Ins Schleudern geraten

Mann bricht durch Heckscheibe auf Autobahn

Waldaschaff - Am Freitag geriet ein Auto auf der A3 ins Schleudern und krachte gegen die Leitplanken. Der Fahrer wurde durch die Heckscheibe geschleudert und lag mitten auf der Autobahn.

Da hatten anscheinend gleich zwei Schutzengel ihre schützenden Schwingen über einen aus Hessen stammenden Autofahrer gehalten: Erst überstand der 42-Jährige am Freitagfrüh bei einem Unfall auf der Autobahn Würzburg-Frankfurt bei Waldaschaff den Aufprall auf zwei Leitplanken leicht verletzt.

Dann verhinderte ein umsichtiger Lastwagenfahrer, dass der bei dem Aufprall auf die Fahrbahn geschleuderte Hesse von seinem Transporter überrollt wurde, wie die Polizei Würzburg berichtete. Der 42-Jährige erlitt bei Unfall lediglich Prellungen, seine 33 Jahre alte Beifahrerin kam mit einer Kopfplatzwunde davon.

Nach Polizeiangaben war der aus dem Rheingau-Taunus-Kreis stammende Autofahrer auf dem abschüssigen Autobahnabschnitt zwischen den Abfahrten Weibersbrunn und Waldaschaff (beide Landkreis Aschaffenburg) plötzlich ins Schleudern geraten. Dabei prallte er zunächst nach links gegen die Mittelleitplanke, anschließend nach rechts gegen die Außenleitplanke.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der 42-Jährige durch die Heckscheibe auf die Fahrbahn geschleudert. Einem sich von hinten nähernden Lastwagenfahrer gelang es in letzter Sekunde, seinen Transporter vor dem auf der Fahrbahn liegenden Verletzten zu stoppen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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