Spektakuläre Szenen in Mittelfranken

Räuber fliegen mit Auto 30 Meter durch die Luft und krachen in Lagerhalle

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Polizisten stehen vor einer beschädigten Lagerhalle. Bei der Flucht vor der Polizei mit einem geraubten Fahrzeug die beiden mutmaßlichen Täter schwer verletzt worden. Als eine Streife das geraubte Auto verfolgte, verlor der Fahrer bei  die Kontrolle über das Fahrzeug. Der Wagen fuhr anschließend über eine etwa zwei Meter hohe Böschung, flog rund 30 Meter durch die Luft und durchbrach dann die Metallfront einer Lagerhalle.

Mittelfranken - Eine wilde Verfolgungsjagd mit einem gestohlenen Auto endete mit einem spektakulärem Unfall. 

Auto mit Gewalt gestohlen

Szenen wie in einem Hollywood-Film ereigneten sich am 31. Dezember bei Hersbruck in Mittelfranken. Zuerst brachen zwei Männer in ein Haus in Hersbruck ein und raubten unter Gewaltanwendung das Auto des Hauseigentümers. Anwohner bemerkten den Vorfall und verständigten die Polizei per Notruf.


Flucht mit hoher Geschwindigkeit

Die Polizei leitete sofort Fahndungsmaßnahmen ein. Einer Polizeistreife kam das gestohlene Fahrzeug mit hoher Geschwindigkeit entgegen. Die Streifenbesatzung wendete und folgte dem Fahrzeug unter "Einhaltung eines gebührenden Sicherheitsabstandes" von mehreren Hundert Metern. 

Auto hebt ab und kracht in Lagerhalle

Auf Höhe des Gewerbegebiets Bräunleinsberg fuhr das Fahrzeug von der Bundestraße 14 ab. Hierbei verlor der Fahrer die Kontrolle über das geraubte Fahrzeug und schleuderte durch die Luft in die Lagerhalle eine Getränkebetriebes. Die zwei Tatverdächtigen im Alter von 20 und 22 Jahren mussten durch die Feuerwehr aus dem Wrack geborgen werden. Die beiden Männer wurden mit schweren Verletzungen in Krankenhäuser eingeliefert.


Hauseigentümer verletzt

Auch der Mann, dem das Auto unter Gewaltanwendung geraubt wurde, muss stationär in einem Krankenhaus behandelt werden. 

Großaufgebot der Polizei im Einsatz

Im Verlauf der Fahndungsmaßnahmen waren Dienstkräfte der Polizeiinspektionen Hersbruck und Lauf, der Verkehrspolizeiinspektion Feucht sowie ein Polizeihubschrauber im Einsatz.

Hintergründe der Tat unklar

Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken übernahm die ersten kriminalpolizeilichen Maßnahmen vor Ort. Das zuständige Fachkommissariat der Schwabacher Kriminalpolizei führt nun die weiteren Ermittlungen zur Hintergründe des Tatgeschehens. In diesem Zusammenhang werden umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt.

bcs/ Polizei Mittelfranken

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