Impfung anzubieten“, erklärte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Sonntag in München.

Nach der Entwarnung der Europäischen Arzneimittelagentur habe die Bayerische Polizei die Impfung mit Astrazeneca fortgesetzt, heißt es vom Ministerium. „Die Termine werden alle wahrgenommen“, betonte Herrmann. Allein am Wochenende seien knapp 500 Beschäftigte geimpft worden, am vergangenen Freitag 250.

Update, 16.30 Uhr - Ohne schlechtes Gewissen im Gepäck: Erste Flüge nach Mallorca gestartet

Mit viel Vorfreude auf Sonne und Strand, aber wenig schlechtem Gewissen sind am Sonntag die ersten Urlauber mit Tui-Fliegern aus Deutschland nach Mallorca gestartet. Nach monatelanger Corona-Zwangspause bietet der größte Reisekonzern wieder Flüge auf die beliebte Ferieninsel an.

„Wir wären auch gerne mit dem Wohnwagen in Deutschland irgendwohin gefahren - auf den Campingplatz, ein paar Tage raus, aber das geht ja nicht“, erzählten Kevin Burgess und seine Partnerin Gabi am Flughafen Hannover kurz vor Abflug. Leben in der Pandemie gehe ihm nach mehr als einem Jahr auf die Seele, so der in Hildesheim wohnende Burgess. „Ich hab Homeoffice, ich verlasse das Haus kaum, und irgendwann reicht es mir auch. Ich glaube, es geht vielen Deutschen auch so, dass sie keine Lust mehr haben.“

Die Bundesregierung hatte sich selbst dazu verpflichtet, die Reisewarnung für ein Land oder eine Region aufzuheben, sobald die Zahl der Neuinfektionen unter 50 pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche sinkt. Sie rät aber trotzdem weiterhin generell von touristischen Reisen im In- oder ins Ausland ab. Bei der Einreise auf Mallorca ist ein negativer PCR-Test nötig. Dieser wird sowohl beim Check-in vor dem Abflug als auch bei der Ankunft kontrolliert.

Update, 14.54 Uhr - Blume: Der Parteispitze reichen die Konsequenzen für Sauter nicht

Der CSU-Spitze reichen die für Sauter gezogenen Konsequenzen offenbar nicht aus. Sauter hat nach eigenen Angaben alle Parteiämter abgegeben. Dazu zählen insbesondere seine Sitze in CSU-Vorstand und -Präsidium, der Vorsitz der CSU-Finanzkommission sowie der CSU-Kreisvorsitz Günzburg. Zugleich teilte er mit, dass er seine Mitgliedschaft in der Landtagsfraktion ruhen lasse - gegen den angedrohten Ausschluss wehrt er sich.

Aus Sicht der Parteispitze reiche das nicht, sagte Generalsekretär Markus Blume am Sonntag in München. Partei und Fraktion müssten jetzt beraten, welche Schritte noch folgen müssten.

Die Generalstaatsanwaltschaft München führt gegen Sauter wegen eines Anfangsverdachtes Korruptionsermittlungen. Er hat die Vorwürfe über seinen Anwalt zurückgewiesen.

Update 13 Uhr - Live-Video: Söder und Blume beziehen Stellung zur Masken-Affäre - Sauter tritt zurück

Als Konsequenz aus der Masken- und Berateraffäre verschärft die CSU ihre Regeln für amtierende und künftige Mandatsträger. Das kündigte Parteichef Markus Söder am Sonntag in München an. Unter anderem soll es „volle Transparenz“ bei den Nebeneinkünften geben, wie aus einem Zehn-Punkte-Plan der Parteispitze hervorgeht. „Wir wollen ein komplettes und umfassendes Bild haben bis in die kleinste Verästelung hinein“, betonte Söder.

Es soll darüber hinaus ein absolutes Tätigkeitsverbot für eine bezahlte Interessenvertretung geben. Bei Führungsaufgaben in Parlamenten sollen gewerbsmäßige Nebentätigkeiten untersagt werden. Und alle Männer und Frauen, die künftig für die CSU kandidieren wollen, müssen ein neue „Integritätserklärung“ unterschreiben und sich darin zum Verhaltenskodex, der verschärft werden soll, bekennen.

Die Maskenaffäre war zuletzt zu einer großen Belastung für die Union und insbesondere für die CSU geworden. Gegen den inzwischen aus der CSU ausgetretenen Bundestagsabgeordneten Georg Nüßlein wird wegen des Anfangsverdachtes der Bestechlichkeit ermittelt. Er hatte die Vorwürfe im Zusammenhang mit einer sechsstelligen Provisionszahlung für die Vermittlung von Corona-Schutzmasken an den Staat über seinen Anwalt zurückgewiesen. Inzwischen ermittelt die Generalstaatsanwaltschaft München in diesem Zusammenhang auch gegen den früheren bayerischen Justizminister und Landtagsabgeordneten Alfred Sauter - er hat die Vorwürfe ebenfalls zurückweisen lassen. Sauter trat inzwischen von allen Ämtern zurück.

Zuletzt hatte am Donnerstag der CSU-Bundestagsabgeordnete Tobias Zech wegen möglicher „Interessenkollisionen“ seinen Rückzug aus dem Bundestag erklärt. Mit der Affäre um Corona-Schutzmasken hat der Rücktritt nichts zu tun. Hintergrund sind vielmehr Vorwürfe, Mandat und unternehmerische Tätigkeiten miteinander verquickt zu haben.

Update, 11.45 Uhr - Details aus Beschlussvorlage für Bund-Länder-Gipfel durchgesickert

Wie aus einer Beschlussvorlage für die Bund-Länder-Spitzenberatungen am Montag, die der Nachrichtenagentur AFP vorliegt, hervorgeht, strebt Angela Merkel eine Verlängerung des Lockdowns bis in den April hinein an. Ein konkretes Datum gehe daraus aber noch nicht hervor.

Update, 10.55 Uhr - Aktuelle Zahlen aus dem Kreis Mühldorf

Die Entwicklung der 7-Tage-Inzidenz

Im Zuständigkeitsbereich des Landkreises Mühldorf a. Inn gibt es seit der letzten Statusmeldung vom Samstag, 20. März 14 neue bestätigte Corona-Fälle (Stand: 21. März, 0 Uhr). 

Derzeit gibt es im Landkreis Mühldorf a. Inn 232 aktive Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz liegt zum Stichzeitpunkt laut RKI  (Stand: 21. März, 3.51 Uhr) bei 103,6.

Update, 9.30 Uhr - Polizei löst Corona-Party in Stammham auf

Gegen 0.50 Uhr ging am Sonntag bei der Polizeiinspektion Burghausen der Hinweis über eine illegale Party mit 20 bis 30 Personen im Gemeindebereich Stammham ein.

An dem besagten Anwesen stellte die eingesetzte Streifenbesatzung insgesamt noch sechs Personen fest. Ein stark alkoholisierter Partygast zeigte sich sehr aggressiv und unkooperativ gegenüber den Beamten. Der 38-jährige Mann beleidigte die Beamten sofort massiv und verweigerte die Herausgabe seiner Personalien.

Gegen die weiteren polizeilichen Maßnahmen wehrte sich der 38-Jährige vehement und verletzte einen Beamten so schwer an der Hand, dass sich dieser anschließend in ärztliche Behandlung begeben musste und nicht mehr dienstfähig war. 

Die Feier wurde mit Unterstützung weiterer hinzugerufener Einsatzkräfte aufgelöst, der 38-Jährige in Gewahrsam genommen. Ihn erwarten nun neben dem Bußgeldverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz auch Anzeigen wegen Beleidigung, Körperverletzung sowie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

Auch gegen die anderen fünf angetroffenen Personen wurden Bußgeldverfahren wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz eingeleitet.

Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Update, 9 Uhr - Holetschek mahnt zu Einhaltung der Maßnahmen

Angesichts der steigenden Corona-Infektionszahlen ruft Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek dazu auf, die Kontakte auf das Nötigste zu beschränken. «Wir brauchen weiter Geduld, um Corona einzudämmen. Dazu gehört, die Abstands- und Maskenregeln einzuhalten», betonte der CSU-Politiker am Sonntag gegenüber der Deutschen Presse-Agentur.

«Es war richtig zu entscheiden, dass es am morgigen Montag keine weiteren Öffnungsschritte in Bayern gibt. Denn der Schutz vor weiteren Infektionen muss Vorrang haben», erklärte Holetschek, der derzeit auch der Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz ist.

Eigentlich waren in Bayern für kommende Woche weitere Öffnungen geplant. Doch wegen der hohen Infektionszahlen müssen Biergärten, Kinos und Theater bayernweit geschlossen bleiben, hatte das Gesundheitsministerium am Donnerstag mitgeteilt.

Am Montag schalten sich die Ministerpräsidenten und Kanzlerin Angela Merkel (CDU) zusammen, um über weitere Schritte in der Pandemie-Bekämpfung und die Regelungen für Ostern zu beraten.

RKI: Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland steigt auf über 100

Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland hat die 100er-Marke überschritten. Das Robert Koch-Institut (RKI) teilte am Sonntag mit, die Zahl der binnen einer Woche gemeldeten Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner liege bei 103,9. Am Vortag hatte sie 99,9 betragen.

Die bundesweite Inzidenz von über 100 ist zunächst vor allem von symbolischer Bedeutung und hat keine zwingenden Folgen für den Umgang mit der Pandemie. Entscheidend für die Aufhebung von Lockerungen der Corona-Maßnahmen ist die jeweilige Inzidenz in einzelnen Regionen Deutschlands. Die Daten geben den Stand des RKI-Dashboards von 05.40 Uhr wieder, nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen des Instituts sind möglich.

Innerhalb eines Tages meldeten die Gesundheitsämter in Deutschland 13.733 neue Corona-Infektionen. Außerdem wurden 99 neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Am Sonntag vor einer Woche waren es noch 10 790 gemeldete Neuinfektionen und 70 registrierte Todesfälle an einem Tag gewesen. Sonntags sind die vom RKI gemeldeten Fallzahlen meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird.

Der Höchststand von 1244 neu gemeldeten Todesfällen war am 14. Januar erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33.777 am 18. Dezember der höchste Wert erreicht worden - er enthielt jedoch 3500 Nachmeldungen.

Seit dem Beginn der Pandemie haben sich nach Angaben des RKI 2.659.516 Menschen in Deutschland mit Sars-CoV-2 infiziert. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 74.664.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Samstagabend bei 1,22 (Vortag 1,18). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 122 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

jv/mda/dpa

Kommentare