Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Sperrstunde, Schule, Sport

Söder lockert weiter „mit Vorsicht“: Diese Corona-Regeln gelten in Bayern ab 1. Juli, 0 Uhr

Bayern beschließt weitere Corona-Lockerungen.
+
Bayern beschließt weitere Corona-Lockerungen.

München - Die Corona-Zahlen und 7-Tage-Inzidenzen in Deutschland und in Bayern sinken weiter bzw. stabilisieren sich auf niedrigem Niveau. Aus diesem Grund hat die bayerische Staatsregierung am Dienstagvormittag (29. Juni) bei ihrer wöchentlichen Kabinettssitzung weitere, umfangreiche Lockerungen der Corona-Regeln beschlossen.

Für Kunst und Kultur, bei der Sperrstunde und bei der Maskenpflicht für Schüler kündigte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) nun weitere Lockerungen an (News-Ticker Dienstag 29. Juni). Diese gelten im Freistaat ab Donnerstag, 1. Juli, 0 Uhr. Zuletzt war die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz auf 5,4 gesunken. In Bayern lag sie bei 6,8 (Stand 29. Juni, 0 Uhr).

rosenheim24.de hat die neuen Corona-Regeln im Überblick zusammengefasst!

Allgemeines:

Die Staatsregierung hat die 13. Infektionsschutzverordnung (gültig seit 7. Juni) bis einschließlich 28. Juli - also um vier Wochen verlängert.

Ab dem 1. Juli 2021 (Donnerstag) gelten dabei folgende Änderungen der bayerischen Infektionsschutzmaßnahmen:

Kultur & Sport:

Unter freiem Himmel werden bei Sport- und Kulturveranstaltungen bis zu 1500 Zuschauer zugelassen. Davon dürfen höchstens 200 als Stehplätze mit Mindestabstand vergeben werden, die übrigen nur als feste Sitzplätze. Indoor gilt hier wie bisher eine Zulassung abhängig von der Raumkapazität, höchstens aber 1000 Personen. Tagungen und Kongresse werden analog behandelt.

Maskenpflicht an Schulen:

In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer 7-Tage-Inzidenz unter 25 entfällt an den weiterführenden Schulen die Maske am Platz für Schüler und Lehrkräfte, die mindestens zweimal, empfohlen drei Mal wöchentlich einen negativen Testnachweis erbringen. In der Grundschulstufe verbleibt es bei den bisherigen Regelungen.

Sperrstunde:

Angebote der Gastronomie dürfen künftig bis 1 Uhr (bisher 24 Uhr) zur Verfügung gestellt werden.

Märkte:

Überregionale Märkte sollen mit entsprechenden Schutz- und Hygienekonzepten zugelassen werden.

Volksfeste und Nachtgastronomie:

Volksfeste werden weiterhin nicht stattfinden - auch kleine nicht“, erklärte Söder bei der Pressekonferenz nach der Kabinettssitzung am Dienstag (29. Juni). Auch für die Nachtgastronomie hatte Söder keine guten Nachrichten: „Hier gibt es keine Perspektive“. Erst bei einem maßgeblichen Impffortschritt im Herbst könne man über Öffnungen in diesen Bereichen nachdenken.

Maßnahmen bei Inzidenz über 100:

Aufgrund Bundesrechts entfällt zum 1. Juli 2021 die Bundesnotbremse (§ 28b IfSG). Damit gibt es keine bundesrechtliche Regelung mehr für Gebiete mit einer 7-Tage-Inzidenz größer als 100. Sollten einzelne Landkreise oder kreisfreie Städte künftig wieder eine 7-Tage-Inzidenz größer als 100 aufweisen, gelten auch dort künftig die bayerischen Regelungen, die für den Inzidenzbereich zwischen 50 und 100 Anwendung finden (z. B. Kontaktbeschränkung auf den eigenen und zwei weitere Hausstände, Veranstaltungen max. 25 Personen indoor und 50 Personen outdoor, Testnachweiserfordernisse in Gastronomie, Beherbergungswesen, Sport und Kultur). Die zuständige Kreisverwaltungsbehörde hat in diesem Fall zusätzliche geeignete Infektionsschutzmaßnahmen durch Allgemeinverfügung zu erlassen.

Sommerpass Bayern 2021 für Abschlussklassen:

Als Zeichen der Anerkennung für den erfolgreichen Schulabschluss sollen alle diesjährigen Absolventinnen und Absolventen von Abschlussklassen vom 1. August bis 30. September 2021 freien Eintritt in die staatlichen Schlösser, Residenzen und Burgen, Museen und Sammlungen sowie kostenlose Mitfahrten auf den Schiffen der Bayerischen Seenschifffahrt GmbH erhalten.

Freistaat fördert Sport bei Kindern:

Der Ministerrat hat beschlossen, den Jahresbeitrag für alle bayerischen Grundschüler des Schuljahres 2021/2022 bei einem Neueintritt in einen (gemeinnützigen) Sportverein zu übernehmen. Zum ersten Schultag soll dafür jedes Grundschulkind einen Gutschein zur Jahresmitgliedschaft in einem bayerischen Sportverein in Höhe von bis zu 30 Euro ausgehändigt bekommen.

Darüber hinaus will die Staatsregierung das Frühschwimmerabzeichen fördern, das „Seepferdchen“. Zum ersten Schultag bzw. Kindergartentag erhalten die Vorschulkinder und Erstklässler des Schuljahres 2021/22 einen Gutschein über 50 Euro für einen Kurs zum Erwerb des Seepferdchens. Dadurch sollen die corona-bedingt großflächig ausgefallenen Schwimmkurse kompensiert und die Schwimmfähigkeit der Kinder unterstützt werden.

mh/mz

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Sie haben aber die Möglichkeit uns Ihre Meinung über das Kontaktformular zu senden.

Die Redaktion