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Motivations-Tipps

Im Homeoffice wegen Coronavirus: Schadet der Schlafanzug bei der Arbeit?

Mutter arbeitet während ihr Kind neben ihr spielt
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Viele sind noch immer im Homeoffice - die Motivation leidet zunehmend (Symbolbild)

Nach mittlerweile über einem Jahr Pandemie spüren viele, dass die Motivation im Homeoffice nachlässt. Hat unsere Kleidung dabei einen Einfluss? Manche tragen im Homeoffice Jeans und Pulli, andere lieber einen Jogger. Darf es auch der Pyjama sein?

Viele Beschäftigte arbeiten wegen des Coronavirus daheim. Wie steht es mit der Klamottenfrage - und stört ein wenig Hausarbeit nebenbei? Wie kann ich auch nach einem Jahr Pandemie die Motivation nicht verlieren und konzentriert von zu Hause arbeiten? Experten geben Tipps fürs Arbeiten daheim. 

Motivations-Tipps fürs Homeoffice

Wegen des Coronavirus arbeiten viele Beschäftigte daheim - für viele ist nach einem Jahr Pandemie die Luft raus. Besonders die fehlende Trennung von Arbeit und Freizeit macht vielen zu schaffen. Sie fallen - salopp gesagt - quasi vom Bett an den Schreibtisch. Doch was kann man dagegen tun?

Homeoffice - im Schlafanzug am Schreibtisch?

Arbeiten im Pyjama oder gar im Bett - ist das wirklich möglich? Symbolbild

Die Klamottenwahl ist da recht einfach. Bequem darf es ruhig sein. Viele tragen daheim gern Jeans und Pulli, andere lieber einen Jogginganzug. Aber was passiert, wenn man bei der Arbeit zu Hause einfach im Pyjama bleibt?

„Jeder wie er mag, das ist ja der große Vorteil im Homeoffice“, betont der Kölner Karrierecoach Bernd Slaghuis. Die Deutsche Presse-Agentur zitiert ihn: „Manche Menschen können zu Hause nur konzentriert arbeiten, wenn sie sich morgens so anziehen, als würden sie ins Büro gehen - andere wiederum genießen die Freiheit, auch mal entspannt in Jogginghose am Schreibtisch zu sitzen“, so der Experte.

Hausarbeiten nicht im Homeoffice erledigen

Haushaltsarbeiten während der Arbeitszeit

Spülmaschine im Homeoffice nebenbei ausräumen? Lieber nicht, meint Psychologin und Coach Kristine Qualen dem Bericht nach. Geschirrspüler, Wäsche oder das vermeintlich schmutzige Bad - das alles sind hervorragende Möglichkeiten, um bloß nicht mit der Arbeit anzufangen. Die Psychologin empfiehlt laut dpa daher, erstmal loszulegen und den „Störfaktor Haushalt“ in den geplanten Unterbrechungen zu erledigen.

Abwechslung in den Alltag bringen

Expertentipp für mehr Abwechslung: Telefonieren (Symbolbild)

Bringt aber Abwechslung in ihren Arbeitsalltag. Wie steht es zum Beispiel mit der Kommunikation? Gerade in Zeiten von Corona bleibt sie gewiss oft auf der Strecke. Versucht aber auch bei einer räumlichen Trennung weiterhin mit euren Mitmenschen zu sprechen. Klar kann man zum Beispiel am Computer chatten. Aber oft ist ein Gespräch am Telefon gleich viel persönlicher und lebendiger. Also einfach öfter mal zum Hörer greifen

Pausen bei der Arbeit für mehr Leistungsfähigkeit

Bewegung soll helfen

Unbedingt Pausen machen, raten die Experten des Portals karrierebibel.de. Auch, wer im Home Office arbeitet, sollte für einen „Tapetenwechsel“ öfter mal vom Schreibtisch aufstehen und den Raum wechseln. Ebenfalls hilfreich: Regelmäßig daheim lüften. Frische Luft regt an. Wer einen Balkon oder Garten hat, sollte das jetzt ebenfalls nutzen.

Auch Bewegung hilft Motivationstrainern zufolge. Wie wär’s zum Beispiel mit Treppensteigen, statt im Haus den Aufzug zu nehmen? Im Home Office gibt es zudem keine Ausrede für ein paar sportliche Übungen für zwischendurch. Dem einen hilft ein Fitness-Tutorial auf Youtube als Anleitung. Der andere macht lieber ein paar Sit-Ups oder Liegestützen – gerne mit Musik. Tipp: Am Anfang mit weniger Übungen anfangen - und sich langsam steigern.

Fünf-Minuten-Deal für mehr Motivation im Job

Motivationstrainer Steffen Kirchner empfiehlt zudem den Fünf-Minuten-Deal. So funktioniert’s: „Du verpflichtest dich selbst, heute genau fünf Minuten zu investieren, um die ungeliebte Aufgabe in Angriff zu nehmen“, so der Coach. 

Wenn man nach fünf Minuten noch immer die gleiche Unlust spüre, dürfe man wieder aufhören. Sollte sich das Gefühl zu der Aufgabe in diesen fünf Minuten jedoch verbessern, „mach weiter“. Die Erfahrung, so Kirchner, zeige: Wer einmal ein paar Minuten mit etwas anfängt, bringe die Tätigkeit auch in mehr als 90 Prozent aller Fälle zu einem guten Ende. 

Denn oft sei nur der Anfang sehr schwer. „Bist du erst einmal dabei, ist das Ganze meist gar nicht mehr so schlimm“. Und oft stelle sich nach ein paar Minuten sogar ein Gefühl von Stolz ein, „weil du dich selbst endlich überwunden hast“. 

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