Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Nach der Haft ist vor der Haft

Direkt an der Flugzeugtür am Münchner Flughafen: Mann (35) wird nach Stadelheim abgeführt

Bundespolizisten am Flughafen
+
Mehrmals täglich ziehen Bundespolizisten am Münchner Airport mit Haftbefehl gesuchte Männer und Frauen aus dem Verkehr. Am Dienstag musste ein 35-Jähriger aus der Haft in Spanien gleich direkt wieder in Haft in Deutschland.

Nach der Haft ist vor der Haft. Ein 35-Jähriger kam gerade direkt aus der Haft in Spanien im Erdinger Moos an, schon musste er wieder ins Gefängnis.

Die Polizeimeldung im Wortlaut:

Flughafen München – Nach der Haft ist vor der Haft. Ein 35-Jähriger kam gerade direkt aus der Haft in Spanien im Erdinger Moos an, schon musste er wieder ins Gefängnis. Bundespolizisten haben den Deutsch-Polen am Dienstag (23. August) festgenommen und anschließend nach München-Stadelheim eingeliefert, gleich nachdem dieser von spanischen Kollegen direkt aus einer dortigen Haftanstalt im Erdinger Moos angeliefert worden war. Der Nordrhein-Westfale war von der Justiz in NRW bundesweit wegen eines Verstoßes gegen internationale Gesundheitsvorschriften mit Vollstreckungshaftbefehl gesucht worden.

Der gebürtige Pole war vom Strafbericht Nr.2 in Barcelona offenbar wegen einer „Straftat gegen die Gesundheit von notorischer Bedeutung, mit Substanzen, die keine ernsthaften Gesundheitsschäden verursachen“ zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und zwei Monaten verurteilt worden. Nachdem er offenbar deshalb seit Oktober 2020 im Südosten der iberischen Halbinsel die angesetzte Haftstrafe abgesessen hatte, haben die spanischen und deutschen Justizbehörden sich vor ein paar Wochen wohl darauf verständigt, dass der Verurteilte den Rest der Strafe in einer deutschen Hafteinrichtung absitzen solle. Gesagt, getan. Also haben spanische Polizisten den Lüdenscheider in ein Flugzeug gepackt und nach München begleitet.

Im Erdinger Moos haben Bundespolizisten den 35-Jährigen dann direkt an der Flugzeugtür aus den spanischen Händen übernommen und ihm den Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft in Hagen eröffnet. Anschließend haben die deutschen Grenzpolizisten den Festgenommenen in die Münchner Haftanstalt gebracht. Von dort aus wird er auf Antrag der Hagener Strafverfolger in den nächsten Tagen in die Justizvollzugsanstalt Hagen umziehen, wo er den Rest der 38-monatigen Haftstrafe verbüßen muss.

Pressemeldung der Bundespolizei Flughafen München

Kommentare