Michaela Kaniber vertritt die Region in Söders Kabinett

Neue Ministerin für Forst und Agrar kommt aus Bad Reichenhall!

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Michaela Kaniber aus Bad Reichenhall ist die neue Landwirtschaftsministerin in Söders Kabinett.

Bad Reichenhall - Das neue Kabinett von Ministerpräsident Markus Söder steht und Michaela Kaniber aus Bad Reichenhall ist Teil davon. Doch wer ist die neue Landwirtschaftsministerin?

Wikipedia:

Eine Politikerin aus der Region hat heute allen Grund zur Freude: Michaela Kaniber ist die neue Leiterin des Ministeriums für Agrar und Forst. Seit 2013 saß sie als CSU-Abgeordnete für den Stimmkreis Berchtesgadener Land im Landtag. Vor ihrer Landtagskarriere war die gelernte Fachangestellte für Steuer- und Wirtschaftsberatung von 2008 bis 2013 als Mitarbeiterin des Landtagsabgeorneten Roland Richter tätig. Zudem hatte sie das Amt der Kreisvorsitzenden der CSU Berchtesgadener Land inne und war ebenfalls Gemeinderätin von Bayrisch Gmain.

Kanibers : „Leben und Leben lassen!“

Michaela Kaniber wurde in Bad Reichenhall geboren, ist 38 Jahre alt, verheiratet und Mutter von drei Töchtern. Wie sie auf ihrer Homepage michaela-kaniber.de verrät, bereitet es ihr Freude, sich am Abend mit der ganzen Familie zusammenzusetzen, d en Tag mit einem selbstgekochten Essen ausklingen zu lassen und sich über die vergangene Woche zu unterhalten. An Bayern schätzt sie „die Gemütlichkeit, die Disziplin und den Fleiß der Menschen, die uns dahin geführt haben, wo wir heute sind.“ Ihr ist es außerdem wichtig, für andere Menschen da zu sein, ganz nach dem Motto "näher am Menschen zu sein!" In ihrer Jugend hat sie beispielsweise bei humanitären Hilfen mitgearbeitet und ein solches Anpacken sei ihr immer noch wichtig.

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Söders neue Ministerin für Forst und Agrar war es schon immer wichtig, als Politikerin auch menschennah aufzutreten. So lud sie zum Beispiel im Juni 2017 zahlreiche Berchtesgadener Bürger in den Bayerischen Landtag nach München ein und ließ sie am dortigen Geschehen teilhaben. Kaniber: "Es zählt zu den schönsten meiner Aufgaben als Abgeordnete, Bürger aus meiner Heimat zu empfangen."

Des Weiteren beteiligte sie sich auch 2017 am "Girl's Day", einer jährlichen Veranstaltung, bei der Schülerinnen in verschiedene Berufe für einen Tag reinschnuppern können. Kaniber äußerte sich nach der Veranstaltung wie folgt: "Ich wünsche den jungen Damen viel Glück und Erfolg auf ihrem weiteren schulischen Werdegang und natürlich auch, dass sie einmal ihren Traumberuf finden werden."

Sehr wichtig war Kaniber auch der Bau eines neues Sportzentrums für das Bayerische Polizei-Fortbildungsinstitut (BPFI) in Ainring. Die Baugenehmigung für dieses Vorhaben sei für sie im Dezember 2017 ein großer Erfolg gewesen: "Die Nachfrage ist groß, das BPFI stößt längst an seine Kapazitätsgrenze."

Die Änderung des Alpenplans am Riedberger Horn hat im Spätherbst 2017 zu einer Vielzahl an Reaktionen geführt, die schlichtweg falsch sind. Kaniber war es deshalb ein Anliegen, die Fakten noch einmal klar und deutlich darzustellen: "Der Alpenplan ist und bleibt ein wichtiges und notwendiges Instrument zum Schutze unserer Alpen. Aber der Alpenplan ist eben auch Lebensraum von Menschen, die über Zukunftsperspektiven und Entwicklungsmöglichkeiten in ihrer Heimat verfügen sollen."

Auch bezüglich der Breitbandförderung, die schnelleres Internet im Landkreis bewirken soll, machte sich Kaniber im vergangenen Jahr stark: "Das Förderprogramm unterstützt unsere Gemeinden enorm. Gerade für unsere ländliche Region ist eine leistungsfähige Breitbandversorgung wichtig, um auch in Zukunft sowohl Standort für innovative Unternehmen als auch attraktiver Wohnort zu sein."

Isabelle Skubatz

Quelle: BGland24.de

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