MdB Mayer nach den Anschlägen von Paris

"Menschen nicht unkontrolliert ins Land lassen"

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Der Bundestagsabgeordnete Stephan Mayer fordert eine bessere Sicherung der Grenzen
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Altötting/Paris - Der Bundestagsabgeordnete Stephan Mayer sieht eine hohe terroristische Bedrohung - und das seit Jahren. Mayer fordert deshalb einen besseren Schutz der Grenzen.

"Wir müssen schon seit geraumer Zeit mit einer hohen terroristischen Bedrohung auch in unserem Land leben", sagt der Bundestagsabgeordnete Stephan Mayer, zugleich innenpolitischer Sprecher der CSU, in einer Stellungnahme zu den Anschlägen von Paris. Bereits seit dem 11. September 2001 habe man die Sicherheitsarchitektur immer wieder an die Bedrohungslage angepasst. Exemplarisch nennt Mayer die Wiedereinführung der Mindestspeicherfrist. "Unsere Sicherheitsbehörden tun ihr Möglichstes, um solche furchtbaren Ereignisse weit im Vorfeld zu verhindern", ist Mayer überzeugt.

Seit Januar "robuste Einheiten" aufgestellt

Der Bundestagsabgeordnet betont aber auch: "Wir müssen uns aber leider bewusst sein, dass dies trotz der unermüdlichen Arbeit von Polizei und Verfassungsschutz nicht immer gelingen kann und daher auch ein derartiger Anschlag jederzeit bei uns in Deutschland möglich ist." Sicherheitsbehörden und Rettungskräfte müsse man in die Lage versetzen, in einer solchen Situation schnell reagieren zu können.

"Wir haben deshalb nach den Anschlägen in Paris im Januar dieses Jahres begonnen, für solche Einsätze besonders trainierte robuste Einheiten bei der Bundespolizei aufzustellen, die in einer möglicherweise an mehreren Orten bestehende Terrorlage eingesetzt werden können", erklärt Mayer. Die volle Einsatzfähigkeit dieser Einheiten müsse so schnell wie möglich sichergestellt werden. Ebenso seien die Länder gefordert, "ihre Polizei möglichst so zu trainieren und auszustatten, dass diese rasch vor Ort eingesetzt werden kann, bis weitere Einheiten herangeführt werden können".

Mayer fordert besseren Schutz der Grenzen

Mayer fordert ebenfalls - wie beispielsweise auch Staatsminister Dr. Marcel Huber - einen besseren Schutz der Grenzen, "denn wir können es uns nicht leisten, Menschen aus diesen Krisengebieten unkontrolliert in unser Land zu lassen oder in andere Staaten weiterreisen zu lassen".

bla

Quelle: innsalzach24.de

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