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Fahndung von Bundes- und Landespolizei läuft

Noch immer flüchtig: Mann geht in München mit Messer auf Passanten los

Nach diesem Mann fahndet die Münchener Polizei
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Nach diesem Mann fahndet die Münchener Polizei

Am Mittwochmittag (22. September) kam es im Hauptbahnhof München zu einer Körperverletzung und einer versuchten gefährlichen Körperverletzung mit einem messerähnlichen Gegenstand. Fahndungen nach dem unbekannten Täter sind eingeleitet. Zudem bittet die Bundespolizei eine Frau, die der Unbekannte mit einem Fahrrad an der Rolltreppe am Ausgang Arnulfstraße angefahren hat, sich zu melden.

Update, 29. September - Bundespolizei veröffentlicht neue Bilder

Nachdem sich die Geschädigte des Zeugenaufrufes vom 22. September gemeldet hat, ist der tatverdächtige Mann weiterhin flüchtig. Neue Bilder der Überwachungskameras zeigen, wie gefährlich sich die Situation darstellte.

Bereits am 22. September initiierte die Bundespolizeiinspektion München einen Zeugenaufruf, nachdem ein bisher Unbekannter mit einem machetenartigen Messer auf einen Reisenden losging. Verletzt wurde wie durch ein Wunder niemand, jedoch wirkte der Tatverdächtige auf Zeugen aggressiv und unberechenbar, sodass eine andauernde Gefährdung für Bürger durch ihn nicht ausgeschlossen werden kann.

Obwohl bisher viele Hinweise bei der Bundespolizeiinspektion München eingingen, führte keine Spur zum Täter. Aus diesem Grund bittet die Bundespolizei erneut um Hinweise aus der Bevölkerung, die zum Ergreifen des Täters führen könnten. Hierbei könnte auch das mitgeführte Fahrrad wichtig sein. Es handelt sich um ein neu- und hochwertiges, dunkelblaues Rennrad der Marke Triban, welches ausschließlich über die Firma DECATHLON vertrieben wird. Die Bundespolizeiinspektion ist für Hinweise unter der Telefonnummer 089 515 550 1111 rund um die Uhr erreichbar.

Erstmeldung:

Pressemitteilung im Wortlaut:

München - Gegen 11.20 Uhr schob ein bisher Unbekannter sein Fahrrad im Hauptbahnhof München vom Bahnsteig am Gleis 26 kommend in Richtung Ausgang Arnulfstraße. Im Bereich der Rolltreppe touchierte er mit dem Vorderreifen eine Frau, die gerade die Rolltreppe benutzen wollte. Es kam zu einem Wortgefecht, in dem der Unbekannte der Frau mit der Hand ins Gesicht schlug.

Dies bekam ein 56-Jähriger aus Bremen mit, der daraufhin couragiert eingriff. Er ergriff dessen Umhängetasche und versuchte den Mann aufzuhalten. Dabei kam es zu einem Gerangel, in dessen Folge der Unbekannte einen messerähnlichen Gegenstand aus einer am Gürtel seiner Hose befestigten Messerscheide zog. Damit bedrohte er den 56-Jährigen und dessen Begleiter und ließ es auch mehrmals durch die Luft kreisen. Der 56-Jährige stürzte zu Boden, sein Begleiter wich zurück; beide blieben unverletzt. Der Unbekannte ergriff seine am Boden liegende Umhängetasche und ergriff die Flucht aus dem Hauptbahnhof in Richtung Bahnhofplatz/Elisenstraße. Das mitgeführte Fahrrad ließ er zurück.

Personenbeschreibung

Der Täter konnte trotz intensiver Nahbereichsfahndung von Landes und Bundespolizei bisher nicht gefasst werden. Nach ihm wird weiter gefahndet. Die Bundespolizei ermittelt gegen den Unbekannten wegen Körperverletzung und versuchter gefährlicher Körperverletzung. Er wird wie folgt beschrieben: Ca. 180 cm groß, etwa 30 Jahre alt, fast schulterlange dichte, stark gewellte, braune Haare mit Mittelscheitel und einen Musketierbart. Er trug eine hellblaue Jeans, ein hellblaues Hemd sowie einen knielangen blauen Mantel und eine schwarze Umhängetasche, die er vor dem Vorfall vor der Brust trug.

Zudem sucht die Bundespolizei nach der Frau, die der Unbekannte angefahren und die er geschlagen hatte. Sie war ca. 60 Jahre alt, etwa 165 bis 170 cm groß, mit graumelierten Haaren und rotumrandeter Brille. Sie trug eine lange rote Jacke, hellblaue Jeans sowie schwarze Schuhe. Am Rücken hatte sie einen schwarzen Trekking-Rucksack umgebunden.

Wer sachdienliche Hinweise zu der Zeugin bzw. dem Täter geben kann, wird gebeten umgehend die Polizei bzw. die Münchner Bundespolizei unter 089/515550-1111 zu verständigen. Vorsicht! Der Gesuchte ist bewaffnet und verhielt sich äußerst aggressiv.

Pressemitteilung Bundespolizei München

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