Für Kostüme bei "The Masked Singer"

Garchingerin gewinnt Fernsehpreis - Glückwünsche vom Bürgermeister

Garching an der Alz/Mühldorf am Inn: Alexandra Brandner erhält für Kostüme für The Masked Singer Deutschen Fernsehpreis
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Alexandra Brandner (l.) war auch in der zweiten Staffel für die Kostüme (r.) von "The Masked Singer" verantwortlich. Dafür würde sie nun beim Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet.

Garching an der Alz/Mühldorf am Inn - Riesige Freude bei der aus Garching stammenden Gewandmeisterin Alexandra Brandner. Sie wurde für ihre Arbeit für "The Masked Singer" mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet.

Update, Donnerstag 9.50 Uhr: Glückwünsche vom Bürgermeister

Die Pressemeldung der Stadt Mühldorf am Inn im Wortlaut:

Erster Bürgermeister Michael Hetzl ließ es sich nicht nehmen, der Mühldorfer Gewandmeisterin Alexandra Brandner zum Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie Beste Ausstattung (Kostüm/Szenebild) Unterhaltung für die Pro7-Produktion „The Masked Singer“ zu gratulieren. "Ich kann es noch gar nicht fassen, dass wir gewonnen haben", erzählt Alexandra Brandner. "Mühldorf kann Fernsehpreis!" Am meisten freue sie sich darüber, dass keine große Showproduktion, sondern ihr Team – bestehend aus zehn Kolleginnen und Kollegen – gewonnen hat. Erster Bürgermeister Michael Hetzl überbrachte ihr im Namen der Kreisstadt Mühldorf am Inn die Glückwünsche und zeigte sich fasziniert von den farbenprächtigen Kostümen: "Wie viel Liebe und Arbeit in einem solchen Kostüm steckt, ist einfach beeindruckend", so Hetzl. "Ich freue mich sehr, dass Sie diesen Preis in unsere Kreisstadt geholt haben."

Pressemeldung der Stadt Mühldorf am Inn

Die Erstmeldung, Mittwoch, 12 Uhr:

"Wahnsinn! I g'frei mi aso!", Alexandra Brandner ist beim Anruf von innsalzach24.de ganz aus dem Häuschen vor Begeisterung. "Ich hatte ja gar nicht damit gerechnet. Und dann kam eben, fast ganz nebenbei, die E-Mail, dass wir ausgezeichnet werden!" 

Mit ihrem Preis würdigt die Jury des Deutschen Fernsehpreises herausragende TV-Programme, journalistische und künstlerische Bestleistungen in Produktionen, die zwischen Januar 2019 und April 2020 ausgestrahlt worden sind. Brandner wurde in der Kategorie "Beste Ausstattung (Kostüm/Szenenbild) Unterhaltung" ausgezeichnet. "Die aufwendigen Kostüme der musikalischen Rateshow 'The Masked Singer' auf ProSieben spielen eine herausragende Rolle", schreibt die Jury des Deutschen Fernsehpreises.

"Wir können Fernsehpreis!"

Neben Brandner waren noch zwei weitere Ausstattungs-Teams nominiert. Diese sind für „Die Helene Fischer-Show" beziehungsweise das "Neo Magazin Royale" tätig."Dass wir uns gegen zwei so große Teams durchsetzen können ist unglaublich toll", jubelt Brandner. "Das freut mich auch für Mühldorf so sehr. Dass wir zeigen konnten: Wir können Fernsehpreis. Auch unser vermeintlich kleines Team aus der Provinz hat sich bei diesem Preis durchsetzen können!" Nun müsse sie erst einmal ihrem Team bescheid sagen. Dann werde auf jeden Fall gefeiert. 

Ein Traumduo und immer gut gelaunt - Maskenchefin Marianne Meinl (l.) und Alexandra Brandner (r.).

"Das hat mir jetzt etwas den ganzen Tag durcheinandergewirbelt. Eigentlich würden heute noch diverse Termine anstehen, aber für so etwas kann das natürlich gern passieren!", meint sie. Einziger, wenn auch verschmerzbarer, Wermutstropfen: Eine große Gala wird es heuer wegen der Corona-Pandemie nicht geben. "Der Preis wird ihr aber trotzdem persönlich überreicht werden", verspricht die Jury des Preises auf Nachfrage von innsalzach24.de.

Enorme Arbeit hinter Kostümen

Es ist ein enormer Aufwand, der in die Kostüme für "The Masked Singer" fließt. Für die zweite Staffel von "The Masked Singer" produzierten Brandner und ihr Team schon das zweite Mal zehn neue Kostüme. Bei der Live-Show auf ProSieben treten Prominente in aufwändigen, überdimensionalen Kostümen auf, die sie komplett verhüllen. Anhand kleiner Indizien in Einspielfilmen, die Bühnen-Performance und die echte, unverfremdete Stimme während ihrer Songs gilt es dann ihre Identität zu erraten.

Diese kennen selbst Brandner und ihre Mitarbeiter im Vorfeld nicht, was seine eigenen Herausforderungen für ihre Arbeit birgt. Sie bekommen nur eine ungefähre Größe, den Kopfumfang und die Schuhgröße. Sonst muss ins Blinde gefertigt werden. Doch die Mühe lohnt sich. Inzwischen erhält sie Aufträge auch für Produktionen außerhalb Deutschlands. Brandner konnte in der Folge ihre Produktionsstätte vergrößern und ist vor kurzem auch von Altötting nach Mühldorf umgezogen.

Viel Arbeit fließt in die Kostüme für "The Masked Singer", hier Bilder von der Arbeit für die Erste Staffel. links: Tentakel für den Oktopus, rechts: Mitarbeiterin Estella Moser richtet den Astronatenhelm neu ein

Es freue sie enorm, dass durch diese Nominierung auch die Arbeit der Kostüm- und Maskenbildner gewürdigt wird, erklärte Brandner bereits nach Bekanntwerden ihrer Nominierung. Wichtig sei ihr auch, dass hinter der aufwändigen Arbeit das gesamte Team stecke. "Allen voran unsere Maskenchefin Marianne Meinl. Ohne sie ginge gar nichts und sie leistet unglaubliche Arbeit!", berichtet Brandner.

hs

Quelle: innsalzach24.de

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