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Fall aus Waldkraiburg in Mühldorf verhandelt

Auseinandersetzung mit Messer beschäftigt Amtsgericht weiter

Waldkraiburg - Als vier Männer türkischer Abstammung einen familiären Streit austragen wollten, wurden zwei davon durch ein Messer verletzt. Der Fall beschäftigt weiter das Amtsgericht.

Laut der Anklageschrift ist die Schwester eines der Geschädigten die Ehefrau des Angeschuldigten, wobei sie in Trennung leben. Dadurch hätten sich familiäre Streitigkeiten ergeben. Mitte Juli habe spätabends ein Treffen bei einem Autohaus in Waldkraiburg stattgefunden, bei dem die der Streit ausgetragen werden sollte, so die Anklage. Dazu habe jeder der beiden noch einen Bruder mitgebracht. Es sei zu einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen, bei welcher der Geschädigte und sein Bruder beide mit einem Messer verletzt und auch geschlagen worden seien. 

Urteil am Freitag erwartet

Wie der Mühldorfer Anzeiger nun berichtet, kam es auch kürzlich am zweiten Verhandlungstag zu keinem Urteil. Allerdings habe sich durch die Einbestellung weiterer Zeugen herausgestellt, dass die späteren Opfer möglicherweise die Tatwaffe selbst zum Aufeinandertreffen mitgebracht haben könnten. Demnach sagte eine Gerichtsmedizinerin aus, dass zumindest eine der Stichwunden, die eines der Opfer erlitt, "im Gerangel" um das Messer entstanden sein könnte. Der Angeklagte bestreite weiterhin, es mitgebracht zu haben, ebenso die Geschädigten, so der Anzeiger. Ein Urteil soll am Freitag fallen, so die Zeitung.

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Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild/Montage)