Erfolgreiche Spende für Martin

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Wollen bald wieder um die Wette strahlen - Martin Mitterer und seine Freundin Julia.

Weißbach an der Alpenstraße - Vor zwei Monaten erhielt der leukämiekranke Martin Mitterer eine Stammzellenspende. Jetzt hat er zum ersten Mal wieder gelächelt.

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"Er hat die Spende angenommen", verkündet Vater Johann BGLand24. "Vor 14 Tagen wurde er aus dem Krankenhaus entlassen." Seitdem ist die Erleichterung in der Familie spürbar. "Bevor er letzte Woche in die Reha gefahren ist, hat er das erstemal wieder leicht gelächelt."

Kein Wunder, nach einer extremen Chemotherapie und der Stammzellenspende darf Martin draußen wieder Rad fahren. "Selbst Auto oder U-Bahn fahren darf er noch nicht. Auch große Menschenansammlungen muss er meiden", verrät Johann Mitterer. Martin habe durch die Spende eine neue Blutgruppe und somit keinen Impfschutz mehr. Deshalb muss der Weißbacher vorsichtig sein. Die Impfungen können erst ein Jahr nach der Spende erneuert werden.

"Anfang 2012 will Martin langsam wieder mit der Arbeit beginnen", ist Vater Johann zuversichtlich.

"Er ist aber zuversichtlich, dass ihn die dreiwöchige Reha im Schwarzwald weiterbringt", hofft auch der Vater, der sich gewünscht hat, dass es Martin nach der Spende so geht, wie jetzt. Natürlich ist der Mediziner noch nicht über den Berg, aber in einem Jahr soll er alles überstanden haben.

"Wir hoffen, dass er ab 1. Januar wieder langsam mit der Arbeit beginnen kann", erklärt Johann die Zukunftspläne seines Sohnes. "Das Ebersberger Krankenhaus hat seine Stelle freigehalten und will ihn langsam, stundenweise wieder einarbeiten."

Christine Zigon

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