Schrecklicher Unfall in Unterfranken

Zwischen Lkw und Schwertransport regelrecht zerquetscht: 25-Jähriger stirbt auf A3

Tödlicher Unfall auf der A3 bei Marktheidenfeld
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Tödlicher Unfall auf der A3 bei Marktheidenfeld (Landkreis Main-Spessart).

Ein schrecklicher Unfall hat sich am späten Montagabend, 11. Januar, auf der A3 (Nürnberg - Frankfurt) bei Marktheidenfeld (Landkreis Main-Spessart) in Unterfranken ereignet. Dabei kam ein 25-jähriger Mann ums Leben und wurde dabei regelrecht zerquetscht.

Marktheidenfeld - Ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge war ein Schwertransport am späten Abend gegen 22.45 Uhr mit langsamer Geschwindigkeit auf der Autobahn in Fahrtrichtung Frankfurt unterwegs. Abgesichert wurde der Transport von einem hinterherfahrenden Kleintransporter. Zwischen den Anschlussstellen Marktheidenfeld und Rohrbrunn übersah dann aus noch ungeklärter Ursache der Fahrer eines nachkommenden Lastwagens den langsamen Schwertransport samt Begleitfahrzeug.

Der Lastwagen prallte nahezu ungebremst auf den Kleintransporter und schob diesen nach Informationen der Deutschen Presseagentur (dpa) mit „großer Wucht“ gegen das Heck des Schwertransporters. Der Kleintransporter wurde durch den Zusammenstoß regelrecht zerquetscht.

25-Jähriger wohl auf der Stelle tot

Für den 25-jährigen Fahrer des Kleintransporters kam jede Hilfe zu spät. Er war vermutlich auf der Stelle tot. Der 29 Jahre alte Lkw-Fahrer wurde leicht am Kopf verletzt. Der Fahrer des Schwertransportes (57) blieb unverletzt. Die A3 war bis zum Dienstagmorgen im Bereich der Unfallstelle in Richtung Frankfurt voll gesperrt. Nach Polizeiangaben hatten sowohl der Schwertransport als auch das Begleitfahrzeug, ein Mercedes Vito, tschechische Zulassungen. Der Lkw hatte ein Kennzeichen aus dem Landkreis Pforzheim (Baden-Württemberg).

Die Unfallaufnahme erfolgte durch die Verkehrspolizei Aschaffenburg-Hösbach mit Unterstützung der Verkehrspolizei Würzburg-Biebelried. Zudem wurde auch ein Sachverständiger eingeschaltet, der nun die genaue Unfallursache ermitteln soll. Neben Polizei und Rettungsdienst befanden sich auch die Freiwilligen Feuerwehren Marktheidenfeld, Altfeld und Esselbach sowie die Autobahnmeisterei im Einsatz.

mw

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