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75 Meter weit mitgeschleift

Lkw kracht auf A99 bei Oberschleißheim in Polizeiauto

Polizeiauto nach Lkw-Crash mit Totalschaden
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Polizeiauto nach Lkw-Crash mit Totalschaden

Eigentlich war die Polizei nur vor Ort um eine Unfallstelle zu sichern, doch dann wurden sie von einem Lkw überrascht, der plötzlich ihr Auto rammte.

Die Pressemitteilung der Polizei im Wortlaut:

München - Am Montag (10. Mai) gegen 10:25 Uhr, sicherte eine Streife der Verkehrspolizeiinspektion Freising (Polizeipräsidium Oberbayern Nord) auf der A 99 in Fahrtrichtung Stuttgart zwischen Neuherberg und dem Autobahndreieck Feldmoching einen Pannen-LKW ab. Dieser war liegengeblieben und stand auf dem Standstreifen. Die beiden Beamten stellten zur Absicherung ihren uniformierten 5er BMW mit eingeschaltetem Blaulicht und Signalanlage am rechten Fahrbahnrand ab. Nun sicherten sie die Gefahrenstelle durch das Aufstellen eines Warndreiecks und Pylonen ab.

Zu diesem Zeitpunkt befuhr ein 51-jähriger Kraftfahrer den rechten Fahrstreifen der Autobahn. Er fuhr frontal auf das abgestellte Polizeifahrzeug auf, drückte dieses nach rechts gegen die Leitplanke und schleifte dieses auf einer Länge von rund 75 Metern entlang der Leitplanke. Erst als der Sattelzug wieder nach links auf den ersten Fahrstreifen lenkte, kamen das Polizeifahrzeug an der Leitplanke und der Sattelzug auf dem rechten Fahrstreifen zum Stehen. Durch das besonnene Handeln der eingesetzten Beamten und das weit nach hinten versetzte Absicherungsfahrzeug wurde bei dem Verkehrsunfall niemand verletzt. Am Polizeifahrzeug entstand Totalschaden. Durch herumfliegende Trümmerteile wurde bei dem Unfall ein VW beschädigt, der auf dem Mittelfahrstreifen unterwegs war. Insgesamt entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 60.000 Euro. Das Polizeiauto war ein Totalschaden, der schwer beschädigte Sattelzug musste ebenfalls abgeschleppt werden.

Für die Dauer der Unfallaufnahme und die Bergung der Fahrzeuge musste der rechte Fahrstreifen komplett gesperrt werden. Hierdurch kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Weil es Anzeichen gibt, dass der Fahrer der Sattelzugmaschine kurz vor dem Unfallzeitpunkt in einen sogenannten Sekundenschlaf fiel, ermittelt die Münchner Verkehrspolizei nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs.

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Pressemitteilung des Polizeipräsidiums München

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