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Winterlicher Einsatz am Schneefernerkopf

Mit Turnschuhen auf Zugspitze: Mann aus hüfthohem Schnee gerettet

Tödlicher Bergunfall Zugspitze Archivbild
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Tödlicher Unfall an der Zugspitze (Archivbild).

Kräfte der Bergwacht haben am Montagabend auf der Zugspitze einen dünn bekleideten Mann vom tief verschneiten Schneefernerkopf gerettet. Er war mit seinen Turnschuhen im Schnee steckengeblieben.

Garmisch-Partenkirchen – Die Bergwacht Garmisch-Partenkirchen wurde am Montag (1. November) gegen 16.45 Uhr von einem Mann zur Hilfe gerufen, der im Schnee im Bereich der Zugspitze feststeckte. Er konnte im Bereich des Schneefernerkopfs in felsdurchsetztem Gelände lokalisiert werden. Ein Mitarbeiter der Zugspitzbahn stieg für Erste-Hilfe-Maßnahmen zu ihm auf.

Derweil fuhr die Einsatzmannschaft aus Garmisch-Partenkirchen mit drei Bergrettern per Seilbahn nach oben. Die Rettungsmannschaft stieg vom Sonnalpin zu ihm durch teils hüfthohen Schnee auf.

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Gegen 18.30 Uhr erreichten sie den Hilfesuchenden, der auch aufgrund seiner völlig unzureichenden Ausrüstung - dünne Bekleidung, Sneakers und kein Licht - nicht mehr selbstständig absteigen konnte. Vor Ort konnten die Bergretter den leicht Unterkühlten notdürftig mit warmen Getränken versorgen.

Anschließend verpackten die Bergretter den Mann in einen Biwaksack und schoben ihn am kurzen Seil durch den Schnee nach unten bis zum Sonnalpin. Dort angekommen wurde die Einsatzmannschaft samt der geretteten Person von der Zugspitzbahn per Gondel nach unten ins Tal gebracht. Der Einsatz war gegen 20.30 Uhr beendet.

mh

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