Benediktiner beteiligen sich nicht an Missbrauchs-Entschädigung

Das Kloster Ettal

München - Die deutschen Benediktiner wollen sich laut Informationen des BR nicht an einem nationalen Fonds zur Entschädigung von Missbrauchsopfern in Einrichtungen der katholischen Kirche beteiligen.

Das steht in einem Dokument, auf das sich Äbte aus 27 deutschen Benediktinerklöstern verständigt haben und das dem Bayerischen Rundfunk exklusiv vorliegt. Als Grund wird angegeben, man sehe als vorrangige Aufgabe, sich Zeit zu nehmen, zuzuhören, dann die Geschädigten um Verzeihung zu bitten und ihnen zu helfen.

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Das Dokument haben unter anderem auch der derzeitige Vorsteher des Klosters Ettal und der Erzabt des Klosters St. Ottilien, Jeremias Schröder, unterschrieben. Dieser sagte dem Bayerischen Rundfunk, die Äbte hätten die Erfahrung gemacht, dass es den Opfern auch nicht in erster Linie um Geld gehe.

 

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