Zwei Verletzte nach Streit in Mühldorf

Hintergründe der brutalen Messer-Attacke immer noch nicht bekannt

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Bei der brutalen Messerattacke in der Mühldorfer Innenstadt wurden zwei Männer schwer verletzt.
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Mühldorf am Inn - Zwei Männer wurden Mitte März bei einem heftigen Messerangriff am Stadtwall schwer verletzt. Aktuell laufen noch die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft:

Große Aufregung herrschte am 23. März in der Mühldorfer Innenstadt - In der Parkanlage am Bahnhoffußweg gerieten vier Asylbewerber in einen heftigen Streit. A m Ende mussten zwei Männer mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Die beiden Tatverdächtigen flüchteten nach dem Angriff zunächst. Die 27 und 28 Jahre alten Männer konnten jedoch kurz darauf von einem Großaufgebot der Polizei gestellt und festgenommen werden. Warum genau der Streit der vier Männer auf derart brutale Weise eskalierte, ist weiter unklar. 

Schon wieder ein Messer-Angriff

Auffällig ist, dass schon wieder Messer als Tatwaffe eingesetzt wurden. Denn in der öffentlichen Wahrnehmung werden vor allem von Migranten sehr häufig Messer bei Streitigkeiten eingesetzt.  Auf Nachfrage von innsalzach24.de erklärte das Polizeipräsidium Oberbayern Süd jedoch, dass dies nicht zu voreiligen Schlüssen verleiten dürfe. Messer sind in jedem Haushalt griffbereit - insbesondere in den Küchen. Das gelte nun einmal auch für Asylbewerberunterkünfte. „Es kommen ja keine Kampfmesser zum Einsatz, sondern handelsübliche Küchenmesser.“, so ein Sprecher des Polizeipräsidiums. Gleichzeitig warnt die Polizei vor einer Pauschalisieren. 

Asylbewerber stehen spätestens seit den massiven Flüchtlingsströmen im Jahr 2015 oft im Verdacht äußerst gewalttätig zu sein. Dass vor allem Migranten in jüngster Zeit besonders zur Gewalt neigten, ließe sich jedoch nicht pauschal sagen. Aktuell liegt der Fall in den Händen der Staatsanwaltschaft Traunstein, die in diesem Fall die weiteren Ermittlungen übernommen hat.

kil

Quelle: innsalzach24.de

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