Stromtrassen-Frage: Nicht "ob", sondern "wie"

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Mühldorf - Die Energiepolitik ist ein heikles Thema, besonders in Bayern. Hubertus Heil (SPD) hat sich beim Energiegespräch für den Bau der Stromtrassen stark gemacht.

Deutschland ist eine Industrie-Nation und damit hochgradig abhängig von Energie. Die Energie soll bezahlbar, sauber und zuverlässig verfügbar sein – in diesem Punkt herrscht Einigkeit. Doch es stellt die Politik, aber auch die Industrieregion Inn-Salzach vor große Herausforderungen. Wie die Energiewende hin zu erneuerbaren Energien und höherer Energieeffizienz gelingt und wie Deutschland bei wettbewerbsfähigen Energiepreisen sein hohes Wohlstandsniveau hält, diese Fragen haben Abgeordnete aus Bundes- und Landtag mit kommunalen Energieversorgern sowie rund 80 Vertretern aus dem Chemiedreieck aus Wirtschaft, Industrie, Kommunalpolitik und Gewerkschaften am Samstag im Mühldorfer Haberkasten diskutiert.

Eingeladen hatten der Landtagsabgeordnete Günther Knoblauch (SPD) und seine Kollegin, die energiepolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Natascha Kohnen. Aus Berlin war Hubertus Heil gekommen. Er ist stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion und zuständig für die Bereiche Wirtschaft und Energie. Heil betonte in seinem Vortrag unter anderem, dass die Stromtrassen-Frage nicht mit „ob“, sondern mit „wie“ gestellt werden sollte – denn sie werde benötigt. Außerdem, so ist sich Heil sicher, berge die Energiewende in Deutschland ein hohes Exportpotenzial und damit Arbeitsplätze, wenn sie gelingt und damit an andere „energiehungrige“ Länder weitergegeben werden kann.

Neben Heil waren die Bundestagsabgeordneten Florian Post und Ewald Schurer anwesend. Weitere Referenten waren Detlef Fischer, Geschäftsführer des Verbands der Bayerischen Energie- und Wasserwirtschaft e.V., sowie Dr. Gerhard Wagner als Vertreter der Initiative ChemDelta Bavaria.

Pressemitteilung Landtagsabgeordneter Günther Knoblauch

Quelle: innsalzach24.de

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