News-Ticker zur Corona-Pandemie

Österreich freut sich auf Ende der Reisebeschränkung für Tirol - Corona-Zahlen auf Mallorca zu Beginn der Osterferien niedrig

Ein Mann und eine Frau gehen über die Promenade am Strand von Arenal.
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Ein Mann und eine Frau gehen über die Promenade am Strand von Arenal.

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Freitag, 26. März, im News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 119,6, Landkreis Rosenheim 100,3, Landkreis Traunstein 149.4, Landkreis Berchtesgadener Land 85,0, Landkreis Mühldorf 116,5, Landkreis Altötting 123,7 (Quelle/Stand: RKI, 26. März, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 3211, Landkreis Rosenheim 11.566, Traunstein 8256, Berchtesgadener Land 4799, Mühldorf 5079, Altötting 4425 (Quelle/Stand: RKI, 26. März, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 53, Landkreis Rosenheim 428, Traunstein 195, Berchtesgadener Land 98, Mühldorf 131, Altötting 190 (Quelle/Stand: RKI, 26. März, 0 Uhr)
  • Mindestens 75.623 Todesfälle in Deutschland (13.121 in Bayern)
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de

Die Fallzahlen im Überblick:

Update, 19.20 Uhr - Corona-Zahlen auf Mallorca zu Beginn der Osterferien niedrig

Zum Auftakt der Osterferien in Deutschland ist die Zahl der Corona-Infektionen auf Mallorca und den anderen Balearen-Inseln weiter niedrig. Auf der Insel, wo schon seit Tagen Tausende Deutsche im Urlaub sind und ab Samstag viele weitere volle Ferienflieger aus Deutschland erwartet wurden, gab es am Freitag nur wenige Neuinfektionen. Seit dem Vortag seien 40 neue Fälle registriert worden, teilte das regionale Gesundheitsministerium in Palma mit. Das Gesundheitsministerium in Madrid gab die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen mit 28,71 an, ein leichter Rückgang gegenüber dem Vortag. Zum Vergleich: In Deutschland lag der Wert nach Angaben des Robert Koch-Instituts bei 119.

Bis einschließlich Ostermontag erwartet der spanische Flughafenbetreiber Aena 532 Flugverbindungen von und nach Deutschland für den Flughafen Mallorca. Das berichtete die „Mallorca Zeitung“ am Freitag unter Berufung auf Aena-Angaben für den Zeitraum 26. März bis 5. April. Das seien 51 Prozent weniger, als zu den Osterferien des letzten Vor-Pandemie-Jahres 2019.

Update, 17.51 Uhr - Österreich freut sich auf Ende der Reisebeschränkung für Tirol

Österreichische Spitzenpolitiker gehen davon aus, dass die deutsche Regierung die Einreisebeschränkung für Tirol aufhebt. „Ich freue mich, dass das Ende der Kontrollen nun offiziell ist“, schrieb Kanzler Sebastian Kurz in einer Stellungnahme, nachdem das Robert Koch-Institut (RKI) Tirol am Freitag von der Liste der Virusvariantengebiete gestrichen hatte.

Kurz wertete dies als Zeichen, dass die Maßnahmen in Tirol gegen die Südafrika-Mutante gegriffen hätten. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen habe zum Erfolg beigetragen, betonte er. Mit Hilfe der EU waren zusätzliche Impfdosen an den Tiroler Bezirk Schwaz geliefert worden, um die ansteckendere Südafrika-Variante des Coronavirus mit einer Massenimpfung zurückzudrängen.

Die Beschränkung des Grenzverkehrs zwischen Tirol und Bayern seit Mitte Februar sei „eine enorme Belastung und für uns so nicht hinnehmbar“ gewesen, sagte Tirols Landeschef Günther Platter. „Nach intensiven Gesprächen in den letzten Tagen konnten wir Deutschland endlich davon überzeugen, die unverhältnismäßigen Grenzkontrollen zu beenden,“ erklärte er.

Update, 17.15 Uhr - Holetschek: Impfgeschwindigkeit in Bayern hat sich verdoppelt

Nach Angaben von Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) vom Freitag hat sich die Impfgeschwindigkeit in Bayern inzwischen verdoppelt. „Seit Beginn der Corona-Impfungen vor knapp drei Monaten haben wir 2.024.084 Impfdosen in Bayern verabreicht”, sagte er am Freitag. Inzwischen hätten 81 Prozent der Alten- und Pflegeheimbewohner mindestens eine Erstimpfung erhalten. In den Pflegeheimen liege die Impfbereitschaft des Personals bei 59 Prozent, in den Krankenhäusern bei 51,5 Prozent.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder deutete an, dass es dabei auch zu Änderungen der Impfreihenfolge kommen könnte, etwa bei der Impfung durch Betriebsärzte in Unternehmen. In Ostbayern werde dies bereits in Hotspots entlang der Grenze zum besonders betroffenen Tschechien praktiziert. „Das möchten wir Stück für Stück ausweiten”, sagte Söder.

Söder mahnte, es dürfe angesichts der neuen gefährlichen Lage keinen „Ermüdungsbruch” in der Bekämpfung der Pandemie geben. „Viele scheinen die Nerven auch zu verlieren”, sagte Söder und mahnte auch die Union: „Wer Nerven verliert, verliert ganz sicher auch Wahlen.”

Update, 16.40 Uhr - 52 Neuinfektionen im Raum Traunstein

Im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Gesundheitsamtes Traunstein liegen derzeit 766 aktive COVID-19-Fälle vor. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 149,4. Seit der letzten Pressemitteilung am 25. März sind beim Staatlichen Gesundheitsamt 52 Neuinfektionen eingegangen. Es liegen insgesamt 8306 bestätigte Fälle vor, die seit Beginn der Pandemie positiv getestet wurden.

Als genesen gelten mindestens 7345 Personen (23 Personen mehr seit der Meldung vom 25. März) .Beim Gesundheitsamt Traunstein ist seit der letzten Pressemitteilung keine Todesmeldung eingegangen. Damit liegen im Landkreis Traunstein unverändert insgesamt 195 Todesfälle in Zusammenhang mit COVID-19-Erkrankungen vor.

Derzeit werden in den Kliniken im Landkreis Traunstein 27 COVID-19-Patienten behandelt, davon 16 auf der Normalstation und 11 auf der Intensivstation.

Mittlerweile wurden im Landkreis Traunstein 17.449 Personen mit der Erstimpfung versorgt, davon haben bereits 8.149 Personen die Zweitimpfung erhalten. In der Kalenderwoche 12 hat der Landkreis Traunstein rund 4.800 Impfdosen erhalten. Alle impfwilligen Bürgerinnen und Bürger im Landkreis sind weiterhin aufgerufen, sich über das Onlineportal BayIMCO (www.impfzentren.bayern) für die Impfung gegen das Coronavirus anzumelden. Es können bis zu fünf Personen mit einer E-Mail-Adresse registriert werden.

Update, 16.07 Uhr - Tirol gilt für Deutschland nicht mehr als Virusvariantengebiet, Frankreich hochgestuft

Wegen stark steigender Corona-Infektionszahlen stuft die Bundesregierung Frankreich ab Sonntag als Hochinzidenzgebiet mit Testpflicht bei der Einreise ein.

Das österreichische Bundesland Tirol sowie Tschechien und die Slowakei werden gleichzeitig von der Liste der Virusvariantengebiete gestrichen, wie das Robert Koch-Institut am Freitag mitteilte. Damit wird ein wesentlicher Teil der Einreisebeschränkungen für diese Länder und Regionen aufgehoben.

Die Grenzkontrollen zu Tirol werden mit Sonntag um 0 Uhr auslaufen, wie die „Tiroler Tageszeitungen“ berichten.

Update, 15.26 Uhr - EU verhängt laut Medienberichten kompletten Exportstopp für Astrazeneca

Wie der „Focus“ berichtet, verhängt die Europäische Union ab sofort einen vorläufigen Exportstopp über das britisch-schwedische Vakzin Astreazeneca. Demnach sollen sämtliche in der EU produzierten Dosen nicht mehr ausgeführt werden dürfen. Das Exportverbot gelte laut EU-Binnenmarktkommissar Thierry Breton so lange, bis das Unternehmen seine Lieferverpflichtungen an die EU erfülle, berichtet der „Focus“ unter Berufung auf die Nachrichtenagentur „Reuters“.

Erst am Mittwoch sorgte der Fund von bislang unbekannten 29 Millionen Astrazeneca-Impfdosen in Italien für Ärger. Zurückgewiesen wurden indes vom Pharma-Unternehmen, dass der aufgefundene Impfstoff für den Export nach Großbritannien vorgesehen gewesen sei.

Update, 15.10 Uhr - 16 Neuinfektionen im Kreis Berchtesgadener Land - Inzidenz sinkt unter 100

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Berchtesgadener Land informiert, dass es seit gestern 16 weitere bestätigte COVID-19-Fälle im Landkreis gibt. Davon befand sich keine Person als direkte Kontaktperson in häuslicher Isolation. Die Gesamtzahl der seit März 2020 registrierten COVID-19-Fälle mit Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land steigt somit auf 4.799 (Stand RKI: 26. März, 00.00 Uhr). Nach derzeitigem Meldungsstand liegt der 7-Tage-Inzidenz-Wert für das Berchtesgadener Land bei 85,0 (Stand RKI: 26. März, 00.00 Uhr).

Von den insgesamt 4.799 COVID-19-Fällen sind mittlerweile 4.511 Personen wieder genesen und ihre Quarantänezeit ist ausgelaufen. Aktuell gibt es 190 aktive COVID-19-Fälle im Landkreis, davon 30 in Einrichtungen im Landkreis Berchtesgadener Land (dazu zählen Alten- und Pflegeheime, Gemeinschaftsunterkünfte, Kindergärten und Schulen). In den vergangenen 7 Tagen gab es insgesamt 90 neue COVID-19-Fälle.

Bei allen positiv getesteten COVID-19-Fällen ermittelt das Gesundheitsamt die Kontaktpersonen und leitet die notwendigen Maßnahmen ein, wie z. B. eine häusliche Quarantäne. Aktuell befinden sich 476 direkte Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne.

In den Kliniken im Berchtesgadener Land werden derzeit 17 COVID-19-Patienten stationär behandelt. Davon werden 4 Patienten intensivmedizinisch betreut. Hinweis: Einige dieser Patienten haben ihren Wohnsitz nicht im Berchtesgadener Land und gehören somit auch nicht zu der Gesamtgruppe der insgesamt bestätigten BGL-COVID-19-Fälle.

Aktuelle Informationen zum Impfzentrum

Das Impfzentrum Berchtesgadener Land erhält in der KW 13 eine Zuweisung von insgesamt 1.146 Dosen des Impfstoffs von Biontech/Pfizer. Zusätzlich dazu wird noch eine Sonderzuweisung von 1.170 Dosen des Herstellers Biontech/Pfizer geliefert, die für die Zweitimpfungen der Sonderzuweisung aus der KW 9 benötigt werden. Außerdem werden insgesamt 200 Dosen des Herstellers Moderna angeliefert, die allesamt für Zweitimpfungen verwendet werden. Beim Impfstoff des Herstellers von AstraZeneca erfolgt eine Sonderzuweisung von 300 Impfstoffdosen. Eine größere Zuweisung durch den Freistaat kann in der KW 13 nicht erfolgen, da der Impfstoff von AstraZeneca aktuell für die in der Ministerpräsidentenkonferenz beschlossenen Impfungen in den Hausarztpraxen zurückgehalten wird.

Insgesamt stehen dem Landkreis Berchtesgadener Land in der KW 13 somit 2.816 Impfstoffdosen für Erst- und Zweitimpfungen zur Verfügung.

Update, 13.59 Uhr - Landkreis Mühldorf meldet 24 neue Coronafälle und einen Todesfall

Im Zuständigkeitsbereich des Landkreises Mühldorf a. Inn ist eine weitere Person, die mit dem Corona-Virus infiziert war, verstorben. Seit der letzten Statusmeldung vom Donnerstag, 25. März gibt es 24 neue bestätigte Corona-Fälle (Stand: 26. März 2021, 0 Uhr). Aufgrund eines positiven Falles ist eine Gruppe des Kindergartens St.Rupert in Heldenstein in Quarantäne.

Im Landkreis Mühldorf liegen damit insgesamt 5072 bestätigte Fälle vor. Bislang wurden insgesamt 305 Fälle der britischen Virus-Mutation im Screening-Test sowie ein Fall der südafrikanischen Virus-Mutation nachgewiesen, darüber hinaus gibt es vier Verdachtsfälle auf die südafrikanische Variante. Derzeit gibt es im Landkreis Mühldorf a. Inn 224 aktive Fälle. Die Zahl der Verstorbenen, die mit dem Corona-Virus infiziert waren, beträgt 132. Die 7-Tage-Inzidenz liegt zum Stichzeitpunkt laut RKI (Stand: 26. März 2021, 3.08 Uhr) bei 116,5.

Mit Stand 26.03.2021 sind insgesamt 15.549 Personen mindestens einmal geimpft, davon 3938 in den Alten- und Pflegeheimen und 11.611 im Impfzentrum. 6219 Personen haben bereits die zweite und damit abschließende Impfung erhalten.

Update, 13.29 Uhr - Thüringer CDU-Politiker Hauptmann aus Partei ausgetreten

Nach seinem Rückzug aus dem Bundestag ist der CDU-Politiker Mark Hauptmann im Zusammenhang mit der Maskenaffäre auch aus der Partei ausgetreten. Dies geschehe mit sofortiger Wirkung, teilte der Landesverband Thüringen am Freitag mit. Damit komme Hauptmann der Aufforderung des Landesvorsitzenden Christian Hirte und des Landesvorstandes nach, hieß es.

Update, 12.37 Uhr - Söder und Blume zur Maskenaffäre - jetzt im Livestream!

Nach dem schweren Imageschaden für die Partei durch die Maskenaffäre will der CSU-Vorstand am Freitag ein schärferes Regelwerk für Mandatsträger beschließen. Ministerpräsident Markus Söder und Generalsekretär Markus Blume treten ab 12.30 Uhr vor die Kameras, und präsentieren die Ergebnisse!

Update, 13.23 Uhr - Soll Abgeordnetengesetz geändert werden?

Blume wird gefragt, ob im Zuge der Affären das Abgeordnetengesetze geändert werden sollen. Blume bejaht dies klar, man werde aber nicht nur abwarten, was die Parlamente beschließen, sondern unabhängig davon die Integritätserklärung vorantreiben und die Abgeordneten stärker in die Pflicht nehmen.

Update, 13.18 Uhr - Sind Modellregionen überhaupt tragbar - und braucht es strengere Lockdowns?

Jetzt kommt auch in dieser Pressekonferenz die Frage auf, ob die Modellregionen im Angesichte der steigenden Inzidenzen zu verteidigen seien - und ob es nicht strengere Lockdowns brauche.

Söder kritisiert in seiner Antwort zunächst die Entscheidung Berlins, die Notbremse auszusetzen. In Bayern gelte das „safety-management“ - man werde nichts öffnen und nichts lockern. Man werde am Ende der Osterferien eine „harte Bestandsaufnahme“ machen - und auch beurteilen, welche Position eher zugetroffen habe.

Update, 13.12 Uhr - Gibt es Münchner Wiesn?

Markus Söder sagt, dass es derzeit nicht absehbar sei, ob es dieses Jahr eine Wiesn geben könne. Die diesbezüglichen Sorgen halte er für gerechtfertigt. Er glaube auch, dass man in den nächsten 10 Tagen eine Steigerung der Inzidenzen erleben werde.

Der Ministerpräsident kommt auch auf Österreich zu sprechen: Dort seien jetzt - trotz der zahlreichen Testungen in den letzten Wochen - wieder Lockdowns in der Ostregion beschlossen worden, ungeachtet der vorherigen Öffnungen. Er spannt den Bogen zu den Oster-Beschlüssen in Deutschland: Es gelte nun, nicht aufgrund einer gegenwärtigen Stimmungslage zu vorschnellen Öffnungen zu greifen.

Update, 13.07 Uhr - Bezahlte Interessensvertretungen - wie ist der Stand?

Eine Journalistin fragt, ob die bezahlten Interessensvertretungen bislang in der CDU erlaubt waren. Blume sagt, dass die Interessensvertretungen nicht per se zu verurteilen seien - aber es müsse klar und transparent sein, was hier genau gemacht werde. Söder sagt, bei den genauen Grenzziehungen - war jetzt erlaubt sei, was nicht - sei Ziel, Impulse zu setzen. Manche Abgeordneten fühlten sich diskriminiert, obwohl sie sich regelkonform verhielten - etwa Freiberufler. Ein juristisches Konstrukt zu machen, habe sich diese Woche „aber bereits als sehr schwer erwiesen“.

Update, 13.03 Uhr - Verhaltenskodex: Das sagt Söder

Die CDU-Abgeordneten sollen ja einen Verhaltenskodex verabschieden, selbiges ist auch für die CSU-Abgeordneten im bayerischen Landtag angedacht. Eine Journalistenfrage bezieht sich auf den angeblichen Umstand, dass es Vorbehalte bei Abgeordneten gebe. Hintergrund: Der Text soll an manchen stellen nicht klar genug gewesen sei. Söder stellt klar, dass er sich hier klar erwarte, dass es zu keinen wesentlichen Verzögerungen komme.

Update, 12.57 Uhr: Blume am Wort: „Bin dankbar, dass Parteivorstand Vorschlägen gefolgt ist“

Generalsekretär Markus Blume spricht nun vor allem die beschlossenen Compliance-Regeln an. Er verspricht „umfassende Aufklärung“ in der Maskenaffäre. Man zeige „Null Toleranz“ bei verbotenen Tätigkeiten.

Update, 12.54 - Söder spricht von kritischer Phase für CDU - „müssen in den Red-Bull-Modus“

Bayerns Ministerpräsident spricht von großen Herausforderungen für die CDU im Angesichte der Bundestagswahl - man müsse vom „Kamillentee“ in einen „Red-Bull-Modus“ kommen. Er verlangt mehr Esprit, manche hätten sich schon zu sehr an den Gedanken gewohnt, dass die Unionsparteien regierten. „Es ist eine ernste, eine kritische Situation“ - es reiche nicht mehr, sich nur untereinander auszutauschen.

Update, 12.51 Uhr - Söder verlangt Maßnahmen-Paket für Klein- und Mittelstand

Söder verlangt, dass der Klein- und Mittelstand im Fokus zu beschließender Förderungs-Maßnahmen stehe. Auch für die Landwirtschaft gelte es, Impulse zu setzen.

Update, 12.49 Uhr - Markus Söder bezieht zu CDU-Umfragen Stellung

Markus Söder spricht in Anbetracht der bundesweiten Umfragewerte für die Union von einer „Kritischen Phase“, und spricht von einer Wechselstimmung.

Update, 12.46 Uhr - CSU beschließt Mehrpunkte-Plan

Wie Ministerpräsident Markus Söder bekanntgibt, hat die CSU einen Mehr-Punkte-Plan im Nachgang der Maskenaffäre beschlossen.

Punkt eins: Transparenz - Entscheidend sei für Freiberufler, dass das Amt Hauptaufgabe sei. Punkt zwei Integrität, Drittens die Sanktion, Viertens die Compliance, Fünftens die Stimmungslage - diese solle berücksichtigt werden.

Update, 12.13 Uhr - Kein Jahrmarkt und keine offenen Geschäfte am Lindlsonntag in Traunstein

Der traditionelle Jahrmarkt am Lindlsonntag, der heuer am 11. April in Traunstein stattgefunden hätte, muss aufgrund des verlängerten Lockdowns entfallen. Auch die Durchführung des verkaufsoffenen Sonntags ist daher nicht möglich. Dies teilte die Stadt Traunstein mit.

Um den Handel in der Innenstadt nach dem Ende des Lockdowns bestmöglich fördern zu können, hat Oberbürgermeister Dr. Christian Hümmer mit Vertretern des Handels eine Resolution verfasst. Gemeinsam fordern sie größere Spielräume für verkaufsoffene Sonntage und Abendöffnungen. Bisher ist für die Durchführung immer ein Anlass notwendig: ein Jahrmarkt, eine Messe oder Ähnliches. Ohne eine solche Veranstaltung ist es nicht erlaubt, die Geschäfte sonntags oder bis in die Nacht zu öffnen. Oberbürgermeister Dr. Hümmer: „Die Corona-Pandemie hat den Einzelhandel in den bayerischen Städten und Gemeinden wirtschaftlich schwer getroffen. Die Umsatzrückgänge waren und sind besorgniserregend.“

Update, 11.29 Uhr - Laut Insider: Bayerischer Corona-Impfgipfel am kommenden Dienstag

In der kommenden Woche soll es in Bayern einen Corona-Impfgipfel geben. Das hat Ministerpräsident und CSU-Chef Markus Söder am Freitag nach Angaben von Sitzungsteilnehmern in einer Schalte des CSU-Vorstands angekündigt. Demnach will die Staatsregierung am Dienstag mit Vertretern von Landkreistag, Städtetag, der Vereinigung bayerischer Wirtschaft und Hausärzten beraten, wie die Impfungen gegen das Coronavirus schneller möglich werden.

Ab 1. April sollen in Bayern schrittweise die Arztpraxen in das Impfmanagement integriert werden. Im April erwartet die Staatsregierung rund 2,3 Millionen Impfdosen für Bayern. Die Impfzentren sollen davon etwa 1,4 Millionen Impfdosen bekommen, die Arztpraxen 942 641.

Livestream: Spahn und Wieler informieren über Corona-Lage

Udpate, 11.05 Uhr - Sind die Hausärzte zu spät eingebunden worden?

Spahn verweist darauf, dass die Impfstoffe zum Teil schwierig zu behandeln sind - etwa jener von Biontech, der bei Minus 70 Grad gelagert werden müsse. Mittlerweile wisse man aber, dass man den Impfstoff auch ein paar Tage im Kühlschrank lagern könne - ein Wissen, das zu Beginn nicht vorgelegen habe. Nicht jede Arztpraxis sei auf diese Art der Lagerung, von der man angenommen habe, dass sie die einzig richtige sei, vorbereitet gewesen.

Zudem habe es zu Beginn eine Impfstoff-Knappheit gegeben, weshalb man hier auch nicht auf die Arztpraxen zugegangen sei. Nicht zuletzt habe es ein Priorisierungs-Konzept gegeben, dessen Durchführung in der Form in Arztpraxen nicht zu bewältigen gewesen sei.

Update, 11.04 Uhr - Werden wir - aufgrund der Mutationen - jemals die Pandemie bewältigen?

Aufgrund einer vorangehenden Äußerung Wielers kommt die Frage auf, ob man - angesichts der Mutationen - die Krise überhaupt jemals werde bewältigen können. Spahn und Wieler betonen, dass hier trotzdem sehr viel Zuversicht herrsche - es werde aber wahrscheinlich nicht ausreichen, sich „nur“ einmal impfen zu lassen. Jedenfalls könne man die mRNA-Impfstoffe gut an die Varianten anpassen.

Update, 10.58 Uhr - Gibt es Impfstoffe für Kinder?

Es taucht die Frage auf, ob des bereits Impfstoffe für Kinder gebe. Spahn verweist darauf, dass Impfstoffhersteller schon diesbezügliche Studien durchführten. Es sei aber verständlicherweise in diesem Fall äußerste Vorsicht geboten.

Update, 10.56 Uhr - Ist „Lockdown“ nicht gleich „Lockdown“

Ein Reporter fragt, ob der Begriff von Lockdown nicht zu weit gefasst sei - und verweist dabei auf Portugal. Dort habe man ja einen „echten“ Lockdown vollzogen. Wieler betont, dass man dies letztes Frühjahr auch in Deutschland gemacht habe.

Update, 10.52 Uhr - Sind 100.000 Neuinfektionen pro Tag denkbar? Und müssen Unternehmen in Test-Pflicht genommen werden?

Wieler meint, es wäre vorstellbar, dass wir es mit bis zu 100.000 Neuinfektionen pro Tag zu tun bekommen, wenn keine Maßnahmen zur Eindämmung ergriffen würden. Er verweist diesbezüglich auf eine Prognose.

Bei den Unternehmern meint Wieler, dass diese ja größtes Interesse an Tests hätten. Er kenne viele, die dies bereits machten.

Spahn verweist darauf, dass man Anfang März gesagt habe, dass die Selbstverpflichtung der Unternehmer ab 1. April umgesetzt werden solle, deshalb sei es im Sinne der Verlässlichkeit nicht zuträglich, jetzt bereits diese Pflicht einzufordern. Er appelliert aber auch an die Arbeitnehmer, diese Angebote dann auch umfassen anzunehmen.

Update, 10.46 Uhr - Erneut die Frage nach Ostern und Modellregionen

Die Frage kommt auf, ob der „Werkzeug-Koffer“ nicht schlecht bestückt sei, wenn man nach einem Jahr zu Ostern wieder zu solch einschränkenden Maßnahmen greifen müsse. Wieler betont, dass die britische Mutation einfach vor neue Herausforderungen stelle - es gebe auch mehr Tote. Man habe es schlicht mit einer ganz neuen Herausforderung zu tun. Deshalb müsse der Koffer auch stets genutzt werden.

Jens Spahn wird nach seinen vorherigen Ausführungen zu den Modellregionen gefragt: Es stünde nirgendwo im Beschluss, dass die Errichtung einer Modellregion an Inzidenzzahlen oder die Notbremse gekoppelt sei. Spahn sagt, das sei für ihn „eine Sache der Logik“.

Update, 10.44 Uhr - Berlin will Notbremse nicht ziehen? Das sagt Spahn

Ein Reporter fragt, was davon halten zu sei, dass Berlin die Notbremse nicht ziehen wolle - trotz der dort vorliegenden Inzidenzen. Spahn antwortet, dass er nur appellieren könne, die vorgesehenen Maßnahmen auch einzuhalten.

Update, 10.37 Uhr - Spielt Corona-Warn-App bei „Kontaktverfolgung“ eine Rolle?

Nun wird gefragt, ob die Corona-Warn-App bei der Kontaktverfolgung überhaupt eine Rolle spiele - ob nicht zu wenige Menschen teilnähmen. Spahn dazu: Noch mehr Teilnehmer wären natürlich besser. Aber es die Zahlen zeigten, dass die App grundsätzlich funktioniere. Außerdem kann man Leute warnen, die man nicht kenne - im Einzelfall mache dies durchaus Unterschiede. Zudem bekomme man über die App viel schneller an sein Testergebnis. Diese mache durchaus Sinn. Nicht zuletzt könne man auch Bekannte warnen, wenn man corona-positiv getestet worden sei.

Wieler ergänzt, dass es kein Werkzeug gebe, dass die anderen komplett ersetzen könne. Aber diese Werkzeuge ergänzen sich. Deshalb würde jeder, der die Corona-Warn-App verwende, dazu beitragen, die Pandemie schneller in den Griff zu bekommen.

Update, 10.33 Uhr - Frage nach Modellregionen

Die Frage wird aufgeworfen, ob es klug sei, nun Modellregionen für Öffnungen einzuführen - wo doch die Inzidenzen so hoch seien. Spahn sagt dazu, dass für diese Modellregionen ohnedies nur Regionen in Frage mit niedrigeren Inzidenzen in Frage kommen. Zudem sei es wichtig, mögliche Konzepte für Öffnungen auszuloten - natürlich in Übereinstimmung mit Hygiene- und Impf-Maßnahmen.

Er betont aber, dass sich die Notbremse nicht mit Modellregionen vereinbar sei.

Update, 10.28 Uhr - Was ist mit den nicht-verimpften Impfdosen?

Jetzt kommt die Sprache auf die nicht verimpften Impfdosen. In den vergangenen Wochen hatte es ja immer wieder Meldungen gegeben, dass größere Bestände an Impfdosen nicht verimpft würden. Spahn sagt dazu, dass nicht immer sofort verimpft werden könne. Wenn etwa Impf-Dosen am Montag ausgeliefert würden, könne nicht immer sofort am Montag mit dem Impfen begonnen werden.

Zweitens gebe es oft auch Verzüge in den Meldungen - zum Teil erhalte man noch Meldungen aus dem Januar. Es gebe in der zeitlichen Abfolge zwischen Auslieferung und Verimpfung. Er spreche sich aber auch für pragmatische Lösungen aus - ausgelieferte Dosen sollten innerhalb einer Woche verimpft werden, die Zeiten sollen auch reduziert werden.

Er spricht sich aber auch für Pragmatismus aus, diesen erlaube die Impf-Verordnung. Wenn etwa Dosen übrig blieben, könne man diese durchaus auch spontan an Über-70-Jährige verimpfen.

Update, 10.26 Uhr - Wieler: Lage wird sich verbessern

Nun startet die Frage-Runde der Presse. Wieler kündigt an, dass man nächste Woche eine Studie veröffentlichen werde, wonach die Lage sich dieses Jahr verbessern werde. Es gelte noch ein paar Monate durchzuhalten, wahrscheinlich werde man die Pandemie dieses Jahr noch unter Kontrolle bringen.

Update, 10.19 Uhr - Impfungen ersetzen keine Hygiene-Konzepte

„Dieses Virus nutzt jede Schwachstelle“ - Wieler sagt, dass man trotz der Impfungen sich nicht in falscher Sicherheit wiegen dürfe. Nach wie vor seien Hygiene-Maßnahmen strengstens einzuhalten.

Ein Wort zu Ostern: Wieler bedankt sich bei der Bevölkerung für ihr umsichtiges Verhalten - „wichtig ist aber, dass alle mitmachen“. Man solle die Tage zu Ostern nutzen, das Virus auszubremsen. Mobilität und Kontakte seien die Virus-Treiber. Er bittet, möglichst nicht zu verreisen - weder im Inland noch im Ausland - und nur im kleinsten Kreis zu feiern.

Man könne die dritte Welle nicht mehr verhindern - aber man könne sie abflachen.

Udpate, 10.13 Uhr - Wieler: „Diese Welle könnte schlimmer werden als die zuvor“

Jetzt RKI-Chef Lothar Wieler: Die Zahlen belegten, dass sich die Situation in den nächsten Wochen verschlechtern könnten. Grund dafür seien Mutationen, die zu schwereren Verläufen führten. Vor allem bei Berufstätigen und im privaten Bereich käme es zu mehr Ansteckungen - aber auch in Kitas.

Wieler warnt, dass das Gesundheitssystem überlastet werden könnte, wenn die Entwicklung anhalte. Wiederholt warnt er, dass die britische Corona-Mutation B 1.1.7 extrem gefährlich sei: „Diese Welle könnte schlimmer werden als die zuvor“.

Es gelte daher, die Hygiene- und Schutzmaßnahmen genauestens Einzuhalten. Auch der RKI-Chef appelliert, die Test-Angebote wahrzunehmen - und die Testergebnisse auch ernst zu nehmen.

Update, 10.11 Uhr - Spahn: „Ostern noch nicht so, wie wir wollen“

Die Tests sollen zu vorsichtigen Öffnungen führen, etwa für Theater-Besuche, Besuche in der Außengastronomie und bei Sport-Ereignissen.

Ostern könnten wir aber noch nicht so gestalten, wie wir wollten, so Spahn. Dazu seien die Inzidenz-Zahlen zu hoch. „Wir befinden uns aber bereits im letzten Teil des Marathons“. Er verstehe aber, dass es sich momentan um eine „sehr, sehr schwere Zeit“ - da die Pandemie schon so lange andauere.

Update, 10.07 Uhr - „Impftermine nicht verfallen lassen“

Jens Spahn ruft die Bürger dazu auf, die Impftermine nicht verfallen zu lassen. Die Ausbrüche in Pflegeheimen seien bereits deutlich zurückgegangen, auch schwere und schwerste Verläufe seien rückläufig.

Nun gelte es, die Vorerkrankten und über-70-Jährigen zu impfen. Der Bundesgesundheitsminister ruft weiters dazu auf, die Angebote zu Schnelltests wahrzunehmen. Man habe ein „nahezu flächendeckendes“ Angebot an Testzentren.

Update, 10.05 Uhr - Spahn appelliert an Länder und Menschen

Spahn appelliert an die Länder, die Maßnahmen ab Inzidenzen von 100 genauesten

Update, 10.03 Uhr - Einreiseverordnung tritt ab Montagabend in Kraft

Jens Spahn informiert zu Beginn der Pressekonferenz, dass die Einreiseverordnung Montagnacht in Kraft tritt. Zunächst war ja der Montag als Starttermin vorgesehen gewesen. Nach Rücksprache mit den Fluggesellschaften habe man sich aber dazu entschieden, den Termin um einen Tag zu verschieben.

Update, 09.55 Uhr - Live ab 10 Uhr - Spahn und Wieler informieren über Corona-Lage

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und RKI-Chef Lothar Wieler informieren regelmäßig über die aktuelle Corona-Lage in Deutschland. Die Pressekonferenz ist für 10 Uhr angesetzt - wir berichten live!

Update, 09.46 Uhr - Landkreis Altötting meldet 22 neue Corona-Fälle

Das Gesundheitsamt Altötting hat für seinen Zuständigkeitsbereich jetzt 22 neue Corona-Fälle gemeldet. Damit stieg die Zahl der Infizierten seit Pandemie-Ausbruch in Stadt und Landkreis Altötting auf insgesamt 4423 Personen (Stand: 25. März, 16 Uhr).

Aktuell gibt es im Landkreis 262 aktive Fälle. Die meisten Fälle gibt es derzeit in Altötting (39), Burghausen (38) und Burgkirchen (36). Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Altötting lag zum o.g. Zeitpunkt nach Angaben des Landratsamtes bei 123,7.

Update, 8.35 Uhr - Inzidenz in Kreis Berchtesgadener Land sinkt unter 100 - drei Todesfälle

Entwicklung der 7-Tage-Inzidenzen in der Region (Stand 26. März).

Erstmals nach zwölf Tagen hat der Landkreis Berchtesgadener Land bei der 7-Tage-Inzidenz die kritische 100er-Grenze wieder unterschritten. Der Wert fiel laut neuesten RKI-Zahlen (Stand: 26. März, 0 Uhr) von 103,8 auf 85,0. Bleibt dies nun zwei weitere Tage in Folge so, sind leichte Lockerungen im Landkreis möglich (laut Stufenplan). 

In den restlichen Städten und Kreisen haben sich die Zahlen unterschiedlich entwickelt: Die Stadt Rosenheim (von 122,7 auf 119,6) und der Landkreis Traunstein (von 152,8 auf 149,4) meldeten sinkende Zahlen. Gestiegen sind die Inzidenzen dagegen in den Kreisen Altötting (von 120,2 auf 123,7), Mühldorf (von 115,6 auf 116,5) und dem Kreis Rosenheim (von 94,9 auf 100,3). Zudem wurden drei weitere Todesfälle gemeldet - je einer aus den Landkreisen Rosenheim, Mühldorf und Altötting.

Update, 7.02 Uhr - 500 Euro Bußgeld für Sibler wegen Geburtstags-Fotos

Wissenschaftsminister Bernd Sibler (CSU) muss wegen eines mitten in der Pandemie entstandenen Geburtstags-Fotos mit mehreren Gratulanten ein Bußgeld von 500 Euro bezahlen. Das teilte das Landratsamt in Deggendorf am Donnerstagabend mit. Mehrere Medien hatten darüber berichtet. Das Zusammentreffen im Garten des Ministers in Plattling sei ein Verstoß gegen die Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung gewesen. Sibler hatte vor gut vier Wochen seinen 50. Geburtstag begangen und sich unter anderem mit dem Bürgermeister der Stadt für einen Zeitungsbericht fotografieren lassen.

Dafür war er bereits von Staatskanzleichef Florian Herrmann gerüffelt worden. Dieser sprach von einem „unglücklichen Vorgang“ und verwies auf die Vorbildfunktion von Politikern. Sibler selbst hatte damals erklärt, das besagte Foto sei im dienstlichen Kontext entstanden und zeige die offizielle Gratulation der Stadt Plattling, zudem seien bei diesem wenige Minuten dauernden Treffen an der frischen Luft die Abstands- und Hygieneregeln eingehalten worden.

RKI registriert 21.573 Corona-Neuinfektionen und 183 neue Todesfälle

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 21.573 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 183 neue Todesfälle verzeichnet. Das geht aus Zahlen des RKI vom Freitag hervor. Vor genau einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 17 482 Neuinfektionen und 226 neue Todesfälle verzeichnet.

Die Daten geben den Stand des RKI-Dashboards von 5.05 Uhr wieder, nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen des RKI sind möglich. Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag laut RKI am Freitagmorgen bundesweit bei 119,1 - und damit höher als am Vortag (113,3).

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 2.734.753 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 2.467.600 an. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 75.623.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Donnerstagabend bei 1,08 (Vortag 1,00). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 108 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

mw/mh/dpa

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