Zwei Verhaftungen in München

Streit um Halteverbot eskaliert - Umzugsteam krankenhausreif geprügelt

Maxvorstadt - Am Mittwoch, 29. November gegen 10 Uhr, fielen drei Transportunternehmer in ihrem mobilen Haltverbot, das sie für einen Umzug benötigten, zwei Autos auf, die in diesem trotzdem geparkt worden sind. Der Streit eskalierte:

Ein 34-jähriger Münchner kam zu seinem geparkten Auto hinzu und zeigte sich uneinsichtig hinsichtlich der Entfernung seines Fahrzeuges aus dem Haltverbot. Es entwickelte sich zunächst ein verbaler Streit, wonach der 34-Jährige dann letztlich mit seinem Auto wegfuhr.

Die Transportunternehmer gingen davon aus, dass sich die Sache nun erledigt habe. Unerwartet kehrte der 34-Jährige kurze Zeit später mit seinem 32-jährigen Bruder zurück. In einem Durchgang des Hauses fingen sie an, die drei Transportunternehmer mit Fäusten zu schlagen und später auch mit Füßen zu treten.

Ein 33-jähriger und ein 34-jähriger Transportunternehmer wurden leicht verletzt, ein 35-jähriger Mann musste mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus zur stationären Behandlung gebracht werden.

Die beiden tatverdächtigen Männer wurden vorläufig festgenommen. 

Sie werden am Donnerstag dem Ermittlungsrichter im Polizeipräsidium München zur Klärung der Haftfrage vorgeführt.

Pressemeldung Polizeipräsidium München

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa (Symbolbild)

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