Bundespolizei findet Pakete bei Mittenwald

Sechs Kilogramm Drogen im Gepäck

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Mittenwald – Bundespolizisten haben Samstagnacht eine größere Menge an Drogen aus dem Verkehr gezogen. Der mutmaßliche Täter sitzt in Untersuchungshaft.

Bundespolizisten haben Samstagnacht erneut eine größere Menge Drogen in einem Fernreisebus gefunden. Der Schmuggler konnte ermittelt werden und sitzt nun in Untersuchungshaft in der Justizvollzugsanstalt Stadelheim.

Die Bundespolizei kontrollierte auf der B2 am Grenzübergang Scharnitz einen Fernreisebus aus Italien. Hierbei stellten die Beamten zwei Afrikaner ohne die erforderlichen Dokumente für die Einreise nach Deutschland fest.

Nach der Überprüfung der Fahrgäste führten die Bundespolizisten eine Zuordnung der Gepäckstücke durch. Dabei blieb ein Koffer im Gepäckraum liegen. Eine Befragung der beiden Busfahrer sowie der Passagiere ergab keine Hinweise auf den Besitzer.

Beschuldigter in JVA eingeliefert

Daraufhin öffneten und durchsuchten die Beamten das Gepäckstück. Darin fanden sie zwei mit Folie umwickelte Pakete mit je 4,5 kg Cannabis und 1,5 kg Amphetamine.

Der 32-jährige Gambier, der zuvor bereits ohne gültige Reisedokumente festgestellt wurde, konnte im weiteren Verlauf auch als Besitzer des Koffers identifiziert werden.

Die weiteren Ermittlungen hat zuständigkeitshalber das Zollfahndungsamt München übernommen. Sie lieferten den Beschuldigten am folgenden Tag in die Justizvollzugsanstalt Stadelheim ein.

Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Kempten

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