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Gleiche Masche vor vier Wochen in Frankfurt versucht

Hochzeitskleid verrät sie: Frau versucht erneut unter falschen Angaben einzureisen

Eine Frau wird am Flughafen kontrolliert
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Kontrolle einer Frau am Flughafen

Flughafen München – Die Frau versuchte bereits zum zweiten Mal unter falschen Angaben einzureisen. Ihr Schwindel flog allerdings wieder auf:

Die Mitteilung der Polizei im Wortlaut:

Bundespolizisten haben am 7. Oktober eine Syrerin zum zweiten Mal innerhalb kürzester Zeit wieder zurück nach Kanada geschickt. Die 42-Jährige wollte augenscheinlich in Deutschland einen Landsmann heiraten und anschließend hierbleiben. Die Reise von Toronto nach München war jedoch bereits der zweite Versuch, sich unter falschen Vorgaben die Einreiseerlaubnis nach Deutschland zu erschwindeln. Die Frau hatte Gleiches im September diesen Jahres in Frankfurt versucht. Genauso wie vier Wochen zuvor ihre Frankfurter Kollegen, schickten die Bundesbeamten im Erdinger Moos die Heiratswillige postwendend wieder nach Hause.

Schwindel vor vier Wochen bereits in Frankfurt aufgeflogen

Angekommen aus Toronto legte die Syrerin den Beamten ihren kanadischen Flüchtlingspass vor und erklärte, sie wolle ihre schwer kranke Schwester in der Nähe von Bonn besuchen. Der kontrollierende Bundespolizist überprüfte die Dokumente der Frau und stieß dabei auf einen Akteneintrag der Kollegen am Frankfurter Flughafen. Die Bundesbeamten in Hessen hatten die Dame bereits vor vier Wochen kontrolliert und zurück nach Kanada geschickt.

Bei den Kollegen am Main-Airport hatte die 42-Jährige damals auch erklärt, sie wolle ihre Verwandten besuchen. Ein kurzer Anruf hatte die Schwindlerin allerdings schnell auffliegen lassen. Der Bruder der Frau hatte den Beamten erklärt, sie komme nach Deutschland, um hier zu heiraten und anschließend bei ihrem Ehemann zu leben. Dafür hätte sie aber ein spezielles Visum gebraucht. Also hatten die Bundespolizisten am Fraport der Heiratswilligen die Einreise verweigert und sie zurück nach Toronto geschickt.

Frau angeblich nur für Verwandtenbesuch im Land

Nun stand die 42-Jährige wieder mit der Geschichte vom Verwandtenbesuch vor der bundespolizeilichen Einreisekontrolle. Dieses Mal in München. Nachgefragt, ob Sie nicht doch eher wie vor ein paar Wochen eine Eheschließung im Sinn habe, erzählte die Reisende, sie habe auch damals nie vorgehabt zu heiraten. Man habe ihr den Herren der Wahl nur vorstellen und sie selbst dann den Hochzeitskandidaten bei Sympathie nach Kanada bitten und ihn dort ehelichen wollen. Jetzt habe sie aber keine Eheabsichten mehr. Sie habe schließlich nun einen Verlobten in Kanada.

Hochzeitsutensilien im Handgepäck

Nachdem die Bundespolizisten die Geschichte nicht ganz glaubten, weil die Besucherin übermäßig viel Reisegepäck bei sich hatte, warfen sie einen Blick in eben dieses. Dabei sollten sich die Zweifel der Grenzpolizisten bestätigen. Im Gepäck fand sich ein Hochzeitskleid und kulturell traditioneller Hochzeitsschmuck. Die Entdeckung reichte schließlich aus, um der Dame ein Geständnis zu entlocken.

Da sich die grenzpolizeilichen einreise- und aufenthaltsrechtlichen Voraussetzungen auch für Heiratswillige bis dato nicht geändert haben und auch absehbar nicht ändern werden, mussten die Münchner Bundespolizisten die 42-Jährige postwendend wieder nach Kanada schicken.

Pressemitteilung Bundespolizei Flughafen München

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