Beschwerde unbegründet

Maria Baumer: Verlobter bleibt in Haft

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Der Verlobte von Maria Baumer bleibt in Haft - seine Haftbeschwerde wurde vom Landgericht Regensburg abgewiesen.

Regensburg - Der Verlobte von Maria Baumer bleibt in Untersuchungshaft. Das hat das Landgericht Regensburg entschieden. Die Haftbeschwerde des Verteidigers sei unbegründet.

Im Fall der toten Maria Baumer aus Regensburg bleibt der tatverdächtige Verlobte in Untersuchungshaft. Das Landgericht habe die Haftbeschwerde des Verteidigers als unbegründet verworfen, sagte Gerichtssprecher Johann Piendl am Mittwoch. Der 28-Jährige wird des Totschlags verdächtigt. Das Ermittlungsverfahren werde fortgeführt, bis über eine Anklage entschieden sei, sagte Piendl.

Pilzsammler hatten das Skelett von Maria Baumer Anfang September in einem Wald bei Regensburg gefunden. Die 26-Jährige war seit Mai 2012 vermisst worden. Die Todesursache konnte nach Angaben der Polizei nach so langer Zeit nicht mehr festgestellt werden.

Wie die Ermitteler dem 28-Jährigen auf die Schliche kamen, wollen sie bislang nicht sagen. Der Mann hat sich bislang nicht zu den Vorwürfen geäußert. Der Anwalt des Verdächtigen legte Beschwerde ein, weil er die Indizien für eine Haft nicht für ausreichend hält.

Das Paar hatte zusammengelebt und konkrete Hochzeitspläne. An dem Tag, an dem die Einladungen verschickt werden sollten, verschwand die 26-Jährige - Handy und Verlobungsring blieben zurück. Sie und ihr Verlobter waren zuvor gemeinsam auf einer Party. Der Verlobte hatte dann behauptet, nach dem Verschwinden der jungen Frau noch zweimal mit ihr telefoniert zu haben. Dabei soll sie gesagt haben, dass sie eine Auszeit nehmen wolle.

dpa

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