Viele Masern-Fälle in Bayern

Berlin/München - Die Masern breiten sich in Süddeutschland wieder verstärkt aus. Von Jahresbeginn bis Ende März wurden in Bayern schon 111 Fälle gemeldet. Die Gründe:

In Baden-Württemberg waren es bis zum 11. April 107 Fälle. “Die beiden Bundesländer liegen mit der Zahl der Ausbrüche immer wieder an der Spitze, was auch mit den vergleichsweise niedrigen Impfquoten zu tun hat“, erklärte die Sprecherin des Robert Koch-Instituts, Susanne Glasmacher, am Mittwoch in Berlin. “Wenn ein Virus eingeschleppt wird und auf eine nicht ausreichend geimpfte Bevölkerung trifft, kann es zu solchen lokalen Häufungen kommen.“ Die Impfquote sei in besonders wohlhabenden und besonders armen Gegenden tendenziell niedrig.

Die deutschlandweite Zahl ist mit 262 Masernfällen im ersten Quartal fast doppelt so hoch wie im Vorjahr, liegt aber im Bereich der normalen, relativ großen Schwankungen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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