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Lokal handeln - Klimaschutz in der Stadt

Die Vorsitzenden des Bayerischen Städtetages im Kreuzverhör
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Noch vor dem Beginn des Städtetages stellen sich der zweite Vorsitzende Michael Sedlmair, Hans Schaidinger und Bad Reichenhalls Oberbürgermeister Herbert Lackner den Fragen der Presse.

Bad Reichenhall - Einmal im Jahr kommen die Vertreter von 25 kreisfreien Städten, 27 Großen Kreisstädten und über 200 weiteren kreisangehörigen Städten und Gemeinden zusammen - diesmal in Bad Reichenhall.

Der Bayerische Städtetag tagt am Mittwoch und Donnerstag in Bad Reichenhall. Im Mittelpunkt der Diskussionen steht diesmal das Thema "Lokal handeln - Klimaschutz in der Stadt". Noch vor den tragischen Ereignissen in Japan habe man sich für dieses Thema entschieden, erklärte der Vorsitzende Hans Schaidinger. "Wir haben das Ohr viel näher an den Bedürfnissen der Bürger vor Ort und das gilt auch für das Thema Klimaschutz", begründete der Regensburger Oberbürgermeister.

Drei Stunden lang werden die Teilnehmer am Mittwochnachmittag über "Risiko Klimawandel - Was können Städte und Gemeinden tun?" diskutieren. Zuerst spricht Peter Hoppe von Munich RE über dieses Thema, anschließend stellt sich ein namhaftes Podium - unter anderem mit Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil - der Diskussion.

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"Wir müssen uns drei Herausforderungen stellen", erklärte Schaidinger. "Erstens müssen wir uns im Bereich der regenerativen Erzeugung stärker aufstellen. Zweitens muss für die Verteilungs- und Hochspannungsnetze eine intelligente Regelung geschaffen werden. Und drittens muss die Akzeptanz vor Ort für Windkraft- und Biomasseanlagen sowie für das Leitungsnetz geschaffen werden." Ihm sei bewußt, dass das die Kommunen allein nicht schaffen könnten, so der Vorsitzende weiter. Deshalb habe man den Freistaat Bayern aufgefordert, ein Energiekonzept zu erstellen, dass dann mit dem Bayerischen Städtetag diskutiert und abgestimmt werden soll.

Wie die Ziele vor Ort umgesetzt werden können, wollen die Verantwortlichen am Mittwoch diskutieren. Das Diskussionspapier umfasst 56 Seiten, auf denen auch das Beispiel der Fernwärmenutzung der RupertusTherme Bad Reichenhall von der Saline genannt wird.

Am Donnerstag wollen die Vertreter der Städte einen neuen Vorsitzenden wählen bevor Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer eine Rede halten wird.

cz

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