Tod nach missglücktem Bremsmanöver

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Zeilarn - Ein tödlicher Unfall ereignete sich auf der B20. Ein junger Motorradfahrer überholte mehrere Autos, sein Bremsmanöver wurde ihm zum Verhängnis:

Am 8. Mai, gegen 18.30 Uhr, ereignete sich auf der B20 Höhe Babing ein Verkehrsunfall zwischen einem Motorrad- und einem Lkw-Fahrer. Der 25-jährige Motorradfahrer aus Österreich überholte nacheinander mehrere Autos einer aus Richtung Eggenfelden kommenden Fahrzeugkolonne. Im Bereich zwischen Zeilarn und Babing führte er hinter einem Lkw plötzlich ein abruptes Bremsmanöver durch und kam dabei zu Sturz. Er schlitterte dann zusammen mit seiner liegenden Maschine über 25 Meter weit über die Fahrbahn und stieß dann mit so großer Wucht gegen den Unterfahrschutz des gerade in die Cidelarenstraße einbiegenden Lkw, dass das Motorrad völlig zertrümmert wurde.

Der 25-Jährige wurde am Lkw vorbeigeschleudert und blieb schwerstverletzt auf der Fahrbahn liegen. Er wurde von Notarzt und BRK erstversorgt und kam dann mit dem Rettungshubschrauber ins Klinikum Passau, wo er wenig später verstarb.

Tödlicher Unfall auf der B20

Zur Klärung der Unfallursache wurde ein Gutachter zur Unfallstelle beordert. Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt. An der Unfallstelle leitete die Feuerwehr aus Schildthurn den Verkehr örtlich um. Trotzdem kam es bis gegen 22.00 Uhr zu Behinderungen auf der B20. Die Feuerwehr leuchtete auch für den Gutachter die Unfallstelle aus. Am Motorrad entstand Totalschaden in unbekannter Höhe, am Lkw entstand kein Schaden.

Walter Geiring

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