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Überraschende Wende durch Zeugenaussage

Messerstecherei nach dem Oktoberfest: Was geschah in der Nacht wirklich?

Mit diesen Bildern suchte die Polizei tagelang nach dem mutmaßlichen Messerstecher
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Mit diesen Bildern suchte die Polizei tagelang nach dem mutmaßlichen Messerstecher

Es war wohl die Geschichte, die die Menschen rund um das Münchner Oktoberfest 2022 am meisten bewegte. Ein Streit nach der Wiesn eskalierte, ein Messer wurde gezückt und ein junger Mann damit beinahe erstochen. Doch was geschah in der Nacht wirklich?

München - Das fragen sich dabei nicht nur die Menschen, die den Fall mit Schrecken verfolgt haben, sondern die Klärung dieser Frage ist derzeit auch die Hauptaufgabe der Ermittler. In der Causa scheint es jetzt allerdings eine überraschende neue Erkenntnise zu geben. Die Bild-Zeitung will nämlich den genauen Tathergang erfahren haben.

Entscheidend ist dabei die Aussage des Taxi-Fahrers, dessen Gefährt der Ausgangspunkt des Streits gewesen sein soll. Die Geschehnisse werden dabei nämlich wie folgt geschildert. Der mutmaßliche Messerstecher, aktuell noch in U-Haft, stieg mit seiner Freundin in ein Taxi ein, um sich nach der Wiesn nach Hause zu begeben. Auf halbem Weg soll der Begleitung dann aufgefallen sein, dass sie ihr Handy vergessen habe. Das Taxi drehte also um und begab sich zurück in die Nähe des Festplatzes. Während das Paar das Telefon suchte, sollte das Taxi warten.

War der Täter ursprünglich Opfer?

Eine achtköpfige Gruppe junger Männer erspähte währenddessen das Taxi und wollte einsteigen. Sie sollen laut dem Bericht aggressiv gewesen sein und das Taxi für sich beansprucht haben. Als das Pärchen von der Handysuche zurückkehrte, soll es zum Streit gekommen sein. Mehrere der jungen Männer hätten den späteren Messerstecher dann attackiert, auf ihn eingeschlagen und ihn zu Fall gebracht.

Auch auf den Taxi-Fahrer soll laut Zeugen eingeprügelt worden sein, nachdem er versucht hatte, die Situation zu schlichten. Am Boden liegend soll der Beschuldigte erst dann das Messer gezogen haben, als er sich nicht mehr anders zu helfen wusste. Zwei junge Männer wurden dabei getroffen, eine davon wurde so schwer verletzt, dass er in Lebensgefahr schwebte. Eine Not-OP rettete ihm schließlich das Leben. Der Anwalt des Messerstechers ordnet den Vorfall klar als Notwehr ein und hat bereits gefordert, dass sein Mandant aus der U-Haft entlassen wird.

Soweit die Schilderung der Zeugenaussagen bei der Bildzeitung. Inwieweit das allerdings dem tatsächlichen Tathergang entspricht, lässt sich zunächst nicht prüfen. Da das Verfahren noch läuft, wollte sie die Münchner Staatsanwaltschaft noch nicht zu den Geschehnissen äußern.

nt

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