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CSU-Generalsekretär: „Bayern sitzt im Kabinett Scholz nur auf der Ersatzbank“

Markus Blume klagt über fehlende bayerische Minister im Kabinett - Antwort folgt prompt

Hackerangriff auf Kampagne für CSU-Online-Mitgliedschaften
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CSU-Generalsekretär Markus Blume.

Der Generalsekretär der CSU, Markus Blume, hat sich darüber beschwert, dass sich in der Riege der künftigen Bundesminister von SPD, Grünen und FDP niemand aus Bayern findet.

  • CSU-Generalsekretär Markus Blume hat sich über die Zusammenstellung der zukünftigen Minister-Kabinetts beschwert
  • Blume beklagte, dass keine Minister aus Bayern in der neuen Regierung sind
  • Auch in Ostdeutschland herrscht Unmut über die Auswahl

München - „16 Prozent der Deutschen sind Bayern, aber bayerische Minister: Fehlanzeige“, kritisierte Blume am Montag in München. „Bayern sitzt im Kabinett Scholz nur auf der Ersatzbank“, so Blume auf Twitter.

Die bayerischen Landesverbände von FDP, SPD und Grüne hätten in Berlin nichts zu melden. Die CSU bleibe die einzige starke bayerische Stimme auf Bundesebene. Auch die Junge Union (JU) sprach von einem „Armutszeugnis der neuen Bundesregierung“. Der JU-Vorsitzende Doleschal kritisierte: „Die Ampelkoalition ist eine Anti-Bayern-Koalition!“

Markus Blume: Hämische Reaktionen auf Tweet

Die Reaktionen auf seinen Blumes Kommentar ließen nicht lange auf sich warten. Martin Hagen, Fraktionsvorsitzender der FDP im bayerischen Landtag und Mitglied des Bundesvorstands, kommentierte süffisant: „Ich glaube, die meisten Bayern sind ganz froh, dass Top-Performer wie Andreas Scheuer nicht mehr im Ministeramt sind.“

Auch die Autorin und freie Journalistin Annika Brockschmidt schrieb unter Blumes Kommentar mit Blick auf die von der CSU abgelehnten Frauen-Quote: „Dass ich das richtig sehe, Sie möchten eine … Quote?“

Markus Blume mit Kritik nicht allein

Mit seinem Unmut über die Zusammenstellung des Kabinetts ist Blume aber nicht alleine. Auch aus den ostdeutschen Bundesländern kommt Kritik an der Besetzung. So bedauerte Thüringens Umweltministerin Anja Siegesmund (Grüne), dass nur zwei zukünftige Minister im Kabinett gebürtig aus Ostdeutschland kommen. „Ja, ich finde, das sind zu wenige“, sagte Siegesmund der Deutschen Presse-Agentur.

Umso wichtiger sei es nun, dass die besonders aus ostdeutscher Sicht wichtigen Punkte im Koalitionsvertrag der Ampel-Regierung schnell umgesetzt würden.

Grüne, SPD und FDP stellen Minister vor

Zuvor hatte nach Grünen und FDP auch die SPD ihre Ministerinnen und Minister fürs nächste Bundeskabinett vorgestellt. Darunter ist kein Politiker und keine Politikerin aus Bayern. In der vergangenen Legislaturperiode hatte die CSU mit Andreas Scheuer, Horst Seehofer und Gerd Müller noch drei Bundesminister gestellt. Aus Ostdeutschland sollen zwei Frauen ins Kabinett einziehen: Die in Dessau geborene Grünen-Politikerin Steffi Lemke soll das Umweltressort übernehmen, die Brandenburger SPD-Politikerin Klara Geywitz Bauministerin werden.

fgr/dpa

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