Mordprozess: Angeklagter zeigt Reue

Rosenheim/Traunstein - Der 42-jährige Angeklagte hat im Mordprozess am Landgericht Traunstein eine Erklärung durch seine Anwälte verlesen lassen: Er bereue die Tat und würde alles gerne Rückgängig machen.

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Ansonsten machte der 42-jährige Türke von seinem Schweigerecht Gebrauch. Das berichtet die Bayernwelle SüdOst am Montag. Genauere Einzelheiten zum Tathergang gab es zum Prozessauftakt von einem Kripobeamten zu hören. Er sagte aus, dass der Angeklagte die Tat nach seiner Festnahme gestanden habe. Demnach gab der Türke zu, seine Ex-Frau aus Eifersucht ermordet zu haben. Er habe geredet wie ein Buch, wollte das Ganze von sich geben, so der Kripobeamte. Der Türke soll in einem Rosenheimer Hinterhof brutal auf seine Ex-Frau eingeschlagen, eingestochen und sie gewürgt haben. Die Verletzungen waren so schwer, dass sie kurze Zeit später verstarb.

Die Verteidiger des Mannes forderten am Montag, dass die Vernehmung ihres Mandanten nicht gewertet wird. Ihrer Meinung nach war der Angeklagte nicht ordnungsgemäß belehrt worden. Der Prozess wird am Donnerstag fortgesetzt. Ein Urteil fällt voraussichtlich am 16. August.

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Rubriklistenbild: © re/dpa

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