Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Nach Feuer in JVA Mühldorf

Tatverdächtiger wird heute abgeschoben

Mühldorf - Er gilt als dringend tatverdächtig, in der JVA Mühldorf, die als Abschiebegefängnis gilt, Feuer gelegt zu haben. Ein 23-jähriger Mann aus Afghanistan soll heute trotzdem abgeschoben werden.

Die für heute, (Mittwoch, 24. Februar 2016) angedachte Abschiebung des 23-jährigen Afghanen werde vollzogen, heißt es von Stefan Sonntag vom Polizeipräsidium Oberbayern Süd gegenüber innsalzach24.de. Dies habe die Staatsanwaltschaft Traunstein jetzt entschieden.

Bereits seit vergangenem Sonntag war der Mann gemeinsam mit weiteren Abschiebehäftlingen im Hungerstreik, am gestrigen Dienstagabend kam es zu dem Feuer in der Zelle, in der der Afghane saß. "Wir können ziemlich sicher sagen, dass es der 23-jährige Mann war, der den Brand verursacht hat", betont Sonntag. Der Mann selbst habe die Tat nicht zugegeben. Es liege der Tatbestand der gemeinschädlichen Sachbeschädigung vor. "Das ist kein besonders schweres Delikt", erläutert der Pressesprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd.

Bilder: Brand in der JVA Mühldorf

 © TimeBreak21
 © TimeBreak21
 © TimeBreak21
 © TimeBreak21
 © TimeBreak21
 © TimeBreak21
 © TimeBreak21
 © TimeBreak21
 © TimeBreak21
 © TimeBreak21
 © TimeBreak21
 © TimeBreak21
 © TimeBreak21
 © TimeBreak21
 © TimeBreak21
 © TimeBreak21
 © TimeBreak21
 © TimeBreak21
 © TimeBreak21
 © TimeBreak21
 © TimeBreak21
 © TimeBreak21
 © TimeBreak21
 © TimeBreak21
 © TimeBreak21

Die Staatsanwaltschaft Traunstein hat trotzdem angeordnet, dass die Abschiebung des 23-jährigen Afghanen nicht verzögert werden müsse. "Ob es dann zu einer Strafverfolgung kommt steht noch nicht fest", so Sonntag auf Nachfrage. Als Motiv, warum der Mann das Feuer gelegt hatte, wird vermutet, dass er damit seine Abschiebung hinauszögern oder gar verhindern wollte, so Sonntag.

Wie war es möglich ein Feuer zu legen?

Die JVA in Mühldorf ist keine normale Justizvollzugsanstallt. Aktuell sind hier 30 Abschiebehäftlinge untergebracht. Es sei kein normaler Vollzug, sondern etwas offener, erklärt Sonntag weiter. "Hier sitzen keine Schwerverbrecher", so der Pressesprecher. Man könne zwar weder rein noch raus, doch die Männer und Frauen könnten sich etwas freier bewegen. Ob die Personen sogar Zugang zu Feuerzeug und Zigaretten haben, konnte Sonntag nicht beantworten.

Nach dem Feuer wurden die anderen Abschiebehäftlinge in einen anderen Trakt gebracht. "Zum Grad der Zerstörung kann ich aktuell keine Angaben machen", so Sonntag gegenüber innsalzach24.de.

Zum Einsatz der Feuerwehren wollte sich der Kreisbrandrat Harald Lechertshuber nicht äußern, er hielt sich bedeckt, verwies auf die aktuellen Polizeimitteilungen.

Kommentare