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Missbrauchsbeauftragter: „Herzloser Institutionenschutz“

Johannes-Wilhelm Rörig
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Der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Johannes-Wilhelm Rörig, bei einer Pressekonferenz.

Der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Johannes-Wilhelm Rörig, hat der katholischen Kirche nach der Vorstellung des Münchner Missbrauchsgutachtens „kalten Pragmatismus“ vorgeworfen. „Das Gutachten hat einmal mehr den herzlosen, konsequenten Institutionenschutz offenbart, der über Jahrzehnte von der katholischen Kirche praktiziert wurde“, sagte Rörig den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

München - Auch nach zehn Jahren im Amt des Missbrauchsbeauftragten habe ihm das fast die Sprache verschlagen. „Ich bin immer wieder verblüfft, wie die Kirche jahrzehntelang versucht hat, mit kaltem Pragmatismus Missbrauch wegzuverwalten.“

An die Bundesregierung appellierte Rörig, die von ihm 2016 berufene Aufarbeitungskommission zu stärken, gesetzlich zu verankern und ihr Kontroll- und Beratungsrechte zu geben. „Denn es geht ja nicht nur um die Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch im kirchlichen Zusammenhang. Sexuelle Gewalt gibt es in allen Bereichen der Gesellschaft. In Schulen, in Sportvereinen, in Kitas oder in Familien.“ dpa

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