Bei Personenkontrolle in Mittenwald

Fünf Migranten aus fünf afrikanischen Ländern in Reisebus

Mittenwald – Am Mittwoch (20. Juli) hat die Bundespolizei auf der B 2 bei Mittenwald einen Reisebus gestoppt. Für fünf Fahrgäste war die Reise von Mailand Richtung München nach der Personenkontrolle beendet.

Wie sich herausstellte, besaßen vier Afrikaner nicht die erforderlichen Papiere für den beabsichtigten Aufenthalt in Deutschland. Die Männer stammen ursprünglich aus Nigeria, Guinea-Bissau, Liberia und Eritrea. Ein Sudanese versuchte vergeblich, die Beamten mit einem italienischen Fremdenpass zu täuschen. Die Weilheimer Bundespolizisten bemerkten, dass die Urkunde auf eine andere Person ausgestellt worden war. Wie seine Begleiter wurde er wegen unerlaubter Einreise und zudem wegen Ausweismissbrauchs angezeigt.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnten der Nigerianer, der Guinea-Bissauer und der Liberianer an die Aufnahmestelle für Flüchtlinge beziehungsweise das Ausländeramt weitergeleitet werden. Der Eritreer und der Sudanese mussten das Land wieder verlassen. Beide waren nachweislich bereits in Italien registriert worden und hatten sich dort schon längere Zeit aufgehalten.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © Bundespolizeiinspektion Rosenheim

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