News-Ticker zur Corona-Pandemie

Spahn: Ende April/Anfang Mai in bis zu 100.000 Praxen impfen möglich

Jens Spahn
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Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU).

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Samstag, 27. März, im News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 110,1, Landkreis Rosenheim 105,6, Landkreis Traunstein 159,6, Landkreis Berchtesgadener Land 75,5, Landkreis Mühldorf 129,5, Landkreis Altötting 128,2 (Quelle/Stand: RKI, 27. März, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 3219, Landkreis Rosenheim 11.613, Traunstein 8310, Berchtesgadener Land 4811, Mühldorf 5117, Altötting 4448 (Quelle/Stand: RKI, 27. März, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 53, Landkreis Rosenheim 428, Traunstein 195, Berchtesgadener Land 98, Mühldorf 131, Altötting 190 (Quelle/Stand: RKI, 27. März, 0 Uhr)
  • Mindestens 75.780 Todesfälle in Deutschland (13.132 in Bayern)
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de

Die Fallzahlen im Überblick:

Update, 19.11 Uhr - Spahn: Ende April Anfang Mai in bis zu 100.000 Praxen impfen möglich

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn geht davon aus, dass Ende April/Anfang Mai 80.000 bis 100.000 Arztpraxen Coronavirus-Impfungen verabreichen könnten. Nach Ostern werde man beginnen, auch Hausärzte in die Impfkampagne einzubeziehen, sagte Spahn am Samstag bei einer Online-Diskussionsveranstaltung der Bundesregierung, bei der Bürgerinnen und Bürger Fragen stellen konnten. Derzeit impfen Hausärzte nur in Modellprojekten mit. An der geplanten Ausweitung auf Hausärzte sollen laut Spahn zunächst bis zu 50.000 Praxen beteiligt sein.

Betriebsärzte sollen erst nach Hausärzten dazu kommen, sagte Spahn. „Ich kann halt nur um Geduld bitten. Noch ist es zu knapp“, sagte er über den verfügbaren Impfstoff. Er finde es schwierig, jüngere Mitarbeiter von Unternehmen zu impfen, solange die Älteren noch nicht geschützt seien.

Update, 18.07 Uhr - BRK Rosenheim bietet an sechs Orten Schnelltests an

An sechs Standorten im Landkreis Rosenheim bietet das Bayerische Rote Kreuz (BRK) kostenlose Corona-Schnelltests an. Es sind dabei noch Kapazitäten frei, wie das BRK nun mitteilte. „Das regelmäßige Testen ist ein Baustein dazu, die
Pandemie schneller einzudämmen“, so Martin Schmidt, Kreisgeschäftsführer des BRK-Kreisverbands Rosenheim. Über die Internetadresse www.coronatest-rosenheim.de gibt es weitere Informationen sowie die Möglichkeit der Online-Anmeldung.Die Tests sind an folgenden Örtlichkeiten möglich:

  • Bad Endorf, Haus des Gastes, 83093 Bad Endorf, Bahnhofstr. 11
  • Bruckmühl, Rotkreuz-Haus, 83052 Bruckmühl, Dr.-Wilhelm-Glasser-
    Weg 2
  • Raubling, Rotkreuz-Haus, 83064 Raubling, Poststr. 10
  • Kiefersfelden, Rotkreuz-Haus, 83088 Kiefersfelden, Thierseestr. 7
  • Rosenheim, BRK-Kreisgeschäftsstelle, 83022 Rosenheim,
    Tegernseestr. 5
  • Bad Aibling, Bahnhofsgebäude, 83043 Bad Aibling, Bahnhofsplatz 40

Öffnungszeiten sind täglich von 11 bis 15 Uhr und von 16 bis 19 Uhr. Wichtig: Zum Termin bitte Ausweisdokument und Gesundheitskarte mitbringen sowie FFP2-Maske tragen. Wer bereits an COVID-19 erkrankt ist oder entsprechende Symptome zeigt, kann leider nicht getestet werden, ebenso Personen, die Blutverdünner nehmen oder unter Gerinnungsstörungen leiden.

Update, 16.55 Uhr - Gesundheitsminister Spahn hält weiteren Lockdown von zehn bis 14 Tagen für nötig

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hält einen weiteren Lockdown von 10 bis 14 Tagen für erforderlich. „Wenn wir die Zahlen nehmen, auch die Entwicklungen heute, brauchen wir eigentlich noch mal 10, 14 Tage mindestens richtiges Runterfahren unserer Kontakte, unserer Mobilität“, sagte Spahn am Samstag bei einer Online-Diskussionsveranstaltung der Bundesregierung, bei der Bürgerinnen und Bürger Fragen stellen konnten.

Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Samstagmorgen eine Sieben-Tage-Inzidenz von 124,9. Damit ist der Wert so hoch wie seit dem 19. Januar (131,5) nicht mehr.

Nötig sei ein Lockdown ähnlich wie an Ostern im vergangenen Jahr, sagte Spahn. Er selbst würde auch lieber Ostern im größeren Kreis der Familie, sagte er. „Aber es geht halt dieses Jahr noch nicht.“ Wenn es gelinge, diese Welle zu brechen bevor sie im April zu groß werde, dann seien anschließend auch Öffnungsschritte möglich wie in Städten und Regionen mit niedrigen Infektionszahlen wie in Tübingen.

Update, 16.40 Uhr - 12 neue COVID-19-Fälle im Berchtesgadener Land

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Berchtesgadener Land informiert, dass es seit gestern zwölf weitere bestätigte COVID-19-Fälle im Landkreis gibt. Davon befanden sich vier Personen als direkte Kontaktpersonen in häuslicher Isolation. Die Gesamtzahl der seit März 2020 registrierten COVID-19-Fälle mit Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land steigt somit auf 4.811 (Stand RKI: 27. März, 0 Uhr). Nach derzeitigem Meldungsstand liegt der 7-Tage-Inzidenz-Wert für das Berchtesgadener Land bei 75,5 (Stand RKI: 27. März, 0 Uhr).

Von den insgesamt 4.811 COVID-19-Fällen sind mittlerweile 4.546 Personen wieder genesen und ihre Quarantänezeit ist ausgelaufen. Aktuell gibt es 167 aktive COVID-19-Fälle im Landkreis, davon 25 in Einrichtungen im Landkreis Berchtesgadener Land (dazu zählen Alten- und Pflegeheime, Gemeinschaftsunterkünfte, Kindergärten und Schulen). In den vergangenen 7 Tagen gab es insgesamt 80 neue COVID-19-Fälle.

Bei allen positiv getesteten COVID-19-Fällen ermittelt das Gesundheitsamt die Kontaktpersonen und leitet die notwendigen Maßnahmen ein, wie z. B. eine häusliche Quarantäne. Aktuell befinden sich 469 direkte Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne.

In den Kliniken im Berchtesgadener Land werden derzeit 17 COVID-19-Patienten stationär behandelt. Davon werden vier Patienten intensivmedizinisch betreut. Hinweis: Einige dieser Patienten haben ihren Wohnsitz nicht im Berchtesgadener Land und gehören somit auch nicht zu der Gesamtgruppe der insgesamt bestätigten BGL-COVID-19-Fälle.

Update, 15.53 Uhr - 38 neue Fälle im Landkreis Mühldorf

Im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes Mühldorf gibt seit der letzten Statusmeldung vom Freitag, 26. März, 38 neue bestätigte Corona-Fälle (Stand: 27.März, 0 Uhr).

Das Gesundheitsamt ermittelt derzeit die Kontaktpersonen und leitet die notwendigen Maßnahmen ein. Derzeit gibt es in Stadt und Landkreis Mühldorf 250 aktive Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz liegt zum Stichzeitpunkt laut RKI bei 129,5.

Update, 15.07 Uhr - Regeln bei Einreise aus Tirol und Tschechien nicht sofort lockerer

Viele Einreisende aus Tschechien und Tirol müssen auch nach Wegfall der Einstufung als Virusvariantengebiet in der Nacht zum Sonntag noch verschärfte Quarantäne-, Test- und Anmeldepflichten erfüllen. Entscheidend sei, ob man sich in den vergangenen zehn Tagen in einem Virusvariantengebiet aufgehalten habe, teilte das bayerische Gesundheitsministerium am Samstag mit. Dies gelte auch, wenn das Gebiet zwischenzeitlich zurückgestuft worden sei, wie dies für Tschechien und Tirol mit Wirkung ab Sonntag 0 Uhr gilt.

Bei Einreisenden, die in den vergangenen zehn Tagen in einem Virusvariantengebiet waren, ist die Quarantäne mit 14 Tagen länger. Zudem können sie sich nicht fünf Tage nach Einreise freitesten.

Auch bei der Einreise gelten zunächst noch strengere Regeln: Wer in den zehn Tagen vor Einreise in einem Virusvarianten- oder Hochinzidenzgebiet war, muss schon bei der Einreise einen negativen Test vorlegen. Bei Einreise aus einem normalen Risikogebiet wäre dies auch nachträglich möglich. Dies ist vor allem für Tirol relevant, Tschechien ist noch Hochinzidenzgebiet. Zur Frage, ob es weiter Grenzkontrollen geben wird, verwies das bayerische Ministerium auf den Bund.

Update, 14.32 Uhr - Bereits viele Menschen in bayerischen Heimen geimpft: Besuchsregeln werden gelockert

Bewohner von Alten-, Pflege- und Behinderteneinrichtungen in Bayern können seit Samstag wieder mehr Besuch empfangen. Die Beschränkung auf eine Person pro Tag fällt weg, wie aus der aktuellen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung hervorgeht. Der Schritt wird damit begründet, dass in den Einrichtungen bereits sehr viele Menschen geimpft sind. Besucher müssen weiter einen aktuellen negativen Corona-Test vorlegen. Dies ist nun aber auch mit einem Selbsttest unter Aufsicht in der Einrichtung möglich.

Update, 13.40 Uhr - Polizei muss zahlreiche Corona-Partys auflösen

Egal ob Trinkgelage, Abschlussfeier oder Privatparty: In den letzten Tagen war die Polizei in der Region bei zahlreichen Einsätzen mit Bezug zur Corona-Pandemie gefordert. Dabei mussten die verschiedensten Feiern aufgelöst werden. Ein Überblick über die „Highlights“:

  • Corona-Party unter freiem Himmel in Traunstein: Am Freitagabend, 26. März, wurde der Polizei Traunstein eine laute Party mit etwa 10 bis 15 Personen im Stadtteil Haslach mitgeteilt. Dort würden Jugendliche lautstark feiern, hieß es. Als die Teilnehmer die anfahrenden Beamten entdeckten, flüchteten sie in alle Himmelsrichtungen. Sie hinterließen zahlreiche alkoholische Getränke, Fahrräder und Müll. Vier Jugendliche konnten noch angehalten und kontrolliert werden, sie wurden von der Polizei angezeigt. Zur Eigentumssicherung wurden ein in der Wiese aufgefundenes Mobiltelefon sowie vier Fahrräder sichergestellt.
  • „Versammlung“ in Rosenheimer Parkhaus: Gegen 3 Uhr am Samstagmorgen, 27. März, konnte die Polizei in einem Parkhaus in der Westerndorfer Straße mehrere feiernde Jugendliche feststellen. Als die Beamten anhielten, ergriffen einige der Partygäste sofort die Flucht. Mit Hilfe mehrerer Streifenwagenbesatzungen gelang es, einige Personen, alle im Alter zwischen 18 und 20 Jahren, festzustellen. Sie wurden angezeigt.
  • Nächtliche „Ausflüge“ in Rosenheim: Mehrere Personen wurden von der Rosenheimer Polizei in der Nacht auf Samstag - in der Zeit von 22 Uhr bis 5 Uhr - in der Innenstadt kontrolliert. Weil in dieser Zeit die Ausgangssperre gilt und die betroffenen Personen keine triftigen Gründe für ihren „Ausflug“ hatten, musste gegen insgesamt sieben Menschen ein entsprechendes Bußgeldverfahren eingeleitet werden.
  • Trinkgelage im Mangfallpark: Ein Trinkgelage löste die Polizei am Freitagabend gegen 19 Uhr im Mangfallpark Nord auf. Dort waren sechs Personen mit Bierflaschen angetroffen worden, ohne Abstände einzuhalten oder einen Mund-Nase-Schutz getragen zu haben. Die meist aus Rosenheim stammenden Personen im Alter zwischen 20 und 35 Jahren hatten sich zunächst uneinsichtig gezeigt, leisteten dem erteilten Platzverweis letztlich aber doch Folge. Auch sie erhielten entsprechende Anzeigen.
  • Münchner feiert 40. Geburtstag in Rosenheim: Kurz danach konnte am Freitagabend eine weitere, etwas größere Feier in unmittelbarer Nähe festgestellt werden. Dort hatten sich 15 Personen getroffen und gemeinsam den 40. Geburtstag eines Münchners gefeiert. Dabei waren keine Abstände eingehalten worden und die Teilnehmer der Feier stammten zumeist aus unterschiedlichen Hausständen. Platzverweise und Bußgeldverfahren waren die Folgen.
  • Polizei beendet „Abschlussfeier“: Eine Abschlussfeier anlässlich der bestandenen Lehrzeit bzw. nach Erhalt ihrer Meisterbriefe hielten mehrere Personen am Freitagabend in der Klepperstraße ab. Die Gruppe hatte sich dazu auf der Freifläche zwischen dem Mangfalldamm und der Klepperstraße getroffen und auch mehrere Fässer Bier aufgebaut. Die Polizei musste die Feier auflösen und gegen zehn Personen ein Bußgeldverfahren einleiten. Die zehn Teilnehmer stammten aus Stadt und Landkreis Rosenheim, teilweise aber auch aus München und Ebersberg.

Update, 12.25 Uhr - Corona-Party in Tirol beendet und Waffe sichergestellt

In Leutasch im Tiroler Bezirk Innsbruck-Land kam es am späten Freitagabend, 26. März, zu einem coronabedingten Polizeieinsatz. Über Notruf waren gegen 23 Uhr mehrere Meldungen eingegangen, wonach in einer Wohnung ein lautstarker Streit stattfinden sollte. Als die Beamten an der Wohnung eintrafen, fanden sie dort insgesamt vier Personen (drei Männer und eine Frau im Alter zwischen 18 und 21 Jahren) aus vier unterschiedlichen Haushalten vor - allesamt sichtlich alkoholisiert.

Das Quartett gab an, während einer „Feier“ in Streit geraten zu sein. Verletzt wurde niemand, allerdings erhielten alle Beteiligten Anzeigen wegen Verstößen gegen das österreichische Infektionsschutzgesetz. Die Party wurde von der Polizei aufgelöst. Im Zuge des Einsatzes konnten die Beamten außerdem einen CO2-Revolver sowie rund 700 Schuss Munition sicherstellen. Dafür erhielt der 21-jährige Wohnungsinhaber noch eine weitere Anzeige obendrauf. Zudem besteht gegen den Mann laut Polizei bereits ein rechtskräftiges Waffenverbot.

Update, 11.23 Uhr - 25 neue Fälle in Stadt und Landkreis Altötting

Das Gesundheitsamt Altötting hat für seinen Zuständigkeitsbereich nun 25 neue bestätigte Corona-Fälle gemeldet. Damit stieg die Gesamtzahl der Infizierten seit Pandemie-Ausbruch in Stadt und Landkreis Altötting auf insgesamt 4448 (Stand: 27. März, 0 Uhr). Derzeit gibt es in Stadt und Landkreis insgesamt 257 aktive Fälle - die meisten davon in Burgkirchen (37), Burghausen und Altötting (je 33) sowie in Neuötting (23). Die 7-Tage-Inzidenz betrug zum o.g. Zeitpunkt nach Angaben des Landratsamtes 128,2.

Update, 10.15 Uhr - Landkreis BGL erneut unter 100er-Grenze

Corona-Fallzahlen in Südostbayern (Stand: 27. März 2021).

Die Fallzahlen bzw. 7-Tage-Inzidenzen in den Städten und Kreisen der Region haben sich im Vergleich zum Vortag größtenteils nach oben entwickelt. Die Landkreise Rosenheim (von 100,3 auf 105,6), Traunstein (von 149,4 auf 159,6), Mühldorf (von 116,5 auf 129,5) und Altötting (von 123,7 auf 128,2) meldeten laut den neuesten RKI-Daten (Stand: 27. März, 0 Uhr) jeweils steigende Werte.

Leicht gesunken ist die Inzidenz in der Stadt Rosenheim von 119,6 auf 110,1. Besonders erfreulich: Im Landkreis Berchtesgadener Land fiel der Wert im Vergleich zum Vortag (85,0) um weitere rund zehn weitere Punkte auf 75,5. Sollte der Wert auch am Sonntag unter 100 liegen, sind laut Stufenplan weitere Lockerungen für die Bürger dort möglich. Weitere Todesfälle aus der Region wurden unterdessen nicht gemeldet.

Update, 8.50 Uhr - Holetschek appelliert an Reiserückkehrer

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) hat Reiserückkehrer dazu aufgerufen, sich ab sofort auf eine mögliche Corona-Infektion testen zu lassen: „Ich appelliere an die Bürgerinnen und Bürger, derzeit nicht in den Urlaub zu fahren: Das Virus kennt keine Landesgrenzen und keine Osterferien. Wer dennoch reist, sollte sich testen lassen – schon bevor ab Dienstag die Corona-Testpflicht vor der Einreise per Flugzeug gilt: An den drei bayerischen Flughäfen in München, Nürnberg und Memmingen gibt es ausreichend kostenlose Testmöglichkeiten bei der Ankunft.“

Der Minister fügte hinzu: „Allein im März dieses Jahres wurden schon mehr als 40.000 Reise-Rückkehrer in Bayern getestet. Weitere Informationen finden Reisende auf der jeweiligen Flughafen-Seite. Die Testkapazitäten können bei hoher Auslastung rasch erweitert werden.“ Holetschek verwies zudem darauf, dass mittlerweile Apotheken das kostenlose Corona-Testangebot in Bayern ergänzen. Auch die lokalen Testzentren in allen Landkreisen und kreisfreien Städten stehen neben Apotheken und Ärzten zur Verfügung. Das bayerische Gesundheitsministerium hat dazu eine Übersicht auf seiner Webseite veröffentlicht.

Über 20.000 neue Corona-Fälle in Deutschland

Die Infektionslage in Deutschland verschärft sich weiter. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag laut den neuesten Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) zuletzt bei 124,9 (Stand: 27. März, 0 Uhr). Damit ist der Wert so hoch wie seit dem 19. Januar (131,5) nicht mehr. Am Freitag hatte das RKI die Inzidenz noch mit 119,1 angegeben, vor zwei Wochen lag sie bei 76,1.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI insgesamt 20.472 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden, wie es am Samstagmorgen hieß. Zudem wurden innerhalb eines Tages 157 neue Todesfälle verzeichnet. Vor genau einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 16.033 Neuinfektionen und 207 neue Todesfälle verzeichnet (News-Ticker Freitag, 26. März).

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 2.755.225 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 2.477.500 an. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 75.780. In Bayern kamen elf weitere Todesfälle hinzu (gesamt nun 13.132).

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht bei 1,14 (Stand: 26. März; Vortag 1,08). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 114 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor acht bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

mw/fgr/dpa

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