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Lebensgefährlich verletzter Mann (21) aus Klinik entlassen

Messerstecherei nach dem Münchner Oktoberfest: Mutmaßlicher Täter stellt sich der Polizei

Am Donnerstag (22. September) gegen 23.25 Uhr, wurde die Einsatzzentrale der Münchner Polizei darüber informiert, dass im Bereich der Schubertstraße im Umfeld des Oktoberfestes jemandem Stichverletzungen beigebracht wurden. Inzwischen stellte sich der mutmaßliche Täter

Update, 28. September - Lebensgefährlich verletztes Opfer aus Klinik entlassen

Das Polizeipräsidium München gab am Mittwoch (28. September) ein Update zum Gesundheitszustand des bei der Messerstecherei lebensgefährlich verletzten Opfers. Demnach konnte der 21-Jährige aus Hamburg inzwischen aus dem Krankenhaus entlassen werden.

Außerdem wurde der 38 Jahre alte Tatverdächtige, der sich bei der Polizei gestellt hatte, inzwischen einem Haftrichter vorgeführt. „Dieser erließ einen Haftbefehl wegen eines versuchten Totschlags“, so die Beamten.

Update, 27. September - Mutmaßlicher Täter stellt sich

Wie das Polizeipräsidium München mitteilt, konnte fünf Tage nach der Messerstecherei im Umfeld des Oktoberfestes, bei der unter anderem ein 21-Jähriger lebensgefährlich verletzt wurde, ein Tatverdächtiger festgenommen werden. Am Montag (26. September) ergaben sich laut den Beamten bereits konkrete Hinweise auf den Mann mit Wohnsitz in München.

„Dieser stellte sich am heutigen Vormittag selbständig gemeinsam mit einem Rechtsanwalt bei einer Dienststelle der Münchner Polizei“, berichten die Ermittler. Er wurde bereits vernommen und aktuell laufen laut der Polizei noch weitere kriminalpolizeiliche Ermittlungsarbeiten.

Der Tatverdächtige wird voraussichtlich am Mittwoch (28. September) einem Haftrichter vorgeführt. Das schwerstverletzte Opfer mit Wohnsitz in Hamburg wird Polizeiangaben zufolge weiterhin stationär in einem Krankenhaus behandelt.

Update, 14.19 Uhr - Polizei fahndet mit Bildmaterial nach Mann

Wie bereits berichtet, wurde am Donnerstag (22. September) gegen 23.25 Uhr, die Einsatzzentrale der Münchner Polizei darüber informiert, dass im Bereich der Schubertstraße im Umfeld des Oktoberfestes jemandem Stichverletzungen beigebracht wurden. Daraufhin begaben sich mehrere Polizeistreifen zu der angegebenen Tatörtlichkeit.  Ein junger Mann wurde dabei schwer verletzt und schwebte zeitweise sogar in Lebensgefahr. Ein weiterer erlitt Schnittverletzungen an der Hand.

Die Ermittlungen wurden noch vor Ort von der Mordkommission gemeinsam mit der Spurensicherung des Polizeipräsidiums München übernommen. Im Rahmen der umfangreichen und akribischen Ermittlungen konnte auch Bildmaterial des Tatverdächtigen mit seiner weiblichen Begleitung festgestellt werden.  

Die Staatsanwaltschaft München I erwirkte daraufhin einen Beschluss über das Amtsgericht München für eine Öffentlichkeitsfahndung nach dem Tatverdächtigen und seiner weiblichen Begleitung, die hier als wichtige Zeugin anzusehen ist. Das Bildmaterial  kann nun unter folgendem Link: Die Bayerische Polizei - Öffentlichkeitsfahndung wegen versuchtem Tötungsdelikt (bayern.de) eingesehen werden.  

(Täterbeschreibung und Zeugenaufruf in der Erstmeldung)

Erstmeldung - Messerstecherei nach Münchner Oktoberfest

 Mitteilung im Wortlaut

München - Nach dem bisherigen Ermittlungsstand war es dort gegen 23.20 Uhr zu einer Auseinandersetzung zwischen einem männlichen Taxigast, der in weiblicher Begleitung war, und einer Gruppe von mehreren Personen gekommen. Diese eskalierte dahin gehend, dass der Taxigast aus dieser Gruppe heraus körperlich angegangen wurde. Im weiteren Verlauf fügte dieser Taxigast zwei von diesen Männern Verletzungen mit einem Stichwerkzeug zu.

Anschließend flüchtete der Täter mit seiner weiblichen Begleitung. Ein 21-Jähriger aus Hamburg wurde dabei so schwer verletzt, dass er in einem Krankenhaus notoperiert werden musste. Aktuell befindet er sich nicht mehr in Lebensgefahr. Der zweite Verletzte, ein 20-Jähriger, aus Aachen, wurde leicht an der Hand verletzt.  

Im Bereich des Tatorts wurde in der Folge eine umfangreiche polizeiliche Sofortfahndung, auch mit Einbindung eines Polizeihubschraubers, durchgeführt. Der Täter konnte dabei allerdings nicht aufgefunden werden. Die Ermittlungen wurden noch vor Ort von der Mordkommission gemeinsam mit der Spurensicherung des Polizeipräsidiums München übernommen.  

Zeugenaufruf:  

Wer kann Angaben zum Tatablauf, zum Täter oder auch zu seiner weiblichen Begleitung machen? Personen, die hier sachdienliche Hinweise geben können (ggf. auch Fotos oder Videoaufnahmen), werden gebeten sich an das Kommissariat 11, 80333 München, Ettstr.  2, Tel. 089/2910-0 oder auch an jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

Mitteilung Polizeipräsidium München

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa | Felix Hörhager

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