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Wohnung in Bayern unbewohnbar

Gemisch aus Kot, Urin und Futter: Frau lässt 115 Katzen in 60 Quadratmeter-Wohnung verwahrlosen

Die verwahrlosten Katzen wurden vom Veterinäramt Nürnberger Land versorgt und werden nun auf unterschiedliche Tierheime in Bayern aufgeteilt. (Symbolbild)
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Die verwahrlosten Katzen wurden vom Veterinäramt Nürnberger Land versorgt und werden nun auf unterschiedliche Tierheime in Bayern aufgeteilt. (Symbolbild)

In einer etwa 60 Quadratmeter großen Wohnung im mittelfränkischen Leinburg hat die Polizei mehr als 100 verwahrloste Katzen entdeckt. 

Mittelfranken - Die Polizei Altdorf wurde am Sonntag (30. Januar) angerufen, da vermutet wurde, dass der 60 Jahre alten Bewohnerin einer Wohnung in Leinburg etwas zugestoßen ist. Trotz mehrmaligen Klopfen und Klingeln habe niemand den Beamten die Tür geöffnet. Daraufhin habe man die Wohnungstür geöffnet. Es folgte der Schock.

Die Bewohnerin konnte von der Polizei nicht angetroffen werden, stattdessen stießen diese auf unzählige Katzen, deren Zustand - wie der der Wohnung - erschreckend gewesen sei. In der Folge habe man das Veterinäramt Nürnberger Land hinzugezogen. Gemeinsam mit dem Tierheim Feucht und dem Tierheim Hersbruck sowie der Freiwilligen Feuerwehr Diepersdorf wurden noch am Sonntag 56 Katzen aus der circa 60 Quadratmeter großen Wohnung gerettet.

Die Mieterin kam im Verlauf der Aktion nach Hause und wurde „aus gesundheitlichen Gründen“ in ein Krankenhaus gebracht, wie die Polizei mitteilt. Am Montag (31. Februar) habe man die Wohnung erneut aufgesucht und nochmals 59 Katzen in Obhut genommen. Teilweise hätten sich die Katzen hinter und in Möbeln versteckt. Alle Tiere sollen nun an mehrere Tierheime in ganz Bayern verteilt werden.

Wegen eines geöffneten Wasserhahns sei die Wohnung massiv beschädigt gewesen. Ein Gemisch aus Katzenkot und -urin sowie Futter und Wasser sei in die Wände und den Boden eingedrungen. Die Wohnung sei vermutlich nicht mehr bewohnbar.

mz

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