Lovestory 2.0 auf der Wiesn

Wiesn-Besucher erhält Liebesbrief und stürmt trotz Schmerzen seiner Verehrerin hinterher

München - Auf dem Münchner Oktoberfest passiert täglich allerlei: Auch die Sanitäter hatten am Dienstag wieder die Hände voll zu tun. Eine Liebesgeschichte und ein kleiner verängstigter Junge bleiben ihnen wohl in Erinnerung:

Pressemeldung im Wortlaut:

Nachdem wir bei regnerischen, kühlen Wetter eher sanft in die erste Wiesn-Woche starteten, zeigte das sonnige, warme Wetter am Dienstag (24. September) seine Wirkung: Unser medizinisches Team versorgte 319 Patienten in der Sanitätswache. Besonders auffällig war die höhere Anzahl älterer Personen, die aufgrund von Kreislauf-Problemen die Sanitätswache aufsuchten. Wir raten daher grundsätzlich, nicht nüchtern (in Bezug auf Essen) auf die Wiesn zu gehen, dazwischen Wasser zu trinken und an Sonnenschutz zu denken.

Und schon wieder eine Lovestory

Der circa 19-jähriger Engländer John benötigte nach einer Schnittverletzung am Knie eine Wundnaht. Noch während er zur Behandlung in der Sanitätswache war, hinterlegte eine Australierin ein kleines Briefchen mit einer Liebesbotschaft sowie ihren Kontaktdaten für ihn an unserem Infopoint. Da die Kolleginnen unseren Patienten direkt über sein potentielles Liebesglück benachrichtigten, hatte er es plötzlich sehr eilig! Um seine neue Liebe am Flughafen noch abzufangen, biss er die Zähne zusammen und stürmte trotz Schmerzen auf und davon.

Am Montag ereignete sich die erste große Liebesgeschichte auf der Wiesn 2019: Ein Österreicher hatte sich "Hals über Kopf verliebt" und machte einer Wiesn-Sanitäterin einen Heiratsantrag.

Blauer Handschuh-Elefant beruhigt verletztes Kleinkind (4)

Auch Kinder sind immer wieder als kleine Patienten in der Sanitätswache der Aicher Ambulanz Union. Nach einer wilden Fahrt suchte uns eine Mutter mit ihrem Sohn auf, der noch im Taumel nach seiner Achterbahnfahrt gegen ein Schild gelaufen war. Da es für den vierjährigen Chinesen sein erster Besuch in einem klinikähnlichen Betrieb war, überforderten ihn die zahlreichen Eindrücke, sodass er bitterlich weinte. In einem letzten Versuch der Aufheiterung bastelte das Team des Behandlungsraumes kurzerhand aus einem Handschuh einen Elefanten. Und dieser zeigte sofort seine Wirkung: Gut abgelenkt durch seinen kleinen blauen Freund war auch eine Behandlung der Beule am Kopf problemlos möglich.

Pressemeldung Aicher Ambulanz Union

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa (Symbolbild)

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