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Mehr Babys für Bayern

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In Bayern sind im vergangenen Jahr mehr Babys auf die Welt gekommen als 2009.

München - Die Zahl der Neugeborenen in Bayern ist im vergangenen Jahr leicht gestiegen. Rund ein Viertel der Mütter war nicht verheiratet - damit lag dieser Anteil so hoch wie seit Jahrzehnten nicht.

In Bayern sind im vergangenen Jahr mehr Babys auf die Welt gekommen als 2009. Insgesamt 105 251 Geburten zählte das Landesamt für Statistik für das Jahr 2010. Das sind 1,5 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Der Saldo zwischen Geburten und Todesfällen blieb dennoch negativ. Wie die Behörde am Freitag in München mitteilte, stieg die Zahl der Todesfälle im Vergleich zum Jahr 2009 um 0,5 Prozent auf 123 089.

Insgesamt wurden im vergangenen Jahr in Bayern 1541 Babys mehr geboren als noch im Jahr 2009. Davon waren 51 482 Mädchen und 53 769 Buben. Deutlich zugenommen hat die Zahl der Babys, deren Mütter nicht verheiratet waren. Sie stieg um 4,1 Prozent auf 27 101 Kinder im Freistaat. Damit kam mehr als Viertel der Babys in nichtehelichen Familien zur Welt, das ist der höchste Wert seit 1950.

Trotz der höheren Zahl der Geburten blieb die Differenz zwischen Geburten und Todesfällen negativ. Im Jahr 2010 starben in Bayern 17 838 Menschen mehr, als Kinder geboren wurden. Lediglich Oberbayern gewann - vor allem durch einen Baby-Boom in München - 2026 Menschen hinzu. In der Landeshauptstadt kamen im vergangenen Jahr 14 366 Kinder auf die Welt und damit soviele wie seit Jahrzehnten nicht mehr. In den übrigen Regierungsbezirken gab es insgesamt mehr Todesfälle als Geburten. Am stärksten war Oberfranken von dieser Entwicklung betroffen.

Auch bei den Eheschließungen gab es mit 59 092 Trauungen einen leichten Anstieg. Im Vergleich zum Vorjahr haben 280 Paare mehr geheiratet. Die meisten Hochzeiten, nämlich 7557, fanden im Juli statt, dicht gefolgt von 7122 im “Wonnemonat“ Mai.

dpa

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