News-Ticker zur Corona-Pandemie

Merkel sieht keine Alternative zu Ausgangssperren - Sonne lockt viele Ausflügler in Bayern

Coronavirus
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„Kein Land, das es geschafft hat, die dritte Welle der Pandemie zu brechen und dann Lockerungen vorzunehmen, hat das ohne vorher harte Maßnahmen wie nächtliche Ausgangsbeschränkungen geschafft“, sagte die Kanzlerin in ihrer wöchentlichen Videobotschaft

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Samstag, 24. April, im News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 163,6, Landkreis Rosenheim 131,6, Landkreis Traunstein 248,1, Landkreis Berchtesgadener Land 122,7, Landkreis Mühldorf 346,1, Landkreis Altötting 209,8 (Quelle/Stand: RKI, 24. April, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 3575, Landkreis Rosenheim 12.770, Traunstein 9913, Berchtesgadener Land 5373, Mühldorf 6325, Altötting 5354 (Quelle/Stand: RKI, 24. April, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 57, Landkreis Rosenheim 445, Traunstein 203, Berchtesgadener Land 99, Mühldorf 138, Altötting 200 (Quelle/Stand: RKI, 24. April, 0 Uhr)
  • Mindestens 81.444 Todesfälle in Deutschland (13.955 in Bayern)
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de

Die Fallzahlen im Überblick:

Update, 22.27 Uhr - Mann auf Mallorca verhaftet - 22 Menschen angesteckt

Die spanische Polizei hat auf Mallorca einen Mann wegen Körperverletzung festgenommen, der andere Menschen mit dem Coronavirus infiziert haben soll. Obwohl der 40-Jährige eindeutige Krankheitssymptome aufgewiesen habe, sei er weiter zur Arbeit gekommen und habe auch das Fitnesszentrum in Manacor besucht, wo er Mitglied war, teilte die Polizei am Samstag mit.

Sowohl seine Arbeitskollegen als auch sein Vorgesetzter hätten ihn aufgefordert nach Hause zu gehen, um niemanden anzustecken. Doch der Mann sei weiterhin zur Arbeit gekommen, sogar mit 40 Grad Fieber. An seiner Arbeitsstätte habe er gehustet und sich zugleich die Maske heruntergezogen. Dabei habe er gerufen: „Ich werde euch alle mit dem Coronavirus anstecken.“ Das Ergebnis eines PCR-Tests sei dann positiv ausgefallen.

Daraufhin wurden auch die Kollegen getestet, fünf waren positiv, wie die Polizei mitteilte. Sie hätten in der Zwischenzeit schon weitere Familienmitglieder angesteckt, darunter auch drei Babys. Auch im Fitnessstudio habe er drei Personen angesteckt. Auch sie hätten das Virus an Familienmitglieder weitergegeben. Insgesamt hätten sich durch das Verhalten des Mannes 22 Menschen mit Covid-19 angesteckt.

Update, 20.54 Uhr - Bundes-Notbremse ohne größere Zwischenfälle angelaufen

In zahlreichen Städten und Landkreisen gilt seit Samstag die Corona-Notbremse des Bundes. Nur vereinzelt stellte die Polizei in der ersten Nacht Verstöße in den Ländern gegen Ausgangsbeschränkungen fest.

So seien in München weniger Fälle als in den Wochen zuvor registriert worden, teilten die zuständigen Behörden mit. Die meisten Verstöße seien in Wohnungen festgestellt worden.

Auch im Saarland, wo die Polizei noch am vergangenen Wochenende von massiven Verstößen gegen die Corona-Regeln berichtet hatte, blieb es ruhig.

Selbst der St. Johanner Markt in Saarbrücken blieb den Angaben zufolge leer. Dort hatten eine Woche zuvor noch knapp 500 Menschen gefeiert und Beamte mit Flaschen beworfen.

Update, 20.08 Uhr - Merkel sieht keine Alternative zu Ausgangsbeschränkungen

Bundeskanzlerin Angela Merkel sieht mit Blick auf die Erfahrungen anderer europäischer Staaten keine Alternative zu den seit Samstag geltenden Regeln der sogenannten Corona-Notbremse.

„Kein Land, das es geschafft hat, die dritte Welle der Pandemie zu brechen und dann Lockerungen vorzunehmen, hat das ohne vorher harte Maßnahmen wie nächtliche Ausgangsbeschränkungen geschafft“, sagte die Kanzlerin in ihrer wöchentlichen Videobotschaft. Auch Deutschland komme deshalb „nicht um die Maßnahmen herum“. Nur mit den in dieser Woche beschlossenen bundesweiten Einschränkungen sei es möglich, in überschaubarer Zeit von den sehr hohen Corona-Infektionsraten wieder herunterzukommen.

„Unsere Impfkampagne, sie nimmt immer mehr Fahrt auf - sie ist der Schlüssel zur Überwindung der Pandemie“, fügte Merkel hinzu. Bislang sind rund sieben Prozent der Menschen in Deutschland vollständig geimpft. Den Anteil der Menschen, die die erste Dosis eines Covid-19-Vakzins erhalten haben, gab das Robert Koch-Institut am Samstag mit 22,8 Prozent an.

Merkel verwies auf die angespannte Lage auf den Intensivstationen vieler Krankenhäuser. Sie sagte: „Was wir von Ärzten und dem Pflegepersonal hören, das sind wahre Hilferufe.“

Update, 19.25 Uhr - Belgien bittet Deutschland um Aufnahme von Corona-Patienten

Angesichts stark ausgelasteter Intensivstationen hat Belgien Deutschland gebeten, Corona-Patienten aufzunehmen. Das berichtete die belgische Nachrichtenagentur Belga unter Berufung auf den Leiter der medizinischen Notfallhilfe, Marcel Van der Auwera.

Einige Krankenhausstandorte hätten keine Intensivbetten mehr zur Verfügung. Eine Anfrage der Deutschen Presse-Agentur beim Bundesinnenministerium, wie Deutschland auf die Bitte reagiert, blieb am Samstag zunächst offen.

In den vergangenen 14 Tagen gab es in Belgien offiziellen Angaben zufolge knapp 450 Corona-Fälle pro 100 000 Einwohner. Zwar ist das ein leichter Rückgang im Vergleich zu den Vorwochen, doch gleichzeitig stieg die Zahl der Todesfälle - ebenfalls nur leicht - auf durchschnittlich knapp 40 pro Tag. In Belgien leben rund 11,5 Millionen Menschen.

Update, 18.48 Uhr - Bundesregierung hält Ausnahmen für Geimpfte und Genesene für nötig

Für vollständig Geimpfte und von Covid-19 Genesene soll es gewisse Ausnahmen von den geltenden Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen geben.

Das geht aus einem am Samstag innerhalb der Regierung abgestimmten Eckpunktepapier hervor, das als Vorbereitung für den an diesem Montag geplanten Impfgipfel von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Regierungschefs der Länder erstellt wurde.

rosenheim24.de hat die geplanten Änderungen in einem Extra-Artikel zusammengefasst.

Update, 17.15 Uhr - Viele Ausflügler in Bayern - doch Lage an Ausflugszielen „entspannt“

Das sonnige Frühlingswetter hat die Menschen in Bayern am Samstag ins Freie gelockt. In Parks, an Seen, Flüssen und in den Bergen waren viele Ausflügler unterwegs und nutzten die warmen Sonnenstunden. Ein Massenansturm auf einzelne Ziele blieb aber der Polizei zufolge aus. Es sei zwar einiges los gewesen, aber dabei friedlich geblieben, teilten die Behörden am Samstagnachmittag mit.

So meldete das Polizeipräsidium Oberbayern Süd viele Leute, die an den Seen, in den Bergen und an anderen beliebten Ausflugszielen unterwegs waren. Die Wanderparkplätze seien wohl entsprechend voll, sagte ein Sprecher. Aber das sei bei diesem Wetter auch nicht anders zu erwarten. „Das erste schöne Wochenende nutzt man natürlich aus.“

Auch in München spazierten viele durch den Englischen Garten oder an der Isar entlang. Auch hier sei aber soweit alles in Ordnung gewesen, alle hätten sich offenbar an die Corona-Regeln gehalten, sagte ein Polizeisprecher.

Im Fichtelgebirge zog die Polizei ein ähnliches Fazit. Dort sei die Lage entspannt gewesen. Ähnlich ging es auch am Schwansee bei Füssen (Landkreis Ostallgäu) zu. Der See sei zwar in den vergangenen Monaten ein „Problemkind“ gewesen, der Besucheransturm habe sich nach Angaben der Polizei trotz des guten Wetters aber in Grenzen gehalten.

Auch an die Ausgangssperre, die in Bayern von 22 bis 5 Uhr gilt, hatten sich die Menschen in Bayern nach Polizeiangaben überwiegend gehalten.

Eine Privatparty in Niederbayern hatte allerdings in der Nacht zum Samstag Polizisten auf den Plan gerufen. In Stephansposching (Landkreis Deggendorf) feierten fünf Jugendliche in einem Privathaus. Die Eltern wussten den Angaben zufolge von der Feier. Die Beamten erstatteten daraufhin Anzeige.

Update, 16.07 Uhr - 27 neue Fälle im Landkreis Berchtesgadener Land

Im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes im Berchtesgadener Land wurden nun 27 neue Corona-Fälle registriert. Davon befanden sich elf Personen als direkte Kontaktperson bereits in häuslicher Isolation.

Die Gesamtzahl der seit März 2020 registrierten Covid-19-Fälle mit Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land stieg somit auf 5373 (Stand: 24. April, 0 Uhr). Die 7-Tage-Inzidenz lag zu diesem Zeitpunkt bei 122,7. Aktuell gibt es 201 aktive Corona-Fälle im Landkreis.

In den vergangenen sieben Tagen gab es insgesamt 130 neue Covid-19-Fälle. In den Kliniken im Berchtesgadener Land werden derzeit zehn Corona-Patienten stationär behandelt, zwei davon auf einer Intensivstation.

Update, 15.28 Uhr - „Betreuungsgemeinschaften“ nicht mehr erlaubt in Bayern

Und noch eine weitere Corona-Regel wird strenger - und wird vor allem bei Eltern von kleinen Kindern für Kopfschütteln sorgen. Wie der Bayerische Rundfunk berichtet, ist es mit der Einführung der Bundes-Notbremse in Städten/Kreisen mit einer Inzidenz von über 100 nicht mehr erlaubt, wie bisher wechselseitig die Kinderbetreuung zu übernehmen

„Betreuungsgemeinschaften“ seien nicht mehr möglich, wie dies die neue Bundesregelung nicht zulasse, hieß es dazu aus dem Gesundheitsministerium in München. Noch vor kurzem hatte die bayerische Familienministerin Carolina Trautner (CSU) auf die Möglichkeit verwiesen, dass Familien „wechselseitige, privat organisierte, feste und unentgeltliche Eltern-Betreuungsgruppen mit Kindern aus höchstens zwei Hausständen“ einrichten könnten.

Update, 14.45 Uhr - Kleinkind (1) im Landkreis Altötting positiv auf Corona getestet

Das Gesundheitsamt Altötting hat für seinen Zuständigkeitsbereich nun 27 neue PCR-bestätigte Corona-Fälle gemeldet (Stand: 24. April, 0 Uhr). Die Gesamtzahl der Infizierten in Stadt und Landkreis stieg seit Pandemie-Ausbruch damit auf 5351.

Unter den Neu-Infizierten befinden sich auch ein Kleinkind (1) aus Burgkirchen sowie Jugendliche (16/17) aus Feichten bzw. Burgkirchen. Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz laut RKI liegt bei 209,8. Aktuell gibt es in Stadt und Landkreis 477 aktive Fälle - die meisten davon in Burghausen (95), Burgkirchen (59), Altötting (54) und Töging (36).

Update, 13.30 Uhr - Derzeit 716 aktive Fälle im Landkreis Mühldorf

Das Gesundheitsamt Mühldorf hat jetzt 68 neue Corona-Fälle gemeldet (Stand: 24. April, 0 Uhr). Darunter befinden sich 15 Bewohner und vier Mitarbeiter des Seniorenheims Maria Schnee in Heldenstein, deren Ergebnisse nach einer Reihentestung positiv ausgefallen waren.

Wie auch in anderen Fällen von Infektionen in Pflegeeinrichtungen nach Abschluss der Impfungen in und außerhalb des Landkreises weisen die Bewohner im Seniorenheim Maria Schnee keine oder nur milde Symptome auf. Es besteht vorerst Besuchsverbot. Das Gesundheitsamt ermittelt derzeit alle Kontaktpersonen und leitet die notwendigen Maßnahmen ein. Derzeit gibt es im Landkreis Mühldorf 716 aktive Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz in Stadt und Landkreis Mühldorf lag zum o.g. Zeitpunkt bei 346,1.

Update, 12.31 Uhr - Schule auf oder zu? Entscheidungen wieder kurzfristiger

Schüler, Eltern und Lehrer in Bayern müssen sich in Zusammenhang mit Unterricht in Corona-Zeiten wieder einmal auf eine Änderung einstellen. Für die Wochen ab dem 3. Mai fällt die Entscheidung, ob Klassen/Jahrgangsstufen Präsenz-, Wechsel- oder Distanzunterricht haben, NICHT mehr am vorangehenden Freitag für die jeweils komplette Folgewoche. Stattdessen lautet die Regel: Liegt die 7-Tage-Inzidenz in einer Stadt/einem Kreis DREI Tage in Folge über 100, gelten ab dem übernächsten Tag die entsprechenden Einschränkungen beim Schulbetrieb. 

Damit reagiert Bayern auf die Vorgaben aus der neuen Bundes-Notbremse, die am Samstag, 24. April, um 0 Uhr in Kraft getreten sind. In die andere Richtung ist die Regelung sogar noch strenger: Damit die Regeln für einen Inzidenzwert zwischen 50 und 100 aktiviert werden, also weitgehend Wechselunterricht stattfindet, muss der Wert vor Ort sogar an FÜNF aufeinanderfolgenden Tagen unter 100 gelegen haben.

Update, 11.30 Uhr - Einreise nach Österreich bald wieder teilweise möglich

Ab dem 19. Mai sind in Österreich umfangreiche Öffnungen geplant. Dies betrifft wahrscheinlich auch die Einreisekontrollen in die Alpenrepublik. Zwar ist ein offizielles Ende der Grenzkontrollen erst zum 31. Mai geplant (sofern diese nicht nochmals verlängert werden), allerdings soll ab 19. Mai bei Einreisenden genauer nach Herkunftsländern unterschieden werden: Wie verschiedene Medien berichten, ist die Einreise für Personen, die laut Risikokarte aus der grünen, gelben oder orangen Ländern kommen, dann wieder möglich. Zu dieser Gruppe der Länder zählt auch Deutschland. Die Einreise aus Hochrisikogebieten (rote und dunkelrote) ist hingegen auch nach dem 19. Mai bis auf weiteres nur bei Vorlage eines negativen Corona-Tests und einer anschließenden Quarantäne möglich.

Update, 10.15 Uhr - Landkreis Mühldorf bei Inzidenz nun auf Platz 2

Sieben-Tage-Inzidenzen in Südostbayern (Stand: 24. April 2021).

Die Corona-Fallzahlen bzw. 7-Tage-Inzidenzen haben sich in den Kreisen und Städten der Region im Vergleich zum Vortag unterschiedlich entwickelt. Sinkende Werte wurden laut neuesten RKI-Daten aus Stadt (von 173,1 auf 163,6) und Landkreis Rosenheim (von 137,0 auf 131,6) sowie den Kreisen Traunstein (von 262,8 auf 248,1) und Altötting gemeldet (von 221,5 auf 209,8).

Gestiegen sind die Zahlen dagegen in den Landkreisen Berchtesgadener Land (von 116,1 auf 122,7) sowie im Landkreis Mühldorf (von 339,2 auf 346,1), womit vor allem letzterer Kreis das absolute Sorgenkind der Region bleibt. Nach dem Erzgebirgskreis (364,5) ist die derzeitige Inzidenz im Raum Mühldorf sogar die zweithöchste in ganz Deutschland. Im Raum Waldkraiburg liegt die Inzidenz sogar bei über 600. ovb-online.de hat dazu einen Extra-Artikel verfasst (Plus-Artikel). Weitere Todesfälle aus der Region wurden nicht gemeldet.

Update, 8.40 Uhr - Präsengottesdienste in Waldkraiburg abgesagt

Aufgrund der hohen 7-Tage-Inzidenz wird es im Stadtgebiet Waldkraiburg von der katholischen und evangelisch-lutherischen Kirche zwischen Samstag, 24. April, und einschließlich Sonntag, 2. Mai, keine Präsenzgottesdienste geben. Dies teilte der Katholische Pfarrverband Waldkraiburg gegenüber innsalzach24.de mit. Wegen der „extrem hohen Inzidenzzahlen“ sei diese Maßnahme notwendig geworden. Wie es nach dem 2. Mai weitergeht, werde rechtzeitig entschieden und bekanntgegeben, hieß es weiter.

RKI meldet über 23.000 neue Fälle und 286 Todesfälle

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) jetzt binnen eines Tages 23.392 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Deutschlandweit wurden nach RKI-Angaben innerhalb von 24 Stunden 286 neue Todesfälle verzeichnet (Stand: 24. April, 0 Uhr). Nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen des RKI sind möglich. Am Samstag vor einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 23.804 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 219 neue Todesfälle verzeichnet (News-Ticker Freitag, 23. April).

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Samstagmorgen bundesweit bei 164,4. Am Vortag hatte das RKI diese Sieben-Tage-Inzidenz mit 164,0 angegeben, am Samstag vergangener Woche mit 160,7, vor vier Wochen (27.3.) mit 124,9.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.268.645 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 2.882.300 an. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 81.444. In Bayern kamen 40 neue Todesfälle hinzu (gesamt nun 13.955).

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag nach dem RKI-Lagebericht bei 1,08 (Stand: 23. April; Vortag: 1,01). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 108 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor acht bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab. Liegt dieser anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

mw/dpa

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