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Verfahren eingestellt

Verschwendung öffentlicher Gelder: LMU-Vizepräsident lässt sich für 64.000 Euro mit Taxi durch die Gegend kutschieren

Skandal um einen LMU-Vizepräsidenten: Er soll für Taxifahrten rund 64.000 Euro an öffentlichen Geldern verschwendet haben.

München - In der Affäre wurde das Verfahren gegen den Vizepräsident der Elite-Uni gegen eine Geldstrafe eingestellt. Die Landesanwaltschaft teilte in einer Begründung am Dienstag mit, dass die Schuld des Beamten als gering einzustufen sei. Im Fokus standen bei der Verhandlung Taxikosten in Höhe von sage und schreibe 64.000 Euro. Diese hatte sich der Mann für Fahrten von seinem Dienstort nach Hause erstatten lassen. Zuerst hatte die „Süddeutsche Zeitung“ über den Fall berichtet.

Rechnungshof äußert Verdacht

Bereits 2020 hatte der Bayerische Oberste Rechnungshof in einem Bericht die mutmaßliche Verschwendung von öffentlichen Geldern durch die Ludwigs-Maximilians-Universität bemängelt - darunter auch die oben genannten Taxikosten eines Vizepräsidenten. Von diesen hat die Münchener Uni derer fünf. Das Dienstvergehen sei unter anderem deshalb nur minder schwer, weil es entsprechende Dienstreisegenehmigungen gegeben habe, teilte die Landesanwaltschaft am Dienstag mit. Die Behörde ist unter anderem für Dienstvergehen von Beamten zuständig.

Angelegenheit für LMU erledigt

Bereits im Juli hatte der Mann einen vierstelligen Betrag an eine gemeinnützige Einrichtung gezahlt. Das teilte die zuständige Justizbehörde mit. Die Feststellung der geringen Schuld war Voraussetzung für die Einstellung des Verfahrens. Die Angelegenheit sei für die Universität damit erledigt, so die LMU. Laut Landesanwaltschaft laufen in dem Zusammenhang keine weiteren Disziplinarverfahren.

Die Staatsanwaltschaft hatte in dem Zusammenhang auch gegen den Vizepräsidenten wegen des Verdachts der Untreue ermittelt, die Ermittlungen wurden aber gegen eine Zahlung von 1500 Euro eingestellt.

fgr/dpa

Rubriklistenbild: © dpa/red

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