Taucher und Helikopter im Einsatz

Mann geht in Riemer See unter - Vielzahl an Einsatzkräften findet keine Spur

München - Im Riemer See ist am Sonntag (9. August) ein Schwimmer untergegangen und nicht wieder aufgetaucht. Obwohl Taucher und auch Hubschrauber ihn suchten, fehlt von ihm noch jede Spur

Update, 13. August - Suche nach vermisster Person geht weiter

Wie bereits berichtet, wurde am Sonntag, 9. August, gegen 17:30 Uhr, durch einen Mitarbeiter der Wasserwacht am Riemer See mitgeteilt, dass eine männliche Person im See untertauchte und nicht mehr an die Oberfläche kam. Bei den ersten Rettungsmaßnahmen konnte die Person nicht gefunden werden.

Am Dienstag, 11. August, von 6 Uhr bis 8.30 Uhr, wurde durch technisch eEinsatzkräfte der See mittels einem Sonargerät nochmals abgesucht. Dabei konnten 13 Stellen im See festgestellt werden, die am Mittwoch, 12. August von 6 Uhr bis 14 Uhr, durch Polizeitaucher überprüft wurden.

Bei den Feststellungspunkten handelte es sich nach Überprüfung lediglich um Objekte ,zum Beispiel Röhren, Betonquadrate oder einer Tauchglocke.

Bei den mehrtätigen Suchmaßnahmen wurde bisher keine vermisste oder untergegangene Person gefunden. Es war eine Vielzahl an Einsatzkräften, wie Polizeitaucher, Einsatzboote und der Polizeihubschreiber eingesetzt.

Pressemeldung Polizeipräsidium München

Erstmeldung:

Am 9. August um 17.30 Uhr sah der Wachleiter der Wasserwacht München-Riem einen Schwimmer, der offensichtlich Schwierigkeiten hatte, sich über Wasser zu halten.

Der Mann geriet mehrfach mit dem Kopf unter Wasser, weswegen die Wasserwacht München-Riem direkt einen Notruf absetzte. Die diensthabende Wachmannschaft reagierte sofort, um dem Schwimmer zu helfen. Wasserretter und ein Taucher fuhren mit dem Rettungsboot zur Unglücksstelle, setzten eine Markierungsboje für die nachrückenden Einsatzkräfte und suchten sofort den Bereich unter Wasser ab.

Die Feuerwehr München, DLRG, Rettungsdienst und Polizei unterstützten schon Minuten später die Einsatzkräfte der Wasserwacht mit weiteren Einsatzkräften. Acht Taucher suchten im Wasser, zwei Helikopter aus der Luft in der Hoffnung den Mann zu finden und auch ein Sonar wurde durch die Wasserwacht eingesetzt.

Trotz der schnellen Reaktion der Helfer und der umfangreichen Suche, musste der Einsatz leider, nach fast zwei Stunden, ohne Erfolg abgebrochen werden. Der vermutlich untergegangene Mann konnte nicht gefunden werden.

Die Kreiswasserwacht München schließt ihren Einsatzbericht mit einem dringenden Appell: „Wir appellieren immer wieder an die Baderegeln, von denen eine besagt: „Schwimme lange Strecken nie allein.“ Sollte ein Schwimmer in Not geraten, kann ein Freund, der ihn begleiget schnell Hilfe leisten, bevor es zu solch einem Unglück kommt.“

mh/Kreiswasserwacht München

Rubriklistenbild: © Kreiswasserwacht München

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